{"id":126939,"date":"2025-05-21T02:17:10","date_gmt":"2025-05-21T02:17:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/126939\/"},"modified":"2025-05-21T02:17:10","modified_gmt":"2025-05-21T02:17:10","slug":"ukraine-krieg-rubio-erwartet-von-russland-in-kuerze-vorlage-von-ungefaehrem-waffenruhe-plan-liveticker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/126939\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg: ++ Rubio erwartet von Russland in K\u00fcrze Vorlage von ungef\u00e4hrem Waffenruhe-Plan ++ Liveticker"},"content":{"rendered":"<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">US-Pr\u00e4sident Donald Trump will den Ukraine-Krieg schnellstm\u00f6glich beenden. Doch auch ein Telefonat mit Kremlchef Wladimir Putin bringt keinen Durchbruch. Sein Au\u00dfenminister erwartet nun jedoch, dass Russland in K\u00fcrze konkrete Vorschl\u00e4ge auf den Tisch legt.<\/p>\n<p>Alle Entwicklungen zu den Ukraine-Verhandlungen und zum Ukraine-Krieg im Liveticker:02:49 Uhr \u2013 Rubio erwartet von Russland in K\u00fcrze Vorlage von ungef\u00e4hrem Waffenruhe-Plan<\/p>\n<p>US-Au\u00dfenminister Marco Rubio erwartet von Russland in K\u00fcrze die Pr\u00e4sentation eines ungef\u00e4hren Waffenruhe-Plans mit der Ukraine. \u201eIrgendwann, vielleicht in ein paar Tagen oder hoffentlich noch in dieser Woche, wird die russische Seite die Bedingungen vorlegen, die sie gerne sehen w\u00fcrde\u201c, sagte Rubio am Dienstag im US-Senat. Diese Grundz\u00fcge seien dann auch ein wichtiger Hinweis auf Moskaus \u201ewahre Absichten\u201c.<\/p>\n<p>Weiter sagte Rubio, der Zeitrahmen ergebe sich aus dem Telefonat, das Pr\u00e4sident Donald Trump am Montag mit dem russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin gef\u00fchrt habe, sowie aus seinem eigenen Gespr\u00e4ch mit dem russischen Au\u00dfenminister Sergej Lawrow am Wochenende.<\/p>\n<p>Trump hatte nach seinem Telefonat mit Putin am Montag gesagt, Moskau und Kiew k\u00f6nnten \u201esofort\u201c Verhandlungen \u00fcber eine Waffenruhe beginnen. Putin \u00e4u\u00dferte sich zur\u00fcckhaltender und sagte, Russland sei bereit, gemeinsam mit der ukrainischen Regierung ein \u201eMemorandum\u201c zur Vorbereitung eines \u201em\u00f6glichen k\u00fcnftigen Friedensabkommens\u201c zwischen beiden Staaten auszuarbeiten.<\/p>\n<p>Die russische Seite werde \u201enur allgemeine Bedingungen anbieten\u201c, sagte Rubio nun. Diese w\u00fcrden es \u201euns erlauben, uns auf eine Waffenruhe zuzubewegen\u201c. Diese Feuerpause w\u00fcrde es dann gestatten, \u201ein detaillierte Verhandlungen einzutreten, um ein Ende des Konflikts herbeizuf\u00fchren\u201c.<\/p>\n<p>02:06 Uhr \u2013 Kanzleramtschef Frei: Putin spielt auf Zeit<\/p>\n<p>Kanzleramtschef Thorsten Frei wirft Russland vor, kein wirkliches Interesse an einer Waffenruhe in der Ukraine zu haben und auf Zeit zu spielen. Gerade in den vergangenen Tagen sei deutlich geworden, \u201edass Russland ganz offensichtlich gar kein Interesse daran hat, dass die Waffen schweigen\u201c, sagte der CDU-Politiker in der ZDF-Talkshow \u201eMarkus Lanz\u201c. \u201eGanz im Gegenteil. In den letzten Tagen haben die Drohnenangriffe noch mal zugenommen, auch an Sch\u00e4rfe zugenommen.\u201c <\/p>\n<p>Putin spiele ganz offensichtlich auf Zeit und versuche auch, die Europ\u00e4er und die Amerikaner gegeneinander auszuspielen. Mit Blick auf das von der EU beschlossene 17. Sanktionspaket gegen Russland sagte Frei, neben der russischen \u201eSchattenflotte\u201c und einzelnen Firmen und Akteuren m\u00fcssten auch der Energiesektor und der Finanzsektor sehr viel mutiger in den Blick genommen werden. An einem 18. Paket werde gearbeitet.<\/p>\n<p>Nach den Worten von Frei ist man an einem Punkt angekommen, \u201ewo man vielleicht auch Dinge machen muss, die man unter anderen Umst\u00e4nden nicht machen w\u00fcrde\u201c. Da geh\u00f6rten beispielsweise Finanzmarktthemen dazu. Im Energiebereich geh\u00f6rten die Interessen anderer Europ\u00e4er dazu, die immer noch Energie aus Russland bez\u00f6gen. Au\u00dferdem geh\u00f6re dazu auch, genauer hinzuschauen, wenn es um Umgehungsgesch\u00e4fte gehe: \u201eWir m\u00fcssen mehr tun, um eine entsprechende Wirkung zu entfalten.\u201c<\/p>\n<p>01:30 Uhr \u2013 Finanzminister: Kanada will beim Aufbau des ukrainischen Rentensystems helfen<\/p>\n<p>Kanada will nach Angaben von Finanzminister Fran\u00e7ois-Philippe Champagne die Ukraine beim Aufbau eines Rentensystems nach seinem Vorbild unterst\u00fctzen. \u201eWir haben auch dar\u00fcber nachgedacht, wie wir eventuell zusammenarbeiten k\u00f6nnten, um bew\u00e4hrte Verfahren beim Aufbau eines Rentensystems in der Ukraine auszutauschen\u201c, sagte er am Dienstag (Ortszeit) auf einer Pressekonferenz mit dem ukrainischen Finanzminister Serhii Marchenko zu Beginn der G7-Treffen in Banff, Kanada.<\/p>\n<p>01:02 Uhr \u2013 Selenskyj: Es ist Amerika, das von Russland gef\u00fcrchtet wird<\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj setzt auf die USA als Motor in m\u00f6glichen Friedensverhandlungen mit Russland. \u201eEs ist Amerika, das von Russland gef\u00fcrchtet wird, und es ist der amerikanische Einfluss, der viele Leben retten kann, wenn er als Druckmittel eingesetzt wird, um Putin zur Beendigung des Krieges zu bewegen\u201c, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft. \u201eEs ist wichtig, dass sich Amerika weiterhin f\u00fcr die Ann\u00e4herung an den Frieden einsetzt.\u201c<\/p>\n<p>Selenskyj lobte das 17. Sanktionspaket, das die EU am Montag verabschiedet hatte. \u201eDies ist ein Schritt in die richtige Richtung, und es sollte so viele Sanktionsschritte geben, wie n\u00f6tig sind, damit Russland sich f\u00fcr den Frieden interessiert und den vollen Preis f\u00fcr seine Aggression und seinen Wunsch, den Krieg zu verl\u00e4ngern, zu sp\u00fcren bekommt\u201c, sagte er. Es gebe einen Sanktionsbeschluss des Vereinigten K\u00f6nigreichs und der EU, \u201eund es w\u00e4re gut, wenn auch die Vereinigten Staaten dazu beitragen w\u00fcrden\u201c. <\/p>\n<p>Das mittlerweile 17. Paket mit Strafma\u00dfnahmen sieht unter anderem eine weitere Versch\u00e4rfung des Vorgehens gegen die sogenannte russische Schattenflotte f\u00fcr den Transport von \u00d6l und \u00d6lprodukten vor.<\/p>\n<p>Dienstag, 20. Mai23:01 Uhr \u2013 Meloni: Papst Leo bekr\u00e4ftigt Angebot f\u00fcr Friedensgespr\u00e4che<\/p>\n<p>Papst Leo XIV. hat nach Worten der italienischen Ministerpr\u00e4sidentin Giorgia Meloni seine Bereitschaft bekr\u00e4ftigt, Gastgeber f\u00fcr Verhandlungen zu einer Beendigung des Ukraine-Kriegs zu sein. Meloni berichtete von einem Telefonat mit dem Pontifex, in dem dieser die Verf\u00fcgbarkeit des Vatikans als neutralen Ort f\u00fcr m\u00f6gliche Verhandlungen zwischen dem Aggressor aus Moskau und Kiew best\u00e4tigte. Schon in den vergangenen Tagen hatte das neue Oberhaupt der katholischen Kirche ein entsprechendes Angebot gemacht.<\/p>\n<p>Meloni teilte mit, dass sie bei einer Telefonkonferenz am Montag unter anderem mit US-Pr\u00e4sident Donald Trump und europ\u00e4ischen Staats- und Regierungschefs gebeten wurde, noch mal bei Papst Leo nachzufragen. Dies habe sie dann schnell getan. Sie danke dem Pontifex f\u00fcr seinen Einsatz und seinen Willen, an einem fairen und dauerhaften Frieden in der Ukraine mitzuarbeiten, hie\u00df es aus dem B\u00fcro der Ministerpr\u00e4sidentin in Rom. <\/p>\n<p>22:40 Uhr \u2013 Wadephul: \u201eMan braucht jetzt strategische Geduld\u201c<\/p>\n<p>Der Weg zum Ende des Ukraine-Krieges erfordert nach den Worten von Au\u00dfenminister Johann Wadephul einen langen Atem. \u201eMan braucht jetzt strategische Geduld\u201c, sagte der CDU-Politiker im ZDF-\u201eheute journal\u201c. Wadephul sprach von einer Mischung aus wirtschaftlichem Druck auf Russland, einer milit\u00e4rischen Unterst\u00fctzung der Ukraine und der M\u00f6glichkeit, zu Verhandlungen zu kommen. Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin taktiere und wolle den Krieg gegen die Ukraine weiterf\u00fchren. Er merke aber langsam, dass er ans Ende seiner milit\u00e4rischen, politischen und wirtschaftlichen M\u00f6glichkeiten komme.<\/p>\n<p>19:39 Uhr \u2013 Russland hat 20.000 Migranten nach Einb\u00fcrgerung an die Front geschickt<\/p>\n<p>Die russischen Beh\u00f6rden haben nach eigenen Angaben rund 20.000 Migranten nach deren Einb\u00fcrgerung in den Krieg gegen die Ukraine geschickt. Milit\u00e4rermittler f\u00fchrten regelm\u00e4\u00dfig Razzien durch, um neu eingeb\u00fcrgerte M\u00e4nner, die sich nicht beim Milit\u00e4r registrieren wollten, zu finden, sagte der Leiter des Ermittlungskomitees, Alexander Bastrykin, der staatlichen Nachrichtenagentur Tass zufolge. \u201e80.000 haben wir herausgefischt und f\u00fcr den Wehrdienst erfasst und 20.000 dieser \u201ajungen\u2018 B\u00fcrger Russlands, denen es aus irgendeinem Grund nicht gef\u00e4llt, in Usbekistan, Tadschikistan oder Kirgistan zu leben, sind schon an der Front.\u201c <\/p>\n<p>Russland ist auch mehr als 30 Jahre nach dem Zerfall der Sowjetunion immer noch das Ziel vieler Einwanderer vor allem aus den zentralasiatischen Ex-Sowjetrepubliken. In den von Bastrykin genannten Staaten ist der Lebensstandard deutlich niedriger als in Russland und es fehlen Arbeitspl\u00e4tze, so dass viele junge M\u00e4nner als Gastarbeiter kommen und dann versuchen, die russische Staatsb\u00fcrgerschaft zu erwerben. Neben Einwanderern setzt der Kreml auf finanzielle Anreize, um speziell aus den armen Regionen Russlands Freiwillige an die Front zu locken.<\/p>\n<p>17:05 Uhr \u2013 EU-Sanktionen gegen in Russland lebende deutsche Blogger<\/p>\n<p>Im Zuge des neuen Pakets mit Russland-Sanktionen haben die EU-Staaten erstmals auch Sanktionen gegen zwei in Russland lebende deutsche Blogger verh\u00e4ngt. Alina Lipp und Thomas R\u00f6per wird vorgeworfen, systematisch Fehlinformationen \u00fcber den Angriffskrieg gegen die Ukraine zu verbreiten und damit Russland zu unterst\u00fctzen, wie aus dem entsprechenden Beschluss hervorgeht.<\/p>\n<p>Die Sanktionen der EU umfassen Reisebeschr\u00e4nkungen, das Einfrieren von Verm\u00f6genswerten sowie das Verbot der Bereitstellung von Geldern oder anderen wirtschaftlichen Ressourcen. Aus EU-Kreisen hie\u00df es, eine Einreise nach Deutschland werde f\u00fcr die zwei Personen weiter m\u00f6glich sein, aber dann keine Weiterreise mehr in andere EU-Staaten.<\/p>\n<p>Die EU-Verordnung wirft Lipp vor, als Kriegskorrespondentin mit russischen Streitkr\u00e4ften im Osten der Ukraine in Kontakt zu sein und auf dem Weg Kriegspropaganda zu verbreiten. Dazu trete sie regelm\u00e4\u00dfig in Sendungen des russischen Milit\u00e4rsenders Swesda auf.<\/p>\n<p>R\u00f6per habe die illegale Annexion ukrainischer Gebiete durch Russland legitimiert und sich an der Kampagne zu den Scheinreferenden \u00fcber einen Beitritt zur Russischen F\u00f6deration beteiligt. F\u00fcr die russische Regierung sei er dazu zu Propagandazwecken bei UN-Treffen als Sprecher t\u00e4tig gewesen.<\/p>\n<p>14:58 Uhr \u2013 Wadephul: \u201eGro\u00dfe Bereitschaft, weitere Sanktionspakete zu schn\u00fcren\u201c<\/p>\n<p>Bundesau\u00dfenminister Johann Wadephul (CDU) will in der Diskussion \u00fcber die n\u00e4chsten Sanktionen gegen Russland zun\u00e4chst keine Ma\u00dfnahmen ausschlie\u00dfen. \u201eIch setze mich daf\u00fcr ein, dass wir auf alle M\u00f6glichkeiten weiter blicken und keine Denkverbote haben\u201c, sagte Wadephul am Dienstag am Rande eines Treffens der EU-Au\u00dfenminister in Br\u00fcssel. Europa m\u00fcsse das \u201eklare Signal\u201c an den russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin senden, dass jetzt \u201ekonkrete Schritte\u201c von ihm erwartet werden.<\/p>\n<p>Solange Putin nicht reagiere und \u201enicht bereit ist, ernsthaft zu verhandeln, wird es in Europa eine gro\u00dfe Bereitschaft geben, weitere Sanktionspakete zu schn\u00fcren und auch weitere Ma\u00dfnahmen zu ergreifen, die seinen wirtschaftlichen und politischen Handlungsspielraum einengen\u201c, sagte Wadephul.<\/p>\n<p>13:44 Uhr \u2013 Gro\u00dfbritannien beschlie\u00dft neues Sanktionspaket gegen Moskau<\/p>\n<p>Als Reaktion auf den massiven russischen Drohnenangriff auf die Ukraine hat Gro\u00dfbritannien neue Sanktionen gegen Moskau verh\u00e4ngt. Diese umfassen Ma\u00dfnahmen gegen Unternehmen, die das russische Milit\u00e4r und den Informationskrieg unterst\u00fctzen, sowie gegen Finanzinstitute und Schiffe der sogenannten Schattenflotte, wie das britische Au\u00dfenministerium mitteilte.<\/p>\n<p>Mit den Sanktionen w\u00fcrden unter anderem Lieferketten f\u00fcr \u201et\u00f6dliche russische Waffensysteme\u201c unterbrochen, teilten die Briten mit. Au\u00dfenminister David Lammy erkl\u00e4rte, die j\u00fcngsten Angriffe w\u00fcrden einmal mehr zeigen, dass der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin ein \u201eKriegstreiber\u201c sei.<\/p>\n<p>13:20 Uhr \u2013 \u201eRussland will nur Zeit schinden\u201c, ist sich Selenskyj sicher<\/p>\n<p>Wolodymyr Selenskyj hat sich auf Telegram zu dem Trump-Putin-Telefonat ge\u00e4u\u00dfert. \u201eEs ist offensichtlich, dass Putin nur Zeit schinden will, um den Krieg und die Besatzung fortzusetzen\u201c, legte sich der ukrainische Pr\u00e4sident fest. Man arbeite jedoch daran, zusammen mit den Partnern weiter Druck auf Russland auszu\u00fcben, hie\u00df es von Selenskyj weiter. <\/p>\n<p>12:21 Uhr \u2013 Neue EU-Sanktionen in Kraft<\/p>\n<p>Die EU-Staaten setzen angesichts des anhaltenden Angriffskriegs gegen die Ukraine neue Russland-Sanktionen in Kraft. Das mittlerweile 17. Paket mit Strafma\u00dfnahmen sieht unter anderem eine weitere Versch\u00e4rfung des Vorgehens gegen die sogenannte russische Schattenflotte f\u00fcr den Transport von \u00d6l und \u00d6lprodukten vor, wie EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas nach einer Entscheidung bei einem EU-Ministertreffen in Br\u00fcssel mitteilte.<\/p>\n<p>11:20 Uhr \u2013 Pistorius: Putin spielt weiter auf Zeit<\/p>\n<p>Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius wirft Wladimir Putin in den Friedensgespr\u00e4chen f\u00fcr die Ukraine eine Hinhaltetaktik vor und fordert neue Energiesanktionen. Das Telefonat zwischen Trump und Putin habe wieder einmal best\u00e4tigt, dass Russland nach wie vor nicht zu Zugest\u00e4ndnissen bereit sei, sagte der SPD-Politiker am Rande eines EU-Verteidigungsministertreffens in Br\u00fcssel. <\/p>\n<p> Der Kreml-Chef spreche nur von einem Waffenstillstand zu seinen Bedingungen, zu denen der Verzicht auf einen Nato-Beitritt, die Abtretung der besetzten Gebiete und vieles andere mehr z\u00e4hle. \u201eWladimir Putin spielt offenbar weiter auf Zeit\u201c, sagte Pistorius. <\/p>\n<p>11:05 Uhr \u2013 Kallas fordert \u201eharte Ma\u00dfnahmen\u201c von den USA<\/p>\n<p>Die EU-Au\u00dfenbeauftragte Kaja Kallas hat \u201eharte Ma\u00dfnahmen\u201c von den USA gegen Russland gefordert, sollte Moskau einer Waffenruhe in der Ukraine nicht zustimmen. Washington habe angek\u00fcndigt, dass \u201ewenn Russland nicht einem bedingungslosen Waffenstillstand zustimmt, es Konsequenzen geben wird\u201c, sagte Kallas am Dienstag am Rande eines Treffens der EU-Verteidigungsminister in Br\u00fcssel. \u201eWir wollen also diese Konsequenzen sehen, auch von Seiten der USA\u201c, betonte sie.<\/p>\n<p>Kallas sagte, Russland wolle \u201eoffensichtlich\u201c keinen Frieden mit der Ukraine. Die politische Isolierung Moskaus sei \u201ewichtig, um Druck auf Russland auszu\u00fcben, und da m\u00fcssen wir alle vereint sein\u201c, forderte die EU-Au\u00dfenbeauftragte. <\/p>\n<p>10:27 Uhr \u2013 Russland gibt festgesetzten \u00d6ltanker frei<\/p>\n<p>Russland hat einen griechischen \u00d6ltanker freigegeben, der am Sonntag in russischen Gew\u00e4ssern nach Verlassen eines estnischen Hafens festgesetzt worden war. Das Schiff habe seine Reise zum niederl\u00e4ndischen Hafen Rotterdam fortgesetzt, berichtet der estnische \u00f6ffentlich-rechtliche Rundfunk ERR. Das deckt sich mit LSEG-Schiffsverfolgungsdaten, wonach die unter liberianischer Flagge fahrende \u201eGreen Admire\u201c sich am Dienstag in der Ostsee befand; als Ziel war Rotterdam ausgewiesen. Das Schiff hatte den Hafen Sillam\u00e4e in Estland nach Angaben des estnischen Au\u00dfenministeriums \u00fcber einen ausgewiesenen Schifffahrtskanal verlassen, der durch russische Hoheitsgew\u00e4sser f\u00fchrt. Dort sei es dann festgesetzt worden. Russlands Vorgehen gegen die \u201eGreen Admire\u201c sei wahrscheinlich eine Reaktion auf einen estnischen Marineeinsatz, bei dem Tanker inspiziert werden, die Millionen Barrel russisches \u00d6l durch die Ostsee transportieren.<\/p>\n<p>08:55 Uhr \u2013 Pistorius wirft Russland mangelnde Bereitschaft zu Waffenruhe vor<\/p>\n<p>Nach dem Telefonat zwischen US-Pr\u00e4sident Donald Trump und dem russischen Staatschef Wladimir Putin hat der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) Russland mangelnde Bereitschaft f\u00fcr eine Waffenruhe vorgeworfen. \u201eDas Gespr\u00e4ch gestern hat wieder einmal best\u00e4tigt, Erkl\u00e4rungen werden abgegeben von russischer Seite, aber Beweise f\u00fcr erkl\u00e4rte Absichten gibt es bislang nicht\u201c, sagte Pistorius am Dienstag am Rande des Treffens der EU-Verteidigungsminister in Br\u00fcssel. <\/p>\n<p>Putin sei nach wie vor nicht zu Zugest\u00e4ndnissen bereit, erl\u00e4uterte Pistorius. Der russische Pr\u00e4sident spiele weiter auf Zeit. Auch wenn Russland bereit sei, \u00fcber ein Memorandum zu sprechen, \u201eso ist doch bislang keine Waffenruhe abzusehen\u201c, sagte der Verteidigungsminister. Putin scheine nach wie vor \u201enicht wirklich ernsthaft an Frieden, an einem Waffenstillstand interessiert zu sein, jedenfalls nicht zu Bedingungen, die f\u00fcr andere akzeptabel sind\u201c.<\/p>\n<p>Pistorius sagte dazu, er beurteile \u201ekeine Worte mehr\u201c, sondern \u201eTaten und Handlungen\u201c. Das helfe \u201euns allen mehr als das Spekulieren \u00fcber Ernsthaftigkeit von Absichten\u201c, argumentierte er.<\/p>\n<p>06:36 Uhr \u2013 Insider: Europ\u00e4er und Ukrainer nach Telefonat mit Trump \u201eschockiert\u201c<\/p>\n<p>Europ\u00e4ische und ukrainische Staats- und Regierungschefs seien nach ihrem Telefongespr\u00e4ch mit US-Pr\u00e4sident Donald Trump \u201eschockiert\u201c gewesen, weil Trump Putin nicht mit Sanktionen unter Druck setzen wollte. Dies berichtet eine mit dem Telefonat vertraute Person gegen\u00fcber der Nachrichtenagentur Reuters. Die Pr\u00e4sidentin der Europ\u00e4ischen Kommission, Ursula von der Leyen, schrieb lediglich auf X, das Gespr\u00e4ch mit Trump sei \u201egut\u201c gewesen und es sei wichtig, dass die USA engagiert blieben. Die Ukraine und ihre Unterst\u00fctzer werfen Russland vor, nicht in gutem Glauben zu verhandeln. Russland tue ihrer Meinung nach nur das N\u00f6tigste, um Trump davon abzuhalten, Druck auf die russische Wirtschaft auszu\u00fcben.<\/p>\n<p>05:40 Uhr \u2013 \u201ePutin sieht Dollarzeichen in Trumps Augen\u201c<\/p>\n<p>R\u00fcdiger von Fritsch, von 2014 bis 2019 deutscher Botschafter in Russland, wertete das Telefonat der beiden Pr\u00e4sidenten als Punktsieg f\u00fcr Putin. \u201eNach allem, was wir bisher wissen, k\u00f6nnen wir nicht sehen, dass Russland sich irgendwie bewegt hat, und dass es, und das scheint mir noch wichtiger, Anlass sieht, sich k\u00fcnftig bewegen zu m\u00fcssen\u201c, sagte von Fritsch in den ARD-\u201eTagesthemen\u201c. <\/p>\n<p>Putin wisse, dass Trump bereit sei, f\u00fcr ein Ende des Konflikts vieles zu opfern &#8211; auch die Interessen der Ukraine. Bemerkenswert sei auch, dass Trump \u201emal wieder\u201c von k\u00fcnftigen amerikanisch-russischen Handelsbeziehungen gesprochen habe. \u201eEr sieht die Dollarzeichen in Trumps Augen\u201c, sagte von Fritsch \u00fcber den Kremlchef, der die Profitgier des US-Pr\u00e4sidenten ausnutze.<\/p>\n<p>00:47 Uhr \u2013 \u201eBlutbad\u201c: Laut Trump will Putin den Ukraine-Krieg beenden<\/p>\n<p>Donald Trump zeigt sich nach dem Telefonat mit Kremlchef Wladimir Putin \u00fcberzeugt, dass der Russe den von ihm selbst befohlenen Angriffskrieg gegen die Ukraine beenden will. Mit Blick auf den seit gut drei Jahren andauernden Krieg sagt Trump: \u201eEs ist ein Blutbad. Und ich glaube, dass er es beenden will.\u201c Jede Woche fielen dem Krieg Tausende zum Opfer, sagt Trump.<\/p>\n<p>Zu den Bem\u00fchungen zur Beendigung des Kriegs sagt Trump im Wei\u00dfen Haus weiter: \u201eIch denke, wir haben eine gute Chance, das zu schaffen. Ich glaube, Putin will das.\u201c Er w\u00fcrde sich nicht um eine Friedensl\u00f6sung bem\u00fchen, wenn er davon nicht \u00fcberzeugt w\u00e4re, sagt Trump. Auf die Nachfrage einer Journalistin, ob Putin mit Verhandlungen nicht nur Zeit schinden wolle, um den Krieg weiterzuf\u00fchren, sagt Trump: \u201eIch glaube, er hat genug davon.\u201c <\/p>\n<p>Das Telefonat zwischen Trump und Putin am Montag dauerte nach Angaben beider Seiten zwei Stunden. Es war bereits das dritte Gespr\u00e4ch der beiden Staatschefs seit Trumps Amtsantritt im Januar. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"US-Pr\u00e4sident Donald Trump will den Ukraine-Krieg schnellstm\u00f6glich beenden. 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