{"id":1265615,"date":"2026-08-28T07:15:21","date_gmt":"2026-08-28T07:15:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1265615\/"},"modified":"2026-08-28T07:15:21","modified_gmt":"2026-08-28T07:15:21","slug":"kein-ende-in-sicht-zermuerbt-der-iran-krieg-letztlich-trump-selbst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1265615\/","title":{"rendered":"Kein Ende in Sicht: Zerm\u00fcrbt der Iran-Krieg letztlich Trump selbst?"},"content":{"rendered":"<p>Kein Ende in SichtZerm\u00fcrbt der Iran-Krieg letztlich Trump selbst?<\/p>\n<p>28.08.2026, 04:40 Uhr <\/p>\n<p>Artikel anh\u00f6ren(13:29 min)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/1787901321_6_image.webp\" alt=\"image\"\/>US-Pr\u00e4sident Trump hatte f\u00fcr den Iran-Krieg eine Dauer von vier Wochen vorausgesagt &#8211; inzwischen dauert er ein halbes Jahr. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Sechs Monate nach Beginn der US- und israelischen Luftangriffe auf den Iran hat sich der Konflikt zu einer Art Zerm\u00fcrbungskrieg entwickelt. Der von US-Pr\u00e4sident Donald Trump als &#8222;kleiner Ausflug&#8220; bezeichnete Krieg belastet seine Pr\u00e4sidentschaft zunehmend. Der Iran hat nicht kapituliert, und der Schiffsverkehr durch die Stra\u00dfe von Hormus bleibt stark beeintr\u00e4chtigt.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Ein Ende des Konflikts, f\u00fcr den Trump eine Dauer von vier Wochen vorausgesagt hatte, ist nicht in Sicht. Was wollte der US-Pr\u00e4sident urspr\u00fcnglich erreichen, was davon ist ihm gelungen &#8211; und wie geht es weiter? Die Antworten auf die wichtigsten Fragen:<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">Welche Ziele hatte Trump zu Beginn des Krieges?<\/b><\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Verhinderung einer iranischen Atombombe war und ist Trumps oberstes Kriegsziel. So begr\u00fcndete er die Angriffe auf den Iran Ende Februar vor allem mit dem iranischen Atom- und Raketenprogramm. Trump erkl\u00e4rte, er wolle die USA vor &#8222;direkten Bedrohungen&#8220; durch den Iran sch\u00fctzen. Der US-Pr\u00e4sident warf Teheran vor, &#8222;Raketen zu bauen, die bald die Vereinigten Staaten von Amerika erreichen werden&#8220;. Belege daf\u00fcr lieferte er nicht.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Trump hatte die Luftangriffe zudem mit der iranischen Unterst\u00fctzung f\u00fcr bewaffnete Milizen, wie etwa die Hisbollah im Libanon, begr\u00fcndet. Durch die Milizen sowie das Atom- und Raketenprogramm sieht Israel seine Existenz bedroht. Nach Recherchen von US-Medien war es letztlich der israelische Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu, der Trump zu den Angriffen \u00fcberredet hatte. Netanjahus Ziel ist dabei, den Erzfeind Iran zu schw\u00e4chen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Eine Demokratie im Iran war nach Angaben von Pentagon-Chef Pete Hegseth kein ausdr\u00fcckliches Kriegsziel der USA. Es gehe nicht um ein &#8222;Experiment zum Demokratie-Aufbau&#8220;, sagte er Anfang M\u00e4rz. Stattdessen rief Trump die iranische Bev\u00f6lkerung nach der T\u00f6tung von Irans oberstem F\u00fchrer Ayatollah Ali Chamenei dazu auf, &#8222;sich ihr Land zur\u00fcckzuholen&#8220;.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">Was hat Trump in sechs Monaten Krieg erreicht?<\/b><\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Das iranische Atomprogramm wurde zur\u00fcckgeworfen, die genaue Entwicklung bleibt jedoch unklar. Bei Angriffen im Juni 2025 und zu Beginn des aktuellen Krieges wurden drei bekannte Urananreicherungsanlagen sowie weitere mutma\u00dfliche Nuklearstandorte besch\u00e4digt. Zudem t\u00f6teten israelische Angriffe f\u00fchrende iranische Atomwissenschaftler. US-Geheimdienste sch\u00e4tzten im Mai, dass der Iran nun bis zu einem Jahr f\u00fcr die Herstellung von ausreichend Spaltmaterial f\u00fcr eine Atombombe ben\u00f6tige. Vor dem Krieg lag diese Zeitspanne bei sechs Monaten.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der tats\u00e4chliche Zustand des Atomprogramms ist jedoch ungewiss, da UN-Inspektoren keinen Zugang zu den Anlagen haben. Die Internationale Atomenergiebeh\u00f6rde (IAEA) konnte den Verbleib von rund 440 Kilogramm an auf 60 Prozent angereichertem Uran seit den Angriffen im Jahr 2025 nicht \u00fcberpr\u00fcfen. Dieses Material k\u00f6nnte in geheimen Anlagen weiter angereichert werden. Der Iran bestreitet die Absicht, eine Atombombe zu bauen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete im M\u00e4rz unter Berufung auf Insider, die USA h\u00e4tten nach eigenen Erkenntnissen etwa ein Drittel des iranischen Raketenarsenals nachweislich zerst\u00f6rt. Bei einem weiteren Drittel sei der Zustand unklar. Diese Raketen seien vermutlich besch\u00e4digt oder in Tunneln versch\u00fcttet worden.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Allerdings hat sich die Sicherheitslage im Nahen Osten im Verlauf des Krieges insgesamt verschlechtert. Analysten zufolge hat der Krieg Teheran nicht geschw\u00e4cht, sondern gest\u00e4rkt und die Region unsicherer gemacht. Iranische Raketen- und Drohnenangriffe auf arabische Golfstaaten trafen diplomatische und milit\u00e4rische Einrichtungen der USA und st\u00f6rten den Flugverkehr. Zudem erh\u00f6hten die Angriffe auf die Schifffahrt und die Blockade von Schiffen mit Verbindungen nach Saudi-Arabien durch die Huthi-Rebellen im Roten Meer die Transport- und Versicherungskosten. Dies beeintr\u00e4chtigt die Lieferketten und belastet vor allem die Wirtschaft der Golfstaaten.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">Wie steht es um die St\u00e4rke des iranischen Milit\u00e4rs?<\/b><\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Milit\u00e4risch ist der Iran schwer getroffen, er bleibt jedoch handlungsf\u00e4hig. Im Mai erkl\u00e4rte der Kommandeur der US-Streitkr\u00e4fte im Nahen Osten, Admiral Brad Cooper, vor dem Kongress, amerikanische Einheiten h\u00e4tten 161 iranische Kriegsschiffe zerst\u00f6rt und 82 Prozent der Luftabwehrsysteme ausgeschaltet. Die iranische Luftwaffe fliege keine Eins\u00e4tze mehr. Dennoch verf\u00fcgt das Land weiterhin \u00fcber Drohnen und Raketen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">Und wie steht es um das US-Milit\u00e4r?<\/b><\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Einsatzbereitschaft des US-Milit\u00e4rs ist durch den Konflikt gesunken. Die USA verloren Drohnen und Kampfflugzeuge durch iranischen Beschuss und Unf\u00e4lle. Mindestens 18 US-Soldaten wurden get\u00f6tet und mehr als 750 verletzt. Einem Bericht des Wissenschaftlichen Dienstes des US-Kongresses vom Mai zufolge gingen 42 Milit\u00e4rflugzeuge verloren. Zudem mangelt es an Munition.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete, das Milit\u00e4r habe fast die gesamten weltweiten Best\u00e4nde bestimmter Pr\u00e4zisionsraketen aufgebraucht. Nach Sch\u00e4tzungen des Zentrums f\u00fcr strategische und internationale Studien (CSIS) hatten die USA bis Juli etwa 65 Prozent ihrer Patriot-Abfangraketen verbraucht. Der Bestand an THAAD-Abwehrraketen sank um mindestens 38 Prozent.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Washington verlegte Kampfjets und Kriegsschiffe aus Europa und dem Asien-Pazifik-Raum in den Nahen Osten. Dies verl\u00e4ngerte die Dienstzeiten und wirft Fragen \u00fcber die Einsatzbereitschaft in anderen Regionen auf. Der Flugzeugtr\u00e4ger &#8222;USS Gerald R. Ford&#8220; war mehr als ein Jahr auf See &#8211; die l\u00e4ngste Mission seit dem Vietnamkrieg. Die &#8222;USS Abraham Lincoln&#8220; verbrachte 200 Tage ununterbrochen auf See, bevor sie vergangene Woche durch einen anderen Flugzeugtr\u00e4ger aus dem Pazifik ersetzt wurde.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">Was bedeutet der bisherige Krieg innenpolitisch f\u00fcr Trump?<\/b><\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">In den USA zahlt Trump f\u00fcr den Konflikt einen hohen Preis. Einer Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters und des Instituts Ipsos zufolge fielen seine Zustimmungswerte seit Beginn des Krieges von 40 auf 33 Prozent. Steigende Benzinpreise konterkarieren Trumps Versprechen aus dem Wahlkampf 2024, die Kosten f\u00fcr die B\u00fcrger zu senken. Trump hatte im Wahlkampf versprochen, Kriege zu beenden.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Jetzt aber argumentiert er, dass das Raketenprogramm und die nuklearen Bestrebungen des Iran ein Handeln erforderten. Die Mehrheit der W\u00e4hler \u00fcberzeugt dies jedoch nicht. Lediglich 31 Prozent der US-B\u00fcrger bef\u00fcrworten den Konflikt. Dies ist ein niedrigerer Wert als bei anderen US-Eins\u00e4tzen in einer vergleichbaren Phase. Der Krieg in Afghanistan verzeichnete in Umfragen des Instituts Gallup \u00fcber Jahre eine Zustimmung von mehr als 50 Prozent.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">Was hei\u00dft das f\u00fcr die Zwischenwahlen in den USA?<\/b><\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Unzufriedenheit der W\u00e4hler \u00fcber die hohen Preise gef\u00e4hrdet die knappe Mehrheit der Republikaner im Kongress vor den Wahlen im November. Nicht besser wird die Lage dadurch, dass die US-Staatsverschuldung mit 40 Billionen Dollar (gut 34.000.000.000.000 Euro) einen neuen H\u00f6chststand erreichte. Das liegt nicht nur an Trumps Steuersenkungen und den hohen Ausgaben f\u00fcr die Einwanderungsbeh\u00f6rde ICE, sondern auch am Iran-Krieg.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Was als zweiw\u00f6chige Operation angek\u00fcndigt war, ist jetzt ein umfassender Krieg, der seit \u00fcber 150 Tagen andauert, mehr als 37 Milliarden Dollar gekostet und das Leben von 18 Soldaten gefordert hat&#8220;, schrieben rund 50 Abgeordnete der oppositionellen Demokraten diese Woche in einem Brief an Trump. &#8222;Die Regierung sollte sich darauf konzentrieren, den Konflikt zu beenden und die sehr realen finanziellen Sorgen der amerikanischen \u00d6ffentlichkeit anzugehen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">Was hat sich f\u00fcr das iranische Regime und die Menschen im Land ver\u00e4ndert?<\/b><\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Im Iran herrschen weiter die ultrakonservativen Geistlichen, die Opposition hingegen ist extrem geschw\u00e4cht. Die Gegner der Mullahs seien die gr\u00f6\u00dften Verlierer des Abkommens zwischen Washington und Teheran, sagen Experten und Menschenrechtsaktivisten. Anders als von Trump zu Beginn der Angriffe suggeriert, ebneten die Bombardements nicht den Weg f\u00fcr einen Volksaufstand gegen die Machthaber in Teheran.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Stattdessen kostete der Krieg Tausende Menschen das Leben und versch\u00e4rfte die Wirtschaftskrise im Iran. Im Juli lag die Inflation bei Lebensmitteln nach Angaben der iranischen Statistikbeh\u00f6rde bei 128 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Viele Menschen haben ihren Konsum eingeschr\u00e4nkt und kaufen nur noch das N\u00f6tigste. Die schwere Wirtschaftskrise setzt auch die Regierung unter Druck, die neue Proteste f\u00fcrchtet. Wohl auch als Zeichen der Einsch\u00fcchterung nahm die Zahl der Hinrichtungen seit Beginn des Iran-Krieges weiter zu.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">Wie sehr hat der Iran-Krieg die Weltwirtschaft belastet?<\/b><\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Angriffe ersch\u00fctterten die Weltwirtschaft, die Folgen fielen jedoch weniger verheerend aus als bef\u00fcrchtet. Durch die Stra\u00dfe von Hormus, die an ihrer engsten Stelle zwischen dem Iran und dem Oman rund 34 Kilometer breit ist, wird etwa ein F\u00fcnftel der weltweiten Energietr\u00e4ger transportiert. Die Blockaden lie\u00dfen die \u00d6lpreise steigen und sch\u00fcrten Sorgen \u00fcber eine globale Rezession.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der Internationale W\u00e4hrungsfonds (IWF) senkte seine Wachstumsprognose seit Kriegsbeginn zweimal. Er erwartet f\u00fcr das laufende Jahr ein globales Wirtschaftswachstum von 3,0 Prozent, nach einer Prognose von 3,3 Prozent im Januar. Dennoch zeigte sich die Weltwirtschaft widerstandsf\u00e4higer als w\u00e4hrend der \u00d6lschocks der 1970er Jahre. Moderne Volkswirtschaften sind weniger energieintensiv. Zudem st\u00fctzten hohe Investitionen, unter anderem durch den Boom im Bereich der k\u00fcnstlichen Intelligenz (KI), die Konjunktur.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">Wie geht Teheran nun weiter vor?<\/b><\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Irans F\u00fchrung misstraut den USA und wirft Regierungsvertretern in Washington vor, kein Interesse an der Einhaltung des im Juni unterzeichneten Rahmenabkommens f\u00fcr eine Beendigung des Krieges zu haben. Der Machtapparat stimmt die Bev\u00f6lkerung daher zunehmend auf eine neue Eskalation ein. Beobachter halten es f\u00fcr m\u00f6glich, dass Irans Streitkr\u00e4fte wenige Wochen vor den Wahlen in den USA mit milit\u00e4rischem Druck versuchen k\u00f6nnten, Washington weitere Zugest\u00e4ndnisse abzuringen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">Was plant Trump als N\u00e4chstes?<\/b><\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der US-Pr\u00e4sident will den Iran nun mit einem &#8222;Wirtschaftskrieg&#8220; in die Knie zwingen. Daf\u00fcr hat seine Regierung neue Sanktionen angek\u00fcndigt. US-Finanzminister Scott Bessent sprach in Anspielung auf die Landung der Alliierten in Nordfrankreich 1944 sogar von einem &#8222;D-Day&#8220; f\u00fcr den Iran. Unklar ist allerdings, wann die angedrohten Sanktionen gegen Irans Handelspartner \u00fcberhaupt greifen sollen. Schon jetzt ist das Land mit weitreichenden Strafma\u00dfnahmen belegt und vom internationalen Finanzsystem weitgehend abgeschnitten.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">Gibt es Zeichen f\u00fcr Diplomatie?<\/b><\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Zwar spricht die Regierung im Nachbarland Pakistan, das in dem Konflikt zwischen Teheran und Washington vermittelt, nach einem Besuch in der iranischen Hauptstadt von &#8222;sehr positiven und produktiven Gespr\u00e4chen&#8220;. Erkennbare Fortschritte sind auf diplomatischer Ebene jedoch in den vergangenen Wochen nicht erzielt worden. Nach US-Angaben gibt es zwischen den USA und dem Iran derzeit keine Verhandlungen. Es l\u00e4gen jedoch weiterhin alle Optionen auf dem Tisch, sagt die Sprecherin des Wei\u00dfen Hauses, Karoline Leavitt, in einem Interview mit dem US-Sender Fox News.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de, nbr\/dpa\/AFP\/rts<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kein Ende in SichtZerm\u00fcrbt der Iran-Krieg letztlich Trump selbst? 28.08.2026, 04:40 Uhr Artikel anh\u00f6ren(13:29 min) US-Pr\u00e4sident Trump hatte&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1265616,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[3977],"tags":[331,332,106,13,345,186871,13613,195111,176175,14,15,16,12,29839,4017,4018,4016,14953,64,4019,4020],"class_list":["post-1265615","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-usa","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-donald-trump","tag-headlines","tag-iran","tag-iran-krieg","tag-iranisches-atomprogramm","tag-islamische-revolutionsgarde","tag-midterm-elections","tag-nachrichten","tag-news","tag-politik","tag-schlagzeilen","tag-strasse-von-hormus","tag-united-states","tag-united-states-of-america","tag-us","tag-us-militaer","tag-usa","tag-vereinigte-staaten","tag-vereinigte-staaten-von-amerika"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117171910330425492","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1265615","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1265615"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1265615\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1265616"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1265615"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1265615"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1265615"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}