{"id":1266408,"date":"2026-08-28T16:45:24","date_gmt":"2026-08-28T16:45:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1266408\/"},"modified":"2026-08-28T16:45:24","modified_gmt":"2026-08-28T16:45:24","slug":"wegen-sexismus-vorwurf-stadt-muenchen-laesst-teufelsrad-figuren-umkleiden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1266408\/","title":{"rendered":"Wegen Sexismus-Vorwurf: Stadt M\u00fcnchen l\u00e4sst Teufelsrad-Figuren umkleiden"},"content":{"rendered":"<p>Wer heuer \u00fcber die <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/muenchen\/oktoberfest\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wiesn<\/a> schlendert, dem werden hier und da einige Ver\u00e4nderungen ins Auge fallen. So wurde zum Beispiel der Paulaner-Turm umgestaltet. Die Kellnerinnen-Parade, die seit Jahrzehnten dort zu sehen war, ist nun Geschichte. <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/muenchen\/oktoberfest\/neues-paulaner-design-wiesn-kellnerinnen-verschwinden-von-dosen-und-turm-art-1147331\" target=\"_blank\" title=\"Neues Paulaner-Design: Wiesn-Kellnerinnen verschwinden von Dosen und Turm\" rel=\"nofollow noopener\">Grund daf\u00fcr soll die Lizenzgeb\u00fchr-Forderung einer Ur-Ur-Enkelin des K\u00fcnstlers Emil Knei\u00df sein.\u00a0<\/a><\/p>\n<p>Und auch bei den Fahrgesch\u00e4ften gibt es eine gestalterische Ver\u00e4nderung, und zwar beim \u00e4u\u00dferst beliebten Teufelsrad. 80 Jahre lang luden vier Kunststoff-Figuren auf einer Drehscheibe \u00fcber dem Eingang den Wiesn-Besucher zu einigen Runden auf dem Teufelsrad ein.<\/p>\n<p>Figuren waren der Stadt zu freiz\u00fcgig<\/p>\n<p>Die Figuren sind immer noch da, allerdings in einem erneuerten Outfit. Die Stadt M\u00fcnchen beanstandete die Darstellung von drei der vier Figuren als zu freiz\u00fcgig. Aus diesem Grund wurden \u00c4nderungsw\u00fcnsche an Elisabeth Polaczy (80), Betreiberin des Kult-Fahrgesch\u00e4ftes, herangetragen. &#8222;Drei Damen haben bei der Stadt Missmut erregt, weil ihr die Figuren \u00fcber dem Eingang zu freiz\u00fcgig waren&#8220;, erz\u00e4hlt Polaczy der AZ bei einem Besuch auf der Wiesn.<\/p>\n<p>V\u00f6llig \u00fcberraschend kam das Ganze nicht. Bereits im vergangenen Herbst, als Polaczy die Teufelsrad-Bewerbung f\u00fcr die Wiesn 2026 abgegeben hatte, erhielt die 80-J\u00e4hrige von der Stadt M\u00fcnchen ein Schreiben. In diesem schlug die Gleichstellungsstelle f\u00fcr Frauen Ver\u00e4nderungsvorschl\u00e4ge f\u00fcr &#8222;ein etwas vielf\u00e4ltigeres Teufelsrad&#8220; vor.<\/p>\n<p>    <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/muenchen\/oktoberfest\/uebergriffe-auf-der-wiesn-hier-finden-frauen-einen-safe-space-art-1154353\" data-mrf-recirculation=\"Artikel-Link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/1733865_oktoberfest_mehrzumthema_1GA5hM_lPGYOF.jpg\" alt=\"Frauen, die sich auf der Wiesn unsicher f\u00fchlen oder Opfer von sexualisierte Gewalt wurden, k\u00f6nnen im Safe Space auf der Theresienwiese Hilfe bekommen. (Symbolbild)\" title=\"Frauen, die sich auf der Wiesn unsicher f\u00fchlen oder Opfer von sexualisierte Gewalt wurden, k\u00f6nnen im Safe Space auf der Theresienwiese Hilfe bekommen. (Symbolbild)\" width=\"696\" height=\"390\"\/><\/a><\/p>\n<p>        <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/muenchen\/oktoberfest\/uebergriffe-auf-der-wiesn-hier-finden-frauen-einen-safe-space-art-1154353\" data-mrf-recirculation=\"Artikel-Link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">\u00dcbergriffe auf der Wiesn: Hier finden Frauen einen Safe Space        <\/a><\/p>\n<p>                X<\/p>\n<p>Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugef\u00fcgt. <\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/meine-az\/merkliste\/\" title=\"Zur Merkliste\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n                zur Merkliste<br \/>\n                <\/a>  <\/p>\n<p>Drei der vier Figuren wurden beanstandet. Nach Einsch\u00e4tzung der Gleichstellungsstelle war die Darstellung der Frauen sexistisch und in einem Fall diskriminierend. Kritisiert wurden unter anderem die nackten F\u00fc\u00dfe einer Figur. Auch dass eine weitere Figur keine Radlerhose tr\u00e4gt, wurde bem\u00e4ngelt. Die Gleichstellungsstelle schlug zudem vor, eine der vier Frauenfiguren durch einen Mann zu ersetzen.<\/p>\n<p>     <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/1734287_teufelsrad-figur_artikelbild-75proz_1GAnY8_PLffHA.jpg\" alt=\"Obenrum zu freiz\u00fcgig und unten auch noch barfu\u00df. Das gefiel der M\u00fcnchner Gleichstellungsstelle f\u00fcr Frauen \u00fcberhaupt nicht.\" title=\"Obenrum zu freiz\u00fcgig und unten auch noch barfu\u00df. Das gefiel der M\u00fcnchner Gleichstellungsstelle f\u00fcr Frauen \u00fcberhaupt nicht.\" width=\"609\" height=\"1083\"\/><\/p>\n<p>      Obenrum zu freiz\u00fcgig und unten auch noch barfu\u00df. Das gefiel der M\u00fcnchner Gleichstellungsstelle f\u00fcr Frauen \u00fcberhaupt nicht.<br \/>\n      \u00a9 IMAGO \/ Revierfoto<\/p>\n<p>    Obenrum zu freiz\u00fcgig und unten auch noch barfu\u00df. Das gefiel der M\u00fcnchner Gleichstellungsstelle f\u00fcr Frauen \u00fcberhaupt nicht.<\/p>\n<p>von IMAGO \/ Revierfoto <\/p>\n<p>&#8222;}&#8220;&gt; <\/p>\n<p>&#8222;Hatte Angst, dass ich, wenn ich die Figuren nicht \u00fcbermale, nicht mehr auf die Wiesn darf&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Mir wurde wegen 80 Jahre alter Figuren vorgeworfen, dass ich sexistisch sei&#8220;, zeigt sich Elisabeth Polaczy emp\u00f6rt. Die Wiesn-Besucherinnen tragen h\u00e4ufig auch Ausschnitt, daher seien die Puppen nicht sexistisch, so die Teufelsrad-Betreiberin.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst hatte die 80-J\u00e4hrige sogar Angst um die Zukunft ihres Fahrgesch\u00e4fts. &#8222;Am Anfang hatte ich Angst, dass ich, wenn ich die Figuren nicht \u00fcbermale, nicht mehr auf die Wiesn darf&#8220;, erz\u00e4hlt Polaczy.<\/p>\n<p>F\u00fcr die \u00c4nderungsarbeiten holte sie einige Angebote ein, eines davon belief sich auf 7500 Euro. Am Ende hat Polaczy \u00fcber einen Bekannten einen Maler engagiert, der die Figuren umgestaltete.<\/p>\n<p>      <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/1734279_teufelsrad-figuren_artikelbild-100proz_1GAnFm_wlEOBL.jpg\" alt=\"Vor allem an der Figur unten rechts werden die \u00c4nderungen besonders sichtbar.\" title=\"Vor allem an der Figur unten rechts werden die \u00c4nderungen besonders sichtbar.\" width=\"812\" height=\"457\"\/><\/p>\n<p>      Vor allem an der Figur unten rechts werden die \u00c4nderungen besonders sichtbar.<br \/>\n      \u00a9 Imago und Ben Sagmeister<\/p>\n<p>    Vor allem an der Figur unten rechts werden die \u00c4nderungen besonders sichtbar.<\/p>\n<p>von Imago und Ben Sagmeister <\/p>\n<p>&#8222;}&#8220;&gt; <\/p>\n<p>Barfu\u00df w\u00e4re diskriminierend: Figur musste sogar Schuhe angepasst werden<\/p>\n<p>Mittlerweile ist das Teufelsrad auf der Wiesn aufgebaut und man kann einen ersten Blick auf die umgestalteten Figuren werfen. Bis letztes Jahr trugen die vier Figuren noch Dirndl, eine Capri-Jeans, ein gr\u00fcnes Mini-Kleid und ein gelbes R\u00f6ckchen samt Hawaii-Blumenkette.<\/p>\n<p>Nun wurden ihnen hochgeschlossene Blusen, l\u00e4ngere R\u00f6cke und lange Unterhosen verpasst. Auch die Schuhe mussten den Figuren angepasst werden. &#8222;Laut Gleichstellungsstelle w\u00e4re es diskriminierend, sie barfu\u00df darzustellen&#8220;, so Polaczy. Wie teuer die Umgestaltung war, wei\u00df die 80-J\u00e4hrige noch nicht genau, sie hat noch keine Rechnung erhalten.<\/p>\n<p>Ihr selbst ist der Rummel um die Figuren mittlerweile viel zu viel. &#8222;Ich will einfach nur Frieden und mein Gesch\u00e4ft gut machen&#8220;, sagt sie der AZ.\u00a0<\/p>\n<p>Radlerhosen f\u00fcr Frauen\u00a0<\/p>\n<p>Den Vorwurf des Sexismus weist Polaczy zur\u00fcck. Gerade beim Thema \u201eUpskirting\u201c, also dem Filmen unter den Rock, setzt die Teufelsrad-Betreiberin auf zus\u00e4tzliche Sicherheitsma\u00dfnahmen. Vor zwei Jahren lie\u00df die 80-J\u00e4hrige Schilder und Kameras installieren, Frauen werden Radlerhosen zur Verf\u00fcgung gestellt.<\/p>\n<p>      <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/1734281_teufelsrad_artikelbild-100proz_1GAnJP_2p9XfA.jpg\" alt=\"Das Teufelsrad ist eines der beliebtesten Fahrgesch\u00e4fte auf der Wiesn. Um Besucherinnen vor Upskirting zu sch\u00fctzen, hat Betreiberin Elisabeth Polaczy schon vor zwei Jahren die Sicherheitsvorkehrungen verbessert.\" title=\"Das Teufelsrad ist eines der beliebtesten Fahrgesch\u00e4fte auf der Wiesn. Um Besucherinnen vor Upskirting zu sch\u00fctzen, hat Betreiberin Elisabeth Polaczy schon vor zwei Jahren die Sicherheitsvorkehrungen verbessert.\" width=\"812\" height=\"540\"\/><\/p>\n<p>      Das Teufelsrad ist eines der beliebtesten Fahrgesch\u00e4fte auf der Wiesn. Um Besucherinnen vor Upskirting zu sch\u00fctzen, hat Betreiberin Elisabeth Polaczy schon vor zwei Jahren die Sicherheitsvorkehrungen verbessert.<br \/>\n      \u00a9 IMAGO\/STL Studio Liebhart<\/p>\n<p>    Das Teufelsrad ist eines der beliebtesten Fahrgesch\u00e4fte auf der Wiesn. Um Besucherinnen vor Upskirting zu sch\u00fctzen, hat Betreiberin Elisabeth Polaczy schon vor zwei Jahren die Sicherheitsvorkehrungen verbessert.<\/p>\n<p>von IMAGO\/STL Studio Liebhart <\/p>\n<p>&#8222;}&#8220;&gt; <\/p>\n<p>Am Ende w\u00fcnscht sich Polaczy vor allem, dass beim Teufelsrad wieder der Spa\u00df im Vordergrund steht. &#8222;Es gibt wichtigere Dinge. Wir wollen den Leuten mit unserem Fahrgesch\u00e4ft doch einfach nur eine Freude machen&#8220;, sagt die Betreiberin.<\/p>\n<p>Gleichstellungsstelle erkl\u00e4rt \u00c4nderungsvorschl\u00e4ge mit zunehmenden Beschwerden von Frauen<\/p>\n<p>Auf Anfrage der SZ erkl\u00e4rte die Gleichstellungsstelle ihren Vorschlag zur \u00c4nderung der Figuren mit den zunehmenden Beschwerden von Frauen \u00fcber das sogenannte Upskirting, welches laut Gleichstellungsstelle vor allem auf dem Teufelsrad vorkommen w\u00fcrde. &#8222;Die bisherige Darstellung der Figuren am Teufelsrad spielte mit dem Hochfliegen von R\u00f6cken und dem frei werdenden Blick auf den Intimbereich&#8220;, hei\u00dft es in der Antwort an die SZ weiter. Zudem w\u00fcrde &#8222;die Darstellung einer schwarzen Frau als einzige Figur ohne Schuhe (&#8230;) ein rassistisches Stereotyp&#8220; bedienen.<\/p>\n<p>Wiesn-Stadtr\u00e4tin Anja Berger (Gr\u00fcne) r\u00e4umt bei der SZ ein, dass sie pers\u00f6nlich die Um\u00e4nderung der Figuren nicht angesto\u00dfen h\u00e4tte, die nun vorgenommene Umgestaltung aber gut finde. Sie br\u00e4chten die Lebensfreude und Vielfalt, die das Teufelsrad ausmachen, &#8222;weiterhin sehr gut zum Ausdruck&#8220;, so Berger weiter.<\/p>\n<p>Die SPD-Fraktion betonte laut SZ, Ma\u00dfnahmen zu unterst\u00fctzen, &#8222;die dazu beitragen, dass sich alle auf der Wiesn wohl und sicher f\u00fchlen \u2013 und das gilt insbesondere f\u00fcr M\u00e4dchen und Frauen&#8220;.<\/p>\n<p>Berger und auch die SPD finden die Kooperationsbereitschaft der Teufelsrad-Betreiberin Elisabeth Polaczy \u00e4u\u00dferst lobenswert. &#8222;Gerade beim Thema Upskirting hat sie in der Vergangenheit immer wieder reagiert und sich daf\u00fcr eingesetzt, dass solche Vorf\u00e4lle nicht mehr vorkommen&#8220;, hebt Berger das Handeln der 80-J\u00e4hrigen hervor.<\/p>\n<p>Wiesn-Chef Christian Scharpf will den Dialog mit der Gleichstellungsstelle suchen<\/p>\n<p>F\u00fcr Polaczy hat sich das Thema mit der Umgestaltung ihrer Figuren nun erledigt, ganz zu Ende d\u00fcrfte die Diskussion dar\u00fcber aber nicht sein. Bei Instagram k\u00fcndigte Wirtschaftsreferent und Wiesn-Chef Christian Scharpf (SPD) an, nach Ende der diesj\u00e4hrigen Wiesn &#8222;nochmal den Dialog mit der Gleichstellungsstelle zu suchen&#8220;. Zwar verstehe er, dass sich gesellschaftliche Ma\u00dfst\u00e4be ver\u00e4ndern, bittet bei der Umsetzung jedoch um Augenma\u00df. &#8222;Solche Debatten k\u00f6nnen schnell den Eindruck erwecken, Politik und Verwaltung besch\u00e4ftigten sich mit Dingen, f\u00fcr die viele Menschen wenig Verst\u00e4ndnis haben. Das tr\u00e4gt eher zu weiterer Polarisierung bei, als dass es gesellschaftlichen Zusammenhalt f\u00f6rdert.&#8220;<\/p>\n<p>        An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt (Instagram). 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Dass diese nun &#8222;weniger Haut&#8220; zeigen sollen, halte ich f\u00fcr \u00fcberzogen&#8220;, hei\u00dft es in einer Pressemitteilung. &#8222;Wir leben zum Gl\u00fcck in einer aufgekl\u00e4rten, offenen und freien Gesellschaft, in der Frauen selbst entscheiden d\u00fcrfen, ob und wie freiz\u00fcgig sie sich zeigen. Ein Verh\u00fcllungsgebot f\u00fcr weibliche Figuren oder Darstellungen stellt jedenfalls keine Gleichstellung her und dient ihr aus meiner Sicht auch nicht&#8220;, so Fuchs weiter.<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcnen-Politikerin betont, dass Gleichstellungspolitik dort notwendig sei, wo Frauen tats\u00e4chlich diskriminiert, herabgew\u00fcrdigt oder sexistisch dargestellt werden. Daher sei es f\u00fcr Fuchs umso wichtiger, bei der Bewertung solcher F\u00e4lle Augenma\u00df zu bewahren. &#8222;Man kann es eben auch \u00fcbertreiben&#8220;, so die B\u00fcrgermeisterin abschlie\u00dfend.<\/p>\n<p>CSU kritisiert Alleingang der Stadt\u00a0<\/p>\n<p>Die M\u00fcnchner CSU st\u00f6rt sich am Alleingang der Stadt und kritisiert, dass die Stadtverwaltung ohne vorherige politische Abstimmung in eine jahrzehntealte historische Darstellung eingegriffen hat, wie es in einer Pressemitteilung hei\u00dft.<\/p>\n<p>In einem Antrag an Oberb\u00fcrgermeister Dominik Krause (Gr\u00fcne) fordert die Partei jetzt, dass alle Entscheidungen im Zusammenhang mit der Gestaltung und Durchf\u00fchrung des Oktoberfests, insbesondere solche, die das Erscheinungsbild und die \u00f6ffentliche Darstellung betreffen, durch den Interfraktionellen Arbeitskreis (IFAK) Oktoberfest getroffen werden. Dies solle vor allem f\u00fcr Ma\u00dfnahmen gelten, die das kulturelle Bild und die gesellschaftliche Verantwortung des Festes ber\u00fchren.\u00a0<\/p>\n<p>SPD-Politiker Hefter: &#8222;Vorgehen ist mehr als peinlich&#8220;<\/p>\n<p>Auch SPD-Stadtrat Roland Hefter hat sich in den Sozialen Medien zu Wort gemeldet. Aus seiner Sicht sei das Vorgehen der Stadt mehr als peinlich und h\u00e4tte mit ernst gemeinter Gleichstellung wenig zu tun.<\/p>\n<p>&#8222;Was hier unter dem Etikett der Gleichstellung mit den seit rund 80 Jahren zum Teufelsrad geh\u00f6renden Figuren passiert, macht Gleichstellung eher l\u00e4cherlich, als dass es ihr dient&#8220;, so der Lokalpolitiker in seinem Posting.<\/p>\n<p>        An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt (Instagram). 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Beide sollen stereotype, rassistisch \u00fcberzeichnete Bilder von schwarzen Menschen und sexistische Darstellungen von leicht- oder gar nicht bekleideten Frauen gezeigt haben. Mittlerweile wurden diese Motive umgestaltet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wer heuer \u00fcber die Wiesn schlendert, dem werden hier und da einige Ver\u00e4nderungen ins Auge fallen. 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