{"id":1267692,"date":"2026-08-29T13:39:17","date_gmt":"2026-08-29T13:39:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1267692\/"},"modified":"2026-08-29T13:39:17","modified_gmt":"2026-08-29T13:39:17","slug":"gefaehrlicher-trend-polizei-stoppt-auffrisierte-e-bikes-am-muenchner-isarradweg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1267692\/","title":{"rendered":"Gef\u00e4hrlicher Trend: Polizei stoppt auffrisierte E-Bikes am M\u00fcnchner Isarradweg"},"content":{"rendered":"<p>Die Route entlang der Isar z\u00e4hlt zu den beliebtesten Strecken f\u00fcr zweiradbegeisterte Freizeitsportler. Allerdings ist gerade bei sch\u00f6nem Wetter an manchen Tagen so viel los in dem Bereich zwischen dem Deutschen Museum und der Gro\u00dfhesseloher Br\u00fccke im S\u00fcden, dass man sich als Fu\u00dfg\u00e4nger auf dem Radler-Highway in Acht nehmen muss.<\/p>\n<p>Mehrere Verletzte im August<\/p>\n<p>Die Strecke entlang der Isar gilt als einer der Unfallschwerpunkte in der Stadt. Anfang August wurde ein Mann auf einem Rennrad schwer verletzt. Unfallursache war vermutlich zu hohe Geschwindigkeit. Der 35 Jahre alte Radfahrer verlor auf dem Isarradweg in Gr\u00fcnwald die Kontrolle, st\u00fcrzte und verletzte sich schwer. Offenbar war an seinem Rennrad der Lenker gebrochen. Einige Tage zuvor war ein 49-J\u00e4hriger auf dem Isarradweg mit einem E-Scooter gest\u00fcrzt und hatte sich dabei ebenfalls schwer verletzt.<\/p>\n<p>25 Beamte drei Stunden im Einsatz<\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund f\u00fchrte die <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/organisation\/polizei\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Polizei<\/a> am Donnerstagnachmittag eine Schwerpunktaktion durch, bei der Polizisten im Bereich Harlaching und Untergiesing Radfahrer und Rollerfahrer kontrollierten. 25 Beamte waren an der dreist\u00fcndigen Kontrollaktion beteiligt.<\/p>\n<p>Wenn sich Radler und Spazierg\u00e4nger in die Quere kommen<\/p>\n<p>Der asphaltierte Weg im Isarhochwasserbett wird haupts\u00e4chlich als Radweg genutzt. Der Weg ist aber auch f\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4nger der einzige barrierefreie Zugang zu den Isarauen. Was regelm\u00e4\u00dfig zu brenzligen Situationen zwischen Radlern, E-Scooter-Fahrern und Spazierg\u00e4ngern f\u00fchrt. Manche Radler sind mit Tempo 30 und auch schneller auf dem Isarradweg unterwegs. Wenn es bei diesem Tempo kracht, geht es erfahrungsgem\u00e4\u00df selten ohne Verletzte aus.<\/p>\n<p>Acht frisierte Pedelecs gestoppt<\/p>\n<p>Recht flott waren einige auf Pedelecs und E-Bikes entlang der Isar unterwegs. Die Polizisten stoppten acht Pedelec-Fahrer, die deutlich zu schnell unterwegs waren. Die Pedelecs waren technisch aufger\u00fcstet, einige verf\u00fcgten sogar \u00fcber\u00a0 einen speziellen Gashebel. Von der Polizei wurden sogar schon Pedelecs gestoppt, die mit Tempo 80 unterwegs waren. Zuletzt gab es so einen Fall in Coburg. Der Tacho zeigte dabei 79,9 km\/h an.<\/p>\n<p>Diese technischen Modifikationen k\u00f6nnen den Besitzer teuer zu stehen kommen, wenn er erwischt wird. Das &#8222;Fahrrad&#8220; ist dann eher ein Moped und ben\u00f6tigt eine Versicherung, der Besitzer eine Fahrerlaubnis. Verst\u00f6\u00dfe gelten als Straftat und werden entsprechend von Polizei und Justiz geahndet.<\/p>\n<p>Bei der Kontrolle am Donnerstag ging den Polizisten auch ein frisiertes Skateboard mit Elektroantrieb ins Netz, wie eine Sprecherin des Pr\u00e4sidiums mitteilte.<\/p>\n<p>18 Radler erwischt, die telefonierten<\/p>\n<p>Immer beliebter wird es unter Radlern auch, w\u00e4hrend der Fahrt mit dem Handy zu telefonieren. Auch das ist verboten und kann ein Bu\u00dfgeld in H\u00f6he von 55 Euro und mehr kosten. Bei der Kontrolle am Isarradweg wurden 18 Radler erwischt, die im Sattel sa\u00dfen und mit dem Smartphone telefonierten.<\/p>\n<p>Pech f\u00fcr Graffiti-K\u00fcnstler<\/p>\n<p>Pech hatte ein 59-J\u00e4hriger aus M\u00fcnchen, der an der Bruderm\u00fchlbr\u00fccke Graffitis spr\u00fchte und prompt von den Polizisten erwischt wurde. Der M\u00fcnchner wurde wegen Sachbesch\u00e4digung angezeigt.<\/p>\n<p>Polizei und Stadt fordern mehr R\u00fccksicht<\/p>\n<p>Die M\u00fcnchner Polizei f\u00fchrt regelm\u00e4\u00dfig Schwerpunktkontrollen durch, um die Sicherheit im Stra\u00dfenverkehr zu erh\u00f6hen und Verkehrsunf\u00e4lle zu verhindern. Neben der konsequenten Ahndung von Verst\u00f6\u00dfen steht dabei auch die gegenseitige R\u00fccksichtnahme aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer im Mittelpunkt. &#8222;Ziel der Schwerpunktaktion war es&#8220;, so eine Polizeisprecherin, &#8222;gemeinsam mit dem Mobilit\u00e4tsreferat der Landeshauptstadt M\u00fcnchen und dessen Kampagne &#8222;Miteinander mit Herz&#8220; das Bewusstsein f\u00fcr ein regelkonformes und r\u00fccksichtsvolles Verhalten im Stra\u00dfenverkehr zu st\u00e4rken.&#8220;<\/p>\n<p>Zuletzt fand vor etwa zwei Wochen eine \u00e4hnliche Schwerpunktkontrolle im Perlacher Forst statt, einer ebenfalls sehr beliebten Radlerstrecke im M\u00fcnchner S\u00fcden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Route entlang der Isar z\u00e4hlt zu den beliebtesten Strecken f\u00fcr zweiradbegeisterte Freizeitsportler. 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