{"id":1275926,"date":"2026-09-02T13:47:27","date_gmt":"2026-09-02T13:47:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1275926\/"},"modified":"2026-09-02T13:47:27","modified_gmt":"2026-09-02T13:47:27","slug":"eine-reise-zur-kunst-durch-franken-ausstellungs-tipps-fuer-bayern-im-sommer-2026-bayern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1275926\/","title":{"rendered":"Eine Reise zur Kunst durch Franken: Ausstellungs-Tipps f\u00fcr Bayern im Sommer 2026 &#8211; Bayern"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1vw426e\">So frech und erfrischend wie der Titel \u2013 <strong>Dreck unter den N\u00e4geln<\/strong> \u2013 so frech sind die Bilder von <strong>Eva N\u00fc\u00dflein<\/strong>, die das\u00a0<strong>Kunstpalais <\/strong><strong><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Erlangen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Erlangen<\/a><\/strong>\u00a0zeigt. In der Welt der aus Bamberg stammenden K\u00fcnstlerin spielen Musik, Punk und Subkultur eine herausragende Rolle. In einer unmittelbaren, lauten und plakativen Bildsprache taucht N\u00fc\u00dflein ein in diese Themen, montiert sie in ihrer Malerei zu theatralen (B\u00fchnen-)Szenen, gespickt mit immer wiederkehrenden Symbolen wie Sternen, Tr\u00e4nen und Totenk\u00f6pfen (bis 27. September 2026).<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Ebenfalls im\u00a0<strong>Kunstpalais Erlangen<\/strong>\u00a0zu sehen ist die Ausstellung <strong>Cyrill Lachauer. The Sunset Route<\/strong>. Lachauer reiste viele Jahre unter anderem durch die USA, folgte dort den wanderarbeitenden Hobos, erforschte Menschen und Landschaften. Als Train-Hopper durchquerte er das Land, daher der Titel, der sich auf die\u00a0gleichnamige, mehr als 3000 Kilometer lange Eisenbahnstrecke im S\u00fcden der USA bezieht. Die aktuelle Ausstellung ist in Kooperation mit der <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/muenchen-haus-der-kunst-ausstellung-sammlung-goetz-cyrill-lachauer-1.5386009\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Sammlung Goetz in M\u00fcnchen entstanden, die Lachauer unter anderem vor f\u00fcnf Jahren im Haus der Kunst gezeigt hat<\/a>. Die Arbeiten drehen sich um Themen wie Freiheit, Selbstbestimmtheit und Widerst\u00e4ndigkeit, Kolonisation, Ausgrenzung und Ausbeutung. Aber wie immer bei Lachauer: neu arrangiert und mit ortsspezifischen Arbeiten kombiniert (bis\u00a027. September 2026).<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/7da2159a-d80c-4502-8b78-3024a7c994f2.jpg\"   alt=\"Der \u201eEngel\u201c von Franz Vornberger ist in der Ausstellung \u201eCharakterk\u00f6pfe\u201c zu sehen.\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/><\/p>\n<p>Der \u201eEngel\u201c von Franz Vornberger ist in der Ausstellung \u201eCharakterk\u00f6pfe\u201c zu sehen.<\/p>\n<p>Annette Kradisch; Kunstvilla<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">K\u00f6pfchen haben, den Kopf verlieren oder ihn hochtragen\u00a0\u2013 Redewendungen rund um den Kopf gibt es viele.\u00a0 Und wohl selten hat man so viele abgebildete Gesichter gesehen wie in diesen von Selfies gepr\u00e4gten Social-Media-Tagen. Doch auch in der Kunst spielt das Portr\u00e4t eine gro\u00dfe Rolle. In der <strong>Kunstvilla <\/strong><strong><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/N%C3%BCrnberg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">N\u00fcrnberg<\/a><\/strong> gibt es rund um den Kopf derzeit die Ausstellung <strong>Charakterk\u00f6pfe<\/strong>, in der sich die N\u00fcrnberger K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler Christine Colditz, Christoph Gerling, Fatma G\u00fcd\u00fc, Sejin Kim, Werner Knaupp, Dashdemed Sampil und Franz Vornberger mit dem Motiv ernsthaft bis heiter auseinandersetzen (bis 18. Oktober 2026).<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Auch die Ausstellung <strong>ibid<\/strong> in der <strong>Kunsthalle N\u00fcrnberg<\/strong> h\u00e4ngt eng zusammen mit zwei Charakterk\u00f6pfen: Marianne und Hans Friedrich Defet. Das N\u00fcrnberger Sammlerpaar hat viel f\u00fcr die zeitgen\u00f6ssische Kunst in seiner Heimatstadt getan und zudem vor 15 Jahren das Marianne-Defet-Malerei-Stipendium ins Leben gerufen. Nun hat die Kunsthalle zusammen mit dem Institut f\u00fcr moderne Kunst und dem Kunstverein N\u00fcrnberg eine Gruppenausstellung konzipiert, in der die Stipendiaten gemeinsam ihre Positionen zeitgen\u00f6ssischer Kunst in all ihren Varianten zeigen (bis 4. Oktober 2026).<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/3978dcbe-8426-42dd-a9b7-3f5cc703b8bf.jpg\"   alt=\"Ein Selbstbildnis von Carl Grossberg aus dem Jahr 1928 (Privatsammlung Deutschland).\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/><\/p>\n<p>Ein Selbstbildnis von Carl Grossberg aus dem Jahr 1928 (Privatsammlung Deutschland).<\/p>\n<p>Grisebach, Berlin \/ Fotostudio Bartsch<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\"><strong>Carl Grossberg. Sachlich \u2013 Magisch \u2013 Vision\u00e4r<\/strong>\u00a0hei\u00dft die Schau, die das <strong>Museum im Kulturspeicher <\/strong><strong><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/W%C3%BCrzburg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">W\u00fcrzburg<\/a><\/strong> dem Vertreter der Neuen Sachlichkeit widmet. Es ist eine gro\u00dfe Retrospektive, die in Kooperation mit dem Von der Heydt Museum Wuppertal entstanden ist und etwa 50 Gem\u00e4lde und 100 Arbeiten auf Papier vereint. Grossberg verbrachte nach seinem Studium am Bauhaus fast sein gesamtes k\u00fcnstlerisches Leben in der Region. Von 1921 bis zu seinem fr\u00fchen Tod 1940 im Alter von nur 46 Jahren lebte und arbeitete er im unterfr\u00e4nkischen Sommerhausen. Dort bewohnte er mit seiner Familie den \u201eFlurersturm\u201c, einen ehemaligen Wehrturm der Stadtbefestigung. Die Ausstellung wird vom 26. September 2026 bis zum 17. Januar 2027 zu sehen sein.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/c94f2608-7940-4db3-9a45-d7b5109513d5.jpg\"   alt=\"Ruth Baumgarte: \u201eHis Land\u201c von 1994.\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/><\/p>\n<p>Ruth Baumgarte: \u201eHis Land\u201c von 1994.<\/p>\n<p>Kunststiftung Ruth Baumgarte<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Zuletzt ein Blick via <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Bayreuth\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bayreuth<\/a> nach Afrika.\u00a0Das <strong>Iwalewahaus in Bayreuth<\/strong>\u00a0zeigt die Ausstellung\u00a0<strong>Ayeye!<\/strong> mit Arbeiten von <strong>Ruth Baumgarte<\/strong>.\u00a0Das Iwalewahaus der Universit\u00e4t Bayreuth besitzt die europaweit gr\u00f6\u00dfte institutionelle Sammlung zeitgen\u00f6ssischer Kunst aus Afrika und der afrikanischen Diaspora. Das Wort Iwalewa stammt aus der Sprache der Yoruba und bedeutet so viel wie \u201eCharakter ist Sch\u00f6nheit\u201c. Auch der Titel der Ausstellung,\u00a0Ayeye, kommt\u00a0aus der Sprache der Yoruba und kann mit \u201eLasst uns feiern\u201c \u00fcbersetzt werden.\u00a0Die Malerin Ruth Baumgarte (geboren\u00a01923 in Coburg) entdeckte Anfang der Achtzigerjahre die Kunst und Kultur des afrikanischen Kontinents. Bis kurz vor ihrem Tod 2013 reiste sie etwa 40 Mal und oft monatelang durch L\u00e4nder wie Kenia, Uganda, Tansania, Simbabwe, S\u00fcdafrika, \u00c4thiopien oder \u00c4gypten.\u00a0In dieser Zeit entstand ihr\u00a0Afrikazyklus\u00a0mit etwa\u00a0100 Gem\u00e4lden und Zeichnungen von expressiv-explosiver Farbigkeit. Die Ausstellung setzt Bilder des Afrikazyklus\u2019 in Dialog mit ausgew\u00e4hlten Werken aus der Sammlung und ist bis 18. September zu sehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"So frech und erfrischend wie der Titel \u2013 Dreck unter den N\u00e4geln \u2013 so frech sind die Bilder&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1275927,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1837],"tags":[772,263321,5899,3364,29,4346,263320,82308,30,20530,2075,15202,26031,4156,3783,149,3757,15205],"class_list":["post-1275926","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-nuernberg","tag-bayern","tag-bayern-reise","tag-bayreuth","tag-de","tag-deutschland","tag-erlangen","tag-franken-reise","tag-freizeit-in-bayern","tag-germany","tag-kultur-in-bayern","tag-kunst","tag-landkreis-bayreuth","tag-landkreis-erlangen-hoechstadt","tag-mittelfranken","tag-nuernberg","tag-sueddeutsche-zeitung","tag-unterfranken","tag-wuerzburg"],"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1275926","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1275926"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1275926\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1275927"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1275926"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1275926"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1275926"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}