{"id":127183,"date":"2025-05-21T04:31:09","date_gmt":"2025-05-21T04:31:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/127183\/"},"modified":"2025-05-21T04:31:09","modified_gmt":"2025-05-21T04:31:09","slug":"entwicklerkonferenz-google-i-o-google-will-ki-zum-allzweck-werkzeug-fuer-den-alltag-machen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/127183\/","title":{"rendered":"Entwicklerkonferenz Google I\/O : Google will KI zum Allzweck-Werkzeug f\u00fcr den Alltag machen"},"content":{"rendered":"\n<p> Auf der Entwicklerkonferenz Google I\/O zeigte der Konzern seine Vision von K\u00fcnstlicher Intelligenz als Allzweck-Werkzeug f\u00fcr den Alltag,\n<\/p>\n<p> Chatbots wie ChatGPT haben Google zuletzt oft in den Schatten gestellt &#8211; doch der Internet-Riese geht jetzt zum Gegenangriff \u00fcber. Auf der Entwicklerkonferenz Google I\/O zeigte der Konzern seine Vision von KI im Alltag.<\/p>\n<p> Die M\u00f6glichkeiten sind umfassend: K\u00fcnstliche Intelligenz, die Nutzer im Alltag auf Schritt und Tritt begleiten und ihnen das Leben erleichtern soll. Eine zentrale Rolle spielen dabei auch Kameras von Smartphones und Computer-Brillen, dank denen die KI sehen kann, worauf der Mensch gerade schaut.<\/p>\n<p>Das Herzst\u00fcck des Plans hei\u00dft Gemini &#8211; Googles Antwort auf ChatGPT und Co. Unter der Haube von Gemini steckt ein Wirrwarr von KI-Modellen f\u00fcr verschiedene Aufgaben von der personalisierten Websuche bis zur automatisierten Kaufberatung. Gemini-App soll universelles KI-System werdenGoogle-Manager lie\u00dfen bei der I\/O keinen Zweifel an den Ambitionen des Konzerns. &#8222;Die ultimative Vision f\u00fcr die Gemini-App ist, sie in ein universelles KI-System umzuwandeln&#8220;, sagte etwa der f\u00fcr K\u00fcnstliche Intelligenz zust\u00e4ndige Topmanager Demis Hassabis. Dieses KI-System soll auf die Nutzer zugeschnitten sein und ihnen seine Dienste proaktiv anbieten, statt nur auf ihre Anfragen zu reagieren.     <a href=\"https:\/\/www.horizont.net\/tech\/nachrichten\/neue-funktion-canvas-google-baut-ki-software-gemini-weiter-aus-226582\" class=\"ArticleRelated_link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> <\/p>\n<p> Neue Funktion &#8222;Canvas&#8220;<\/p>\n<p>Google baut KI-Software Gemini weiter aus<\/p>\n<p> Google hat eine Erweiterung seines KI-Systems Gemini vorgestellt, mit der die Anwenderinnen und Anwender besser mit den Ergebnissen der K\u00fcnstlichen Intelligenz arbeiten k\u00f6nnen. Die Funktion &#8222;Canvas&#8220; bietet nun einen neuen interaktiven Bereich in Gemini, in dem die von der KI generierten Inhalte bearbeitet und optimiert werden k\u00f6nnen.  &#8230;  <\/p>\n<p> <\/a>  Die Basis f\u00fcr Googles Vorsto\u00df ist die Rolle als seit Jahren dominierende Suchmaschine, die so gut wie alle Informationen im Netz erfasst und einen direkten Draht zu den Nutzern hat. Im Wettbewerb mit den neuen KI-Rivalen bessert Google seine Websuche zugleich mit K\u00fcnstlicher Intelligenz auf. Die Vision ist, dass man statt einer Liste von Weblinks h\u00e4ufiger ausf\u00fchrlichere Antworten bekommt und auch weitere Nachfragen dazu stellen kann.<\/p>\n<p>Den ersten Schritt in diese Richtung machte Google vor einem Jahr mit der KI-Zusammenfassung von Informationen oberhalb der anderen Suchergebnisse. Diese Funktion, die in Deutschland &#8222;\u00dcbersicht mit KI&#8220; hei\u00dft, erreicht bereits mehr als 1,5 Milliarden Nutzer, sagte Konzernchef Sundar Pichai. <\/p>\n<p>N\u00e4chste Stufe bei Suchanfragen: KI-ModusDie n\u00e4chste Stufe ist der KI-Modus, der ausf\u00fchrlichere und argumentierte Antworten auf Suchanfragen geben kann. So k\u00f6nnte der KI-Modus zum Beispiel lernen, bei der Suche nach einem Hausger\u00e4t die Kaufberatung zu \u00fcbernehmen.<br \/>Schaut man sich nach einer Wohnung oder Tickets f\u00fcr ein Event um, soll die Software in der Lage sein, eigenst\u00e4ndig das Web zu durchsuchen, um die beste Auswahl zu finden. Wenn man das wolle, k\u00f6nnte das Programm in diesem sogenannten &#8222;Agent Mode&#8220; auch gleich den Besichtigungstermin f\u00fcr ein Apartment buchen. Hat man einen Preisalarm zur Produktsuche eingerichtet, soll Gemini auch zuschlagen k\u00f6nnen. Anleitung bei FahrradreparaturIn einer anderen Demo zeigte Google, wie KI bei der Reparatur eines Fahrrads helfen soll. Dabei kann man Gemini nicht nur nach passenden Ersatzteilen fragen und bitten, sie zu besorgen, sondern auch die Kamera des Smartphones auf einzelne Schrauben richten und fragen, welches Werkzeug man daf\u00fcr braucht.<\/p>\n<p>Damit die H\u00e4nde frei bleiben, soll diese Rolle die Kamera in Computer-Brillen \u00fcbernehmen. Google zeigte auf der I\/O auch Prototypen schlanker Brillen, die Informationen ins Blickfeld der Nutzer einblenden k\u00f6nnen. Wann die Ger\u00e4te auf den Markt kommen k\u00f6nnten, ist allerdings offen. <\/p>\n<p>ChatGPT und Co als HerausfordererGoogle beherrscht seit mehr als zwei Jahrzehnten die Internet-Suche. Inzwischen greifen Nutzer aber auch zu KI-Chatbots wie ChatGPT oder Perplexity. W\u00e4hrend Google zumindest teilweise immer noch vor allem eine Liste von Weblinks als Ergebnis pr\u00e4sentiert, konzentrieren sich die neuen Rivalen darauf, direkte Antworten zu liefern. Ob Google bereits darunter leidet, ist unklar. Der Konzern verdient sein Geld vor allem mit Werbung im Umfeld der Websuche &#8211; und das Gesch\u00e4ft wuchs zuletzt weiter. Zugleich sorgte Apple-Topmanager Eddy Cue zuletzt f\u00fcr ein kleines Erdbeben, als er vor Gericht aussagte, die Google-Anfragen aus dem Safari-Webbrowser des iPhone-Konzerns seien zuletzt erstmals zur\u00fcckgegangen. Google konterte, von Apple-Ger\u00e4ten insgesamt sehe man weiterhin ein Plus.<\/p>\n<p>Auch im KI-Modus waren am Bildschirmrand gegen Geld platzierte Links von Werbekunden zu sehen &#8211; die Werbeerl\u00f6se m\u00fcssen schlie\u00dflich weiter flie\u00dfen. Den Branchenanalysten Gene Munster machte das skeptisch: &#8222;Ich glaube nicht, dass eine in Werbung eingewickelte einfache Antwort das ist, was die Verbraucher wollen.&#8220; <\/p>\n<p>KI lernt \u00fcber Nutzer aus E-MailsDie Nutzer sollen die Suche st\u00e4rker dadurch personalisieren k\u00f6nnen, dass sie der KI Zugang zu ihren Google-Apps wie Gmail gew\u00e4hren. Sei man auf Reisen, w\u00fcrde die Software dann etwa den Besuch einer Kunstgalerie empfehlen, weil sie dank abonnierter Newsletter wisse, dass man daran interessiert sei. Aus fr\u00fcheren Suchanfragen k\u00f6nnte sie zum Beispiel auch wissen, dass man in Restaurants bevorzugt drau\u00dfen sitze.<\/p>\n<p>Einige neue Funktionen kommen zun\u00e4chst nur in den USA heraus oder im experimentellen Bereich Google Labs, der in Deutschland bisher nicht verf\u00fcgbar ist. Andere werden vorerst im Abo Google AI Ultra angeboten, das es zun\u00e4chst in den USA zum Preis von rund 250 Dollar im Monat gibt.<\/p>\n<p>KI steht auch im Mittelpunkt anderer Google-Ank\u00fcndigungen bei der I\/O. So steigt der Konzern ins Gesch\u00e4ft mit der virtuellen Anprobe ein. Die Software versucht dabei, mit dem Wissen \u00fcber den K\u00f6rperbau der Nutzer und das Material der Kleidung so gut wie m\u00f6glich zu berechnen, wie die St\u00fccke sitzen werden. Mit Veo 3 verbessert Google seine KI-Software, die Videos generiert, so dass sie auch f\u00fcr den professionellen Einsatz geeignet sein soll. Das Modell kann erstmals auch automatisch die passenden T\u00f6ne zum Bild erzeugen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Auf der Entwicklerkonferenz Google I\/O zeigte der Konzern seine Vision von K\u00fcnstlicher Intelligenz als Allzweck-Werkzeug f\u00fcr den Alltag,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":127184,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[135],"tags":[29,30,190,189,194,191,193,192],"class_list":{"0":"post-127183","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wissenschaft-technik","8":"tag-deutschland","9":"tag-germany","10":"tag-science","11":"tag-science-technology","12":"tag-technik","13":"tag-technology","14":"tag-wissenschaft","15":"tag-wissenschaft-technik"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114543950927016851","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/127183","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=127183"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/127183\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/127184"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=127183"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=127183"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=127183"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}