{"id":1264901,"date":"2026-08-27T23:15:37","date_gmt":"2026-08-27T23:15:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1264901\/"},"modified":"2026-08-27T23:15:37","modified_gmt":"2026-08-27T23:15:37","slug":"ukraine-news-russland-warnt-london-und-paris-vor-lieferung-von-raketentechnologie-an-ukraine-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1264901\/","title":{"rendered":"Ukraine News: Russland warnt London und Paris vor Lieferung von Raketentechnologie an Ukraine &#8211; Politik"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Viele Angaben \u00fcber den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu K\u00e4mpfen stammen von ukrainischen oder russischen Beh\u00f6rden und lassen sich nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen. F\u00fcr unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.<\/p>\n<p>Wichtige Updates<\/p>\n<p>Ukraine stellt neue Friedensgespr\u00e4che im September in Aussicht<\/p>\n<p>Neue russische Angriffe mit Verletzten am Unabh\u00e4ngigkeitstag<\/p>\n<p>Putin erm\u00e4chtigt Staat zur \u00dcbernahme schlecht gesch\u00fctzter Infrastruktur<\/p>\n<p>Russland meldet drei Tote bei ukrainischem Angriff auf Krasnodar<\/p>\n<p>Selenskij begeht Unabh\u00e4ngigkeitstag mit Kampfansage an Putin<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/tobias-bug-1.5505768\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/profilepic-6237424b4f90b2e88280e7df-64525a14796424148ab2f6a7.webp\"  alt=\"Tobias Bug\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Russland warnt London und Paris vor Lieferung von Raketentechnologie an UkraineRussland hat Gro\u00dfbritannien und Frankreich wegen der geplanten Weitergabe sensibler Raketentechnologie an die Ukraine vor unvorhersehbaren Konsequenzen gewarnt. Die beiden europ\u00e4ischen Staaten spielten &#8222;mit dem Feuer&#8220;, sagte die Sprecherin des russischen Au\u00dfenministeriums, Maria Sacharowa. Sie drohte Gro\u00dfbritannien mit Angriffen auf britische Milit\u00e4rziele, sollten ukrainische Streitkr\u00e4fte russisches Staatsgebiet mit britischen Raketen beschie\u00dfen. Dies k\u00f6nne Ziele innerhalb und au\u00dferhalb der Ukraine betreffen. Sacharowa forderte Gro\u00dfbritannien auf, von seiner feindseligen Haltung im Ukraine-Konflikt abzur\u00fccken. Andernfalls drohe die Auseinandersetzung eine v\u00f6llig neue Stufe zu erreichen.<\/p>\n<p>Gro\u00dfbritannien und Frankreich hatten der Ukraine am Montag eine st\u00e4rkere milit\u00e4rische Unterst\u00fctzung zugesagt. Bei einem Treffen anl\u00e4sslich der ukrainischen Unabh\u00e4ngigkeitsfeiern vereinbarten sie unter anderem den Zugang zu vertraulicher Technologie und schnellere Lieferungen von Luftabwehrraketen. Gro\u00dfbritannien will der Ukraine den Zugriff auf geheime Technologie erm\u00f6glichen, damit das Land eigene Storm-Shadow-Marschflugk\u00f6rper herstellen kann. Diese Waffen sind in der Lage, Ziele tief in Russland zu treffen. Frankreich stimmte der Lizenzierung der Technologie f\u00fcr die Raketen zu.<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/juri-auel-1.3339432\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785286535_337_profilepic-5b3f3bbde4b0da57da555eea-62473c7a0003730f2cb8ec07.webp\"  alt=\"Juri Auel\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Russischer Offizier bei Autoexplosion in St. Petersburg get\u00f6tet\u00a0In St. Petersburg ist ein Offizier bei der Explosion eines Sprengsatzes in seinem Auto get\u00f6tet worden. Ermittler best\u00e4tigten nur den Tod eines Milit\u00e4rangeh\u00f6rigen, nannten aber keine Details. Die Ehefrau des Mannes sei verletzt worden, teilten die Ermittler mit. Das Petersburger Nachrichtenportal Fontanka meldete, bei dem Toten handle es sich um einen Oberstleutnant der russischen Luftstreitkr\u00e4fte.<\/p>\n<p>Die Explosion ereignete sich demnach am Morgen, als das Paar seine Wohnung in einem f\u00fcr Milit\u00e4rangeh\u00f6rige gebauten Viertel verlassen habe. Die Hintergr\u00fcnde der Explosion waren zun\u00e4chst unklar.<\/p>\n<p>In Russland wurden in den vergangenen Jahren immer wieder auch Milit\u00e4rangeh\u00f6rige bei Autoexplosionen get\u00f6tet. In mehreren F\u00e4llen sprachen die Ermittler im Zuge der Untersuchungen von Anschl\u00e4gen, die sie den ukrainischen Geheimdiensten zurechneten.<\/p>\n<p>Verletzte nach neuen russischen Angriffen auf die UkraineRussland und die Ukraine haben ihre gegenseitigen Luftschl\u00e4ge auf Ziele im Hinterland des Gegners fortgesetzt. \u201eDie Russen haben kritische Infrastruktur in den Gebieten Poltawa, Sumy und Cherson angegriffen\u201c, teilte der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodimir Selenskij auf sozialen Netzwerken mit. F\u00fcnf Menschen seien unter anderem bei Angriffen in den Gebieten Saporischschja und Dnipropetrowsk verletzt worden. Sch\u00e4den habe es auch nach Attacken im Gebiet der Hafenstadt Odessa gegeben.<\/p>\n<p>Nach Angaben \u00f6rtlicher Beh\u00f6rden brannten \u00f6stlich der Hauptstadt Kiew im Landkreis Boryspil Lagerhallen nach russischen Angriffen. Mindestens zwei Menschen seien verletzt worden. Abgest\u00fcrzte Tr\u00fcmmerteile h\u00e4tten auch in Kiew selbst Sch\u00e4den an mehreren Geb\u00e4uden angerichtet. Im Zentrum der Dreimillionenstadt wurde der Milit\u00e4rverwaltung zufolge eine Sportanlage im unmittelbaren Zentrum besch\u00e4digt. Bilder in sozialen Netzwerken zeigten eine Rauchwolke im Bereich des Walerij-Lobanowskyj-Stadions am Rande des Regierungsviertels. Gem\u00e4\u00df Mitteilung des Fu\u00dfballvereins Dynamo Kiew bei Facebook blieb das Stadion jedoch unbesch\u00e4digt.<\/p>\n<p>Die ukrainische Luftwaffe fing dabei nach eigenen Angaben erstmals seit L\u00e4ngerem sieben ballistische Raketen ab. Zudem sei eine Antischiffsrakete des Typs Oniks abgeschossen worden, hie\u00df es. Selenskij hatte zuvor am Dienstag \u00fcber eingetroffene neue Flugabwehrraketen f\u00fcr die Patriot-Systeme informiert.<\/p>\n<p>Ukrainischen Angaben zufolge wurden rund 86 Prozent der vom russischen Milit\u00e4r eingesetzten Drohnen abgefangen. F\u00fcnf russische Drohnen verletzten nach Auskunft des moldauischen Verteidigungsministeriums in Chi\u0219in\u0103u auch kurzzeitig den Luftraum Moldaus.<\/p>\n<p>Die Ukraine wiederum setzte ihre Angriffe auf Lager von russischen Interneth\u00e4ndlern fort. Im Uralgebiet wurde nach Unternehmensangaben ein Logistikzentrum des zweitgr\u00f6\u00dften russischen Marktplatzes Ozon in Ufa von ukrainischen Drohnen angegriffen. Demnach musste auch in Orenburg nahe der kasachischen Grenze wegen Raketengefahr ein Verteilzentrum kurzzeitig ger\u00e4umt werden. Es habe aber weder Opfer noch Sch\u00e4den gegeben.<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/tobias-bug-1.5505768\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/profilepic-6237424b4f90b2e88280e7df-64525a14796424148ab2f6a7.webp\"  alt=\"Tobias Bug\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Ukraine stellt neue Friedensgespr\u00e4che im September in AussichtNeue Gespr\u00e4che zwischen ukrainischen und russischen Vertretern unter Beteiligung der USA k\u00f6nnten nach Angaben aus Kiew wom\u00f6glich im September stattfinden. Die Ukraine bem\u00fche sich um eine Wiederbelebung der Verhandlungen, sagte der ukrainische Pr\u00e4sidialamtschef Kyrylo Budanow dem ukrainischen Nachrichtenportal Novyny Live. Mit weiteren Entwicklungen sei im kommenden Monat zu rechnen. Auf die Frage, ob er damit direkte Gespr\u00e4che zwischen ukrainischen und russischen Unterh\u00e4ndlern meine, sagte Budanow: &#8222;Ich hoffe darauf, ja, und nat\u00fcrlich auch auf amerikanische Vertreter. Ohne sie geht es nicht.&#8220;<\/p>\n<p>Die von den USA vermittelten Friedensgespr\u00e4che waren in diesem Jahr ins Stocken geraten. Die Ukraine hatte russische Forderungen nach Gebietsabtretungen abgelehnt. Zudem waren die USA zunehmend mit dem Krieg gegen Iran besch\u00e4ftigt. Pr\u00e4sident Wolodimir Selenskij erkl\u00e4rte k\u00fcrzlich, die Ukraine sehe bis zum Ende des n\u00e4chsten Sommers ein Zeitfenster f\u00fcr eine US-Vermittlung. Seine Regierung habe zusammen mit US- und europ\u00e4ischen Vertretern ein Dokument mit Vorschl\u00e4gen erarbeitet, das Moskau vorgelegt werden solle. Die letzte Runde von Gespr\u00e4chen unter Beteiligung von US-Vertretern fand im Februar statt. Seither f\u00fchrten Vertreter der Ukraine und Russlands getrennte Gespr\u00e4che mit der US-Seite.<\/p>\n<p>Ukraine: Russland greift Einkaufszentrum in Charkiw an<\/p>\n<p>Bei einem russischen Drohnenangriff auf die Gro\u00dfstadt Charkiw ist nach ukrainischen Angaben mindestens ein Mensch get\u00f6tet worden. Vier Menschen seien verletzt worden, teilte der Gouverneur des gleichnamigen Gebiets, Oleh Synjehubow, auf Telegram mit. Ziel der Attacke sei ein Einkaufszentrum gewesen.<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/leon-wenz-li.3278649\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/foqRjymu3AG1GM1U9Rfv.jpeg\"  alt=\"Leon Wenz\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Bericht: Mehrere EU-Staaten fordern Nutzung russischer Verm\u00f6gen f\u00fcr Ukraine<\/p>\n<p>Mehrere EU-Staaten dringen einem Bericht der Financial Times zufolge auf eine Wiederaufnahme der Pl\u00e4ne zur Nutzung eingefrorener russischer Staatsverm\u00f6gen f\u00fcr die Ukraine. In einem gemeinsamen Schreiben an die Europ\u00e4ische Kommission fordere eine Koalition von L\u00e4ndern, zu der unter anderem Schweden, die Niederlande, Spanien und Polen geh\u00f6rten, die Br\u00fcsseler Beh\u00f6rde zu entsprechenden Schritten auf. Das berichtet die Zeitung unter Berufung auf vier mit dem Vorgang vertraute Personen. Die Arbeit an Pl\u00e4nen zur Finanzierung der Ukraine mithilfe von eingefrorenen Verm\u00f6genswerten der russischen Zentralbank m\u00fcsse wieder aufgenommen werden, hei\u00dft es demnach in dem Schreiben.<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/tobias-bug-1.5505768\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/profilepic-6237424b4f90b2e88280e7df-64525a14796424148ab2f6a7.webp\"  alt=\"Tobias Bug\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Explosionen ersch\u00fcttern Kiew nach russischen LuftangriffenRussland greift die Ukraine erneut mit Drohnen und Raketen an. In der Hauptstadt Kiew sind Explosionen zu h\u00f6ren, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Den Beh\u00f6rden zufolge fielen Tr\u00fcmmer in den Hof eines Wohnhauses. In Krywyj Rih werden nach offiziellen Angaben zwei Menschen bei einem Angriff auf eine Industrieanlage verletzt, in Saporischschja drei weitere. Eine russische Stellungnahme liegt zun\u00e4chst nicht vor.<\/p>\n<p>Russland hat nach eigenen Angaben bei n\u00e4chtlichen Angriffen auf die Ukraine mehrere Ziele getroffen. Darunter seien Stahlwerke in den St\u00e4dten Saporischschja und Krywyj Rih, Logistikzentren in und bei Kiew sowie eine \u00d6lraffinerie in Krementschuk gewesen, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Zudem seien die H\u00e4fen von Odessa, Tschornomorsk und Reni angegriffen worden. Alle Ziele, darunter auch Lager- und Montageeinrichtungen f\u00fcr Drohnen, h\u00e4tten der ukrainischen Armee gedient.<\/p>\n<p>Stau am Donau-Kanal: Dutzende Schiffe warten auf ukrainisches GetreideVor dem Sulina-Kanal an der Donau stauen sich bis zu 70 Schiffe, die ukrainisches Getreide f\u00fcr den Export laden wollen. Dies teilten H\u00e4ndler und Analysten mit. Die langen Verz\u00f6gerungen kommen wegen des Mangels an Lotsen und die Bevorzugung anderer Frachtg\u00fcter wie Treibstoff zustande. Au\u00dferdem zwingt der h\u00e4ufige Luftalarm die H\u00e4fen dazu, den Betrieb vor\u00fcbergehend einzustellen.\u00a0<\/p>\n<p>Nach Angaben des Beratungsunternehmens ASAP Agri steuern t\u00e4glich f\u00fcnf bis sieben Schiffe die ukrainischen Donauh\u00e4fen an. Katerina Kononenko vom Schifffahrtsunternehmen Avalon erkl\u00e4rte, die tats\u00e4chliche Kapazit\u00e4t liege derzeit bei gerade einmal zwei bis drei Schiffen pro Tag. Wegen schlechten Wetters drohe zudem eine zweit\u00e4gige Sperrung des Kanals. Jeder Tag Verz\u00f6gerung k\u00f6nne laut ASAP Agri bis zu knapp 7000 Euro kosten.<\/p>\n<p>Da die Ukraine zu den weltweit gr\u00f6\u00dften Getreideexporteuren geh\u00f6rt, k\u00f6nnen Verz\u00f6gerungen bei den Lieferungen die Weltmarktpreise beeinflussen. Nachdem russische Angriffe die ukrainischen Schwarzmeerh\u00e4fen blockiert hatten, \u00fcber die zuvor 90 Prozent der Getreideexporte abgewickelt wurden, wich das Land verst\u00e4rkt auf die Donauh\u00e4fen aus.<\/p>\n<p>Selenskij verleiht Elon Musk Orden der FreiheitDer US-amerikanische Milliard\u00e4r Elon Musk ist vom ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodimir Selenskij mit dem Orden der Freiheit ausgezeichnet worden. Die Ehrung kommt in einer Zeit, in der sich Kiew um eine<strong> Freigabe von Musks Satelliten-Internetsystem Starlink <\/strong>bei ukrainischen Drohneneins\u00e4tzen auf russischem Staatsgebiet bem\u00fcht. Mit Starlink-Internet ausgestattet k\u00f6nnen ukrainische Drohnen mit einer Videoverbindung direkt in Ziele gesteuert werden. Bisher ist die Freigabe auf das ukrainische Territorium einschlie\u00dflich der von Russland besetzten Gebiete beschr\u00e4nkt.<\/p>\n<p>Der Orden der Freiheit ist der h\u00f6chste Orden, den ein Ausl\u00e4nder oder Staatenloser von der Ukraine erhalten kann. \u201eMit dem Orden der Freiheit ausgezeichnet wird Elon Musk &#8211; Unternehmer, Ingenieur, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Space-X und Tesla, Vereinigte Staaten von Amerika\u201c, hie\u00df es in dem auf der Pr\u00e4sidentenseite ver\u00f6ffentlichten Dekret. Die Auszeichnung wird demnach f\u00fcr besondere Verdienste beim Schutz von Menschenleben, der Freiheit und der Entwicklung der Beziehungen zwischen den V\u00f6lkern der Ukraine und der USA verliehen.<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/tobias-bug-1.5505768\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/profilepic-6237424b4f90b2e88280e7df-64525a14796424148ab2f6a7.webp\"  alt=\"Tobias Bug\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Ukraine startet neue Welle von Drohnenangriffen auf RusslandBei einer neuen Welle von ukrainischen Drohnenangriffen auf Ziele in Russland sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Bei den Toten handele es sich um einen Mann und ein 14-j\u00e4hriges M\u00e4dchen, teilte der Gouverneur der Region Lipezk, Igor Artamonow, nach Angaben der Agentur Interfax mit. Eine Drohne sei auf ihr Haus gest\u00fcrzt und habe dieses in Brand gesetzt.<\/p>\n<p>Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurden in der Nacht auf Mittwoch 426 ukrainische Drohnen abgefangen und zerst\u00f6rt. Auch die Hauptstadt Moskau sei Ziel der Angriffe gewesen. Die Flugh\u00e4fen in Tambow, Nischni Nowgorod und Jaroslawl meldeten wegen Luftalarms zeitweise ausgesetzte Starts und Landungen.<\/p>\n<p>In der Region Tambow etwa 600 Kilometer s\u00fcd\u00f6stlich von Moskau wurde zudem ein weiteres Lager des gr\u00f6\u00dften russischen Online-Versandh\u00e4ndlers Wildberries Ziel eines ukrainischen Drohnenangriffs. Der Brand in dem Lager in Kotowsk habe sich auf 100 000 Quadratmeter ausgedehnt, teilte der Gouverneur der Region, Jewgeni Perwyschow, mit. <\/p>\n<p>Auch die von Russland 2014 annektierte Schwarzmeer-Halbinsel Krim wurde angegriffen. Drei ukrainische Marschflugk\u00f6rper vom Typ Flamingo seien \u00fcber dem Schwarzen Meer abgefangen worden, teilte der von Moskau eingesetzte Gouverneur der Hafenstadt Sewastopol, Michail Raswoschajew, in sozialen Netzwerken mit.\u00a0<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785311119_431_foqZuS3KNYN9Nrnx9GqP.jpeg\"  alt=\"Luzia Geier\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/>Selenskij setzt auch auf China bei Bem\u00fchungen f\u00fcr ein Kriegsende<\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodimir Selenskij setzt auf eine weitere Zusammenarbeit mit China und auf Pekings \u201estarke diplomatische Rolle\u201c bei der Beendigung des russischen Krieges gegen die Ukraine. \u201eFrieden kann unser gemeinsamer Erfolg sein\u201c, schrieb Selenskij auf X. Er dankte dem chinesischen Staatschef Xi Jinping f\u00fcr seine Gl\u00fcckw\u00fcnsche zum Unabh\u00e4ngigkeitstag der Ukraine.<\/p>\n<p>Russland und Vatikan sprechen \u00fcber Ukraine-KriegDer Vatikan und Russland haben sich in Moskau \u00fcber humanit\u00e4re und diplomatische Initiativen im Ukraine-Krieg ausgetauscht. Es ist der erste Besuch des Au\u00dfenbeauftragten des Vatikans, Erzbischof Paul Richard Gallagher, seit der russischen Invasion in der Ukraine 2022. Gallagher sagte zu Beginn seines Treffens mit Au\u00dfenminister Sergej Lawrow am Dienstag: \u201eIm derzeit schwierigen Klima der internationalen Beziehungen ist Dialog wichtiger denn je, die Welt braucht Diplomatie mehr denn je.\u201c Es gehe um Frieden.<\/p>\n<p>Lawrow erkl\u00e4rte, Moskau wolle den \u201evertrauensvollen, respektvollen Dialog\u201c mit dem Vatikan fortsetzen. So lie\u00dfen sich hoffentlich positive und umsetzbare L\u00f6sungen finden. Neben bilateralen Themen wolle er auch Dinge besprechen, die auf der internationalen Agenda st\u00fcnden, so der russische Minister.<\/p>\n<p>Der Moskauer Politikexperte Iwan Timofejew h\u00e4lt es f\u00fcr unwahrscheinlich, dass der Vatikan in einem so gro\u00dfen Konflikt als vollwertiger Vermittler fungieren wird. Der Vatikan k\u00f6nne aber beim diplomatischen Weg eine Rolle spielen. Gallagher ist bis Freitag in Moskau. Am Mittwoch will er den au\u00dfenpolitischen Berater von Russlands Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin, Juri Uschakow, treffen. Gallagher hatte vor einem Monat in der Ukraine mit Pr\u00e4sident Wolodimir Selenskij und Au\u00dfenminister Andrij Sybiha gesprochen.<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/leon-wenz-li.3278649\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/foqRjymu3AG1GM1U9Rfv.jpeg\"  alt=\"Leon Wenz\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Selenskij sieht Zeitfenster f\u00fcr US-Friedensvermittlung bis Sommer 2027Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodimir Selenskij sieht bis zum Sp\u00e4tsommer 2027 ein Zeitfenster f\u00fcr eine US-vermittelte Friedensl\u00f6sung mit Russland. Die Ukraine habe gemeinsam mit Vertretern der USA und Europas ein nur eine Seite umfassendes Thesenpapier ausgearbeitet, das Moskau vorgelegt werden solle, sagte Selenskij. Kernpunkte des Dokuments seien ein Waffenstillstand sowie ein US-Vorschlag f\u00fcr eine Freihandelszone im ostukrainischen Donbass, die von einer dritten Seite verwaltet werden solle.<\/p>\n<p>Selenskij zufolge erstreckt sich die Gelegenheit f\u00fcr ein Ende des Krieges vom G-20-Gipfel in den USA im kommenden Dezember bis zum Ende des Sommers 2027. Danach r\u00fccke in den USA der Pr\u00e4sidentschaftswahlkampf f\u00fcr 2028 in den Fokus.\u00a0<\/p>\n<p>Die von den USA gef\u00fchrten Friedensgespr\u00e4che waren Anfang des Jahres gescheitert. Die Ukraine hatte russische Forderungen nach Gebietsabtretungen zur\u00fcckgewiesen, Russland wiederum hatte auf seinen Maximalforderungen beharrt. Zudem war die US-Regierung zunehmend durch den Konflikt mit Iran beansprucht. Die US-Unterh\u00e4ndler Steve Witkoff und Jared Kushner besuchten Moskau zuletzt im Januar, reisten jedoch bislang nicht nach Kiew.<\/p>\n<p>Der Kreml weist Vorschl\u00e4ge f\u00fcr eine freie Wirtschaftszone im ostukrainischen Donbass im Rahmen einer Friedensregelung zur\u00fcck. Der Donbass sei Teil Russlands, und eine dritte Partei k\u00f6nne keine russische Region verwalten, sagt Kremlsprecher Dmitrij Peskow. Zudem sei eine m\u00f6gliche Stationierung von Nato-Truppen in der Ukraine f\u00fcr Russland inakzeptabel. Dies habe die Regierung in Moskau mehrfach deutlich gemacht.<\/p>\n<p>Selenskij dankt Deutschland f\u00fcr Rettung zahlloser LebenDer ukrainische Pr\u00e4sident Wolodimir Selenskij hat Kanzler Friedrich Merz (CDU) f\u00fcr die deutsche Unterst\u00fctzung bei der Verteidigung des Landes gedankt. Deutschland sei f\u00fchrend bei der Erhaltung der Unabh\u00e4ngigkeit der Ukraine. \u201eUnz\u00e4hlige Leben wurden bewahrt dank der deutschen Hilfe\u201c, <a href=\"https:\/\/x.com\/ZelenskyyUa\/status\/2092141289898647686\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">teilte Selenskij bei X mit<\/a> \u2013 in einer Danksagung nach dem am Montag gro\u00df gefeierten 35. Jahrestag der Unabh\u00e4ngigkeit der Ukraine.<\/p>\n<p>Selenskij ver\u00f6ffentlichte auch ein Gl\u00fcckwunschschreiben von Donald Trump, nachdem russische Medien mit H\u00e4me behauptet hatten, der US-Pr\u00e4sident habe in diesem Jahr nicht zum Unabh\u00e4ngigkeitstag gratuliert. \u201eDer 24. August ist ein Tag, an dem wir unsere dauerhafte Freundschaft feiern, die auf 35 Jahren diplomatischer Beziehungen aufbaut, einer Verbindung, die sich seit der Erlangung der Unabh\u00e4ngigkeit der Ukraine nur noch vertieft hat\u201c, teilte Trump demnach mit. Die USA bewunderten den \u201ewiderstandsf\u00e4higen Geist\u201c der Ukraine, ehrten ihre Opfer und blickten zuversichtlich in ihre Zukunft als \u201esouver\u00e4ne, wohlhabende Nation\u201c.<\/p>\n<p>Trumps Schreiben endete mit einem Friedensappell. \u201eNutzen wir diesen Moment, um den Konflikt zu beenden und einen dauerhaften, langlebigen Frieden aufzubauen, der das enorme Potenzial der Ukraine f\u00fcr kommende Generationen entfesselt.\u201c\u00a0 <\/p>\n<p>Selenskij dankte f\u00fcr die \u201eherzliche und ermutigende Gratulation\u201c. Au\u00dferdem formulierte er eine indirekte Forderung nach Abfangraketen zum Schutz vor Angriffen mit russischen ballistischen Raketen. Er sagte: \u201eDiese Worte, \u00e4hnlich wie der Klang eines Starts des Patriot PAC-3, heben unsere Stimmung und geben Hoffnung, dass Leben vor den brutalen Angriffen Russlands gesch\u00fctzt werden k\u00f6nnen und dass ein w\u00fcrdevoller Frieden erreicht werden kann.\u201c<\/p>\n<p>Wadephul: Zusammenarbeit mit US-Au\u00dfenminister Rubio sei konstruktivBundesau\u00dfenminister Johann Wadephul (CDU) setzt nach einem Telefonat mit US-Au\u00dfenminister Marco Rubio am Montag weiter auf eine Vermittlerrolle der USA im Ukraine-Krieg. In einem Interview mit dem Nachrichtenportal t-online sagt Wadephul, die Zusammenarbeit mit Rubio sei konstruktiv und positiv. Beide Politiker seien sich einig, dass der Krieg nur durch Verhandlungen beendet werden k\u00f6nne, s\u00e4hen aber derzeit keine Bereitschaft des russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin zu ernsthaften Gespr\u00e4chen.<\/p>\n<p>Wadephul erkl\u00e4rt zudem, es sei denkbar, dass Putin am G20-Gipfel unter US-Vorsitz im Dezember in Miami teilnehmen werde. \u201eNormalerweise geh\u00f6rt der russische Pr\u00e4sident zu den Teilnehmern\u201c, wird Wadephul zitiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Viele Angaben \u00fcber den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu K\u00e4mpfen stammen von ukrainischen oder russischen Beh\u00f6rden und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1264902,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[4012],"tags":[331,332,147,158,156,551,13,6471,5793,1435,148,308,14,1159,15,16,6472,307,12,149,317,64,6475,107],"class_list":["post-1264901","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-ukraine","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-ausland","tag-europaeische-union","tag-frankreich","tag-grossbritannien","tag-headlines","tag-hilfe-fuer-die-ukraine","tag-kiew","tag-krieg-in-der-ukraine","tag-leserdiskussion","tag-moskau","tag-nachrichten","tag-nato","tag-news","tag-politik","tag-politik-russland","tag-russland","tag-schlagzeilen","tag-sueddeutsche-zeitung","tag-ukraine","tag-usa","tag-wolodimir-selenskij","tag-wolodymyr-selenskyj"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117170021123687462","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1264901","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1264901"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1264901\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1264902"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1264901"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1264901"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1264901"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}