{"id":1267490,"date":"2026-08-29T11:26:15","date_gmt":"2026-08-29T11:26:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1267490\/"},"modified":"2026-08-29T11:26:15","modified_gmt":"2026-08-29T11:26:15","slug":"fuer-440-euro-dieser-roboter-ist-eine-ente","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1267490\/","title":{"rendered":"F\u00fcr 440 Euro: Dieser Roboter ist eine Ente"},"content":{"rendered":"<p>Sie watschelt, schnappt und quakt: Microduck vom franz\u00f6sischen <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/thema\/Roboter\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Roboter<\/a>-Hersteller Pollen Robotics. Die gr\u00f6\u00dfte Besonderheit ist der Preis: Das kuriose Ger\u00e4t kostet, inklusive Versand, lediglich 440 Euro, deutlich weniger als \u201eprofessionelle\u201c Roboter-Modelle. Daf\u00fcr ist Microduck ordentlich ausgestattet: 15 Aktuatoren bewegen Beine, Kopf, Hals und Schnabel, dazu gibt es eine Frontkamera und einen kompakten LiDAR (8\u00d78-Time-of-Flight-Matrix), zwei IMUs, Soundsystem, Mikrofon, zwei NFC-Antennen sowie WLAN und Bluetooth. Als Energiequelle kommt ein Standard-Kamera-Akku zum Einsatz (NP-F550 mit 2600 mAh). Eine Stunde lang soll die Roboterente damit durchhalten.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Pollen Robotics, das mit Reachy 2 auch einen gro\u00dfen, humanoiden Roboter im Programm hat, geh\u00f6rt seit Mitte 2025 zur Machine-Learning-Plattform Hugging Face (<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Bericht-Nvidia-uebernimmt-Hugging-Face-fuer-12-9-Milliarden-Dollar-11431261.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">steht kurz vor der \u00dcbernahme durch Nvidia<\/a>). Seitdem hat sich der Hersteller auf niedrigpreisige Roboter fokussiert, Ende letzten Jahres kam zum Beispiel Reachy Mini f\u00fcr 340 Euro auf den Markt; ein Roboter, der<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Reachy-Mini-Der-343-Euro-Roboter-11152242.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> im c\u2019t-3003-Test <\/a>durchaus gut wegkam \u2013 gr\u00f6\u00dfter Kritikpunkt waren damals die fehlenden Geh- und Greiff\u00e4higkeiten. Microduck r\u00e4umt genau diese Kritikpunkte aus: Die Roboterente kann gehen (beziehungsweise watscheln), laut Werbevideo sogar rollerskaten und, zumindest rudiment\u00e4r, \u201egreifen\u201c: N\u00e4mlich mit dem Schnabel zuschnappen.<\/p>\n<p>      Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/p>\n<p class=\"opt-in__description\">\n    Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externes YouTube-Video (Google Ireland Limited) geladen.\n  <\/p>\n<p>        YouTube-Video jetzt laden\n      <\/p>\n<p>Wozu braucht man das?<\/p>\n<p>Und nat\u00fcrlich steht immer noch die Frage im Raum: Wozu soll das gut sein? In was f\u00fcr eine Produktkategorie geh\u00f6rt Microduck? Pollens Antwort lautet etwas unkonkret \u201eTraum-Spielzeug f\u00fcr KI-Bastler\u201c, und vermutlich steckt am Ende doch mehr dahinter: Denn damit die finanziell aufgeblasene US-KI-Industrie auch nur ansatzweise einl\u00f6sen kann, was sie verspricht, muss sich der KI-Hype in die echte Welt verlagern; und daf\u00fcr braucht es niedrigschwellige Roboter. <\/p>\n<p>Um es etwas weniger kulturpessimistisch auszudr\u00fccken: Die Pollen-Produkte sind so etwas wie Lernwerkzeuge, mit denen in Uni, Startup und Kinderzimmer erste Erfahrungen mit Robotern gemacht werden k\u00f6nnen. Der komplette Software-Stack ist Open-Source, und, so war es zumindest bei Reachy Mini, auch die Hardware besteht zum gr\u00f6\u00dften Teil aus Standard-Bauteilen. Au\u00dferdem ist man nicht gezwungen, KI-Tools einzusetzen, die Pollen-Roboter lassen sich mit (auch h\u00e4ndisch geschriebenen) Python-Skripten steuern. <\/p>\n<p>Microduck ist ab sofort bei <a href=\"https:\/\/pollen-robotics.com\/microduck\/\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Pollen Robotics vorbestellbar<\/a>, inklusive Lieferung und Steuern kostet er zurzeit 440,30 Euro. Die ersten Ger\u00e4te sollen noch vor Weihnachten ausgeliefert werden.<\/p>\n<p>        Lesen Sie auchMehr anzeigenWeniger anzeigen<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:jkj@ct.de\" title=\"Jan-Keno Janssen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">jkj<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Sie watschelt, schnappt und quakt: Microduck vom franz\u00f6sischen Roboter-Hersteller Pollen Robotics. 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