{"id":1265898,"date":"2026-08-28T10:33:19","date_gmt":"2026-08-28T10:33:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1265898\/"},"modified":"2026-08-28T10:33:19","modified_gmt":"2026-08-28T10:33:19","slug":"ukraine-krieg-cia-chef-john-ratcliffe-gab-in-moskau-laut-new-york-times-eine-duestere-einschaetzung-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1265898\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg: CIA-Chef John Ratcliffe gab in Moskau laut \u201eNew York Times\u201c eine \u201ed\u00fcstere Einsch\u00e4tzung\u201c ab"},"content":{"rendered":"<p>Was wollte John Ratcliffe in Moskau? Laut einem Bericht der \u201eNew York Times\u201c ging es um eine schonungslose Einsch\u00e4tzung der russischen Kriegslage \u2013 und um die Folgen einer Fortsetzung des Konflikts.<\/p>\n<p class=\"c-inline-alert__description\">Klicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Der \u00fcberraschende Moskau-Besuch von CIA-Chef John Ratcliffe sorgt weiter f\u00fcr Spekulationen. <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2026\/08\/27\/us\/politics\/cia-director-russia-ukraine.html\" target=\"_blank\" title=\"Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.nytimes.com\/2026\/08\/27\/us\/politics\/cia-director-russia-ukraine.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Nun berichtet die \u201eNew York Times\u201c<\/a> unter Berufung auf anonyme US-Regierungsvertreter \u00fcber die Hintergr\u00fcnde der Reise. Demnach soll Ratcliffe der russischen F\u00fchrung bei seinem Treffen in Moskau eine \u201ed\u00fcstere Einsch\u00e4tzung\u201c der milit\u00e4rischen und wirtschaftlichen Lage Russlands im Ukraine-Krieg \u00fcbermittelt haben.<\/p>\n<p>Seit L\u00e4ngerem gibt es die Vermutung,<a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article6a8aa132c3692834ff6d9db3\/oppositionspolitiker-nadeschdin-putin-glaubt-aufrichtig-dass-ihn-alle-unterstuetzen-abgesehen-von-ein-paar-wenigen-abtruennigen.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article6a8aa132c3692834ff6d9db3\/oppositionspolitiker-nadeschdin-putin-glaubt-aufrichtig-dass-ihn-alle-unterstuetzen-abgesehen-von-ein-paar-wenigen-abtruennigen.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> dass dem abgeschirmten Staatschef nicht die realistische Lage des Landes \u00fcbermittelt wird<\/a>.<a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article6a8eb0a6c3692834ff6dd245\/keith-kellogg-putin-ist-ein-wenig-wie-hitler-ex-trump-berater-warnt-vor-drittem-weltkrieg-in-europa.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article6a8eb0a6c3692834ff6dd245\/keith-kellogg-putin-ist-ein-wenig-wie-hitler-ex-trump-berater-warnt-vor-drittem-weltkrieg-in-europa.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> Der fr\u00fchere Ukraine-Sondergesandte der Trump-Regierung, Keith Kellogg, hatte Putin unter anderem deshalb mit Hitler verglichen und vor einem Dritten Weltkrieg gewarnt<\/a>. Denn gleichzeitig w\u00e4chst die Sorge vor einer weiteren Eskalation des Konflikts.<\/p>\n<p>Ratcliffe soll deshalb mit dem Chef des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB, Aleksandr Bortnikow, gesprochen haben. Dabei habe der CIA-Direktor die milit\u00e4rische und wirtschaftliche Lage Russlands deutlich pessimistischer beschrieben, als dies aus Moskau \u00f6ffentlich zu h\u00f6ren sei. <\/p>\n<p>Nach Einsch\u00e4tzung der US-Geheimdienste seien die russischen Verluste hoch, w\u00e4hrend die Fortschritte auf dem Schlachtfeld zuletzt weitgehend ins Stocken geraten seien. Der CIA-Direktor soll dabei auch die Bedeutung ukrainischer Drohnentechnologie hervorgehoben haben. Zuletzt hatte die Ukraine ihre Angriffe auf die russische Infrastruktur verst\u00e4rkt. <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/plus6a4b92fed38ff307b9185d74\/russland-sie-fuerchten-dass-sie-schlicht-nicht-ernten-koennen-die-dramatischen-folgen-der-treibstoffkrise.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/plus6a4b92fed38ff307b9185d74\/russland-sie-fuerchten-dass-sie-schlicht-nicht-ernten-koennen-die-dramatischen-folgen-der-treibstoffkrise.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Unter anderem kam es in dem Land deshalb zu Versorgungsengp\u00e4ssen mit Sprit<\/a>. <\/p>\n<p>CIA-Direktor Ratcliffe habe deshalb seinem Gespr\u00e4chspartner vermittelt, dass sich Russlands Position bei einer Fortsetzung des Krieges weiter verschlechtern k\u00f6nnte, schreibt die \u201eNew York Times\u201c. Dem Bericht zufolge habe der CIA-Chef dabei weder mit neuen Sanktionen noch mit anderen Konsequenzen gedroht. Stattdessen habe er die Lageeinsch\u00e4tzung der US-Nachrichtendienste \u00fcbermittelt.<\/p>\n<p>Zuvor war dar\u00fcber spekuliert worden, Ratcliffe k\u00f6nnte russische Regierungsvertreter getroffen haben, um eine Warnung der US-Regierung zu \u00fcberbringen. Einige Experten hatten zuvor erwartet, dass Putin den Konflikt weiter eskalieren und ein Nato-Mitgliedsland angreifen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump wies entsprechende Berichte jedoch zur\u00fcck. Der CIA-Direktor sei nicht mit einer bestimmten Botschaft nach Moskau gereist, sagte er in einem Interview. Ratcliffe treffe seinen russischen Amtskollegen \u201ealle sechs Monate oder einmal im Jahr\u201c. \u201eEs gab keine Botschaft und es war nichts Ungew\u00f6hnliches\u201c, versuchte Trump, das Treffen herunterzuspielen. Mit Blick auf Kremlchef Wladimir Putin sagte er allerdings vor Journalisten im Oval Office: \u201eEr wird kein Nato-Territorium angreifen.\u201c<\/p>\n<p>Das Treffen in Moskau war jedoch laut \u201eNew York Times\u201c die erste pers\u00f6nliche Begegnung zwischen Ratcliffe und Bortnikow. Die Kommunikationslinie zwischen Ratcliffe und Bortnikow laufe demnach parallel zu anderen Kan\u00e4len, die das Umfeld Trumps zu Beratern des russischen Pr\u00e4sidenten aufgebaut habe.<\/p>\n<p>Nach Darstellung der \u201eNew York Times\u201c hofften dennoch einige Vertreter der US-Regierung, dass eine Botschaft des CIA-Direktors bei Putin besonderes Gewicht entfalten k\u00f6nnte \u2013 und ihn vor allem auch erreicht. Denn Putin war selbst jahrzehntelang f\u00fcr sowjetische Geheimdienste t\u00e4tig. In der CIA gebe es seit Langem Zweifel, ob Putins Berater ihm ehrliche Einsch\u00e4tzungen \u00fcber Verlauf und Kosten des Krieges liefern. Es bestehe die Hoffnung, dass der Besuch mehr erreiche als Botschaften \u00fcber diplomatische Kan\u00e4le, da er nicht einfach ignoriert werden k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Die Zeitung wertet die Reise auch als Teil der Bem\u00fchungen der Trump-Regierung, Bewegung in die festgefahrenen Gespr\u00e4che \u00fcber den Ukraine-Krieg zu bringen und Putin sanft unter Druck zu setzen. Trump hatte beim Antritt seiner zweiten Amtszeit versprochen, diesen Konflikt schnell beenden zu k\u00f6nnen. Bislang blieben die Bem\u00fchungen jedoch erfolglos.<\/p>\n<p>Vor seinem Besuch in Moskau habe Ratcliffe nach Angaben des Blattes zudem mit ukrainischen Vertretern gesprochen. Dabei habe er zugesichert, russische Positionen auszuloten, jedoch keine Zugest\u00e4ndnisse im Namen Kiews zu machen.<\/p>\n<p>kami mit Reuters<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Was wollte John Ratcliffe in Moskau? 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