{"id":1272938,"date":"2026-09-01T01:56:17","date_gmt":"2026-09-01T01:56:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1272938\/"},"modified":"2026-09-01T01:56:17","modified_gmt":"2026-09-01T01:56:17","slug":"lake-america-sicher-dass-wir-veraenderung-bald-erleben-trump-fordert-von-apple-umbenennung-des-ontariosees","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1272938\/","title":{"rendered":"\u201eLake America\u201c: \u201eSicher, dass wir Ver\u00e4nderung bald erleben\u201c \u2013 Trump fordert von Apple Umbenennung des Ontariosees"},"content":{"rendered":"<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat Apple zur Umbenennung des Ontariosees in \u201eLake America\u201c aufgefordert. Das teilte US-Innenminister Doug Burgum am Montag mit. Trump habe sich \u201edirekt an Apple gewandt\u201c. <\/p>\n<p>\u201eIch bin mir sicher, dass wir diese Ver\u00e4nderung bald erleben werden\u201c, sagte Burgum dem Sender Fox News. Apple \u00e4u\u00dferte sich zun\u00e4chst nicht dazu. Am Montagnachmittag wurde auf der Plattform weiterhin nur der Name \u201eOntariosee\u201c angezeigt. Die Bezeichnung erschien dabei \u00fcber der kanadischen Wassergrenze.<\/p>\n<p>Erst am Wochenende hatte der Konkurrent Google Maps f\u00fcr Nutzer in den USA den neuen Namen \u201eLake America\u201c f\u00fcr das Gew\u00e4sser eingef\u00fchrt. Der See liegt zwischen dem US-Bundesstaat New York und der kanadischen Provinz Ontario. Das Unternehmen verwies dabei auf Trumps j\u00fcngste Verf\u00fcgung sowie auf seine bereits bestehende Praxis, die vom U.S. Geographic Names Information System (GNIS) festgelegten Namen zu verwenden.<\/p>\n<p>\u201eMenschen, die Maps in den USA nutzen, werden \u201aLake America\u2019 sehen, w\u00e4hrend Nutzer in Kanada weiterhin \u201aOntariosee\u2019 sehen werden. Au\u00dferhalb der USA und Kanadas werden beide Namen angezeigt\u201c, erkl\u00e4rte Google am Samstag. Apple Maps reagierte bereits bei der Umbenennung des Golf von Mexiko in Golf of America langsamer als Google, als Trump in diesem Jahr den \u201eGolf von Mexiko\u201c in \u201eGolf von Amerika\u201c und den \u201eMount Denali\u201c in \u201eMount McKinley\u201c umbenannt hat.<\/p>\n<p>Trump hatte die j\u00fcngste Umbenennung <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/article6a9074bc14f40f555e0a41ae\/trump-ordnet-umbenennung-des-ontariosees-in-lake-america-an-carney-kontert.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/article6a9074bc14f40f555e0a41ae\/trump-ordnet-umbenennung-des-ontariosees-in-lake-america-an-carney-kontert.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">im Zuge seines Handelsstreits mit Kanada verf\u00fcgt<\/a>. Der Pr\u00e4sident kann Kanada allerdings nicht dazu zwingen, die \u00c4nderung zu \u00fcbernehmen. Kanada wies die Idee umgehend zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Demokraten wollen Trumps \u201eLake America\u201c-Umbenennung kippen<\/p>\n<p>Demokratische Abgeordnete im US-Kongress wollen unterdessen die Umbenennung des Ontariosees kippen. Ein entsprechender Gesetzentwurf, dessen Erfolgsaussichten als gering gelten, soll zudem verhindern, dass der Pr\u00e4sident oder andere Vertreter der Bundesregierung die Namen der vier anderen Gro\u00dfen Seen \u00e4ndern. Der Entwurf sieht au\u00dferdem vor, dass keine Bundesmittel f\u00fcr Namens\u00e4nderungen am Oberen See, Michigansee, Huronsee, Eriesee oder Ontariosee verwendet werden d\u00fcrfen. <\/p>\n<p>Der demokratische Abgeordnete Tim Kennedy aus dem Bundesstaat New York kritisierte Trumps Vorgehen. Die Amerikaner h\u00e4tten Schwierigkeiten, sich Lebensmittel, Wohnraum und Dinge des t\u00e4glichen Bedarfs leisten zu k\u00f6nnen. Dennoch entscheide sich der Pr\u00e4sident daf\u00fcr, \u201ekleinkarierte Auseinandersetzungen mit unserem engsten Verb\u00fcndeten\u201c anzuzetteln.<\/p>\n<p>Die demokratische Abgeordnete Debbie Dingell aus Michigan betonte die engen Beziehungen zum Nachbarland. \u201eKanada ist nicht unser Feind. Es ist unser Nachbar, unser Verb\u00fcndeter und einer der wichtigsten Wirtschaftspartner Michigans\u201c, sagte sie.<\/p>\n<p>Oberstes US-Gericht erlaubt Weiterbau von Trumps Ballsaal bis auf Weiteres<\/p>\n<p>An anderer Stelle kann der US-Pr\u00e4sident unterdessen einen Zwischenerfolg verbuchen: Der Oberste Gerichtshof der USA hat den Weiterbau des umstrittenen Ballsaals am Wei\u00dfen Haus bis auf Weiteres erlaubt. Eine knappe Mehrheit von f\u00fcnf konservativen Richtern entschied am Montag, dass die Regierung gute Aussichten habe, eine <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article6a76779335268e50270222d8\/usa-gericht-bestaetigt-baustopp-bei-prunk-projekt-donald-trump-regt-sich-ueber-nationale-schande-auf.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article6a76779335268e50270222d8\/usa-gericht-bestaetigt-baustopp-bei-prunk-projekt-donald-trump-regt-sich-ueber-nationale-schande-auf.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Klage der Denkmalschutzorganisation National Trust for Historic Preservation<\/a> gegen das Projekt abweisen zu lassen.<\/p>\n<p>Das Gericht betonte, damit nicht \u00fcber die Rechtm\u00e4\u00dfigkeit des Bauvorhabens entschieden zu haben. Die Regierung werde voraussichtlich nachweisen k\u00f6nnen, dass die Organisation nicht ausreichend darlegen k\u00f6nne, durch das Projekt unmittelbar gesch\u00e4digt zu werden und deshalb klageberechtigt zu sein. Die drei liberalen Richter sowie der konservative Vorsitzende John Roberts widersprachen der Entscheidung.<\/p>\n<p>Roberts hatte bereits am 21. August einen von einem Berufungsgericht verh\u00e4ngten Baustopp vorl\u00e4ufig ausgesetzt, damit der Supreme Court die Argumente beider Seiten pr\u00fcfen konnte. Ein Bundesgericht hatte die Arbeiten am Ballsaal im April gestoppt, den Bau eines unterirdischen Milit\u00e4rbunkers aber erlaubt. Ein Berufungsgericht best\u00e4tigte den Baustopp Anfang August und verwies darauf, dass ein derartiger Umbau des Wei\u00dfen Hauses der ausdr\u00fccklichen Zustimmung des Kongresses bed\u00fcrfe.<\/p>\n<p>Trump hatte im Oktober 2025 den historischen Ostfl\u00fcgel des Wei\u00dfen Hauses abrei\u00dfen lassen, um Platz f\u00fcr einen Ballsaal f\u00fcr bis zu 1000 G\u00e4ste zu schaffen. Nach Angaben des Pr\u00e4sidenten soll das Vorhaben privat finanziert werden. US-Medien berichteten dagegen, dass ein gro\u00dfer Teil der mittlerweile auf bis zu 600 Millionen Dollar gesch\u00e4tzten Kosten von den Steuerzahlern getragen werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Der National Trust wirft der Regierung vor, gesetzlich vorgeschriebene Pr\u00fcfungen umgangen und keine Zustimmung des Kongresses eingeholt zu haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat Apple zur Umbenennung des Ontariosees in \u201eLake America\u201c aufgefordert. 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