{"id":1275081,"date":"2026-09-02T04:28:26","date_gmt":"2026-09-02T04:28:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1275081\/"},"modified":"2026-09-02T04:28:26","modified_gmt":"2026-09-02T04:28:26","slug":"duesseldorf-neue-ausstellung-im-eko-haus-wohin-der-blick-faellt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1275081\/","title":{"rendered":"D\u00fcsseldorf: Neue Ausstellung im EKO-Haus: \u201eWohin der Blick f\u00e4llt&#8220;"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"> Ab sofort ist im EKO-Haus, Br\u00fcggener Weg 6, eine Ausstellung zu sehen, die unter dem Titel \u201eWohin der Blick f\u00e4llt &#8230;\u201c Arbeiten des 2021 verstorbenen japanischen Gegenwartsk\u00fcnstlers Koken Nomura zeigt. In Anwesenheit des japanischen Generalkonsuls Yoshitaka Tsunoda und der K\u00fcnstler-Witwe Franziska Ehmcke begleitete die Musikerin Sara Hirota mit einem musikalischen Flug der Plejaden der Komponistin Takashi Yoshimatsu die Ausstellungser\u00f6ffnung durch Kurator Michael Kuhl (EKO-Haus). Er stellte fest: \u201eIm Zentrum der Arbeiten, die von Fotografien \u00fcber Collagen und Skulpturen bis zu Installationen reichen, stehen die Wechselbeziehungen zwischen Menschen und Umgebung sowie die Kraft der Zerbrechlichkeit der Natur. Koken Nomura war ein K\u00fcnstler, der genau hinsah und \u00fcber seine Kunst Kritik \u00e4u\u00dferte.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Kurator weist auf zwei Arbeiten hin, die den Titel \u201eAugenschein\u201c tragen. Ausgediente Briefumschl\u00e4ge bilden das Grundmaterial dieser Collagen. Unz\u00e4hlige kleine Papierquadrate, die in der Mitte kreuzf\u00f6rmig aufgeklappt sind, verteilen sich \u00fcber viele Zeilen auf einer Holzplatte. Erst bei genauem Hinsehen wird bemerkt, dass jedes K\u00e4stchen mit einem Auge unterlegt ist, das den Betrachter \u201ein Augenschein\u201c nimmt. Michael Kuhl interpretiert: \u201eDas versteckte Auge kehrt dabei die Dynamik des Sehens um. Nicht der Mensch betrachtet das Kunstwerk, sondern das Kunstwerk be\u00e4ugt den Menschen. Der Beobachter bleibt im Verborgenen, w\u00e4hrend der Betrachter ihm schutzlos ausgeliefert ist.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u00dcber der Ausstellung k\u00f6nnte auch \u201eSchau genau hin\u201c stehen. Denn Koken Nomura sah Dinge in unserer Welt, die andere leicht \u00fcbersehen. So zeigt \u201eDu bist ein <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/fisch\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Fisch<\/a>, der \u00fcber Durst klagt\u201c auf humorvolle Weise, dass wir in der Regel f\u00fcr das Offensichtliche blind sind. Und die Zeichnungen \u201eEinheit ist Vielfalt\u201c m\u00f6chten dazu anregen, die unendliche Vielfalt der Welt wertzusch\u00e4tzen. Kein Mensch und keine Naturerscheinung sind ihm zu gering, um Beachtung zu finden.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Ausstellung ist bis 17. Oktober, dienstags bis samstags von 13 bis 17 Uhr, zu sehen. Eine Terminbuchung wird empfohlen \u00fcber www.eko-haus.de.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ab sofort ist im EKO-Haus, Br\u00fcggener Weg 6, eine Ausstellung zu sehen, die unter dem Titel \u201eWohin der&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1275082,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1831],"tags":[2076,24628,5241,3364,29,3405,94569,140243,263177,30,5213,30979,263176,3910,263175,1209,21745],"class_list":["post-1275081","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-duesseldorf","tag-ausstellung","tag-ausstellungseroeffnung","tag-blick","tag-de","tag-deutschland","tag-duesseldorf","tag-eko","tag-faellt","tag-gegenwartskuenstlers","tag-germany","tag-haus","tag-japanischen","tag-koken","tag-kuenstler","tag-nomura","tag-nordrhein-westfalen","tag-zeigt"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117199562578424277","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1275081","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1275081"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1275081\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1275082"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1275081"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1275081"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1275081"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}