{"id":1278175,"date":"2026-09-03T13:59:18","date_gmt":"2026-09-03T13:59:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1278175\/"},"modified":"2026-09-03T13:59:18","modified_gmt":"2026-09-03T13:59:18","slug":"moebelindustrie-billigware-aus-china-ueberrollt-die-naechste-deutsche-branche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1278175\/","title":{"rendered":"M\u00f6belindustrie: Billigware aus China \u00fcberrollt die n\u00e4chste deutsche Branche"},"content":{"rendered":"<p>Deutschlands M\u00f6belindustrie hat binnen vier Jahren 20 Prozent ihres Umsatzes verloren. Die Branche fordert nun drastische Ma\u00dfnahmen gegen die Konkurrenz aus dem Ausland.<\/p>\n<p class=\"c-inline-alert__description\">Klicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">China flutet den deutschen Markt mit M\u00f6beln. \u00dcber 60 Prozent der hierzulande verkauften Sessel, Sofas, Tische, St\u00fchle, Betten oder Schr\u00e4nke stammen mittlerweile aus dem Ausland, meldet der Verband der deutschen M\u00f6belindustrie (VDM). \u201eUnd China sticht dabei hervor\u201c, sagte VDM-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Jan Kurth bei der Vorlage der Halbjahresbilanz f\u00fcr seine Branche.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich steht die Volksrepublik auf Platz eins der Importstatistik. Im ersten Halbjahr 2026 wurden von dort M\u00f6bel im Wert von knapp 1,7 Milliarden Euro nach Deutschland geschickt. Gerade in den vergangenen Jahren sind die Verkaufszahlen sprunghaft gestiegen \u2013 die Rede ist von 81 Prozent Zuwachs im Zeitraum 2017 bis 2025. <\/p>\n<p>Nur noch Polen kann mithalten<\/p>\n<p>Ziel ist dabei nicht nur Deutschland, auch in anderen europ\u00e4ischen M\u00e4rkten landen die billigen M\u00f6bel aus Fernost. Sie werden vor allem in gro\u00dfen M\u00f6belh\u00e4usern, bei Versendern und bei M\u00f6bel-Discountern angeboten. \u201eChina lenkt Produktion nach Europa, erst recht seit der Markt in den USA wegen der Z\u00f6lle praktisch verschlossen ist\u201c, beschreibt Branchenvertreter Kurth.<\/p>\n<p>Mithalten kann da nur noch Polen mit zuletzt gut 1,5 Milliarden Euro Importvolumen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres. Das Nachbarland, in dem auch deutsche Hersteller eigene Produktionsst\u00e4tten unterhalten, lag in der Vergangenheit immer wieder vor der Volksrepublik, wurde zuletzt aber abgel\u00f6st als Hauptlieferant. <\/p>\n<p>Kurth fordert nun politische Unterst\u00fctzung \u2013 in Form von Schutzz\u00f6llen. \u201eBeim Blick nach China sollten wir nicht naiv sein: Produktion und Export werden dort staatlich gelenkt und subventioniert.\u201c Dazu komme die massiv unterbewertete chinesische W\u00e4hrung. Zwar gebe es Mechanismen wie Anti-Dumping-Verfahren. Die aber w\u00fcrden nicht funktionieren, auch weil sie viel zu lange dauern. <\/p>\n<p>Europa m\u00fcsse deutlich entschlossener auf Wettbewerbsverzerrungen reagieren. \u201eFairer Wettbewerb setzt voraus, dass Unternehmen unter vergleichbaren Bedingungen miteinander konkurrieren. Deshalb ist eine Diskussion um die Einf\u00fchrung allgemeiner Schutzz\u00f6lle notwendig.\u201c Und dabei gehe es l\u00e4ngst nicht nur um einzelne Branchen wie M\u00f6bel, mahnt Kurth: \u201eEs geht um den Schutz des industriellen Kerns in Europa.\u201c<\/p>\n<p>Die Auswirkungen von Schutzz\u00f6llen bekommt die deutsche M\u00f6belindustrie derzeit selbst zu sp\u00fcren: Das eigene Gesch\u00e4ft in den USA hat zuletzt deutlich verloren \u2013 im ersten Halbjahr um stattliche 15 Prozent. Gerade die Vereinigten Staaten galten in der heimischen M\u00f6belindustrie in den vergangenen Jahren als Absatzmarkt mit besonders gro\u00dfem Potenzial.<\/p>\n<p>Die deutschen Hersteller sind zunehmend auf Exporte angewiesen. Denn im eigenen Land laufen die Gesch\u00e4fte unver\u00e4ndert schlecht. <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/plus6a0898989c68f73e5afcc6fb\/einrichtung-die-deutschen-sind-im-sofa-streik-die-tiefe-krise-der-moebel-branche.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/plus6a0898989c68f73e5afcc6fb\/einrichtung-die-deutschen-sind-im-sofa-streik-die-tiefe-krise-der-moebel-branche.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bereits im vierten Jahr hintereinander sinken die Verkaufszahlen<\/a>. Auf rund 7,7 Milliarden Euro taxiert der VDM den Umsatz der deutschen M\u00f6belindustrie im ersten Halbjahr, das sind nominal 2,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Auslandserl\u00f6se zeigten sich dabei stabil, im Inland dagegen gab es ein Minus von \u00fcber vier Prozent.<\/p>\n<p>Konsumzur\u00fcckhaltung und fehlender Wohnungsbau<\/p>\n<p>Verluste gab es dabei in nahezu allen Bereichen: von Wohnm\u00f6beln, \u00fcber Polsterm\u00f6bel bis zu B\u00fcroeinrichtung und Matratzen. Allein der Bereich <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article6a201a37aa3fa782d14706b3\/moebelindustrie-die-kueche-trotzt-der-krise.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article6a201a37aa3fa782d14706b3\/moebelindustrie-die-kueche-trotzt-der-krise.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">K\u00fcche zeigt sich stabil<\/a>, mit sogar einem kleinen Plus von einem Prozent. Allerdings ist dieses Segment auch besonders stark im Export. Fast jede zweite in Deutschland produzierte K\u00fcche wird nach Angaben des VDM ins Ausland verkauft.<\/p>\n<p>Es seien aber nicht nur die schlechten Rahmenbedingungen, die der M\u00f6belindustrie mit ihren nur noch 374 Betrieben zu schaffen machen. Dazu komme die anhaltende Kaufzur\u00fcckhaltung in Deutschland. \u201eDie Verbraucher kaufen seltener und verschieben gr\u00f6\u00dfere Anschaffungen\u201c, erkl\u00e4rt Philipp Hoog von der Handelsberatung BBE. Hohe Ausgaben f\u00fcr Lebensmittel, Energie und Gesundheit sowie Sorgen vor weiteren Preissteigerungen w\u00fcrden die Bereitschaft d\u00e4mpfen, Geld f\u00fcr Einrichtung auszugeben. \u201eZumal sich auf neue <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/themen\/moebel\/\" target=\"_blank\" title=\"Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.businessinsider.de\/themen\/moebel\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">M\u00f6bel<\/a> vergleichsweise leicht verzichten l\u00e4sst\u201c, erg\u00e4nzt Branchenexperte Christoph Lamsfu\u00df vom Handelsforschungsinstitut IFH aus K\u00f6ln.<\/p>\n<p>Es sei denn, die Kunden beziehen einen Neubau. Aber in diesem Bereich stockt es in Deutschland. Zwar w\u00fcrden die Baugenehmigungen aktuell wieder anziehen. Die Zahl der Fertigstellungen dagegen bleibt auf niedrigem Niveau, meldet das M\u00fcnchener Ifo-Institut, das mit lediglich 185.000 Einheiten im Jahr 2026 rechnet. Erst im n\u00e4chsten Jahr k\u00f6nnte es wieder etwas bergauf gehen. Das Niveau liegt aber weiter deutlich unter dem Bedarf von j\u00e4hrlich rund 320.000 neuen Wohnungen, von denen beim Bundesinstitut f\u00fcr Bau-, Stadt- und Raumforschung die Rede ist. <\/p>\n<p>\u201eWo weniger gebaut und umgezogen wird, sinkt auch der Einrichtungsbedarf\u201c, schlussfolgert Industrievertreter Kurth. Er sieht daher die Politik gefordert, \u00fcber beschlossene Ma\u00dfnahmen wie den Bau-Turbo hinaus <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/finanzen\/plus6a16a7d9f1c0dd3f2e7d625c\/ueberragendes-oeffentliches-interesse-des-wohnungsbaus-mit-ausnahme-der-kreuzkroete.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/finanzen\/plus6a16a7d9f1c0dd3f2e7d625c\/ueberragendes-oeffentliches-interesse-des-wohnungsbaus-mit-ausnahme-der-kreuzkroete.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">bessere Rahmenbedingungen f\u00fcr private Investitionen in Wohneigentum<\/a> zu schaffen, etwa durch das Absenken von Baunebenkosten wie der Grunderwerbssteuer oder auch \u00fcber steuerliche Abschreibungsm\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p>Porta-\u00dcbernahme wird in K\u00fcrze angemeldet<\/p>\n<p>F\u00fcr das laufende Jahr bleibt der VDM dementsprechend vorsichtig \u2013 und rechnet mit Verweis auf die bisherige Auftragslage mit einem Umsatzr\u00fcckgang von rund drei Prozent im Gesamtjahr. Die Hersteller passen ihre Kapazit\u00e4ten an das aktuelle Marktumfeld an. So planen einer aktuellen Verbandsumfrage zufolge 40 Prozent der Mitgliedsunternehmen Kurzarbeit im laufenden dritten Quartal, knapp 30 Prozent wollen Stellen abbauen. F\u00fcr einzelne Betriebe ist die Lage dabei existenzbedrohend \u2013 auch wenn der Kreditversicherer <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/themen\/allianz\/\" target=\"_blank\" title=\"Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.businessinsider.de\/themen\/allianz\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Allianz<\/a> Trade zuletzt von einer nachlassenden Dynamik beim Insolvenzgeschehen berichtete.<\/p>\n<p>Auch der M\u00f6belhandel in Deutschland bleibt in Bewegung. So will Branchenriese XXXLutz den Konkurrenten Porta \u00fcbernehmen. Angek\u00fcndigt wurde der entsprechende Plan bereits im Januar 2025, seither l\u00e4uft eine Vorpr\u00fcfung, auch Pr\u00e4notifikationsverfahren genannt. \u201eDie Kartellbeh\u00f6rden haben eine Unmenge an Fragen. Und die wollen und m\u00fcssen wir sehr genau beantworten. Das dauert dann eben\u201c, erkl\u00e4rt Alois Kobler, der Deutschland-Chef von XXXLutz. Der Manager spricht von mehreren Hunderttausend Datenpunkten, die zusammengetragen werden m\u00fcssen, etwa zum Einzugsgebiet und der lokalen Wettbewerbssituation jeder einzelnen Filiale, zu Sortimentsstrukturen, Marketing und Logistik oder auch zu Lieferanten und Einkaufskonditionen. Nun aber gibt es Bewegung.<\/p>\n<p>Nach WELT-Informationen wird XXXLutz die \u00dcbernahme am 7. September bei der EU-Kommission anmelden, die aufgrund der Gr\u00f6\u00dfe des geplanten Deals zust\u00e4ndig ist. Die Beh\u00f6rden haben dann im Fusionskontrollverfahren zun\u00e4chst 25 Arbeitstage Zeit, um den Fall zu bewerten. Gibt es in dieser sogenannten Phase eins schwerwiegende wettbewerbliche Bedenken, folgt eine zweite Phase mit noch einmal 90 Arbeitstagen Pr\u00fcfdauer. Bei komplexen F\u00e4llen kann diese Frist zudem verl\u00e4ngert werden.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend XXXLutz und Porta nicht mit Schwierigkeiten rechnen, spricht sich die M\u00f6belindustrie gegen den geplanten Zusammenschluss aus. \u201eWir beobachten die fortschreitende Konsolidierung im M\u00f6belhandel mit Sorge\u201c, sagt VDM-Chef Kurth. \u201eDenn die mittelst\u00e4ndischen Hersteller sehen sich immer weniger, zugleich aber immer m\u00e4chtigeren Handelspartnern gegen\u00fcber.\u201c Und die angestrebte \u00dcbernahme der Porta-Gruppe durch XXXLutz w\u00fcrde das ohnehin bestehende Ungleichgewicht weiter versch\u00e4rfen.<\/p>\n<p><b>Dieser Artikel wurde f\u00fcr das Wirtschaftskompetenzcenter von WELT und \u201e<\/b><a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.businessinsider.de\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\"><b>Business Insider Deutschland\u201c<\/b><\/a><b> erstellt.<\/b><\/p>\n<p><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/autor\/carsten-dierig\/\" target=\"_blank\" title=\"Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet\" rel=\"noopener nofollow\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/autor\/carsten-dierig\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\"><b>Carsten Dierig<\/b><\/a><b> ist Wirtschaftsredakteur in D\u00fcsseldorf. Er berichtet \u00fcber Handel und Konsumg\u00fcter, Maschinenbau und die Stahlindustrie sowie Mittelstandsunternehmen.<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Deutschlands M\u00f6belindustrie hat binnen vier Jahren 20 Prozent ihres Umsatzes verloren. 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