{"id":1275525,"date":"2026-09-02T09:28:20","date_gmt":"2026-09-02T09:28:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1275525\/"},"modified":"2026-09-02T09:28:20","modified_gmt":"2026-09-02T09:28:20","slug":"tag-des-denkmals-2026-in-koeln-wenn-geschichte-und-moderne-netzwerke-knuepfen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1275525\/","title":{"rendered":"Tag des Denkmals 2026 in K\u00f6ln: Wenn Geschichte und Moderne Netzwerke kn\u00fcpfen"},"content":{"rendered":"<p>&#13;<br \/>\n        &#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n        &#13;<\/p>\n<p>            <img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-76353\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/cologne-germany-view-at-the-dom-of-cologne-aerial-2026-03-17-20-12-59-utc-scaled.jpg\" alt=\"Tag des Denkmals 2026 in K\u00f6ln: Wenn Geschichte und Moderne Netzwerke kn\u00fcpfen\" width=\"2048\" height=\"1536\"  \/>Tag des Denkmals 2026 in K\u00f6ln: Wenn Geschichte und Moderne Netzwerke kn\u00fcpfen<br \/>copyright: Envato \/ fokkebok<\/p>\n<p>Am <strong>12. und 13. September 2026<\/strong> \u00f6ffnet <a href=\"https:\/\/www.citynews-koeln.de\/zahlen-daten-und-fakten-zur-einwohner-bevoelkerung-koeln-2025-1-100-076-menschen-leben-in-der-domstadt-_id75851.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">die Domstadt<\/a> wieder ihre Pforten f\u00fcr eines der bedeutendsten Kulturereignisse des Jahres: den <strong>Tag des Denkmals 2026 in K\u00f6ln<\/strong>. Unter dem bundesweiten Motto <strong>\u201cNetzWERKE: Denkmale &amp; Infrastruktur\u201d<\/strong> laden <a href=\"https:\/\/stadt-koeln.maps.arcgis.com\/apps\/instant\/basic\/index.html?appid=f0b800c8921b4f29882231b53324855c\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">mehr als 150 historische Orte, private Bauten, sakrale Sch\u00e4tze und verborgene Bauwerke<\/a> dazu ein, K\u00f6lns reiches Erbe aus zwei Jahrtausenden v\u00f6llig neu und <strong>kostenlos<\/strong> zu entdecken. Das <a href=\"https:\/\/www.citynews-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/PDFUA_Tag-des-offenen-Denkmals_2026_Programm.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Programm ist vollgepackt mit zahlreichen Entdeckungsm\u00f6glichkeiten (hier kostenlos zum Download)<\/a> in der Rheinmetropole.<\/p>\n<p>Organisiert vom <a href=\"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/entdecken\/tag-des-offenen-denkmals\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">K\u00f6lnischen Stadtmuseum<\/a> in Zusammenarbeit mit dem Stadtkonservator und koordiniert durch die <a href=\"https:\/\/www.denkmalschutz.de\/aktuelles.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Deutsche Stiftung Denkmalschutz<\/a>, zeigt das Wochenende eindrucksvoll, wie Infrastruktur, Architektur und menschliche Verbindungen das K\u00f6lner Stadtbild geformt haben.<\/p>\n<p>Das Motto: Verbindungen, Wege und Wissen<\/p>\n<p>Infrastruktur ist weit mehr als nur Stra\u00dfen und Schienen. Das Motto \u201cNetzWERKE: Denkmale &amp; Infrastruktur\u201d greift die sichtbaren und unsichtbaren F\u00e4den auf, die eine Stadt zusammenhalten. In K\u00f6ln bedeutet das eine Reise von den r\u00f6mischen Fernstra\u00dfen \u00fcber mittelalterliche Handelsnetze bis hin zu modernen Verkehrsknotenpunkten und Medienh\u00e4usern.<\/p>\n<p>Die Schwerpunkte des Programms umfassen:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Verkehr &amp; Bewegung:<\/strong> Historische Br\u00fccken wie die Hohenzollernbr\u00fccke oder die Deutzer Drehbr\u00fccke zeigen die Ingenieurskunst vergangener Zeiten. Auch das historische Ratsschiff MS Stadt K\u00f6ln oder historische Eisenbahnen lassen Zeitgeschichte lebendig werden.<\/li>\n<li><strong>Soziale &amp; geistige Netzwerke:<\/strong> Bildungseinrichtungen, Archive und Medienzentren \u2013 etwa das Sendesaal-Erlebnis im WDR-Funkhaus, das Filmhaus K\u00f6ln oder die Bibliothek der Stiftung Frauen MediaTurm \u2013 stehen f\u00fcr den Wissens- und Informationsaustausch.<\/li>\n<li><strong>Schutz &amp; Versorgung:<\/strong> Die historische Kanalisation im bekannten Kronleuchtersaal unter dem Theodor-Heuss-Ring, alte Wasserwerke sowie historische Bunker- und Festungsanlagen veranschaulichen die Lebensadern der Stadt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Sehenswerte Orte und F\u00fchrungs-Highlights in den Veedeln<\/p>\n<p>Ob links- oder rechtsrheinisch, in der Innenstadt oder den Au\u00dfenbezirken \u2013 an beiden Tagen gibt es in ganz K\u00f6ln <a href=\"https:\/\/www.citynews-koeln.de\/von-ehrenfeld-bis-kalk-wie-unterschiedlich-die-koelner-veedel-wirklich-ticken-_id75237.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">in den verschiedenen Veedel<\/a> faszinierende Bauwerke und historische Orte zu erkunden.<\/p>\n<p>Antike Wurzeln, Arch\u00e4ologie &amp; sakrale Pracht<\/p>\n<ul>\n<li><strong>K\u00f6lner Domgrabung &amp; Dombauh\u00fctte:<\/strong> Einblicke in die arch\u00e4ologischen Schichten direkt unter der Kathedrale sowie in die traditionelle Handwerkskunst der Steinmetze.<\/li>\n<li><strong>Ubiermonument (S\u00fcdstadt):<\/strong> Der \u00e4lteste aufrechte Steinbau Deutschlands (vor Christi Geburt) gew\u00e4hrt direkte Einblicke in die allerersten Kapitel der K\u00f6lner Stadtgeschichte.<\/li>\n<li><strong>MiQua &amp; R\u00f6misches Erbe:<\/strong> Bei Spezialf\u00fchrungen am Rathausplatz l\u00e4sst sich der Fortschritt am entstehenden Museum MiQua erkunden, wo r\u00f6mische Fundamente und das mittelalterliche j\u00fcdische Viertel aufeinandertreffen.<\/li>\n<li><strong>Romanik &amp; Barock:<\/strong> Neben den romanischen Gro\u00dfkirchen wie St. Gereon, St. Pantaleon oder der weltber\u00fchmten Basilika St. Kunibert mit ihren mittelalterlichen Glasfenstern gew\u00e4hren seltene Barockbauten wie St. Mari\u00e4 Himmelfahrt oder St. Gregorius Am Elend Einblicke in ihre Geschichte.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Verkehrsgeschichte, Ingenieurskunst &amp; Versorgung<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Kronleuchtersaal &amp; historische Wasserwerke:<\/strong> Der imposante Abwasser-Verzweigungssaal im Untergrund des Theodor-Heuss-Rings und alte Wasserversorgungsanlagen veranschaulichen die Hygiene-Infrastruktur der Kaiserzeit.<\/li>\n<li><strong>Bahnhof Belvedere (M\u00fcngersdorf):<\/strong> Das 1839 errichtete, \u00e4lteste erhaltene Eisenbahn-Empfangsgeb\u00e4ude Deutschlands ist ein einzigartiges Kleinod der Verkehrsgeschichte.<\/li>\n<li><strong>R\u00f6misches Absetzbecken der Wasserleitung (S\u00fclz):<\/strong> Ein Relikt der Eifelwasserleitung, das zeigt, wie das antike K\u00f6ln mit frischem Quellwasser versorgt wurde.<\/li>\n<li><strong>Severinstorburg (Chlodwigplatz):<\/strong> Eines der vier erhaltenen mittelalterlichen Stadttore mit eindrucksvollem Ausblick \u00fcber die S\u00fcdstadt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Rechtsrheinische Industriekultur &amp; Festungswerke<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Kastell Divitia (Deutz):<\/strong> Im Historischen Park Deutz sp\u00fcren F\u00fchrungen dem sp\u00e4tantiken Br\u00fcckenkopfkastell nach.<\/li>\n<li><strong>Deutzer Hafen &amp; Auerm\u00fchle:<\/strong> Die historische Auerm\u00fchle (Auroram\u00fchlen) und sanierte Br\u00fcckenkonstruktionen verdeutlichen den Wandel des rechtsrheinischen Industriehafens.<\/li>\n<li><strong>Direktorenvilla Felten &amp; Guillaume (M\u00fclheim):<\/strong> Die Repr\u00e4sentationsvilla des einst weltweit f\u00fchrenden Kabel- und Drahtseilherstellers zeugt vom Industriezeitalter.<\/li>\n<li><strong>Preu\u00dfische Festungsg\u00fcrtel:<\/strong> Das Fort IV, das Zwischenwerk III B und weitere Festungsbauten im Gr\u00fcng\u00fcrtel \u00f6ffnen ihre sonst verschlossenen R\u00e4ume.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Medien, Moderne &amp; Baukultur der Weimarer Republik<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Deutschlandradio-Funkhaus (Raderberg):<\/strong> Das denkmalgesch\u00fctzte Hochhaus aus den 1960er\/70er Jahren mit seinem Funkhausturm und dem akustisch herausragenden Kammermusiksaal.<\/li>\n<li><strong>WDR-Funkhaus &amp; Frauen MediaTurm:<\/strong> Medienarchitektur im Zentrum der Stadt.<\/li>\n<li><strong>GAG-Museumswohnung (H\u00f6henberg):<\/strong> Eine im Originalzustand erhaltene Wohnung der 1920er Jahre in der Germaniasiedlung gibt Einblicke in das Alltagsleben vor 100 Jahren.<\/li>\n<li><strong>Siedlungsarchitektur:<\/strong> F\u00fchrungen durch die Rosenhofsiedlung (Bickendorf) und den Gr\u00fcnen Hof (Mauenheim) zeigen das Zusammenspiel von Wohnraum, Gr\u00fcnfl\u00e4chen und Infrastruktur.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Praktische Hinweise f\u00fcr Besucherinnen und Besucher<\/p>\n<p>Der Eintritt zu den meisten Veranstaltungen und F\u00fchrungen im Rahmen vom Tag des Denkmals 2026 in K\u00f6ln ist kostenlos. F\u00fcr einen reibungslosen Ablauf empfiehlt sich:<\/p>\n<ol>\n<li><strong>Vorab-Anmeldung:<\/strong> Bei besonders beliebten oder kapazit\u00e4tsbeschr\u00e4nkten Orten (z. B. Kronleuchtersaal, Domgrabung, Deutschlandradio-Funkhaus oder MS Stadt K\u00f6ln) ist eine fr\u00fchzeitige Online-Anmeldung erforderlich.<\/li>\n<li><strong>Festes Schuhwerk &amp; Barrierefreiheit:<\/strong> Historische Gew\u00f6lbekeller, Befestigungsanlagen und Baustellen erfordern oft festes Trittschuhwerk und sind teilweise nicht barrierefrei zug\u00e4nglich.<\/li>\n<li><strong>Programm-Portal:<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.citynews-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/PDFUA_Tag-des-offenen-Denkmals_2026_Programm.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Das vollst\u00e4ndige Detailprogramm<\/a> mit allen F\u00fchrungszeiten, Treffpunkten und Anmeldelinks wird auf der offiziellen Website des K\u00f6lnischen Stadtmuseums unter <a href=\"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/entdecken\/tag-des-offenen-denkmals\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">www.koelnisches-stadtmuseum.de<\/a> ver\u00f6ffentlicht.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Der Tag des Denkmals 2026 K\u00f6ln bietet eine ideale Gelegenheit, die Domstadt aus neuen Blickwinkeln zu entdecken und auf eine faszinierende Zeitreise durch zwei Jahrtausende Stadtgeschichte zu gehen.<\/p>\n<p>        &#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n        &#13;<br \/>\n                        &#13;<br \/>\n            &#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n                        Vorheriger Artikel<a href=\"https:\/\/www.citynews-koeln.de\/kvb-fahrplan-zum-schulstart-in-koeln-welche-bahnen-fahren-und-wo-es-eng-wird-_id76348.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">KVB-Fahrplan zum Schulstart in K\u00f6ln: Welche Bahnen fahren \u2013 und wo es eng wird<\/a>N\u00e4chster Artikel<a href=\"https:\/\/www.citynews-koeln.de\/schulstart-2026-2027-in-koeln-rund-9-000-i-doetzchen-und-die-rueckkehr-zu-g9-_id76355.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Schulstart 2026\/2027 in K\u00f6ln: Rund 9.000 i-D\u00f6tzchen und die R\u00fcckkehr zu G9<\/a>                                &#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#13; &#13; &#13; &#13; Tag des Denkmals 2026 in K\u00f6ln: Wenn Geschichte und Moderne Netzwerke kn\u00fcpfencopyright: Envato \/&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1275526,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1828],"tags":[79391,11912,3592,2250,45661,11351,29,47058,30,2989,10139,1420,263245,24494,263244,80,2075,1209,7789,74075,11028,108620,72226,27352],"class_list":["post-1275525","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-koeln","tag-anmelden","tag-kostenlos","tag-anmeldung","tag-architektur","tag-bauwerke","tag-denkmal","tag-deutschland","tag-download","tag-germany","tag-geschichte","tag-karte","tag-koeln","tag-kronleuchtersaal","tag-ku00f6ln","tag-ku00f6lnisches-stadtmuseum","tag-kultur","tag-kunst","tag-nordrhein-westfalen","tag-programm","tag-programmheft","tag-stadtgeschichte","tag-tag-des-denkmals","tag-veedel","tag-wahrzeichen"],"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1275525","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1275525"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1275525\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1275526"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1275525"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1275525"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1275525"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}