{"id":1271040,"date":"2026-08-31T03:38:18","date_gmt":"2026-08-31T03:38:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1271040\/"},"modified":"2026-08-31T03:38:18","modified_gmt":"2026-08-31T03:38:18","slug":"frankfurt-muenchen-strick-und-pailletten-so-gelingt-das-spiel-mit-kontrasten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1271040\/","title":{"rendered":"Frankfurt\/M\u00fcnchen | Strick und Pailletten \u2013 so gelingt das Spiel mit Kontrasten"},"content":{"rendered":"<p>Frankfurt\/M\u00fcnchen (dpa\/tmn) &#8211; Das Material macht den Unterschied: Ein Satz, der auf viele Dinge zutreffen d\u00fcrfte, auf die Mode in diesem Herbst und Winter aber in jedem Fall. Derzeit ist hier eine besonders gro\u00dfe Materialvielfalt zu sehen.<\/p>\n<p>Samt, Brokat, Jacquard und Spitze pr\u00e4gen die Herbst- und Winterkollektionen. Und auch an Wollflanell kommt man kaum vorbei. \u00abDie Stoffe werden in allen Kollektionen zu finden sein\u00bb, sagt Sonja Garrison, Stilberaterin aus Frankfurt am Main. Als Anzug, Blazer, Rock oder Kleid seien sie zeitlos und angenehm zu tragen.\u00a0<\/p>\n<p>Und auch Leder bleibt ein wichtiges Thema &#8211; von Blazern und Sakkos \u00fcber Capes und M\u00e4ntel bis hin zu R\u00f6cken und Kleidern. \u00abWer es extravagant mag, kann den All-over-Look w\u00e4hlen und sowohl das Oberteil als auch die Hose oder den Rock aus Leder kombinieren\u00bb, sagt Garrison.<\/p>\n<p>Stefanie Trevisan, Materialexpertin an der Akademie Mode &amp; Design (AMD) in M\u00fcnchen, sieht auch Tweed, Denim, Pl\u00fcsch, Cord, Kunstpelz und Wolle im Fokus. Und: Die Mode gewinnt wieder an Opulenz. Typische Formen sind Blazer mit Sch\u00f6\u00dfchen, korsagenartige Oberteile sowie Details wie Volants und R\u00fcschen.<\/p>\n<p>Gekonnt kombinieren<\/p>\n<p>Der Reiz liegt in diesem Winter im Spiel mit Gegens\u00e4tzen. \u00abWir sehen Leder, Pelzbesatz, oft Kunstpelz, Spitze, Netzmaterial, Pailletten und Grobstrick, die mutig kombiniert werden\u00bb, so Juliane Gareis, Stilberaterin aus Dortmund.\u00a0<\/p>\n<p>Eine Bundfalten-Samthose kann also etwa mit einem Einsatz aus Spitze oder Netzmaterial versehen sein. Lederjacken haben (Kunst-)Pelzbesatz und Grobstrick wird mit Pailletten kombiniert. Die Grundregel lautet: Grob zu fein und matt zu gl\u00e4nzend.<\/p>\n<p>\u00abKontraste zwischen verschiedenen Oberfl\u00e4chen erzeugen Spannung\u00bb, sagt Stefanie Trevisan. Als Beispiel nennt sie die Kombination von Leder mit langhaarigen Tierhaargeweben wie Alpaka oder Kaschmir &#8211; alternativ mit Faux Fur, also Kunstfell.<\/p>\n<p>Besonders gut funktioniert der Mix, wenn Materialien aus verschiedenen Herkunftswelten zusammenkommen. So passe, sagt Trevisan, beispielsweise ein reich verziertes, handwerklich gearbeitetes Oberteil zu einem St\u00fcck aus der futuristischen Welt &#8211; oder der Blazer zur Sporthose. \u00abJe freier ich kombiniere, desto mehr finde ich zu einem individuellen Stil.\u00bb<\/p>\n<p>Wer gekonnt kombinieren will, der achtet au\u00dferdem auf die Schnitte. Denn sie sind es, die bestimmen, wie Materialien wirken. Volumin\u00f6se Strickteile sind schlie\u00dflich etwas ganz anderes als schmal geschnittene Strickst\u00fccke. Orientieren kann man sich laut Gareis an folgender Regel: \u00abBei einem weiten Oberteil ein schmales Unterteil w\u00e4hlen und umgekehrt, um die Figur erkennbar zu halten.\u00bb<\/p>\n<p>Gekonnt pflegen<\/p>\n<p>Von der Kombination verschiedener Strickteile r\u00e4t Sonja Garrison \u00fcbrigens ab. \u00abSind Strickstoffe nicht identisch, aber auch nicht offensichtlich unterschiedlich genug &#8211; dann wirkt es wie nichts Halbes und nichts Ganzes.\u00bb Das Praktische: \u00abIm letzten Jahr sind wieder Twinsets modern geworden &#8211; ein Set aus Strickjacke und Stricktop oder Strick-T-Shirt aus identischem Strickstoff.\u00bb Mit ihnen kann man in diesem Punkt also wenig falsch machen.<\/p>\n<p>Wichtig in jedem Fall: Ohne Pflege verlieren viele Materialien schnell ihre Wirkung. \u00abFlauschige Strickstoffe sind trendig und gleichzeitig zeitlos. Allerdings entstehen bei ihnen schnell Pillings\u00bb, so Garrison. \u00abDas sind diese kleinen Kn\u00f6tchen, die sich an Stellen mit viel Reibung bilden.\u00bb Sie entfernt man am besten regelm\u00e4\u00dfig mit einem elektrischen Fusselrasierer.<\/p>\n<p>Bei Cord und Samt sollte man au\u00dferdem auf eine gute Verarbeitung achten: \u00abDer Flor von Cord und Samt dr\u00fcckt sich an Stellen wie Ellbogen, Ges\u00e4\u00df und Knien schnell platt, und es entstehen Glanzstellen.\u00bb\u00a0<\/p>\n<p>Und: Wer richtig b\u00fcgelt, schont die Klamotten. \u00abEchtes und Kunstleder b\u00fcgelt man auf der niedrigsten Stufe, ohne Dampf, nur von links und mit einem Baumwolltuch als Schutz\u00bb, so Garrison. \u00abSamt und Pl\u00fcsch hingegen sollte man nur mit Dampf sanft auffrischen. Dabei mit einer weichen Kleiderb\u00fcrste sanft \u00fcber die Glanzstellen streichen, damit diese verschwinden.\u00bb<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Frankfurt\/M\u00fcnchen (dpa\/tmn) &#8211; Das Material macht den Unterschied: Ein Satz, der auf viele Dinge zutreffen d\u00fcrfte, auf die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1271041,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1829],"tags":[2632,29,2050,2051,30,2052,5349,5013,350,260291,260290,149917,2241],"class_list":["post-1271040","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-frankfurt-am-main","tag-brcmj","tag-deutschland","tag-frankfurt","tag-frankfurt-am-main","tag-germany","tag-hessen","tag-inspireme","tag-lifestyle","tag-mode","tag-modeherbst","tag-themenpaket-modeherbst","tag-tmn1900","tag-trends"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117188041560754916","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1271040","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1271040"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1271040\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1271041"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1271040"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1271040"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1271040"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}