{"id":1267735,"date":"2026-08-29T14:05:29","date_gmt":"2026-08-29T14:05:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1267735\/"},"modified":"2026-08-29T14:05:29","modified_gmt":"2026-08-29T14:05:29","slug":"satelliten-werden-geblendet-russland-produziert-starlink-stoersystem","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1267735\/","title":{"rendered":"Satelliten werden &#8222;geblendet&#8220;: Russland produziert Starlink-St\u00f6rsystem"},"content":{"rendered":"<p>Satelliten werden &#8222;geblendet&#8220;Russland produziert Starlink-St\u00f6rsystem<\/p>\n<p>29.08.2026, 11:45 Uhr <\/p>\n<p>Artikel anh\u00f6ren(05:00 min)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/410471236.webp\" alt=\"410471236\"\/>F\u00fcr die ukrainische Kriegsf\u00fchrung sind die Starlink terminals noch unverzichtbar. (Foto: picture alliance \/ Pacific Press)<\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Russland will Starlink in der Ukraine offenbar gezielt ausschalten: Ein neues mobiles St\u00f6rsystem soll Kommunikation, Navigation und Drohnen st\u00f6ren. Doch wie wirksam die Technik an der Front tats\u00e4chlich ist, bleibt offen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Russland startet offenbar die Massenproduktion eines Systems der elektronischen Kampff\u00fchrung, das zur St\u00f6rung des von der Ukraine eingesetzten Starlink-Systems dienen soll. Wie die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass berichtet, nutzt das System Volna Kupol Garant ein Funksignal, um Empfangsantennen der Satelliten zu &#8222;blenden&#8220; und so die Kommunikation zu den Starlink-Stationen am Boden zu beeintr\u00e4chtigen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Wie effektiv das System wirklich ist, ist unklar. Erste Berichte \u00fcber das Volna Kupol Garant kursieren seit diesem Sommer. Der &#8222;Ukrainska Pravda&#8220; zufolge berichtete Serhii &#8222;Flash&#8220; Beskrestnov im Juni, dass das System vom russischen Unternehmen Russkii Kupol in Simferopol hergestellt wird. Beskrestnov ist Berater des ukrainischen Pr\u00e4sidenten und Experte f\u00fcr Funktechnik. Seinen Angaben zufolge hat die Zahl der russischen Anti-Satelliten-Systeme, die das Starlink-Signal st\u00f6ren k\u00f6nnen, deutlich zugenommen &#8211; und zwar nicht nur im Hinterland, sondern auch an der Front.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">In der vergangenen Woche hatte der ukrainische Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj gesagt, dass sowohl Russland als auch die Ukraine an Alternativen zum Satellitennetzwerk Starlink von US-Technologieunternehmer Elon Musk arbeiten. Moskau entwickle gemeinsam mit China ein entsprechendes System und rechne damit, das Projekt bis Dezember 2026 fertigzustellen. Kiew arbeite mit einem europ\u00e4ischen Land an einem \u00e4hnlichen Projekt und habe bereits mit Tests begonnen. Welches Land beteiligt ist, sagte er nicht.<\/p>\n<p>Bewegliches System zur Blendung<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Das System Volna Kupol Garant erzeugt St\u00f6rungen in acht Satelliten-Daten\u00fcbertragungsb\u00e4ndern zwischen 14 und 14,5 GHz mit jeweils einer Bandbreite von 62,5 MHz und deckt Berichten zufolge jeweils eine Fl\u00e4che von etwa 20 Quadratkilometern ab. Innerhalb dieser Zone verlieren die Bodenstationen die Verbindung zum Satelliten, Internet und Navigation fallen aus, Drohnen werden &#8222;blind&#8220;.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Eine Richtantenne mit Phased-Array-Technik k\u00f6nne Satelliten in rund 500 Kilometern H\u00f6he gezielt anpeilen. Ziel sei es, ihre Empfangssysteme zu s\u00e4ttigen und Verbindungen in betroffenen Gebieten lahmzulegen. Nach einem Bericht von &#8222;BFM Tech&#8220; arbeitet die Technik mit einem schmalen Hochfrequenzstrahl und unterscheidet sich damit von klassischer Funkst\u00f6rung. Der Effekt tritt demnach nicht sofort nach dem Abschalten des Signals ein: Die Satelliten br\u00e4uchten laut &#8222;Reuters&#8220; noch mehrere Minuten, um wieder normal zu arbeiten.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Ein einzelnes System ist den Berichten zufolge auf vier bis sechs Lastwagen montiert, von denen jeder mit zwei Antennen ausgestattet ist. Ein Lkw sorgt demnach f\u00fcr die Stromversorgung, ein anderer berechnet die Umlaufbahn des Satelliten und die erforderlichen Frequenzen, die \u00fcbrigen senden St\u00f6rsignale \u00fcber Richtantennen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die ukrainischen Streitkr\u00e4fte haben bereits einmal ein Volna Kupol Garant-Kampff\u00fchrungssystem angegriffen. Der OSINT-Analyst Dnipro Osint (Harbuz) ver\u00f6ffentlichte Satellitenbilder eines zerst\u00f6rten Systems bei der Milit\u00e4reinheit Nr. 2156 im russischen Gelendschik.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Laut dem russischen Milit\u00e4rexperten Juri Knutow deckt das System schon jetzt den Landkorridor zur Krim und die Infrastruktur im Hinterland ab und erweise sich beim Schutz wichtiger Objekte als effektiv. Bislang sei die Reichweite aber noch begrenzt. Um gro\u00dfe Gebiete, wie beispielsweise die gesamte &#8222;Novorossija&#8220;-Strecke abzudecken, w\u00e4ren zahlreiche ausger\u00fcstete Fahrzeuge erforderlich.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Starlink spielt f\u00fcr die Kommunikation der ukrainischen Streitkr\u00e4fte eine wichtige Rolle. \u00dcber dieses System laufen die Koordination, die Zielerfassung und die \u00dcbertragungen von Drohnen. Auch die russische Armee hatte Starlink-Terminals unter anderem f\u00fcr Drohnenangriffe genutzt. Das Unternehmen SpaceX, dass das Satellitennetzwerk Starlink bereitstellt, ergriff jedoch im Februar Ma\u00dfnahmen, um die nicht autorisierte russische Nutzung zu unterbinden. Experten zufolge trugen die daraus entstandenen Kommunikationsprobleme dazu bei, die russische Armee an der Front zu schw\u00e4chen. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de, sba<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Satelliten werden &#8222;geblendet&#8220;Russland produziert Starlink-St\u00f6rsystem 29.08.2026, 11:45 Uhr Artikel anh\u00f6ren(05:00 min) F\u00fcr die ukrainische Kriegsf\u00fchrung sind die Starlink&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1267736,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[5],"tags":[661,13,14,15,16,307,747,12,8876,10,8,9,11],"class_list":["post-1267735","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-nachrichten","tag-angriff-auf-die-ukraine","tag-headlines","tag-nachrichten","tag-news","tag-politik","tag-russland","tag-ruestungsindustrie","tag-schlagzeilen","tag-starlink","tag-top-news","tag-top-meldungen","tag-topmeldungen","tag-topnews"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117179184139009526","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1267735","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1267735"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1267735\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1267736"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1267735"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1267735"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1267735"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}