{"id":1277087,"date":"2026-09-03T01:57:25","date_gmt":"2026-09-03T01:57:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1277087\/"},"modified":"2026-09-03T01:57:25","modified_gmt":"2026-09-03T01:57:25","slug":"madrid-ceuta-demos-in-spanien-fuer-ceuta-und-gegen-sanchez","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1277087\/","title":{"rendered":"Madrid\/Ceuta | Demos in Spanien f\u00fcr Ceuta und gegen S\u00e1nchez"},"content":{"rendered":"<p>Madrid\/Ceuta (dpa) &#8211; Angesichts der Migrationskrise in Ceuta haben Zehntausende Menschen bei landesweiten Kundgebungen f\u00fcr die Zugeh\u00f6rigkeit der Nordafrika-Exklave zu Spanien und gegen die Migrationspolitik der Regierung in Madrid demonstriert. Teilnehmer und Redner warfen der Zentralregierung von Ministerpr\u00e4sident Pedro S\u00e1nchez eine Beschwichtigungspolitik gegen\u00fcber Marokko und mangelnde Hilfe f\u00fcr Ceuta vor. Zwar beansprucht Marokko Ceuta ebenso wie die andere spanische Nordafrika-Exklave Melilla schon lange f\u00fcr sich, macht in dieser Frage aber derzeit keinen besonders gro\u00dfen Druck.<\/p>\n<p>Oppositionsf\u00fchrer greift Regierung scharf an<\/p>\n<p>Der spanische Oppositionsf\u00fchrer Alberto N\u00fa\u00f1ez Feij\u00f3o von der konservativen Volkspartei sprach dennoch von einer \u00abInvasion\u00bb durch Migranten, hinter der Marokko stecke. Er bezichtigte S\u00e1nchez und dessen Regierung der L\u00fcge. Sie h\u00e4tten behauptet, es habe keine Warnung vor der Migrationskrise gegeben und Marokko habe dazu auch nicht angestiftet. Beides sei nicht wahr.\u00a0<\/p>\n<p>In Ceuta forderten Tausende Menschen unter einem Meer spanischer Flaggen eine R\u00fcckkehr zur Normalit\u00e4t und den Verbleib der Exklave bei Spanien. \u00abCeuta verkauft sich nicht, Ceuta ergibt sich nicht\u00bb, stand auf Transparenten.<\/p>\n<p>Am 30. und 31. Juli waren nach Regierungsangaben mindestens 72.000 Migranten nach Ceuta gestr\u00f6mt. Einen Monat sp\u00e4ter waren noch immer etwa 5.000 von ihnen in der Exklave. Sie campierten zum Teil auf Stra\u00dfen und Str\u00e4nden, was f\u00fcr die 83.000 Einheimischen eine gro\u00dfe Belastung darstellt. Immer wieder kommt es zu Demonstrationen und teilweise auch zu gewaltt\u00e4tigen \u00dcbergriffen auf Migranten und privaten Hilfsorganisationen.\u00a0<\/p>\n<p>Spanien darf die Migranten aus rechtlichen Gr\u00fcnden nicht kollektiv abschieben, sondern muss jeden Asylantrag individuell entscheiden. Das d\u00fcrfte noch Wochen oder Monate dauern. Auf das Festland will die spanische Zentralregierung die Menschen aber auch nicht bringen, weil Ceuta nicht zum Schengenraum geh\u00f6rt und andere Schengenmitglieder dann Grenzkontrollen zu Spanien einf\u00fchren k\u00f6nnten, wie dies etwa Italien schon getan hat.\u00a0<\/p>\n<p>Auch Rechtspopulisten demonstrierten\u00a0<\/p>\n<p>Aufgerufen zu den Kundgebungen am Tag des Regionalfeiertages in Ceuta hatte der Dachverband FEMP der spanischen Kommunen, der von der konservativen oppositionellen Volkspartei PP geleitet wird. Auch die rechtspopulistische Vox beteiligte sich an den Demonstrationen. \u00abCeuta ist spanisch und wird nicht allein gelassen\u00bb, sagte B\u00fcrgermeister Jos\u00e9 Luis Mart\u00ednez-Almeida.\u00a0<\/p>\n<p>Nach Angaben der Vertretung der Zentralregierung beteiligten sich rund 50.000 Menschen an der Kundgebung in Madrid, die nach einem Gericht des nationalen TV-Senders RTVE die gr\u00f6\u00dfte Einzelveranstaltung des Abends war. PP-Generalsekret\u00e4r Miguel Tellado sprach von rund 2.000 Kundgebungen in ganz Spanien und forderte erneut den R\u00fccktritt der Regierung und Neuwahlen.<\/p>\n<p>In einigen St\u00e4dten wie etwa in Barcelona oder Bilbao gab es Gegendemonstrationen, bei denen sich die Teilnehmer gegen Rassismus aussprachen. \u00abKein Mensch ist illegal\u00bb, war dort auf Transparenten zu lesen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Madrid\/Ceuta (dpa) &#8211; Angesichts der Migrationskrise in Ceuta haben Zehntausende Menschen bei landesweiten Kundgebungen f\u00fcr die Zugeh\u00f6rigkeit der&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1277088,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1841],"tags":[1605,250953,3364,29,1721,30,3876,382,1209,4026],"class_list":["post-1277087","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-bielefeld","tag-bielefeld","tag-ceuta","tag-de","tag-deutschland","tag-finanzen","tag-germany","tag-marokko","tag-migration","tag-nordrhein-westfalen","tag-spanien"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117204631309043470","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1277087","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1277087"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1277087\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1277088"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1277087"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1277087"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1277087"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}