{"id":1275903,"date":"2026-09-02T13:32:25","date_gmt":"2026-09-02T13:32:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1275903\/"},"modified":"2026-09-02T13:32:25","modified_gmt":"2026-09-02T13:32:25","slug":"apple-maps-ontariosee-heisst-jetzt-lake-america-teilweise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1275903\/","title":{"rendered":"Apple Maps: Ontariosee hei\u00dft jetzt \u201eLake America\u201c \u2013 teilweise"},"content":{"rendered":"<p>Im zunehmend hitzigen aktuellen Handelsstreit zwischen den USA und Kanada hat US-Pr\u00e4sident Donald Trump bekannterma\u00dfen <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/article\/Trump-benennt-Ontariosee-per-Dekret-in-Lake-America-um-11433098.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">den Ontariosee in \u201eLake America\u201c umbenennen<\/a> lassen. Die gro\u00dfen Kartendienste, die sich an die Vorgaben der US-Geobeh\u00f6rden halten, ziehen nun nach. Nachdem in den vergangenen Tagen <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Lake-America-statt-Lake-Ontario-Google-Maps-folgt-Donald-Trumps-Vorgabe-11434755.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">erst Google Maps den gro\u00dfen S\u00fc\u00dfwassersee umbenannt<\/a> hat, folgt nun auch der zweite gro\u00dfe Kartendienst <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Apple-Maps-Interner-Umbau-und-neue-Funktionen-in-iOS-27-macOS-27-und-Co-11330243.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Apple Maps<\/a>.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Wie schon bei Google bekommt man den Namen allerdings je nach Herkunftsland anders zu sehen. Apple versucht sich also an einer Art geopolitischem Kompromiss. Unterdessen profitiert von dem Streit ein Dritter: Der traditionsreiche Kartenservice Mapquest, heute Teil des Werbeunternehmens System1, hat sich offiziell entschieden, die Umbenennung zu unterlassen. Das brachte der App des Unternehmens seit dieser Woche <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Kartendienst-MapQuest-enorm-beliebt-durch-Beibehaltung-des-Namens-Ontariosee-11437577.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">einen Top-Platz in den kanadischen sowie US-App-Stores<\/a> ein.<\/p>\n<p>Einfach oder doppelt, ganz je nachdem<\/p>\n<p>Apples Ansatz sorgt daf\u00fcr, dass US-Nutzer bei Aufruf von Apple Maps den neuen Namen \u201eLake America\u201c (Amerikasee) zu sehen bekommen. In Kanada soll weiter \u201eLake Ontario\u201c (Ontariosee) eingeblendet bleiben. Internationale Nutzer au\u00dferhalb beider L\u00e4nder bekommen hingegen k\u00fcnftig, \u00e4hnlich wie bei Google, sowohl \u201eAmerikasee\u201c als auch \u201eOntariosee\u201c zu sehen, je nachdem, auf welcher Position sie schauen, da der See das Grenzgebiet markiert.<\/p>\n<p>Der Rollout der \u00c4nderung scheint allerdings nicht gleichm\u00e4\u00dfig zu erfolgen. Auf zwei Ger\u00e4ten in der Mac &amp; i-Redaktion, einem Mac und einem iPhone, blieb es zun\u00e4chst bei der Anzeige des alten Namens Lake Ontario. Mit dem verwendeten Apple-Account scheint die Anzeige nichts zu tun zu haben, offenbar nutzt Apple Standortangaben, aber eben noch nicht \u00fcberall.<\/p>\n<p>Nicht die erste Namens\u00e4nderung<\/p>\n<p>Trump hatte die Umbenennung \u00e4hnlich wie <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Apple-Maps-kennt-Gulf-of-America-streicht-in-der-EU-Mount-McKinley-10279471.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">beim \u201eGolf von Amerika\u201c im Jahr 2025<\/a> (statt Golf von Mexiko) per Dekret angeordnet. Das US-Innenministerium hat demnach 30 Tage Zeit, den Namen in seinen Bundesdatenbanken samt anderer Geomaterialien umzusetzen. Auf diese st\u00fctzen sich wiederum die Kartendienste. Apple kommentierte die \u00c4nderung zun\u00e4chst nicht. Der Konzern war zuvor auch im Rahmen einer dritten Namens\u00e4nderung durch Trump-Dekret, die <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Nach-Trump-Dekret-Apple-Maps-beginnt-offenbar-mit-Bergumbenennung-10269633.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">eines Berges in Alaska<\/a>, t\u00e4tig geworden, strich den Namen dann sp\u00e4ter aber in der EU.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Mapquest konnte unterdessen aufgrund seiner Haltung zu der Namensfrage den Top-1-Platz im kanadischen App Store f\u00fcr seine Karten-App erringen, in den USA reichte es anfangs f\u00fcr Platz 4, inzwischen ist <a href=\"https:\/\/apps.apple.com\/us\/iphone\/charts\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">auch hier Platz 1<\/a> erzielt \u2013 noch vor ChatGPT. Google Maps steht auf Platz 23.<\/p>\n<p>      Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/p>\n<p class=\"opt-in__description\">\n    Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externer Preisvergleich (heise Preisvergleich) geladen.\n  <\/p>\n<p>        Preisvergleich jetzt laden\n      <\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:bsc@heise.de\" title=\"Ben Schwan\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">bsc<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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