{"id":1278398,"date":"2026-09-03T16:55:16","date_gmt":"2026-09-03T16:55:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1278398\/"},"modified":"2026-09-03T16:55:16","modified_gmt":"2026-09-03T16:55:16","slug":"hackerangriff-buerger-daten-koennten-veroeffentlicht-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1278398\/","title":{"rendered":"Hackerangriff: B\u00fcrger-Daten k\u00f6nnten ver\u00f6ffentlicht werden"},"content":{"rendered":"<p>Das Land Berlin wird nach einem umfangreichen Cyberangriff auf die Verwaltung erpresst. Am Freitag l\u00e4uft die Frist der Kriminellen ab.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Nach dem tagelangen Cyberangriff auf das Datennetz der Verwaltung sieht die Berliner Landesregierung die Gefahr, dass Daten von B\u00fcrgern ver\u00f6ffentlicht werden k\u00f6nnten. \u00abEs ist nicht auszuschlie\u00dfen, dass die mutma\u00dflichen T\u00e4ter am morgigen Freitag, dem 4. September 2026, die von ihnen gestohlenen Daten ver\u00f6ffentlichen. Darunter k\u00f6nnen nach jetzigem Kenntnisstand auch personenbezogene Daten von Besch\u00e4ftigten des Landes Berlin, aber auch von B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern sowie Unternehmen sein\u00bb, hie\u00df es in einem Schreiben der Senatskanzlei.<\/p>\n<p>Nach dem Angriff verlangt eine Gruppierung professioneller Hacker vom Land Berlin bis Freitag ein L\u00f6segeld von rund zwei Millionen Euro. Das sagte Senatssprecherin Christine Richter der Deutschen Presse-Agentur. \u00abEs ist richtig, dass eine Gruppe mit dem Namen Rhysida sich zu der Tat bekannt hat und behauptet, im Besitz von gestohlenen Daten im Umfang von 5,7 Terabyte zu sein.\u00bb<\/p>\n<p>Sind weitere Daten abgeflossen?<\/p>\n<p>\u00abEs liegen derzeit keine Erkenntnisse vor, dass das Landesnetz noch infiltriert ist\u00bb, hie\u00df es in dem Schreiben der Senatskanzlei. Die forensischen Untersuchungen dauerten aber an. Gegenstand der Untersuchungen ist auch, ob m\u00f6glicherweise weitere Daten abgeflossen sind.<\/p>\n<p>Seit vergangenen Freitag habe die Gruppe die gestohlenen Daten im Darknet im Rahmen einer Versteigerung zum Kauf angeboten. \u00abDas Mindestgebot liegt bei 30 Bitcoins, also rund zwei Millionen Euro. Die Versteigerung l\u00e4uft bis Freitag\u00bb, sagte Richter. \u00abEs muss davon ausgegangen werden, dass die Daten im Anschluss weiterver\u00e4u\u00dfert oder ganz oder in Teilen ver\u00f6ffentlicht werden.\u00bb<\/p>\n<p>Verbindungen zu Russland lassen sich nicht ausschlie\u00dfen<\/p>\n<p>Nach Wissen des Senats handele es sich um eine hochprofessionelle Gruppierung, die mit diversen Cyberattacken auf Ziele in Nord- und S\u00fcdeuropa, Deutschland und den USA in den vergangenen Jahren in Verbindung gebracht werde. \u00abErkenntnisse \u00fcber Verbindungen nach Russland oder gar dem russischen Staat liegen nicht vor, k\u00f6nnen aber auch nicht ausgeschlossen werden.\u00bb<\/p>\n<p>Der Cyberangriff war am 14. August bekanntgeworden. Nach bisherigen Erkenntnissen flossen vom 7. bis zum 12. August Daten in gro\u00dfem Umfang ab. Darunter sind auch sensible, also zum Beispiel personenbezogene Daten. Berlins Regierender B\u00fcrgermeister Kai Wegner (CDU) hat am Freitag erkl\u00e4rt, das Land Berlin lasse sich nicht erpressen.<\/p>\n<p>dpa-infocom GmbH<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das Land Berlin wird nach einem umfangreichen Cyberangriff auf die Verwaltung erpresst. 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