{"id":1270069,"date":"2026-08-30T16:36:24","date_gmt":"2026-08-30T16:36:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1270069\/"},"modified":"2026-08-30T16:36:24","modified_gmt":"2026-08-30T16:36:24","slug":"e-auto-forscher-ruetteln-an-klimabilanz-markus-soeder-fordert-wende-von-eu-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1270069\/","title":{"rendered":"E-Auto: Forscher r\u00fctteln an Klimabilanz, Markus S\u00f6der fordert Wende von EU | Politik"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"skip-content skip-content--link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5<\/a><a id=\"in-content-skip-link-target-v-0-0\" class=\"skip-content--target-link-hidden skip-content skip-content--target-link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">Artikel weiterlesen<\/a><\/p>\n<p>M\u00fcnchen \u2013 <b>Diese Studie ist politischer Sprengstoff! BILD am SONNTAG berichtete vorab \u00fcber neue Erkenntnisse zur Klimabilanz von E-Autos, die Spitzenwissenschaftler der Technischen Universit\u00e4t M\u00fcnchen (TUM) am Dienstag vorstellen wollen. Hauptkritikpunkt der Top-Wissenschaftler: E-Autos sind nicht CO<\/b><b>2<\/b><b>\u2011frei und damit auch nicht klimaneutral! Die EU-Klimastrategie sei deshalb grundlegend fehlgesteuert.<\/b><\/p>\n<p>Batterieelektrische Fahrzeuge, so hei\u00dft es in der Studie (Zusammenfassung liegt BILD vor), reduzierten im Vergleich zum Verbrenner die CO\u2082\u2011Belastung im Durchschnitt nur um 41 Prozent. CO\u2082-Emissionen ausschlie\u00dflich am Auspuff zu messen, sei wissenschaftlich nicht haltbar. Denn dabei bleiben die klimasch\u00e4dlichen CO\u2082\u2011Emissionen unber\u00fccksichtigt, die bei der Beschaffung von Rohstoffen, der Produktion, im Betrieb und beim Recycling von E-Autos entst\u00fcnden. <\/p>\n<p>Damit droht neuer Streit. Erst im Dezember hatten die Konservativen im EU-Parlament ein Teil-Aus vom Verbrenner-Aus 2035 erstritten. Doch vielen deutschen Politikern geht der Kompromiss nicht weit genug. Einer ihrer Wortf\u00fchrer, Bayerns Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der (<a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/cdu\/cdu-csu-alle-infos-76661590.bild.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">CSU<\/a>), sagt zu BILD: \u201eEinmal mehr wird klar: Es braucht dringend das echte Aus vom Verbrenner-Aus der EU. Das belegt jetzt auch die Wissenschaft.\u201c<\/p>\n<p>S\u00f6der: \u201eEuropa braucht das Auto\u201c<\/p>\n<p>Starre Verbote seien ineffektiv, so S\u00f6der weiter: \u201eEuropa braucht das Auto. Nat\u00fcrlich gibt es eine Transformation \u2013 aber besser durch Technologieoffenheit statt durch Verbote.\u201c Dahinter steht der Kampf f\u00fcr den gebeutelten Autostandort Deutschland. S\u00f6der: \u201eWir d\u00fcrfen unsere wichtigste Industrie nicht immer weiter selbst schw\u00e4chen. Kommission und Parlament m\u00fcssen ein klares Signal senden: Ja zum Auto!\u201c <\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>Auch die Wissenschaft schl\u00e4gt l\u00e4ngst Alarm: Laut einer Studie des Fraunhofer-Instituts, <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/neue-studie-54-milliarden-schock-fuer-deutschlands-auto-industrie-6a57546cb95fa94b3abc22de\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">\u00fcber die BILD exklusiv berichtete<\/a>, k\u00f6nnten bis 2040 in ganz Europa rund 726.000 von 1,6 Millionen Arbeitspl\u00e4tzen in der Autoindustrie wegfallen. Das entspricht einem R\u00fcckgang um ganze 45 Prozent. Der Gro\u00dfteil der Jobs f\u00e4llt laut Studie schon bis 2035 weg \u2013 dem Jahr, ab dem in der EU kaum noch neue Verbrenner zugelassen werden d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>\u201eChance, den Fehler zu korrigieren\u201c<\/p>\n<p>Klartext auch vom Verband der Deutschen Autoindustrie. VDA-Pr\u00e4sidentin Hildegard M\u00fcller (59) zu BILD: \u201eJede Technologie kann ihren Beitrag f\u00fcr klimafreundlichen Verkehr leisten. Unsere Industrie arbeitet an unterschiedlichen L\u00f6sungen f\u00fcr unterschiedliche Herausforderungen, wir sind auch im Bereich der Kreislaufwirtschaft weltweit f\u00fchrend.\u201c Entscheidend sei jetzt, dass \u201eBr\u00fcssel anerkennt, dass dieser Mix auf dem Weg zur klimaneutralen Mobilit\u00e4t der zielf\u00fchrende Weg ist \u2013 und nicht die Festlegung auf eine Option\u201c.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"558\" alt=\"VDA-Pr\u00e4sidentin Hildegard M\u00fcller (59)\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/a6613a03387178d978de5388b4df4a9e,95a104da.jpeg\"   class=\"landscape\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">VDA-Pr\u00e4sidentin Hildegard M\u00fcller (59) <\/p>\n<p>Foto: Christoph Schmidt\/dpa<\/p>\n<p>Jens Gieseke (55, CDU), verkehrspolitischer Sprecher der CDU\/CSU-Gruppe im EU-Parlament, sieht die Studie als Best\u00e4tigung der eigenen Linie, sagt zu BILD: \u201eE\u2011Autos als 0-Emissionsfahrzeuge zu werten, war ein ideologischer Irrweg von Kommissionsvize Frans Timmermans und seiner Truppe. Wir waren immer f\u00fcr Lebenszyklusberechnung und gegen die Auspuffmethode.\u201c Jetzt gebe es die \u201eeinmalige Chance, den Fehler zu korrigieren\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5Artikel weiterlesen M\u00fcnchen \u2013 Diese Studie ist politischer Sprengstoff! 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