{"id":1269027,"date":"2026-08-30T04:38:19","date_gmt":"2026-08-30T04:38:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1269027\/"},"modified":"2026-08-30T04:38:19","modified_gmt":"2026-08-30T04:38:19","slug":"berlin-prien-hohe-beteiligung-bei-demokratie-leben-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1269027\/","title":{"rendered":"Berlin | Prien: Hohe Beteiligung bei \u00abDemokratie leben!\u00bb"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (dpa) &#8211; Trotz vielf\u00e4ltiger Kritik zeigt sich Familienministerin Karin Prien zufrieden mit ihrem Umbau des F\u00f6rderprogramms \u00abDemokratie leben!\u00bb. \u00abWir haben\u00a0sehr erfreuliche Beteiligungszahlen mit \u00fcber 1.300 Interessenbekundungen\u00bb, sagte die CDU-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur. Nach dem 4. September w\u00fcrden Jurys die Projekte begutachten und f\u00f6rderw\u00fcrdige zur Antragstellung auffordern. \u00abDann sind wir sehr optimistisch, dass wir rechtzeitig zum 1. Januar die F\u00f6rderbescheide versenden k\u00f6nnen\u00bb, sagte Prien.<\/p>\n<p>Das Bundesprogramm f\u00fcr Demokratie und Vielfalt l\u00e4uft seit 2014 und hat in diesem Jahr ein Volumen von etwa 190 Millionen Euro. Prien hat das Programm neu ausgerichtet, nach eigenem Bekunden, um die Mitte der Gesellschaft st\u00e4rker zu erreichen. Damit l\u00e4uft die F\u00f6rderung von rund 200 Projekten zum Jahresende aus, was bei vielen Tr\u00e4gern Sorge und Kritik ausl\u00f6ste.<\/p>\n<p>\u00abDinge laufen, wie ich es mir vorgestellt habe\u00bb<\/p>\n<p>\u00abWas man jetzt schon sagen kann: Wir haben eine etwas breitere Bewerberlage, weil auch die F\u00f6rderkriterien breiter und gleichzeitig die Ziele klarer sind\u00bb, sagte die Ministerin. Es gebe gro\u00dfes Interesse an digitalen Projekten, ein Thema, das bisher bei Extremismuspr\u00e4vention und Demokratiebildung nicht hinreichend ber\u00fccksichtigt gewesen sei.<\/p>\n<p>\u00abInsofern laufen die Dinge so, wie ich sie mir vorgestellt habe\u00bb, sagte Prien. \u00abIch habe auch den Eindruck, dass die Kritik weniger geworden ist.\u00bb Doch sagte sie auch, sie bedaure die Unruhe in der Szene.<\/p>\n<p>Mehr tun zum Schutz queerer Gruppen<\/p>\n<p>Auf die Frage, ob sich ihr Blick ver\u00e4ndert habe, sagte die CDU-Politikerin: \u00abIch habe in vielen Gespr\u00e4chen mit Vertreterinnen und Vertretern in den ostdeutschen Bundesl\u00e4ndern verstanden, dass viele zivilgesellschaftliche Strukturen hier weniger stark entwickelt sind und deshalb mehr Unterst\u00fctzung brauchen.\u00bb Das werde im Programm ber\u00fccksichtigt, etwa \u00fcber die F\u00f6rderung der Partnerschaften f\u00fcr Demokratie im Osten.<\/p>\n<p>\u00abIch habe auch verstanden, dass wir zum Beispiel f\u00fcr den Schutz queerer Gruppen etwas tun m\u00fcssen, weil sie sich in ihrem Umfeld bedroht f\u00fchlen oder auch objektiv bedroht sind\u00bb, f\u00fcgte sie hinzu. \u00abSolchen Anliegen tragen wir Rechnung, auch durch die F\u00f6rderrichtlinien.\u00bb<\/p>\n<p>Sechs Millionen f\u00fcr Deradikalisierung<\/p>\n<p>Nach dem islamistischen Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin hatte Prien angek\u00fcndigt, das Programm nachzusch\u00e4rfen und mehr Geld f\u00fcr Deradikalisierungsprogramme einzuplanen. Das werde konkret, sagte sie jetzt. \u00abEs sind statt f\u00fcnf sogar sechs Millionen Euro\u00bb, sagte Prien. \u00abIm Moment stimmen wir uns mit dem Bundesinnenministerium ab. Es ist\u00a0von entscheidender Bedeutung, durch Pr\u00e4vention zu verhindern, dass Menschen sich radikalisieren. Neben der Notwendigkeit nat\u00fcrlich, im Einzelfall repressiv schlicht zu verhindern, dass Straftaten begangen werden k\u00f6nnen.\u00bb<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin (dpa) &#8211; Trotz vielf\u00e4ltiger Kritik zeigt sich Familienministerin Karin Prien zufrieden mit ihrem Umbau des F\u00f6rderprogramms \u00abDemokratie&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1269028,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1825],"tags":[296,146,29,1549,30,1724,139],"class_list":["post-1269027","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-berlin","tag-berlin","tag-demokratie","tag-deutschland","tag-extremismus","tag-germany","tag-gesellschaft","tag-regierung"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117182614972151064","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1269027","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1269027"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1269027\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1269028"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1269027"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1269027"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1269027"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}