{"id":1264879,"date":"2026-08-27T23:01:15","date_gmt":"2026-08-27T23:01:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1264879\/"},"modified":"2026-08-27T23:01:15","modified_gmt":"2026-08-27T23:01:15","slug":"kraehen-sorgen-fuer-aerger-am-durlacher-bahnhof","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1264879\/","title":{"rendered":"Kr\u00e4hen sorgen f\u00fcr \u00c4rger am Durlacher Bahnhof"},"content":{"rendered":"<p>Es soll gepr\u00fcft werden, welche M\u00f6glichkeiten es zur Eind\u00e4mmung der Verschmutzungen gibt. Schlie\u00dflich sei durch den Vogel-Kot nicht nur die Aufenthaltsqualit\u00e4t rund um den belebten Durlacher Bahnhof stark beeintr\u00e4chtigt, er berge auch gesundheitliche Risiken. Auch wollte die FDP daher die entsprechende Reinigungsfrequenz in diesem Bereich wissen.<\/p>\n<p>Saatkr\u00e4hen stehen unter besonderem Schutz<\/p>\n<p>Bei den Kr\u00e4hen, die besonders in der Brutzeit durch ihre Rufe und den Kot auffallen, handelt es sich um einheimische Saatkr\u00e4hen, so das Umweltamt der Stadt: \u201eDiese finden sich zum Br\u00fcten in Kolonien zusammen, so zum Beispiel am Bahnhof Durlach aber auch in anderen Stadtteilen. Die einheimischen Rabenkr\u00e4hen br\u00fcten dagegen nicht in Gruppen, sondern paarweise allein. Sie fallen daher weit weniger auf.\u201c Beide Kr\u00e4henarten seien nach der europ\u00e4ischen Vogelschutzrichtline gesch\u00fctzt. Dies bedeute, dass, neben den Kr\u00e4hen selbst, auch deren Eier (als Entwicklungsform) und Nester (als Fortpflanzungs- und Ruhest\u00e4tte) von dem besonderen Schutz umfasst seien.<\/p>\n<p>Vergr\u00e4mung kaum m\u00f6glich<\/p>\n<p>Die Kr\u00e4hen am Durlacher Bahnhof k\u00f6nnten aufgrund ihres gesetzlichen Schutzes und des Fehlens wirksamer Vergr\u00e4mungsmethoden derzeit nicht wesentlich aus dem Bereich des Bahnhofs Durlach verdr\u00e4ngt werden, informiert das Umweltamt: Eine Bejagung von Saatkr\u00e4hen sei nicht erlaubt, da sie nicht dem Jagdrecht unterliegen. \u201eIm Gegensatz dazu unterliegen Rabenkr\u00e4hen dem Jagdrecht und k\u00f6nnen zwar au\u00dferhalb der Brutzeit bejagt werden, dies ist jedoch in den dicht besiedelten Stadtteilen in Karlsruhe nicht m\u00f6glich.\u201c Vergr\u00e4mungsma\u00dfnahmen, mit denen eine echte Reduktion der Population erreicht werde und nicht blo\u00df eine Verlagerung des Problems, seien aufgrund der Intelligenz der Tiere nur schwer umzusetzen: \u201eH\u00e4ufig bilden sich dadurch neue sogenannten Splitterkolonien\u201c.<\/p>\n<p>Da sich die V\u00f6gel aufgrund der Nahrungssuche oft in St\u00e4dte zur\u00fcckziehen, bestehe oftmals der Eindruck, dass die Kr\u00e4henbest\u00e4nde insgesamt zugenommen h\u00e4tten, doch dem sei nicht so: \u201eInsgesamt sind die Brutpopulationen in Europa um \u00fcber 30 Prozent zur\u00fcckgegangen.\u201c\u00a0<\/p>\n<p>Reinigung beseitigt nur die Folgen<\/p>\n<p>Doch am Bahnhof Durlach seien der Verwaltung keine F\u00fctterungen oder besondere Probleme mit M\u00fclleimern als Futterquelle von Kr\u00e4hen bekannt. Vielmehr w\u00fcrden die gro\u00dfen Platanengruppen dort ideale Nistm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Koloniebr\u00fcter bieten. Doch gebe es aktuell keine wirksamen und umsetzbaren Mittel, die Ansiedlungen der Kr\u00e4hen in Durlach wesentlich zu beeinflussen. Die Verschmutzungen durch Vogelkot w\u00fcrden im Rahmen der normalen w\u00f6chentlichen Stra\u00dfenreinigung \u2013 manuell und maschinell \u2013 von Stadt und Verkehrsbetriebe beseitigt. Eine spezielle Sonderreinigung der betroffenen Fl\u00e4chen w\u00fcrde zwar tempor\u00e4r zu einer Verringerung der Verschmutzung f\u00fchren, die Ursache jedoch nicht beseitigen.<\/p>\n<p>Da es in anderen Bundesl\u00e4ndern M\u00f6glichkeiten gibt, hofft die FDP, dass die Stadt das Thema weiterverfolge, um die Population einzud\u00e4mmen oder zu vergr\u00e4men.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Es soll gepr\u00fcft werden, welche M\u00f6glichkeiten es zur Eind\u00e4mmung der Verschmutzungen gibt. 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