{"id":126659,"date":"2025-05-20T23:43:10","date_gmt":"2025-05-20T23:43:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/126659\/"},"modified":"2025-05-20T23:43:10","modified_gmt":"2025-05-20T23:43:10","slug":"gazakrieg-eu-will-handelsbeziehungen-mit-israel-ueberpruefen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/126659\/","title":{"rendered":"Gazakrieg: EU will Handelsbeziehungen mit Israel \u00fcberpr\u00fcfen"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Angesichts der katastrophalen humanit\u00e4ren Lage im <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/gazastreifen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gazastreifen<\/a> stellt die EU ihre Handelsbeziehungen mit Israel infrage. Nach Angaben von EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas sprach sich bei einem Au\u00dfenministertreffen in Br\u00fcssel eine &#8222;starke Mehrheit&#8220; daf\u00fcr aus, das sogenannte Assoziierungsabkommen zu \u00fcberpr\u00fcfen, das die Basis f\u00fcr den Handel mit <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/israel\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Israel<\/a> bildet. Zu den Grundprinzipien des Abkommens geh\u00f6rt, dass die Beziehungen zwischen den Vertragsparteien auch auf der Achtung der Menschenrechte beruhen.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Weil Israel seit Anfang M\u00e4rz kaum noch Lieferungen von Hilfsg\u00fctern in den <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/gazastreifen\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gazastreifen<\/a> l\u00e4sst, werfen unter anderem die <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/niederlande\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Niederlande<\/a> dem Land vor, sich nicht mehr an dieses Prinzip zu halten. Ohne eine \u00dcberpr\u00fcfung des Abkommens wollen die Niederlande einer gegenw\u00e4rtig geplanten Verl\u00e4ngerung der Geltungsdauer eines EU-Israel-Aktionsplans um zwei Jahre nicht zustimmen. Dieser f\u00f6rdert nach Angaben der EU die Integration Israels in europ\u00e4ische Politiken und Programme.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Deutschland war nach Angaben von Diplomaten eines der L\u00e4nder, die sich gegen eine \u00dcberpr\u00fcfung aussprachen. Die Bundesregierung argumentiert unter anderem, dass sie die bestehenden Gespr\u00e4chskan\u00e4le zu Israel nicht gef\u00e4hrden wolle. Bereits im vergangenen Jahr hatten Spanien und Irland EU-interne Diskussionen \u00fcber das Abkommen mit Israel angesto\u00dfen.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die EU ist Israels wichtigster Handelspartner. Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben der EU-Kommission <a href=\"https:\/\/policy.trade.ec.europa.eu\/eu-trade-relationships-country-and-region\/countries-and-regions\/israel_en\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Waren im Wert von 42,6 Milliarden Euro ausgetauscht<\/a>.\n<\/p>\n<p>        Israel dementiert Gespr\u00e4che \u00fcber Freihandelsabkommen mit Gro\u00dfbritannien        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/grossbritannien\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gro\u00dfbritannien<\/a> hatte zuvor angek\u00fcndigt, Verhandlungen \u00fcber ein Freihandelsabkommen mit Israel auszusetzen. Die britische Regierung k\u00f6nne angesichts der sich immer weiter verschlechternden Lage im Gazastreifen nicht tatenlos zusehen, sagte Au\u00dfenminister David Lammy im Parlament in London. Dabei k\u00fcndigte er neue Sanktionen gegen extremistische Siedler im Westjordanland sowie die Einbestellung des israelischen Botschafters an.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Ein Sprecher des israelischen Au\u00dfenministeriums bestritt daraufhin, dass es \u00fcberhaupt entsprechende Gespr\u00e4che gegeben habe. Die Sanktionen gegen j\u00fcdische Siedlungen bezeichnete der Sprecher als &#8222;ungerechtfertigt und bedauerlich&#8220;.\u00a0 <\/p>\n<p>        Hilfsg\u00fcter haben nach UN-Angaben Pal\u00e4stinenser nicht erreicht        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-05\/israel-will-wieder-hilfe-in-den-gazastreifen-lassen\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Seit Montag l\u00e4sst Israel nach einer fast dreimonatigen Blockade wieder Hilfsg\u00fcter in den Gazastreifen<\/a>. Nach israelischen Angaben wurden am Dienstag 93 Lastwagen in das Gebiet gebracht, die demnach Mehl f\u00fcr B\u00e4ckereien, Babynahrung, medizinische Ausr\u00fcstung und Medikamente geladen hatten. <\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0Lea Dohle<\/p>\n<p>\n                    Newsletter<\/p>\n<p>                    Was jetzt? \u2013 Der t\u00e4gliche Morgen\u00fcberblick<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Starten Sie mit unserem kurzen Nachrichten-Newsletter in den Tag. Erhalten Sie zudem freitags den US-Sonderletter &#8222;Was jetzt, America?&#8220; sowie das digitale Magazin ZEIT am Wochenende.<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__datapolicy\" hidden=\"\">\n            Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die <a href=\"https:\/\/datenschutz.zeit.de\/zon#Newsletter\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a> zur Kenntnis.\n        <\/p>\n<p>    Vielen Dank! Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.<\/p>\n<p>Pr\u00fcfen Sie Ihr Postfach und best\u00e4tigen Sie das Newsletter-Abonnement.<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Nach Angaben eines UN-Sprechers haben die G\u00fcter die Not leidenden Menschen in Gaza bislang jedoch nicht erreicht. Sie befinden sich demnach noch in einem von den Israelis kontrollierten Bereich hinter dem Grenzzaun. <\/p>\n<p>            Gazastreifen        <\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-05\/humanitaere-lage-gazastreifen-hilfslieferungen-hungersnot-israel\" data-ct-label=\"Humanit\u00e4re Lage im Gazastreifen: Es wird nicht reichen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Humanit\u00e4re Lage im Gazastreifen:<br \/>\n                        Es wird nicht reichen<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-05\/grossoffensive-gaza-israel-nahost\" data-ct-label=\"Gro\u00dfoffensive in Gaza: Das schlimmste aller Szenarien\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Gro\u00dfoffensive in Gaza:<br \/>\n                        Das schlimmste aller Szenarien<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/kultur\/2025-05\/lage-gazastreifen-nahostkonflikt-debatte-israel\" data-ct-label=\"Lage im Gazastreifen: Eine halbe Million Menschen steht vor dem Hungertod. Punkt.\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>                        Lage im Gazastreifen:<br \/>\n                        Eine halbe Million Menschen steht vor dem Hungertod. Punkt.<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die zust\u00e4ndige israelische Beh\u00f6rde Cogat \u00e4u\u00dferte sich auf Anfrage zun\u00e4chst nicht zu der UN-Stellungnahme. Israels Armee unternehme &#8222;alle Anstrengungen, um sicherzustellen, dass die Hilfsg\u00fcter nicht in die H\u00e4nde der Terrororganisation Hamas gelangen&#8220;, teilte die Beh\u00f6rde mit. Israel wirft den pal\u00e4stinensischen Terroristen der <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/hamas\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hamas<\/a> vor, die Hilfsg\u00fcter weiterzuverkaufen, um ihre K\u00e4mpfer und Waffen zu finanzieren.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die EU-Au\u00dfenbeauftragte Kallas hie\u00df es gut, dass Israel zuletzt wieder Hilfsg\u00fcter in das Gebiet gelassen habe. Das sei aber nur ein Tropfen auf dem hei\u00dfen Stein, sagte sie. Die Lage in Gaza sei katastrophal.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die UN und Hilfsorganisationen bef\u00fcrchten seit L\u00e4ngerem eine Hungersnot in dem abgeriegelten und stark zerbombten K\u00fcstengebiet. Nach fr\u00fcheren Angaben der Vereinten Nationen w\u00e4ren t\u00e4glich rund 500 Lastwagenladungen n\u00f6tig, um die Versorgung der rund zwei Millionen Pal\u00e4stinenser im Gazastreifen sicherzustellen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Angesichts der katastrophalen humanit\u00e4ren Lage im Gazastreifen stellt die EU ihre Handelsbeziehungen mit Israel infrage. 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