{"id":12733,"date":"2025-04-07T09:49:08","date_gmt":"2025-04-07T09:49:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/12733\/"},"modified":"2025-04-07T09:49:08","modified_gmt":"2025-04-07T09:49:08","slug":"neue-us-zoelle-eu-handelskommissar-sefcovic-sieht-welthandel-im-umbruch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/12733\/","title":{"rendered":"Neue US-Z\u00f6lle: ++ EU-Handelskommissar Sefcovic sieht Welthandel im Umbruch ++"},"content":{"rendered":"<p>                    <strong>liveblog<\/strong><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 07.04.2025 11:47 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Als Folge des Handelsstreits mit den USA rechnet EU-Handelskommissar Sefcovic mit einem &#8222;Paradigmenwechsel im globalen Handelssystem&#8220;. \u00d6konomen der Deutschen Bank bef\u00fcrchten, dass Deutschland ein weiteres Rezessionsjahr droht.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie wichtigsten Entwicklungen:<\/p>\n<p>11:47 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Experte-Muessen-uns-ernsthaft-Sorgen-machen\"><br \/>\n        Experte: &#8222;M\u00fcssen uns ernsthaft Sorgen machen&#8220;<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer \u00d6konom Rolf Langhammer vom Institut f\u00fcr Weltwirtschaft Kiel h\u00e4lt als Folge der US-Z\u00f6lle eine weltweite Wirtschaftskrise f\u00fcr m\u00f6glich. &#8222;Das kann man nicht ausschlie\u00dfen&#8220;, sagt er im Interview mit tagesschau24. &#8222;Denn wenn jetzt eine Eskalationsspirale sich weiterdreht, dann werden die Aktienkurse weiter fallen, dann werden die amerikanischen Konsumenten &#8211; weil sie sich \u00e4rmer f\u00fchlen &#8211; ihren Konsum zur\u00fcckschrauben.&#8220; Die amerikanische Wirtschaft sei bis zuletzt eine tragende S\u00e4ule des Wirtschaftswachstums gewesen. &#8222;Da m\u00fcssen wir uns also wirklich ernsthaft Sorgen machen.&#8220;<\/p>\n<p>11:30 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Habeck-fuer-besonnene-EU-Antwort-auf-US-Zoelle\"><br \/>\n        Habeck f\u00fcr besonnene EU-Antwort auf US-Z\u00f6lle<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBundeswirtschaftsminister Robert Habeck pl\u00e4diert f\u00fcr eine besonnene Antwort der EU auf die <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/weltwirtschaft\/trump-zoelle-wirtschaft-100.html\" title=\"Trump verk\u00fcndet Zollpaket - 20 Prozent auf Importe aus der EU\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sonderz\u00f6lle von US-Pr\u00e4sident Donald Trump<\/a>. &#8222;Der Schaden kann noch gr\u00f6\u00dfer werden&#8220;, sagte Habeck in Luxemburg vor dem Treffen der Handelsminister aus den 27 EU-Staaten. Die EU m\u00fcsse jetzt ruhig und umsichtig, aber auch klar und entschieden agieren. Sie sei in einer starken Position, wenn sie Geschlossenheit unter Beweis stelle und sich nicht von Trump spalten lasse. &#8222;Es sind Abschottungsma\u00dfnahmen&#8220;, sagte Habeck.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie EU werde in etwa zehn Tagen Gegenma\u00dfnahmen auf zuvor von Trump bereits eingesetzte <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/amerika\/neue-us-zoelle-in-kraft-100.html\" title=\"Handelskonflikt: Trumps Stahl- und Aluminiumz\u00f6lle treten in Kraft\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sonderz\u00f6lle auf Stahl und Aluminium<\/a> erlassen, die aber nicht ganz so hoch ausfallen w\u00fcrden wie die von den USA erhobenen. Denkbar sei es, den Druck im Pharmabereich zu erh\u00f6hen, den Trump zun\u00e4chst ausgenommen hatte. Hier seien die USA verwundbar. Die EU k\u00f6nnte Exporte in die USA verteuern und so den Druck erh\u00f6hen. Au\u00dferdem k\u00f6nnten wettbewerbsrechtliche Ma\u00dfnahmen vorbereitet werden, wozu auch eine Digitalsteuer geh\u00f6ren k\u00f6nne.<\/p>\n<p>11:25 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Polens-Ministerpraesident-mahnt-zur-Ruhe\"><br \/>\n        Polens Ministerpr\u00e4sident mahnt zur Ruhe<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nPolens Ministerpr\u00e4sident Donald Tusk mahnt angesichts der weltweiten B\u00f6rsenturbulenzen als Folge der US-Zollpolitik zur Besonnenheit. &#8222;Auch der polnische Aktienmarkt erlebt einen Absturz, aber politische und wirtschaftliche Stabilit\u00e4t sind unsere St\u00e4rke in schwierigen Zeiten. Wir werden Ruhe bewahren&#8220;, schreibt er auf der Plattform X.<\/p>\n<p>11:18 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Handelskommissar\"><br \/>\n        EU-Handelskommissar rechnet mit Umbruch im Welthandel<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEU-Handelskommissar Maros Sefcovic rechnet angesichts der von <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/weltwirtschaft\/trump-zoelle-wirtschaft-100.html\" title=\"Trump verk\u00fcndet Zollpaket - 20 Prozent auf Importe aus der EU\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">US-Pr\u00e4sident Donald Trump angek\u00fcndigten Z\u00f6lle<\/a> mit tiefgreifenden Ver\u00e4nderungen im Welthandel. Sefcovic sprach bei einem Treffen mit den Handelsministern der 27 EU-L\u00e4nder in Luxemburg von einem &#8222;Paradigmenwechsel im globalen Handelssystem&#8220;. Die EU-Minister und die Kommission beraten derzeit \u00fcber m\u00f6gliche Gegenz\u00f6lle.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn einem ersten Schritt sollen Mitte April EU-Z\u00f6lle aus Trumps erster Amtszeit wieder eingef\u00fchrt werden, bis Mitte Mai sollen weitere Aufschl\u00e4ge folgen. Damit reagiert die EU zun\u00e4chst auf <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/amerika\/neue-us-zoelle-in-kraft-100.html\" title=\"Handelskonflikt: Trumps Stahl- und Aluminiumz\u00f6lle treten in Kraft\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Trumps Z\u00f6lle auf Stahl- und Aluminiumprodukte<\/a>. In den kommenden Wochen k\u00f6nnten weitere Z\u00f6lle und Ma\u00dfnahmen folgen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen hatte nach Trumps Ank\u00fcndigungen auch die T\u00fcr f\u00fcr Verhandlungen weit offen gelassen. Es sei &#8222;noch nicht zu sp\u00e4t&#8220; f\u00fcr Verhandlungen, sagte von der Leyen am Donnerstag. Sie verwies darauf, dass EU-Handelskommissar Sefcovic &#8222;in st\u00e4ndigem Kontakt&#8220; mit seinem US-Kollegen Howard Lutnick stehe.<\/p>\n<p>11:02 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Merz-fordert-wegen-Boersenlage-Konsequenzen-fuer-Koalitionsgespraeche\"><br \/>\n        Merz fordert wegen B\u00f6rsenlage Konsequenzen f\u00fcr Koalitionsgespr\u00e4che<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nCDU-Chef Friedrich Merz f\u00fcrchtet eine weitere Zuspitzung der <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/finanzen\/marktberichte\/marktbericht-boerse-crash-panic-monday-dax-trump-zoelle-100.html\" title=\"Marktbericht: DAX bricht um bis zu zehn Prozent ein \" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lage an den weltweiten B\u00f6rsen<\/a> durch die US-Handelspolitik. &#8222;Die Lage an den internationalen Aktien- und Anleihem\u00e4rkten ist dramatisch und droht sich weiter zuzuspitzen&#8220;, sagte der voraussichtliche Kanzler der Nachrichtenagentur Reuters und forderte Konsequenzen f\u00fcr die Koalitionsverhandlungen mit der SPD. &#8222;Es ist deshalb dringlicher denn je, dass Deutschland so schnell wie m\u00f6glich seine internationale Wettbewerbsf\u00e4higkeit wiederherstellt&#8220;, f\u00fcgte er hinzu.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Diese Frage muss jetzt im Zentrum der Koalitionsverhandlungen stehen. Wir brauchen Steuersenkungen f\u00fcr Unternehmen und B\u00fcrger, einen sp\u00fcrbaren R\u00fcckbau der l\u00e4hmenden B\u00fcrokratie, die Senkung der Energiepreise und eine Stabilisierung der Kosten f\u00fcr die sozialen Sicherungssysteme&#8220;, betonte Merz.<\/p>\n<p>10:44 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Aussenhandelsverband-will-Exportprognose-senken\"><br \/>\n        Au\u00dfenhandelsverband will Exportprognose senken<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer deutsche Au\u00dfenhandelsverband BGA wird wegen des massiven Handelskonflikts seine ohnehin geringen Exporterwartungen f\u00fcr das laufende Jahr senken. &#8222;Unsere Prognose von minus 2,7 Prozent war schon historisch d\u00fcster, wir werden sie im Laufe der n\u00e4chsten Wochen aber noch deutlich nach unten korrigieren&#8220;, sagt BGA-Pr\u00e4sident Dirk Jandura der Nachrichtenagentur Reuters.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Auch wenn Verhandlungen mit den USA noch im Raum stehen, werden die Folgen dieses Handelskriegs, den die USA begonnen haben, zu einem Einbruch des Wirtschaftswachstums, h\u00f6herer Inflation und Arbeitsplatzverlusten in den USA und Europa f\u00fchren.&#8220;<\/p>\n<p>10:40 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Boersenkurse-europaeischer-Banken-rutschen-weiter-ab\"><br \/>\n        B\u00f6rsenkurse europ\u00e4ischer Banken rutschen weiter ab<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEurop\u00e4ische Bankenwerte stehen wegen der <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/weltwirtschaft\/trump-zoelle-wirtschaft-100.html\" title=\"Trump verk\u00fcndet Zollpaket - 20 Prozent auf Importe aus der EU\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">neuen US-Zollpolitik<\/a> weiter unter Druck und fallen den dritten Tag in Folge. Der Index europ\u00e4ischer Bankaktien sackte am Montag um mehr als sechs Prozent ab und hat seit seinem letzten H\u00f6chststand inzwischen rund 22 Prozent verloren. Allein am Montag summierten sich die Verluste zusammen mit den R\u00fcckg\u00e4ngen der beiden vorangegangenen Handelstage auf fast 20 Prozent.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBesonders deutlich verloren Commerzbank und Deutsche Bank sowie die franz\u00f6sischen Institute Cr\u00e9dit Agricole, Soci\u00e9t\u00e9 G\u00e9n\u00e9rale und BNP Paribas, die jeweils zwischen neun und zehn Prozent einb\u00fc\u00dften. Auch britische Banken litten: Barclays rutschte um sieben Prozent ab, HSBC verlor rund 3,5 Prozent.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBankaktien in anderen Regionen standen ebenfalls massiv unter Druck: Der Index japanischer Banken brach zeitweise um bis zu 17 Prozent ein.<\/p>\n<p>10:36 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Chinas-Staatsfonds-kauft-Aktien-zur-Stuetzung-des-Finanzmarktes\"><br \/>\n        Chinas Staatsfonds kauft Aktien zur St\u00fctzung des Finanzmarktes<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer chinesische Staatsfonds Central Huijin Investments hat den Kauf von Aktien angek\u00fcndigt. Man werde die Marktstabilit\u00e4t verteidigen, erkl\u00e4rt Central Huijin inmitten des weltweiten B\u00f6rsen-Absturzes. Man sei zuversichtlich, hei\u00dft es mit Blick auf Chinas Kapitalmarkt. Man werde den Aktienanteil \u00fcber Fonds erh\u00f6hen und das Funktionieren des Marktes absichern.<\/p>\n<p>10:33 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Irland-fuer-moderate-EU-Antwort-auf-US-Sonderzoelle\"><br \/>\n        Irland f\u00fcr moderate EU-Antwort auf US-Sonderz\u00f6lle<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer irische Handelsminister Simon Harris rechnet mit einer moderaten Antwort der EU auf die US-Sonderz\u00f6lle. Es gebe daf\u00fcr einen Konsens, sagt er dem Radiosender Newstalk. &#8222;Ich habe mit den meisten meiner europ\u00e4ischen Amtskollegen gesprochen.&#8220; Die Mehrheit sei f\u00fcr eine ruhige und besonnene Antwort, um die USA an den Verhandlungstisch zu bekommen. Die US-Technologiekonzerne jetzt ins Visier zu nehmen sei derzeit &#8222;hochgradig unwahrscheinlich&#8220;.<\/p>\n<p>10:23 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Deutsche-Bank-Experten\"><br \/>\n        Deutsche-Bank-Experten bef\u00fcrchten Rezession<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer deutschen Wirtschaft k\u00f6nnte nach Einsch\u00e4tzung von Experten wegen der US-Zollpolitik das dritte Rezessionsjahr in Folge drohen. &#8222;In der kurzen Frist wird sich die neue Bundesregierung schwertun, den unmittelbaren Handelsschock abzufedern&#8220;, schreiben die \u00d6konomen Marc Schattenberg und Robin Winkler von der Forschungseinrichtung Deutsche Bank Research. Daher k\u00f6nnte sich die bisherige Wachstumsprognose von 0,3 Prozent f\u00fcr 2025 als zu optimistisch herausstellen, falls sich die angek\u00fcndigten &#8222;reziproken&#8220; US-Z\u00f6lle als dauerhaft erweisen sollten. &#8222;Insgesamt neigen sich die Konjunkturrisiken f\u00fcr 2025 in Richtung eines dritten Rezessionsjahres in Folge&#8220;, so die beiden Experten.<\/p>\n<p>10:04 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#China-spricht-von-protektionistischer-Schikane\"><br \/>\n        China spricht von &#8222;protektionistischer Schikane&#8220;<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nChina kritisiert das Vorgehen von US-Pr\u00e4sident Donald Trump als &#8222;typische einseitige und protektionistische Schikane&#8220;. Au\u00dfenministeriumssprecher Lin Jian sagt in Peking, Drohungen und Druck seien nicht der richtige Weg im Umgang mit China.<\/p>\n<p>09:59 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Spanien-mahnt-EU-Hilfen-fuer-betroffene-Branchen-an\"><br \/>\n        Spanien mahnt EU-Hilfen f\u00fcr betroffene Branchen an<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nSpanien mahnt auf EU-Ebene Hilfen f\u00fcr Branchen an, die von den US-Z\u00f6llen besonders betroffen sind. Wirtschaftsminister Carlos Cuerpo sagt vor einem Treffen des EU-Handelsrats, es werde zudem \u00fcber eine Liste von US-Produkten diskutiert, die mit Vergeltungsz\u00f6llen belegt werden sollen. Diese Ma\u00dfnahmen richten sich demnach gegen die Z\u00f6lle auf Stahl, Aluminium und Autos.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Regierung in Madrid hat bereits angek\u00fcndigt, spanischen Unternehmen ein Finanzpaket mit Krediten und direkten Beihilfen im Volumen von 14,1 Milliarden Euro zur Verf\u00fcgung zu stellen.<\/p>\n<p>09:40 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Britische-Regierung-lockert-CO2-Auflagen-fuer-Autoindustrie\"><br \/>\n        Britische Regierung lockert CO2-Auflagen f\u00fcr Autoindustrie<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie britische Regierung hat den heimischen Autoherstellern im Angesicht der <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/us-zoelle-autos-100.html\" title=\"US-Z\u00f6lle auf Autos in Kraft getreten\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">US-Z\u00f6lle auf Autoimporte<\/a> mehr Flexibilit\u00e4t bei den Vorgaben f\u00fcr die CO2-Emissionen von Neuwagen einger\u00e4umt. Am Aus f\u00fcr den Verkauf von Neuwagen mit Verbrennermotor ab 2030 werde zwar festgehalten, erkl\u00e4rte das Verkehrsministerium in London. Einige Hybridmodelle, Verbrenner sehr kleiner Hersteller sowie Kleintransporter sollen aber noch bis 2035 verkauft werden d\u00fcrfen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNach den neuen Pl\u00e4nen k\u00f6nnen die Automobilhersteller zudem das Jahresziel f\u00fcr die Produktion von Elektrofahrzeugen bis 2026 unterschreiten, wenn sie diesen R\u00fcckstand bis 2030 aufholen. Auch best\u00e4tigte das Ministerium ein bereits angek\u00fcndigtes finanzielles Engagement in H\u00f6he von 2,3 Milliarden Pfund (2,7 Milliarden Euro) zur Unterst\u00fctzung der Produktion von Elektrofahrzeugen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nGro\u00dfbritannien wird von den seit Donnerstag geltenden US-Z\u00f6llen auf im Ausland produzierte Fahrzeuge getroffen. Als direkte Reaktion drauf hatte etwa der britische Luxusautohersteller Jaguar Land Rover angek\u00fcndigt, seine Lieferungen in die USA im April zu &#8222;pausieren&#8220;.<\/p>\n<p>09:19 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#DAX-stuerzt-um-zehn-Prozent-ab\"><br \/>\n        DAX st\u00fcrzt um zehn Prozent ab<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Deutsche Aktienindex (DAX) ist zum heutigen Handelsauftakt um rund zehn Prozent abgest\u00fcrzt. Er fiel auf 18.489 Punkte &#8211; mehr als 2.000 Punkte unter dem Niveau von Freitag. Bereits vergangene Woche war der Index in Folge der <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/weltwirtschaft\/trump-zoelle-wirtschaft-100.html\" title=\"Trump verk\u00fcndet Zollpaket - 20 Prozent auf Importe aus der EU\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Verk\u00fcndung neuer US-Z\u00f6lle<\/a> um f\u00fcnf Prozent abgesackt.<\/p>\n<p>08:53 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#EU-Industriekommissar-mahnt-zu-Augenmass-bei-Gegenmassnahmen\"><br \/>\n        EU-Industriekommissar mahnt zu Augenma\u00df bei Gegenma\u00dfnahmen<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEU-Industriekommissar Stephane Sejourne pl\u00e4diert f\u00fcr eine &#8222;verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfige&#8220; Reaktion der Europ\u00e4ischen Union auf die US-Z\u00f6lle. Er hoffe, dass Bourbon (Whiskey) von zus\u00e4tzlichen europ\u00e4ischen Z\u00f6llen ausgenommen werde, sagt er im Radiosender France Inter. Die EU habe mehrere M\u00f6glichkeiten, Druck auf Amerika auszu\u00fcben. Dazu geh\u00f6re auch, &#8222;US-Unternehmen von unseren europ\u00e4ischen \u00f6ffentlichen M\u00e4rkten auszuschlie\u00dfen&#8220;.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie EU will in den kommenden Tagen voraussichtlich ein erstes Paket gezielter Gegenma\u00dfnahmen im Wert von bis zu 28 Milliarden Dollar beschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>08:29 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Deutsche-Exporte-im-Februar-gestiegen\"><br \/>\n        Deutsche Exporte im Februar gestiegen<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie deutschen Exporte sind vor den von <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/weltwirtschaft\/trump-zoelle-wirtschaft-100.html\" title=\"Trump verk\u00fcndet Zollpaket - 20 Prozent auf Importe aus der EU\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">US-Pr\u00e4sident Donald Trump verk\u00fcndeten Z\u00f6llen<\/a> auch wegen der steigenden Nachfrage aus den USA gewachsen. Im Februar stiegen die Ausfuhren um 1,8 Prozent im Vergleich zum Vormonat auf 131,6 Milliarden Euro, wie das <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/2025\/04\/PD25_132_51.html\" title=\"Deutsche Exporte Februar 2025\" class=\"textlink--extern js-link-dialog\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\" data-type=\"external\">Statistische Bundesamt mitteilte<\/a>.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Importe zogen im Februar um 0,7 Prozent auf 113,8 Milliarden Euro an. Das US-Gesch\u00e4ft legte im Februar deutlich zu: Die Ausfuhren in die weltgr\u00f6\u00dfte Volkswirtschaft, die zugleich Deutschlands wichtigster Handelspartner ist, kletterten um 8,5 Prozent auf 14,2 Milliarden Euro.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nK\u00fcnftig drohen aber Einbu\u00dfen: Trump hat vorige Woche verk\u00fcndet, dass k\u00fcnftig auf fast alle Waren aus der Europ\u00e4ischen Union ein Zoll von 20 Prozent f\u00e4llig wird. F\u00fcr Stahl, Aluminium und Autos sind es sogar 25 Prozent.<\/p>\n<p>07:03 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Notenbankchef\"><br \/>\n        Griechischer Notenbankchef warnt vor Wachtsumseinbruch<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas Wachstum in der Eurozone k\u00f6nnte sich um 0,5 bis einen Prozentpunkt abschw\u00e4chen, sagt der griechische Notenbankchef Yannis Stournaras der Zeitung Financial Times. Das Risiko eines globalen Handelskriegs k\u00f6nne einen gro\u00dfen &#8222;negativen Nachfrageschock&#8220; in der Eurozone ausl\u00f6sen. Das w\u00fcrde das europ\u00e4ische Wirtschaftswachstum stark belasten. Einige der US-Z\u00f6lle seien schlimmer als erwartet und schafften ein beispielloses Ausma\u00df an globaler politischer Unsicherheit.<\/p>\n<p>06:57 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Taiwan\"><br \/>\n        Taiwan will nicht mit Gegenz\u00f6llen antworten<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nTaiwan will auf das <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/weltwirtschaft\/trump-zoelle-wirtschaft-100.html\" title=\"Trump verk\u00fcndet Zollpaket - 20 Prozent auf Importe aus der EU\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zollpaket von US-Pr\u00e4sident Donald Trump<\/a> vorerst nicht mit Gegenz\u00f6llen reagieren. Taiwans Pr\u00e4sident Lai Ching-te schrieb auf der Plattform X, dass beide Seiten gemeinsam mit den Vereinigten Staaten ein &#8222;goldenes Zeitalter des gemeinsamen Wohlstands&#8220; einleiten werden. &#8222;Taiwan strebt keine Vergeltungsz\u00f6lle gegen die USA an. Stattdessen werden wir von bilateralen &#8218;Nullz\u00f6llen&#8216; ausgehen.&#8220; Um Taiwans Wettbewerbsf\u00e4higkeit zu sichern, werde man die US-Importe erh\u00f6hen und andere Ma\u00dfnahmen ergreifen.<\/p>\n<p>06:57 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Asien\"><br \/>\n        B\u00f6rsen in Asien brechen stark ein<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIm Sog der Turbulenzen um das <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/weltwirtschaft\/trump-zoelle-wirtschaft-100.html\" title=\"Trump verk\u00fcndet Zollpaket - 20 Prozent auf Importe aus der EU\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">globale Zollpaket<\/a> der Regierung von US-Pr\u00e4sident Donald Trump haben die asiatischen B\u00f6rsen massive Verluste verbucht. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index sackte an der Leitb\u00f6rse in Tokio um 6,5 Prozent auf 31.591,84 Punkte ab. Der breiter gefasste Index Topix notierte 6,5 Prozent niedriger bei 2.319,64 Z\u00e4hlern.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch chinesische B\u00f6rsen erfuhren Verluste: In Shanghai b\u00fc\u00dfte die B\u00f6rse 5,4 Prozent ein und rutschte auf 3.160,52 Punkte ab. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fiel um 5,3 Prozent auf 3.656,64 Punkte.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nTrumps Zollpaket hatte die B\u00f6rsen bereits in der vergangenen Woche weltweit auf Talfahrt geschickt. Der Deutsche Aktienindex (DAX) verbuchte ein Wochenminus von mehr als acht Prozent und damit seinen gr\u00f6\u00dften Verlust in einer Handelswoche seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine im Fr\u00fchjahr 2022. In New York st\u00fcrzte der Dow-Jones-Index am Freitag auf den niedrigsten Stand seit Mitte vergangenen Jahres.<\/p>\n<p>    <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/audio\/audio-213778.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>Stefan Wolff, HR, tagesschau, 07.04.2025 07:10 Uhr<\/p>\n<p>    <\/a><\/p>\n<p>05:34 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#US-Fondsmanger-fuerchtet-Rufschaedigung-der-USA-wegen-Handelsstreit\"><br \/>\n        US-Fondsmanger f\u00fcrchtet Rufsch\u00e4digung der USA wegen Handelsstreit<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer US-Fondsmanager Bill Ackman warnt vor einer Rufsch\u00e4digung der USA wegen Donald Trumps Handelspolitik. &#8222;Wenn wir dagegen einen wirtschaftlichen Atomkrieg gegen alle L\u00e4nder der Welt f\u00fchren, werden die Investitionen der Unternehmen zum Erliegen kommen, die Verbraucher werden ihre Brieftaschen und Geldb\u00f6rsen schlie\u00dfen, und wir werden unseren Ruf beim Rest der Welt so schwer besch\u00e4digen, dass es Jahre und m\u00f6glicherweise Jahrzehnte dauern wird, ihn wiederherzustellen&#8220;, schreibt er auf X. Zudem fordert er: &#8222;Der Pr\u00e4sident hat die M\u00f6glichkeit, eine 90-t\u00e4gige Auszeit einzulegen.&#8220;<\/p>\n<p>04:45 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Japan-will-USA-weiter-zur-Senkung-der-Zoelle-auffordern\"><br \/>\n        Japan will USA weiter zur Senkung der Z\u00f6lle auffordern<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nJapan will die USA weiterhin zu einer Senkung der Z\u00f6lle bewegen. Trumps Regierung werde aufgefordert, die Z\u00f6lle gegen Japan zu senken, aber Ergebnisse werden &#8222;nicht \u00fcber Nacht kommen&#8220;, sagte der japanische<br \/>Premierminister Shigeru Ishiba dem Parlament. Die Regierung m\u00fcsse alle verf\u00fcgbaren Mittel ergreifen: &#8222;Um den<br \/>wirtschaftlichen Schlag der US-Z\u00f6lle abzufedern, wie etwa finanzielle Unterst\u00fctzung f\u00fcr inl\u00e4ndische Unternehmen und Ma\u00dfnahmen zum Schutz von Arbeitspl\u00e4tzen.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"liveblog Stand: 07.04.2025 11:47 Uhr Als Folge des Handelsstreits mit den USA rechnet EU-Handelskommissar Sefcovic mit einem &#8222;Paradigmenwechsel&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":12734,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,13,3272,14,15,12,113,4017,4018,4016,64,4019,4020,211],"class_list":{"0":"post-12733","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-liveblog","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-schlagzeilen","15":"tag-trump","16":"tag-united-states","17":"tag-united-states-of-america","18":"tag-us","19":"tag-usa","20":"tag-vereinigte-staaten","21":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika","22":"tag-zoelle"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114296059632012076","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12733","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12733"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12733\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/12734"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12733"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12733"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12733"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}