{"id":126613,"date":"2025-05-20T23:17:22","date_gmt":"2025-05-20T23:17:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/126613\/"},"modified":"2025-05-20T23:17:22","modified_gmt":"2025-05-20T23:17:22","slug":"sechs-millionen-fuer-die-lehre","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/126613\/","title":{"rendered":"Sechs Millionen f\u00fcr die Lehre"},"content":{"rendered":"<p>\n\t\t\t\tDr. Malte Persike (links) und Professor Joost-Pieter Katoen. | Foto: RWTH\t\t\t<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400; padding-left: 40px;\"><a href=\"https:\/\/www.rwth-aachen.de\/go\/id\/a\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-25257\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/RWTH-Logo.png\" alt=\"Rwth logo\" width=\"250\" height=\"68\"  \/><\/a><\/p>\n<p><strong>RWTH-Projekt \u201eTogether University\u201c wird von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre \u00fcber sechs Jahre gef\u00f6rdert<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Mit sechs Millionen Euro wird das Projekt \u201eRWTH Together University \u2013 Lehren. Lernen. Machen.\u201c durch die Stiftung Innovation in der Hochschullehre \u00fcber sechs Jahre gef\u00f6rdert<\/strong>. Neben diesem Einzelantrag ist auch der Verbundantrag (\u201eCampusConnect \u2013 Sharing Innovative Education\u201c), erfolgreich gewesen, federf\u00fchrend war hier die TU Hamburg. Der Erhalt beider F\u00f6rderungen ist ein gro\u00dfer Erfolg f\u00fcr die Lehre an der RWTH. Mit der Together University wird eine umfassende Neuausrichtung von Lehre, Lernen und Pr\u00fcfen initiiert, um die Chancen der digitalen Transformation zu nutzen. Im Gespr\u00e4ch erl\u00e4utern Prorektor Joost-Pieter Katoen und Dr. Malte Persike, der Wissenschaftliche Leiter des Centers f\u00fcr Lehr- und Lernservices (CLS), die Idee hinter dem Projekt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Was verbirgt sich hinter der RWTH Together University?<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Professor Joost-Pieter Katoen:<\/strong> Wir wollen die neuen M\u00f6glichkeiten, die sich durch Digitalisierung und KI ergeben, auch wirklich in der Lehre nutzen. Im Antrag haben wir Innovationsbedarfe identifiziert, insbesondere geht es um F\u00f6rderung von Interdisziplinarit\u00e4t und Praxisbezug, zudem soll die Identifizierung der Studierenden mit ihrem Fach und ihrer Hochschule gest\u00e4rkt werden. Zentrale Idee des Antrags ist dabei die Entwicklung eines gemeinsamen Mindsets, bei dem digitale und physische Interaktion im Mittelpunkt der Lehre stehen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Dr. Malte Persike:<\/strong> Die RWTH ist bei der digitalen Lehre bereits sehr gut aufgestellt, wir verf\u00fcgen \u00fcber eine umfassende digitale Infrastruktur in unseren Fakult\u00e4ten, dazu gibt es mit dem CLS eine integrierte Service-Einheit, die alle Aspekte des digitalen Lehrens, Lernens und Pr\u00fcfens unterst\u00fctzt. Und dennoch: So wie unsere Studierenden immer diverser und internationaler werden, entwickelt sich eben auch die Lehre weiter. Dem werden wir mit der Together University gerecht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Wie kann die st\u00e4rkere Identifikation funktionieren?<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Katoen:<\/strong> Die Studierenden sollen durch einen starken Praxisbezug, Projekte und die Interdisziplinarit\u00e4t noch n\u00e4her ans Fach gebracht werden und letztlich stolz auf diese herausragende Lehre an ihrer Universit\u00e4t sein. Die Identifikation mit der RWTH ist somit Folge einer modernen Lehre.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Persike:<\/strong> Genauso ist es. Es gibt diesen emotionalen Bereich, dieses \u201eWir sind die RWTH\u201c-Gef\u00fchl. Das wollen wir wieder st\u00e4rken und den Studierenden damit das Gef\u00fchl geben: Hier ist unser gemeinsames wissenschaftliches Zuhause.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Interdisziplinarit\u00e4t wird an der RWTH doch l\u00e4ngst gelebt.<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Katoen:<\/strong> In der Forschung ist das absolut so, es gibt unz\u00e4hlige Kooperationen und auch Exzellenzcluster. \u201eInternet of Production\u201c ist ein sehr gutes Beispiel f\u00fcr diese gelebte Interdisziplinarit\u00e4t, wo beispielsweise Maschinenbau und Informatik erfolgreiche zusammenarbeiten. Das wollen wir nun auch konsequent in der Lehre umsetzen. Es geht hier um die Lehr-Architektur, die Zukunft der Hochschule. Das bedeutet, dass die Elemente, die wir hier entwickeln, auch curricular verankert werden. Es geht nicht nur um ein Pilotprojekt, daher auch die lange Laufzeit von sechs Jahren mit der M\u00f6glichkeit, um zwei Jahre zu verl\u00e4ngern.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Persike:<\/strong> Durch den erfolgreichen Antrag k\u00f6nnen wir wirklich strukturelle Ver\u00e4nderungen schaffen. Es geht eben nicht um punktuelles Verbessern in einem zeitlich begrenzten Projekt, sondern darum, die Lehre nachhaltig und stabil besser zu machen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Wie sieht das konkret aus?<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Persike:<\/strong> Wir werden die Studierenden noch mehr in die lehrbezogenen Abl\u00e4ufe einbinden, noch mehr den Austausch suchen, noch mehr miteinander reden. Die interne Vernetzung wird weiter gest\u00e4rkt werden, wir werden neue Formate entwickeln, um Studierende, Forschende und Pr\u00fcfende wieder mehr miteinander zu verbinden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Katoen:<\/strong> Ich nenne Ihnen ein Beispiel: Im Maschinenbau, bereits ganz am Anfang im Bachelor, setzen sich die Studierenden bereits mit dem Programmieren von Robotern auseinander. Es geht dabei nicht darum, bereits alles zu verstehen \u2013 es geht um Inspiration und um Erkenntnis. Die Studierenden lernen, dass sie f\u00fcr die sp\u00e4tere Umsetzung von Projekten Wissen aus anderen Feldern ben\u00f6tigen, zum Beispiel Datenverarbeitung oder Thermodynamik. Studierende aus unterschiedlichsten Fachrichtungen \u2013 wie BWLer, Maschinenbauer, Elektrotechniker \u2013 werden zusammen Aufgabenstellungen l\u00f6sen m\u00fcssen. Dadurch versprechen wir uns eine h\u00f6here Motivation, im weiteren Verlauf des Studiums entsprechende Kompetenzen zu gewinnen. Die Studierenden erkennen fr\u00fch, dass es wichtig ist, nicht nur Spezialist in einem Bereich zu sein.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Weil diese F\u00e4higkeit zur Kooperation sp\u00e4ter in der Praxis von gro\u00dfer Bedeutung ist?<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Katoen:<\/strong> Genau. Wir denken den Transfer fr\u00fchzeitig mit, denn in der Industrie ist es gang und g\u00e4be, dass beispielsweise Ingenieurinnen und Ingenieure mit anderen Disziplinen eng zusammenarbeiten m\u00fcssen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Wie war das, als Sie gesehen haben, der Antrag war erfolgreich?<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Persike: <\/strong>Super! Wir sind sehr gl\u00fccklich, gerade weil beide Antr\u00e4ge erfolgreich waren. Gleichzeitig sind wir uns der Gr\u00f6\u00dfe der Aufgabe sehr bewusst, die wir in den n\u00e4chsten umsetzen werden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Katoen:<\/strong> Ja, das war wirklich super! Erstens sind wir wirklich stolz darauf, dass die gesamte RWTH diese Idee von Lehre mittr\u00e4gt. Die E-Technik ist involviert, Informatik, Medizin, Maschinenbau, das KI-Center, BWL, Mathematik und noch viele weitere \u2013 das ist eine derart breite Palette, dass wir irgendwann gesagt haben, wir m\u00fcssen jetzt einen Cut machen, um fokussiert zu bleiben. Und zweitens macht uns das gro\u00dfe Interesse der Studierenden sehr gl\u00fccklich. Die Studierenden waren bereits in der Antragsphase involviert, so waren Professorin Heike Vallery, Dr. Malte Persike und ich beim \u201eKeXe-Treffen\u201c der Fachschaften, um die Ideen vorzustellen, aber auch um zu schauen, inwiefern die Studierenden sich einbringen wollen und k\u00f6nnen. Das war supermotivierend \u2013 f\u00fcr uns und die Studierenden. Und nicht zuletzt: Sechs Millionen f\u00fcr die Lehre \u2013 das ist keine Kleinigkeit.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Das Projekt startet im Oktober und hat eine Laufzeit von sechs Jahren\u2026<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Katoen:<\/strong> Genau. Und in dieser Zeit m\u00f6chten wir auch anderen erm\u00f6glichen, Teil des Projekts zu werden. Dazu hat die RWTH aus Eigenmitteln weitere 1,5 Millionen Euro bereitgestellt. Im Bereich Lehre ist das auf jeden Fall eins der ganz gro\u00dfen Projekte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Dr. Malte Persike (links) und Professor Joost-Pieter Katoen. | Foto: RWTH RWTH-Projekt \u201eTogether University\u201c wird von der Stiftung&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":126614,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1853],"tags":[1424,3364,29,47407,548,663,3934,47408,30,13,47409,47410,47411,47412,14,15,1209,17337,12,47413,47414,47415],"class_list":{"0":"post-126613","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-aachen","8":"tag-aachen","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-digitale-lehre","12":"tag-eu","13":"tag-europa","14":"tag-europe","15":"tag-foerderung-hochschullehre","16":"tag-germany","17":"tag-headlines","18":"tag-hochschulbildung-zukunft","19":"tag-interdisziplinaritaet-studium","20":"tag-lehre-foerdern","21":"tag-lehrkonzept-universitaet","22":"tag-nachrichten","23":"tag-news","24":"tag-nordrhein-westfalen","25":"tag-rwth-aachen","26":"tag-schlagzeilen","27":"tag-stiftung-innovation-hochschule","28":"tag-studium-rwth","29":"tag-together-university"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114542716255382294","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/126613","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=126613"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/126613\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/126614"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=126613"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=126613"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=126613"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}