{"id":1267639,"date":"2026-08-29T13:06:36","date_gmt":"2026-08-29T13:06:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1267639\/"},"modified":"2026-08-29T13:06:36","modified_gmt":"2026-08-29T13:06:36","slug":"island-stimmt-in-entscheidendem-eu-referendum-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1267639\/","title":{"rendered":"Island stimmt in entscheidendem EU-Referendum ab"},"content":{"rendered":"<p>\n                    Zuerst ver\u00f6ffentlicht am                 29\/08\/2026 &#8211; 8:01 MESZ\u2022Zuletzt aktualisiert<br \/>\n                                     14:49\n                                        <\/p>\n<p>Die Isl\u00e4nderinnen und Isl\u00e4nder stimmen heute dar\u00fcber ab, ob sie ihren Antrag auf EU-Mitgliedschaft wieder aufnehmen oder die Beitrittsperspektive auf unbestimmte Zeit begraben.<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>Die Wahllokale sind von neun bis 22 Uhr Ortszeit ge\u00f6ffnet. Die W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hler entscheiden, ob Island zu Beitrittsverhandlungen zur\u00fcckkehrt oder bereits die Pr\u00fcfung eines m\u00f6glichen Abkommens ablehnt.<\/p>\n<p>Ein \u201eJa\u201c verpflichtet Island noch nicht zum EU-Beitritt. Es w\u00fcrde jedoch die Gespr\u00e4che mit Br\u00fcssel wieder in Gang setzen. Ein sp\u00e4ter ausgehandeltes Beitrittsabkommen m\u00fcsste in einem weiteren Referendum best\u00e4tigt werden.<\/p>\n<p>Island stellte seinen Beitrittsantrag im Jahr 2009, kurz nach der Finanzkrise. 2013 \u00fcbernahm jedoch eine EU-kritische Regierung die Macht und legte die Verhandlungen auf Eis. 2015 zog sie die Kandidatur schlie\u00dflich offiziell zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Eine proeurop\u00e4ische Koalition gewann 2024 die Parlamentswahl mit dem Versprechen, ein Referendum \u00fcber eine Wiederaufnahme des Beitrittskurses anzusetzen. Diese Volksabstimmung findet nun heute statt.<\/p>\n<p>Mit knapp 400.000 Einwohnerinnen und Einwohnern w\u00fcrde Island zum bev\u00f6lkerungs\u00e4rmsten EU-Staat werden; diesen Titel h\u00e4lt derzeit Malta. Die Bedeutung der Abstimmung <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/2026\/08\/24\/islands-stunde-der-entscheidung-was-das-referendum-fur-die-eu-bedeutet\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">ist jedoch weit gr\u00f6\u00dfer<\/a>, als die Gr\u00f6\u00dfe des Landes vermuten l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Zehn Jahre nach dem Brexit-Referendum im Vereinigten K\u00f6nigreich k\u00f6nnte das europ\u00e4ische Projekt neuen Erweiterungsschwung gewinnen \u2013 insbesondere, um zu zeigen, dass es auch f\u00fcr wohlhabende nordische L\u00e4nder attraktiv bleibt, wobei <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/2026\/08\/27\/island-eu-mitgliedschaft-norwegen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Norwegen genau hinschaut<\/a>.<\/p>\n<p>Die vorzeitige Stimmabgabe lief ungew\u00f6hnlich rege: Mehr als 40.000 Menschen, fast 15 Prozent der Wahlberechtigten, hatten nach Angaben isl\u00e4ndischer Medien bis Mittwoch bereits ihre Stimme abgegeben. Die Zahl ist bemerkenswert, denn die Fr\u00fchwahl begann erst am 27. Juli. Wegen des ungew\u00f6hnlich langen Zeitraums lassen sich fr\u00fchere Wahlen jedoch nur schwer vergleichen.<\/p>\n<p>Der \u00f6ffentlich-rechtliche Sender R\u00daV meldete am Samstag, dass die Wahlbeteiligung in Reykjavik bis elf Uhr Ortszeit h\u00f6her lag als bei der Parlamentswahl 2024. Bis dahin hatten gut acht Prozent der Wahlberechtigten abgestimmt; im selben Zeitraum waren es 2024 nur rund f\u00fcnf Prozent gewesen.<\/p>\n<p>Umfragen <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/2026\/08\/27\/island-referendum-eu-beitritt-umfragen-knapp\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">haben sich in den vergangenen Wochen deutlich angeglichen<\/a>; ein klarer Trend ist nicht erkennbar. Die j\u00fcngste Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Mask\u00edna, die am Freitag ver\u00f6ffentlicht wurde, sieht 50,4 Prozent f\u00fcr ein \u201eJa\u201c und 49,6 Prozent f\u00fcr ein \u201eNein\u201c.<\/p>\n<p>Das Referendum ist rechtlich nur beratend. Ein deutliches \u201eJa\u201c w\u00fcrde die Regierung in Reykjavik politisch jedoch unter erheblichen Druck setzen, den Kurs Richtung EU fortzusetzen.<\/p>\n<p>Erste Ergebnisse werden in den fr\u00fchen Morgenstunden des Sonntags erwartet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zuerst ver\u00f6ffentlicht am 29\/08\/2026 &#8211; 8:01 MESZ\u2022Zuletzt aktualisiert 14:49 Die Isl\u00e4nderinnen und Isl\u00e4nder stimmen heute dar\u00fcber ab, ob&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1267640,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[3933],"tags":[331,332,548,12938,663,158,3934,3935,13,12937,14,15,25019,12],"class_list":["post-1267639","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-eu","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-eu","tag-eu-erweiterung","tag-europa","tag-europaeische-union","tag-europe","tag-european-union","tag-headlines","tag-island","tag-nachrichten","tag-news","tag-referendum","tag-schlagzeilen"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117178953258262403","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1267639","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1267639"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1267639\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1267640"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1267639"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1267639"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1267639"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}