{"id":1265179,"date":"2026-08-28T02:25:17","date_gmt":"2026-08-28T02:25:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1265179\/"},"modified":"2026-08-28T02:25:17","modified_gmt":"2026-08-28T02:25:17","slug":"berlin-verbraucherschuetzer-social-media-schutz-auch-in-deutschland-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1265179\/","title":{"rendered":"Berlin | Verbrauchersch\u00fctzer: Social-Media-Schutz auch in Deutschland"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (dpa) &#8211; Nach dem US-Prozess gegen Meta fordern Verbrauchersch\u00fctzer auch f\u00fcr Deutschland strengere Social-Media-Regeln. \u00abSchutzma\u00dfnahmen wie Zeitlimits, n\u00e4chtliche Sperren oder deaktivierte Benachrichtigungen k\u00f6nnen den Nutzungsdruck von Minderj\u00e4hrigen verringern\u00bb, sagte die Chefin des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen, Ramona Pop, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Die Vorst\u00e4ndin bezieht sich dabei auf den in den USA abgeschlossenen Vergleich, der Meta unter anderem \u00c4nderungen seiner Apps f\u00fcr Kinder und Jugendliche vorschreibt.<\/p>\n<p>Pop betonte aber auch, dass das noch lange nicht ausreiche, um junge Menschen wirksam zu sch\u00fctzen. \u00abDenn das eigentliche Problem bleibt: Gesch\u00e4ftsmodelle und Algorithmen, die darauf ausgelegt sind, Aufmerksamkeit m\u00f6glichst lange zu binden. Kinder und Jugendliche brauchen keine blo\u00dfen Nutzungsgrenzen, sondern Plattformen, die von vornherein sicher sind. Die Verantwortung kann und darf nicht allein bei den Eltern liegen\u00bb, sagte sie.<\/p>\n<p>Plattformen m\u00fcssten deshalb so gestaltet sein, dass junge Menschen gesch\u00fctzt sind, ohne sie von digitaler Teilhabe auszuschlie\u00dfen. Risikoreiche Funktionen sollten erst freigeschaltet werden, wenn Nutzerinnen und Nutzer ihre Vollj\u00e4hrigkeit nachgewiesen haben.<\/p>\n<p>Meta stimmt Vergleich zu &#8211; Neue Schutzmechanismen\u00a0<\/p>\n<p>Der Facebook-Mutterkonzern Meta hat in einem Prozess um Social-Media-Sucht von Kindern einer Zahlung von insgesamt knapp 16,7 Milliarden US-Dollar zugestimmt. Darauf einigte er sich mit den klagenden US-Bundesstaaten, wie aus einem entsprechenden Gerichtsdokument hervorgeht. Zugleich verpflichtete sich der Konzern zu weitreichenden \u00c4nderungen.<\/p>\n<p>Mehrere US-Bundesstaaten hatten dem Unternehmen vorgeworfen, Kinder bewusst zu einer ausufernden Nutzung von Facebook und Instagram verleitet zu haben. Zugleich habe Meta Risiken vor Eltern und der \u00d6ffentlichkeit verborgen. Der Konzern wies die Vorw\u00fcrfe zur\u00fcck.\u00a0<\/p>\n<p>Meta k\u00fcndigte nun neue Einschr\u00e4nkungen an, die Jugendliche sch\u00fctzen und Eltern eine st\u00e4rkere Kontrolle erm\u00f6glichen sollen. Vorbehaltlich einer gerichtlichen Genehmigung sollen diese automatisch f\u00fcr Minderj\u00e4hrige zehn Jahre lang gelten, die Instagram und Facebook nutzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin (dpa) &#8211; Nach dem US-Prozess gegen Meta fordern Verbrauchersch\u00fctzer auch f\u00fcr Deutschland strengere Social-Media-Regeln. \u00abSchutzma\u00dfnahmen wie Zeitlimits,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1265180,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1841],"tags":[1605,5308,3364,29,5350,30,198,1114,1209,4585],"class_list":["post-1265179","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-bielefeld","tag-bielefeld","tag-computer","tag-de","tag-deutschland","tag-erziehung","tag-germany","tag-internet","tag-kinder","tag-nordrhein-westfalen","tag-software"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117170767456401028","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1265179","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1265179"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1265179\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1265180"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1265179"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1265179"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1265179"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}