{"id":1267487,"date":"2026-08-29T11:23:21","date_gmt":"2026-08-29T11:23:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1267487\/"},"modified":"2026-08-29T11:23:21","modified_gmt":"2026-08-29T11:23:21","slug":"news-zu-iran-irans-revolutionsgarde-haben-volle-kontrolle-ueber-strasse-von-hormus-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1267487\/","title":{"rendered":"News zu Iran: Irans Revolutionsgarde: Haben volle Kontrolle \u00fcber Stra\u00dfe von Hormus &#8211; Politik"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Viele Angaben \u00fcber den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu K\u00e4mpfen lassen sich nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen.\u00a0F\u00fcr unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.<\/p>\n<p>Wichtige Updates<\/p>\n<p>Etwa 400 Schiffe stecken noch im Persischen Golf fest\u00a0<\/p>\n<p>Iran: Diplomatie k\u00f6nnte wieder in Gang kommen<\/p>\n<p>Brief an UN: Iran bezeichnet US-Sanktionen als Wirtschaftsterrorismus<\/p>\n<p>China h\u00e4lt an Iran-Kooperation fest und warnt USA vor Sanktionen<\/p>\n<p>Neue Sanktionen: USA wollen Einnahmequellen Irans trockenlegen<\/p>\n<p>Irans Revolutionsgarde: Haben volle Kontrolle \u00fcber Stra\u00dfe von HormusDie Marine der iranischen Revolutionsgarde beharrt genau wie die US-Regierung darauf, die volle Kontrolle \u00fcber die Stra\u00dfe von Hormus zu haben. Die Behauptung von US-Beamten, die Meerenge sei offen, sei eine \u201eglatte L\u00fcge\u201c und diene nur dazu, die \u00d6lpreise zu kontrollieren und die eigene Niederlage zu vertuschen, teilte die Revolutionsgarde \u00fcber ihren Kanal Sepah News auf Telegram mit.\u00a0<\/p>\n<p>Schiffen, die ohne vorherige Abstimmung mit Iran die Meerenge passieren wollten, sei die Durchfahrt verboten, hie\u00df es in der Erkl\u00e4rung, die auch von Staatsmedien zitiert wurde. \u201eDie Kontrolle, die die Streitkr\u00e4fte der Islamischen Republik \u00fcber die strategische Meerenge von Hormus aus\u00fcben, ist vollst\u00e4ndig und entscheidend.\u201c All dies werde auch so bleiben, bis die \u201eAggression\u201c der USA ende und die Verpflichtungen aus einem vor rund zweieinhalb Monaten geschlossenen und mittlerweile ausgelaufenen Rahmenabkommen erf\u00fcllt seien.<\/p>\n<p>Am Donnerstag hatte der Kommandeur des f\u00fcr den Nahen Osten zust\u00e4ndigen US-Regionalkommandos Centcom, Brad Cooper, gesagt, das US-Milit\u00e4r habe die Stra\u00dfe von Hormus in den vergangenen Monaten von Minen befreit: \u201eHeute sind die internationalen Schifffahrtsrouten offen, und die Dynamik nimmt zu.\u201c US-Pr\u00e4sident Donald Trump hatte schon Mitte des Monats behauptet, die Meerenge sei minenfrei, vollst\u00e4ndig ge\u00f6ffnet und werde \u201ezu 100 Prozent\u201c von den USA kontrolliert. Die Angaben beider Seiten lassen sich kaum unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen.\u00a0<\/p>\n<p>Laut der britischen Beh\u00f6rde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) passierten in den vergangenen sieben Tagen t\u00e4glich etwa 29 Frachter die Meerenge. Vor Kriegsbeginn waren es im Februar nach Angaben der Weltschifffahrtsorganisation IMO durchschnittlich knapp 130 Schiffe pro Tag gewesen.<\/p>\n<p>Etwa 400 Schiffe stecken noch im Persischen Golf fest\u00a0Nach Beginn des Iran-Kriegs vor einem halben Jahr stecken einem Bericht zufolge noch immer ungef\u00e4hr 400 Schiffe im Persischen Golf fest. \u201eW\u00e4hrend einige Schiffe und ihre Besatzungen den Persischen Golf verlassen konnten, haben bis zu 400 Schiffe mit rund 6000 Seeleuten seit Beginn des Konflikts nicht sicher abfahren k\u00f6nnen\u201c, sagte der Generalsekret\u00e4r der Weltschifffahrtsorganisation IMO, Arsenio Dominguez, laut einer Mitteilung am Freitag.<\/p>\n<p>Die Organisation verifizierte seit Kriegsbeginn Ende Februar eigenen Angaben zufolge 70 Attacken auf internationale Schiffe im Persischen Golf. Dabei seien 19 Seeleute get\u00f6tet worden. Die schlechte Sicherheitslage schade allen, sagte Dominguez. \u201eBesonders bedr\u00fcckend ist sie jedoch f\u00fcr die Tausenden unschuldigen Seeleute, die davon betroffen sind.\u201c<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/tobias-bug-1.5505768\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/profilepic-6237424b4f90b2e88280e7df-64525a14796424148ab2f6a7.webp\"  alt=\"Tobias Bug\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Iran: Diplomatie k\u00f6nnte wieder in Gang kommen<\/p>\n<p>Iran ist seinem Au\u00dfenminister Abbas Araghtschi zufolge zur Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen mit den USA bereit. Dies sei nicht unm\u00f6glich, teilt er auf der Online-Plattform X mit. Es h\u00e4nge aber davon ab, dass die Vereinigten Staaten verst\u00fcnden, dass Druck nicht funktioniere. Er habe \u201ekreative Gespr\u00e4che\u201c mit dem Ministerpr\u00e4sidenten und Au\u00dfenminister von Katar, Scheich Mohammed bin Abdulrahman Al Thani, gef\u00fchrt. Die Regierung in Washington solle Vertrauen aufbauen, respektvoll sprechen, die Rechte Irans anerkennen und ihre Verpflichtungen einhalten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785311119_431_foqZuS3KNYN9Nrnx9GqP.jpeg\"  alt=\"Luzia Geier\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/>Syriens Pr\u00e4sident ernennt fr\u00fcheren SDF-Kommandeur zum Berater<\/p>\n<p>Der syrische Pr\u00e4sident Ahmed al-Scharaa ernennt den fr\u00fcheren Kommandeur der Kurdenmiliz SDF, Maslum Abdi, einem Agenturbericht zufolge zu seinem Berater. Das meldet die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana unter Berufung auf ein Pr\u00e4sidialdekret. Abdi hat k\u00fcrzlich die Aufl\u00f6sung der von Kurden angef\u00fchrten Syrischen Demokratischen Kr\u00e4fte (SDF) als unabh\u00e4ngige Streitmacht verk\u00fcndet. Dies ist Teil eines Integrationsplans, der in diesem Jahr mit der islamistisch gef\u00fchrten Regierung in Damaskus vereinbart wurde.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785311119_431_foqZuS3KNYN9Nrnx9GqP.jpeg\"  alt=\"Luzia Geier\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/>Iran: Arbeiten an Bedingungen f\u00fcr Wieder\u00f6ffnung von Hormus-PassageIran bereitet nach eigenen Angaben eine Liste von Bedingungen f\u00fcr die Wieder\u00f6ffnung der Stra\u00dfe von Hormus vor. Zu den Forderungen geh\u00f6re ein Ende des regionalen Krieges, sagt der Sekret\u00e4r des Nationalen Sicherheitsrates, Mohsen Rezai, in einem Interview des Fernsehsenders Al-Manar. Iran habe sich zudem mit dem Oman auf einen Schifffahrtskorridor geeinigt. Schiffe k\u00f6nnten eine zentrale Fahrrinne nutzen, falls die USA die Bedingungen erf\u00fcllten.\u00a0<\/p>\n<p>Die Revolutionsgarden teilen mit, Iran werde eine Wieder\u00f6ffnung der Meerenge nicht erlauben, solange Washington nicht die Blockade iranischer H\u00e4fen aufhebe, Entsch\u00e4digungen zahle und Sanktionen zur\u00fccknehme. Durch die Meerenge wurde vor Beginn des Krieges im Februar etwa ein F\u00fcnftel des weltweiten \u00d6ls und Fl\u00fcssiggases transportiert.<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/juri-auel-1.3339432\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785286535_337_profilepic-5b3f3bbde4b0da57da555eea-62473c7a0003730f2cb8ec07.webp\"  alt=\"Juri Auel\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Iran: Berichte \u00fcber Anschlagspl\u00e4ne auf Trump-Sohn sind falsch\u00a0<\/p>\n<p>Berichte \u00fcber angebliche Pl\u00e4ne f\u00fcr ein Attentat auf den j\u00fcngsten Sohn von US-Pr\u00e4sident Donald Trump sind dem iranischen Sicherheitschef Mohsen Resai zufolge falsch. Diese Behauptungen seien eine L\u00fcge, sagt Resai in einem Interview des libanesischen Fernsehsenders Al-Manar. Der US-Geheimdienst Secret Service hatte am Dienstag erkl\u00e4rt, ihm sei ein Video des staatlichen iranischen Fernsehens \u00fcber ein m\u00f6gliches Attentat auf Barron Trump bekannt.\u00a0<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/leon-wenz-li.3278649\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/foqRjymu3AG1GM1U9Rfv.jpeg\"  alt=\"Leon Wenz\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Katars Regierungschef in IranMit dem Besuch des katarischen Regierungschefs in Teheran mehren sich die Zeichen f\u00fcr diplomatische Bem\u00fchungen im Iran-Krieg. Am Donnerstag traf sich Katars Ministerpr\u00e4sident Mohammed bin Abdulrahman Al Thani mit Irans Au\u00dfenminister Abbas Araghtschi, wie dessen Ministerium in der iranischen Hauptstadt mitteilte.<\/p>\n<p>Es ist bereits der dritte hochrangige diplomatische Besuch innerhalb weniger Tage. Am Montag war eine Delegation unter Leitung des pakistanischen Armeechefs Asim Munir in Teheran und f\u00fchrte Gespr\u00e4che mit der iranischen F\u00fchrung. Am Dienstag folgte Omans Au\u00dfenminister Badr al-Busaidi. Vor allem Pakistan und Oman hatten in j\u00fcngster Zeit zwischen Teheran und Washington vermittelt.<\/p>\n<p>Erneut Tanker in Stra\u00dfe von Hormus angegriffenIn der Stra\u00dfe von Hormus ist erneut ein \u00d6ltanker angegriffen worden. Er sei in der Meerenge zwischen Iran und Oman von einem \u201eunbekannten Geschoss\u201c getroffen worden, meldete die britische Beh\u00f6rde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) in der Nacht. Anders als in den meisten bisherigen F\u00e4llen machte die Beh\u00f6rde zu dem Angriff am Dienstag zun\u00e4chst keine genaueren Angaben zum Ort des Zwischenfalls. Damit blieb unklar, ob der Tanker vor der K\u00fcste Omans oder n\u00e4her an der iranischen K\u00fcste getroffen worden war.<\/p>\n<p>Die Besatzung sei in Sicherheit, hie\u00df es weiter. Wer f\u00fcr den Angriff verantwortlich war, blieb unklar. Zuletzt hatte die Beh\u00f6rde am Montag einen Angriff auf einen Tanker vor der omanischen K\u00fcste gemeldet.<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/katja-guttmann-1.5706162\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785415044_761_profilepic-6363d9815f7e2e236a1eed33-6580b895e6bad107f9ad424a.webp\"  alt=\"Katja Guttmann\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Brief an UN: Iran bezeichnet US-Sanktionen als WirtschaftsterrorismusIran hat die angedrohten j\u00fcngsten US-Sanktionen in einem Brief an die Vereinten Nationen als einen Akt staatlichen und wirtschaftlichen Terrorismus verurteilt. Au\u00dfenminister Abbas Araghtschi schrieb in dem auf der Plattform Telegram und in Staatsmedien ver\u00f6ffentlichten Brief, die USA versuchten, die \u201erechtm\u00e4\u00dfigen Wirtschaftsbeziehungen Irans mit anderen Staaten zu beenden\u201c, nachdem sie ihre Ziele durch Krieg nicht h\u00e4tten erreichen k\u00f6nnen. Der Brief richtet sich an UN-Generalsekret\u00e4r Ant\u00f3nio Guterres, den UN-Sicherheitsrat und die UN-Mitgliedstaaten.<\/p>\n<p>Araghtschi schrieb, die US-Sanktionen schadeten bewusst der Zivilbev\u00f6lkerung, weil der Zugang zu Nahrungsmitteln, Medikamenten und anderen G\u00fctern eingeschr\u00e4nkt werden solle. Iran fordere den UN-Sicherheitsrat und die UN-Mitgliedstaaten auf, die \u201eeinseitigen Zwangsma\u00dfnahmen und Sekund\u00e4rsanktionen\u201c durch die USA zu verurteilen und zur\u00fcckzuweisen. Dar\u00fcber hinaus sollten die Mitgliedstaaten die US-Sanktionen nicht anerkennen und umsetzen. Die USA m\u00fcssten damit aufh\u00f6ren, souver\u00e4ne Staaten zu zwingen, ihre rechtm\u00e4\u00dfigen Handelsbeziehungen mit Iran zu \u00e4ndern.<\/p>\n<p>China hatte die angedrohten Sanktionen bereits kritisiert. Ein Wirtschaftskrieg f\u00fchre nicht zu einer L\u00f6sung, sondern versch\u00e4rfe Konflikte und st\u00f6re die globale Finanzordnung, hie\u00df es.\u00a0<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785311119_431_foqZuS3KNYN9Nrnx9GqP.jpeg\"  alt=\"Luzia Geier\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/>Bericht: USA Planen vorerst keine neuen Iran-Angriffe<\/p>\n<p>Das US-Nachrichtenportal Axios berichtet, US-Au\u00dfenminister Marco Rubio habe in den vergangenen Tagen mehreren Au\u00dfenministern verb\u00fcndeter L\u00e4nder mitgeteilt, dass die USA bis auf Weiteres wohl keine weiteren Angriffe auf Iran starten werden. Stattdessen wollten sich die USA auf andere Druckmittel konzentrieren, hei\u00dft es unter Berufung auf einen US-Regierungsvertreter und eine zweite Person mit Kenntnis der Angelegenheit.\u00a0<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/juri-auel-1.3339432\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785286535_337_profilepic-5b3f3bbde4b0da57da555eea-62473c7a0003730f2cb8ec07.webp\"  alt=\"Juri Auel\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Trump: Minen in Stra\u00dfe von Hormus ger\u00e4umt\u00a0<\/p>\n<p>Die US-Marine hat nach Angaben von Pr\u00e4sident Donald Trump alle Minen in den internationalen Gew\u00e4ssern der Stra\u00dfe von Hormus ger\u00e4umt oder gesprengt. Iran sei dar\u00fcber informiert worden, dass jedes Schiff oder Boot, das neue Minen verlege, sofort zerst\u00f6rt werde, erkl\u00e4rt Trump.\u00a0<\/p>\n<p>China h\u00e4lt an Iran-Kooperation fest und warnt USA vor SanktionenChina h\u00e4lt an seiner Zusammenarbeit mit Iran fest und widersetzt sich damit dem Druck aus Washington. \u201eChinas Zusammenarbeit mit Iran ist stets im internationalen Rahmen erfolgt und sollte weder beeintr\u00e4chtigt noch untergraben werden\u201c, sagte Au\u00dfenministeriumssprecher Lin Jian. China lehne einseitige Sanktionen ab und warne, dass diese Konflikte versch\u00e4rfen k\u00f6nnten. Die dringendste Aufgabe bestehe darin, die Spannungen abzubauen und zu Verhandlungen zur\u00fcckzukehren. \u00a0<\/p>\n<p>Nach den j\u00fcngsten Sanktionen der Trump-Administration gegen Unternehmen in China und Hongkong drohte Peking den USA mit Vergeltungsma\u00dfnahmen. \u201eChina beobachtet die entsprechenden Entwicklungen genau und wird alle notwendigen Ma\u00dfnahmen ergreifen, um seine eigenen Interessen entschlossen zu sch\u00fctzen\u201c, so Lin.<\/p>\n<p>Stunden zuvor hatte Washington ein Sanktionspaket gegen Dutzende Personen und Organisationen vorgestellt. US-Finanzminister Scott Bessent bezeichnete die Ma\u00dfnahmen als Teil der Operation &#8222;Economic Outcast&#8220;. Dabei handelt es sich um eine breiter angelegte Kampagne mit dem Ziel, die verbliebenen finanziellen Rettungsleinen Irans zu kappen.<\/p>\n<p>Obwohl auch Organisationen mit Sitz in Hongkong betroffen sind, verzichteten die USA darauf, gro\u00dfe chinesische Finanzinstitute ins Visier zu nehmen. Die Ma\u00dfnahmen deuten darauf hin, dass Washington die Kosten f\u00fcr Gesch\u00e4fte mit Teheran erh\u00f6hen will, ohne sich bislang mit den umfassenderen wirtschaftlichen und diplomatischen Folgen auseinanderzusetzen, die Sanktionen gegen gro\u00dfe chinesische Banken nach sich ziehen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>China kauft den Gro\u00dfteil des iranischen \u00d6ls und war 2025 der zweitgr\u00f6\u00dfte Handelspartner Irans hinter den Vereinigten Arabischen Emiraten. Diese haben erkl\u00e4rt, alle wirtschaftlichen Beziehungen zu Teheran abgebrochen zu haben, nachdem sie Iran vorgeworfen hatten, ballistische Raketen auf ihr Territorium abgefeuert zu haben.<\/p>\n<p>Iran droht USA mit Vergeltung<\/p>\n<p>Iran hat den USA nach der Ank\u00fcndigung neuer Sanktionen mit Vergeltung gedroht. Das Land sei vollst\u00e4ndig auf die US-Strafma\u00dfnahmen vorbereitet, sagte Wirtschaftsminister Ali Madanizadeh im Staatsfernsehen. Die Gegner beabsichtigten wirtschaftlichen Terror, doch Iran habe eigene Instrumente. Die milit\u00e4rische Doktrin sei nicht mehr nur defensiv, die Feinde sollten sich auf einen Angriff einstellen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785311119_431_foqZuS3KNYN9Nrnx9GqP.jpeg\"  alt=\"Luzia Geier\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/>Erneut Tanker in Stra\u00dfe von Hormus angegriffen<\/p>\n<p>In der Stra\u00dfe von Hormus ist erneut ein \u00d6ltanker angegriffen worden. Er sei vor der K\u00fcste Omans von einem \u201eunbekannten Geschoss\u201c getroffen worden, meldete die britische Beh\u00f6rde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) in der Nacht. Dabei sei der Maschinenraum besch\u00e4digt und das Schiff man\u00f6vrierunf\u00e4hig gemacht worden. Die Besatzung sei in Sicherheit, hie\u00df es. Der Vorfall ereignete sich demnach neun Seemeilen (rund 17 Kilometer) nord\u00f6stlich des Ortes Asch Schischah. Wer f\u00fcr den Angriff verantwortlich war, blieb unklar.<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/tobias-bug-1.5505768\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/profilepic-6237424b4f90b2e88280e7df-64525a14796424148ab2f6a7.webp\"  alt=\"Tobias Bug\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Neue Sanktionen: USA wollen Einnahmequellen Irans trockenlegenIn ihrem \u201eWirtschaftskrieg\u201c gegen Iran will die US-Regierung Teheran komplett von der Weltwirtschaft isolieren. Die neuen Sanktionen der Operation \u201eWirtschaftlicher Versto\u00dfener\u201c (Economic Outcast) zielten darauf ab, jede potenzielle Einnahmequelle der iranischen Revolutionsgarden zu unterbinden, sagte US-Finanzminister Scott Bessent auf einer Pressekonferenz. Bessent sprach von einem \u201ewirtschaftlichen D-Day\u201c und einer letzten Warnung an andere Staaten, ihre Verbindungen zu kappen. \u201eUnser Ziel ist es, jede wirtschaftliche Lebensader zu durchtrennen, die dieses tyrannische Regime am Leben erh\u00e4lt, bis Teheran allein dasteht\u201c, sagte Bessent. <\/p>\n<p>Und weiter: Das Finanzministerium habe \u201ejeden Knotenpunkt, jeden Vermittler und jedes Netzwerk erfasst, das Iran f\u00fcr \u00d6lschmuggel und die Umgehung von Sanktionen genutzt hat\u201c. Mitarbeiter des Finanzministeriums, des Au\u00dfenministeriums sowie des Milit\u00e4rs der Vereinigten Staaten tr\u00e4fen sich derzeit mit \u201einternationalen Partnern\u201c, um die Erwartungen Washingtons zu adressieren. Diese sollten ihre Zusammenarbeit mit Teheran einstellen.<\/p>\n<p>Das Finanzministerium teilte mit, es habe Ma\u00dfnahmen gegen f\u00fcnf Sektoren ergriffen, darunter Kryptow\u00e4hrungen, Technologie, Gold, Luftfahrt und Schifffahrt. Zudem belegte das Ministerium fast 60 Unternehmen, Einzelpersonen und Schiffe mit Sanktionen.<\/p>\n<p>Wie das iranische Regime schon einmal die verh\u00e4ngten US-Sanktionen umging, lesen Sie hier:\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Viele Angaben \u00fcber den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu K\u00e4mpfen lassen sich nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen.\u00a0F\u00fcr unseren Liveblog&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1267488,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[3977],"tags":[331,332,147,227,106,13,345,411,577,148,14,5796,6000,581,15,16,42691,1155,12,29839,149,4017,4018,4016,64,831,4019,4020,65260,166927],"class_list":["post-1267487","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-usa","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-ausland","tag-china","tag-donald-trump","tag-headlines","tag-iran","tag-israel","tag-krieg-in-nahost","tag-leserdiskussion","tag-nachrichten","tag-naher-osten","tag-nahost","tag-nahostkonflikt","tag-news","tag-politik","tag-proteste-zum-nahostkonflikt","tag-sanktionen","tag-schlagzeilen","tag-strasse-von-hormus","tag-sueddeutsche-zeitung","tag-united-states","tag-united-states-of-america","tag-us","tag-usa","tag-vereinigte-arabische-emirate","tag-vereinigte-staaten","tag-vereinigte-staaten-von-amerika","tag-voelkerrecht","tag-wirtschaftskrieg"],"share_on_mastodon":{"url":"","error":"Validation failed: Text character limit of 500 exceeded"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1267487","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1267487"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1267487\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1267488"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1267487"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1267487"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1267487"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}