{"id":1272218,"date":"2026-08-31T17:51:16","date_gmt":"2026-08-31T17:51:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1272218\/"},"modified":"2026-08-31T17:51:16","modified_gmt":"2026-08-31T17:51:16","slug":"ukraine-krieg-sie-werden-mich-haengen-putin-soll-sich-aus-angst-vor-machtverlust-zur-eskalation-entschieden-haben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1272218\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg: \u201eSie werden mich h\u00e4ngen\u201c \u2013 Putin soll sich aus Angst vor Machtverlust zur Eskalation entschieden haben"},"content":{"rendered":"<p>Kremlchef Putin sei bereit, im Ukraine-Krieg weiter zu eskalieren, berichtet das britische Magazin \u201eThe Economist\u201c unter Berufung auf Quellen in Moskau. Die Insider sollen Einblick in Putins Denken geben.<\/p>\n<p class=\"c-inline-alert__description\">Klicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin soll sich nach wochenlangen \u00dcberlegungen f\u00fcr eine weitere Eskalation des Ukraine-Kriegs entschieden haben. Das berichtet das britische Magazin \u201e<a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.economist.com\/europe\/2026\/08\/30\/cornered-vladimir-putin-plans-to-escalate-his-war\" target=\"_blank\" title=\"Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.economist.com\/europe\/2026\/08\/30\/cornered-vladimir-putin-plans-to-escalate-his-war&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">The Economist<\/a>\u201c unter Berufung auf nicht genannte Quellen aus dem Umfeld des Kremls. Ausschlaggebend seien demnach vor allem innenpolitische Gr\u00fcnde: Putin f\u00fcrchte, dass ein Ende des Kriegs ohne einen vorzeigbaren Erfolg seine Macht und m\u00f6glicherweise sogar sein Leben gef\u00e4hrden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>\u201eSie werden mich h\u00e4ngen\u201c, soll Putin nach Angaben eines Insiders bereits w\u00e4hrend des Kriegs zu einigen Vertrauten gesagt haben. Sein wesentliches Ziel sei der Erhalt der eigenen Macht, schreibt der \u201eEconomist\u201c. Der Kremlchef glaube offenbar, dass ein Ende der K\u00e4mpfe ohne die vollst\u00e4ndige Einnahme des ostukrainischen <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/donbass\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/donbass\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Donbass<\/a> als Niederlage gewertet w\u00fcrde. \u201eDas russische System zeigt eine hohe Toleranz gegen\u00fcber Gewalt, ist aber gegen\u00fcber Versagen unvers\u00f6hnlich\u201c, hei\u00dft es in der Analyse.<\/p>\n<p>Die Front in der Ukraine ist festgefahren, die russische Armee erleidet weiterhin hohe Verluste. Zugleich treffen ukrainische Drohnenangriffe zunehmend \u00d6lraffinerien, Logistikzentren und andere Ziele tief im russischen Hinterland. <\/p>\n<p>Auch die Stimmung in der Bev\u00f6lkerung bereite dem Kreml zunehmend Sorgen, berichtet \u201eThe Economist\u201c. Nach Angaben des unabh\u00e4ngigen russischen Meinungsforschungsinstituts Lewada bezeichneten 57 Prozent der Befragten die Lage im Land als \u201eangespannt\u201c. Als Gr\u00fcnde nannten sie unter anderem den Krieg, die Zahl der Toten, die Mobilisierung, Drohnenangriffe und fehlende Zukunftsperspektiven. Zugleich sinke das Vertrauen in die staatliche Fernsehpropaganda, w\u00e4hrend j\u00fcngere Russen in den sozialen Netzwerken ein Ende des Kriegs verlangten. Putins Zustimmungswerte s\u00e4nken.<\/p>\n<p>\u201eDer Zar ist nackt\u201c<\/p>\n<p>In Teilen der russischen Elite wachse ebenfalls die Unzufriedenheit. Unabh\u00e4ngig vom Ausgang des Krieges werde eine Dauer von fast f\u00fcnf Jahren als Scheitern wahrgenommen. Ein Insider beschrieb die Stimmung mit den Worten: \u201eDer Zar ist nackt.\u201c<\/p>\n<p>Putin selbst hatte zuletzt jeden Gedanken an ein Einlenken zur\u00fcckgewiesen. \u201eDie milit\u00e4rische Spezialoperation geht weiter\u201c, sagte er am 22. August vor Mitgliedern der Kremlpartei \u201eGeeintes Russland\u201c. \u201eWir werden uns nur vorw\u00e4rtsbewegen.\u201c Zugleich erkl\u00e4rte er, die Ukraine habe mit ihren Angriffen auf russische Infrastruktur die \u201eB\u00fcchse der Pandora ge\u00f6ffnet\u201c, und drohte mit Gegenschl\u00e4gen gegen die \u201eempfindlichsten Bereiche\u201c ihrer Wirtschaft.<\/p>\n<p><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article6a912cd18a7786c19f336cc4\/ukraine-krieg-cia-chef-john-ratcliffe-gab-in-moskau-laut-new-york-times-eine-duestere-einschaetzung-ab.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article6a912cd18a7786c19f336cc4\/ukraine-krieg-cia-chef-john-ratcliffe-gab-in-moskau-laut-new-york-times-eine-duestere-einschaetzung-ab.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Auch der \u00fcberraschende Besuch von CIA-Direktor John Ratcliffe<\/a> am 25. August in Moskau habe Putin offenbar nicht zum Einlenken bewegt. Nach Angaben eines langj\u00e4hrigen Weggef\u00e4hrten d\u00fcrfte der Kremlchef die Reise vielmehr als Zeichen amerikanischer Schw\u00e4che gedeutet haben. \u00c4hnlich habe Putin bereits den <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/moskau\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/moskau\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Moskau<\/a>-Besuch des damaligen CIA-Direktors William Burns im November 2021 interpretiert, der ihn vor einem Angriff auf die Ukraine warnen sollte. Drei Monate sp\u00e4ter begann Russland seine Invasion.<\/p>\n<p>Was steht der Ukraine und dem Westen bevor?<\/p>\n<p>Nach Einsch\u00e4tzung des \u201eEconomist\u201c k\u00f6nnte die Eskalation mehrere Formen annehmen. Russland d\u00fcrfte seine Raketen- und Drohnenangriffe auf die ukrainische Energieversorgung intensivieren und zugleich die hybride Kriegsf\u00fchrung gegen Unterst\u00fctzer der Ukraine ausweiten. Denkbar seien weitere Sabotageakte sowie Angriffe auf Nachschubwege und europ\u00e4ische Fabriken, die R\u00fcstungsg\u00fcter f\u00fcr die <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/ukraine\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/ukraine\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ukraine<\/a> herstellen. Westliche Geheimdienste gehen dem Bericht zufolge allerdings nicht davon aus, dass Putin eine direkte milit\u00e4rische Konfrontation mit der Nato anstrebt.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Bodenkrieg soll der Kreml den Einsatz von zus\u00e4tzlich 300.000 bis 400.000 Soldaten erw\u00e4gen. Eine neue Mobilmachung m\u00fcsse Putin daf\u00fcr nicht offiziell verk\u00fcnden, da die erste Mobilisierungsanordnung nie aufgehoben worden sei. Die Rekrutierung k\u00f6nnte \u00fcber verst\u00e4rkten Druck der Regionalregierungen erfolgen, damit sich der politische Unmut auf einzelne Gebiete begrenze. Ein entsprechendes Verfahren werde bereits in der russischen Region Pensa getestet.<\/p>\n<p>Zu einem \u00e4hnlichen Ergebnis war zuvor bereits die Nachrichtenagentur Bloomberg gekommen. Kremlnahe Quellen berichteten demnach, Moskau halte die bisherigen Verhandlungen \u00fcber eine Friedensl\u00f6sung in der Ukraine f\u00fcr faktisch gescheitert und erw\u00e4ge st\u00e4rkere Raketenangriffe auf Kiew und andere ukrainische St\u00e4dte. <\/p>\n<p>Russische Funktion\u00e4re h\u00e4tten sogar den Einsatz taktischer Atomwaffen als letztes Mittel ins Gespr\u00e4ch gebracht. Konkrete Vorbereitungen daf\u00fcr gebe es jedoch nicht; Experten sch\u00e4tzen das Risiko weiterhin als \u00e4u\u00dferst gering ein.<\/p>\n<p>ll<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kremlchef Putin sei bereit, im Ukraine-Krieg weiter zu eskalieren, berichtet das britische Magazin \u201eThe Economist\u201c unter Berufung auf&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1272219,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[5],"tags":[13,5020,14,15,110,6633,111,15725,115,12,45,10,8,9,11,112],"class_list":["post-1272218","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-nachrichten","tag-headlines","tag-kreml","tag-nachrichten","tag-news","tag-newsteam","tag-north-atlantic-treaty-organization-nato","tag-putin","tag-russland-politik","tag-russland-ukraine-krieg-24-2-2022","tag-schlagzeilen","tag-texttospeech","tag-top-news","tag-top-meldungen","tag-topmeldungen","tag-topnews","tag-wladimir"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117191395691978593","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1272218","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1272218"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1272218\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1272219"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1272218"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1272218"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1272218"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}