{"id":1266054,"date":"2026-08-28T12:33:31","date_gmt":"2026-08-28T12:33:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1266054\/"},"modified":"2026-08-28T12:33:31","modified_gmt":"2026-08-28T12:33:31","slug":"qatar-news-agency-37","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1266054\/","title":{"rendered":"Qatar news agency"},"content":{"rendered":"<p>Berlin, den 28. August \/QNA\/ Bundeskanzler Friedrich Merz und die Regierungschefs von f\u00fcnf europ\u00e4ischen Staaten, die zu den gr\u00f6\u00dften Beitragszahlern zum EU-Haushalt geh\u00f6ren, haben heute ihre Positionen zur H\u00f6he des Budgets abgestimmt.<\/p>\n<p>Eine Mitteilung des Bundeskanzleramts erkl\u00e4rte, Merz habe sich mit den Regierungschefs von D\u00e4nemark, Finnland, \u00d6sterreich, den Niederlanden und Schweden darauf verst\u00e4ndigt, die Europ\u00e4ische Kommission aufzufordern, ihre Vorschl\u00e4ge f\u00fcr den EU-Finanzrahmen f\u00fcr den Zeitraum 2028 bis 2034 zu k\u00fcrzen und die Ausgabenstruktur an die neuen europ\u00e4ischen Priorit\u00e4ten anzupassen.<\/p>\n<p>Merz sagte auf einer Pressekonferenz nach einem geschlossenen Treffen in Berlin mit den f\u00fcnf Staatschefs, dass Deutschland gemeinsam mit den gr\u00f6\u00dften Beitragszahlern unter dem Motto \u201eRealismus und Reformen\u201c in die Haushaltsverhandlungen im Oktober eintreten werde. Die vorgeschlagene Erh\u00f6hung des Budgets um bis zu 60 Prozent sei nicht finanzierbar, wohingegen die Mitgliedstaaten gezwungen seien, ihre Haushalte zu konsolidieren.<\/p>\n<p>Deutschland und die f\u00fcnf Staaten finanzierten zusammen rund 40 Prozent des EU-Haushalts sowie etwa 70 Prozent der bilateralen Hilfen f\u00fcr die Ukraine \u2013 was ihnen ein direktes Interesse an der Finanzierbarkeit der europ\u00e4ischen Ausgaben verschaffe, so Merz.<\/p>\n<p>Der Finanzrahmen, der ab 2028 in Kraft tritt, werde die Bereiche festlegen, in die die EU ihre Mittel bis weit in das n\u00e4chste Jahrzehnt investiert, und gleichzeitig die M\u00f6glichkeiten und Grenzen der europ\u00e4ischen Politik f\u00fcr viele Jahre bestimmen, betonte der Bundeskanzler.<\/p>\n<p>Merz erkl\u00e4rte: \u201eWir werden die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts nicht mit einem Haushalt des 20. Jahrhunderts bew\u00e4ltigen k\u00f6nnten\u201c \u2013 und forderte die Ausarbeitung eines modernen Finanzrahmens, der die aktuellen politischen Priorit\u00e4ten widerspiegelt und die Wettbewerbsf\u00e4higkeit sowie die europ\u00e4ische Industrie ins Zentrum der gemeinsamen Ausgaben stellt.<\/p>\n<p>Die Wettbewerbsf\u00e4higkeit sei heute wichtiger denn je \u2013 sowohl auf nationaler als auch auf europ\u00e4ischer Ebene. Europa k\u00f6nne seine Stellung in der Welt nur auf Grundlage seiner eigenen wirtschaftlichen St\u00e4rke behaupten, f\u00fcgte er hinzu.<\/p>\n<p>Der EU-Haushalt m\u00fcsse finanzierbar bleiben, unterstrich Merz. Die Vorschl\u00e4ge der Kommission s\u00e4hen eine Erh\u00f6hung um bis zu 60 Prozent vor \u2013 was er angesichts der Haushaltskonsolidierung der Mitgliedstaaten als \u201eschlicht untragbar\u201c bezeichnete.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin, den 28. 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