{"id":1266126,"date":"2026-08-28T13:34:21","date_gmt":"2026-08-28T13:34:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1266126\/"},"modified":"2026-08-28T13:34:21","modified_gmt":"2026-08-28T13:34:21","slug":"skulptur-momentum-findet-in-wuppertal-barmen-ihr-zuhause","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1266126\/","title":{"rendered":"Skulptur \u201eMomentum\u201c findet in Wuppertal-Barmen ihr Zuhause"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Wuppertaler Bildhauerin Beate Schroedl-Baurmeister hat \u00fcber Jahre den passenden Ort f\u00fcr ihre Skulptur \u201eMomentum\u201d gesucht. In Zusammenarbeit mit dem Barmer Versch\u00f6nerungsverein konnte sie nun endlich in den Barmer Anlagen ein w\u00fcrdiges Zuhause daf\u00fcr finden.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Am Donnerstagnachmittag wirkte es, als sei eine Lebensaufgabe vollendet. \u201eIch konnte letzte Nacht kaum schlafen, so aufgeregt war ich\u201d, gibt Beate Schroedl-Baurmeister am Fu\u00df der wundersch\u00f6nen Lichtung zu, \u00fcber die einst die Bergbahn durch die Barmer Anlagen fuhr. Heute erinnern lediglich aufgestellte Stelen an die Strecke der legend\u00e4ren Wuppertaler Bahn. In gewisser Weise weisen sie nun den Weg zu \u201eMomentum\u201d, der Skulptur der Wuppertaler K\u00fcnstlerin, die seit \u00fcber zehn Jahren einen geeigneten Ort f\u00fcr ihr Werk suchte. Der Titel bedeutet Aufbruch, Impuls und Bewegung \u2013 f\u00fcr Schroedl-Baurmeister stehen die sechs abstrakten, \u00fcberlebensgro\u00dfen B\u00f6gen, die in unterschiedliche Richtungen weisen, jedoch auch f\u00fcr Begegnung.<\/p>\n<p>Viele \u00dcberlegungen, noch mehr Schwierigkeiten      <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eEs geht ja immer auch um die Menschen, die aus allen Richtungen kommen und dann abends in alle Richtungen wieder verschwinden. Und da fand ich diesen Gedanken \u2013 die sechs B\u00f6gen, die die Stadtteile Wuppertals darstellen \u2013 einfach toll, dass die Skulptur praktisch einen Ort schafft, den mal wiedererkennt als Fremder, wo aber auch eine Identifikation stattfindet.\u201d Ihr erster Gedanke im Jahr 2014 war, die Skulptur am neu gestalteten Hauptbahnhof zu positionieren. Fremde und die Einwohner der Stadt sollten dort von der Skulptur begr\u00fc\u00dft werden. Jedoch war das Erdreich am Bahnhof nicht geeignet. Die f\u00fcnf Meter hohe Skulptur aus Edelstahl hat ein enormes Gewicht \u2013 ein ausreichend festes Fundament ist daher zwingend notwendig. Auch am n\u00e4chsten Wunschort, dem Wupperpark West, zwischen K\u00f6bo-Haus und Wall, scheiterte es am passenden Fundament. Zeit und etliche Gespr\u00e4che mit Entscheidungstr\u00e4gern der Stadt, unter anderem mit dem ehemaligen Oberb\u00fcrgermeister Uwe Schneidewind, gingen ins Land, als sich die K\u00fcnstlerin an eine Begegnung aus dem Jahr 2014 erinnerte. Andre Bovenkamp, stellvertretender Vorsitzender des Barmer Versch\u00f6nerungsvereins, hatte ihr Werk immer schon mit gro\u00dfem Interesse verfolgt. Und es war Bovenkamp, der sie in die Barmer Anlagen eingeladen hat. Kurz danach begannen die ersten ernsthaften \u00dcberlegungen und Planungen und selbst ein Statiker wurde zurate gezogen. Mit Erfolg, denn endlich, nach vielen Jahren, steht die Skulptur an einem wundersch\u00f6nen Ort, mitten in der Natur. Wenn die Sonne auf den Edelstahl scheint, wirkt die Skulptur wie ein magisches Element, dessen Bedeutung man sich erarbeiten muss.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Andre Bovenkamp und Peter Prange, der Vorsitzende des gemeinn\u00fctzigen Vereins, k\u00f6nnten nicht gl\u00fccklicher sein. \u201eWir haben immer mal wieder Kunst in den Barmer Anlagen gehabt, sogar schon eine Skulptur von Tony Cragg. ,Momentum\u2018 ist jedoch die erste, fest installierte Skulptur hier.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Es gab \u00dcberlegungen, sie als Dauerleihgabe zu verwenden, allerdings konnten wir uns mit der K\u00fcnstlerin auf einen Kauf einigen. Hierf\u00fcr suchen wir \u00fcbrigens noch nach interessierten Spendern, die uns in der Kaufpreisfinanzierung unterst\u00fctzen\u201d, erkl\u00e4rt Bovenkamp. F\u00fcr Beate Schroedl-Baurmeister endet eine lange Reise, auch wenn sie sich als K\u00fcnstlerin immer in Bewegung w\u00e4hnt. Im Momentum eben.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Spendenkontakt erh\u00e4lt man \u00fcber die Website<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Wuppertaler Bildhauerin Beate Schroedl-Baurmeister hat \u00fcber Jahre den passenden Ort f\u00fcr ihre Skulptur \u201eMomentum\u201d gesucht. 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