{"id":127902,"date":"2025-05-21T11:07:13","date_gmt":"2025-05-21T11:07:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/127902\/"},"modified":"2025-05-21T11:07:13","modified_gmt":"2025-05-21T11:07:13","slug":"bewegungstermine-in-berlin-kein-strassenkampf-ohne-buecher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/127902\/","title":{"rendered":"Bewegungstermine in Berlin: Kein Stra\u00dfenkampf ohne B\u00fccher"},"content":{"rendered":"<p class=\"bodytext paragraph first  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-1\" pos=\"1\">E s gibt ja Kommunist:innen, die beschr\u00e4nken ihre politische Praxis auf das Organisieren von Lenin-Lesekreisen. Und es gibt Anarchist:innen, die sagen, dass nichts z\u00e4hlt au\u00dfer die direkte Aktion, dass man zum Anz\u00fcnden eines M\u00fcllcontainers doch wirklich keine Theorieseminare ben\u00f6tigt.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-2\" pos=\"2\">Dabei geh\u00f6ren linke Theorie und Praxis untrennbar zusammen. Linke Theorie dreht sich darum, das eigene Handeln zu fundieren: Um die Welt zu ver\u00e4ndern, muss man sie erst einmal verstanden haben. Erst in der Praxis zeigt sich demnach, ob Theorien tragf\u00e4hig sind \u2013 Praxis ohne Theorie ist dagegen blind, und kann deshalb ordentlich daneben gehen.<\/p>\n<p>      Linke Buchtage 2025<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-5\" pos=\"4\">Zum Gl\u00fcck stellen Bewegungsakteure in Berlin und Umgebung fortlaufend kostenlose Bildungsangebote zur Verf\u00fcgung, um die linke Praxis theoretisch zu reflektieren und zu verbessern. Da sind zum Beispiel die <strong><a href=\"https:\/\/linkebuchtage.de\/\" target=\"_blank\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\">linken Buchtage<\/a><\/strong>, die am Wochenende (23. \u2013 25. 5.) wieder im Kreuzberger Mehringhof stattfinden. In zahlreichen Veranstaltungen der linken Verlagsh\u00e4user werden hier die neusten Erzeugnisse der linken Theoriebildung debattiert.<\/p>\n<p>tazplan<\/p>\n<p class=\"bodytext first paragraph last\">Der <strong>taz plan<\/strong> erscheint auf <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/taz-Plan\/!t5614025\" target=\"_blank\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\">taz.de\/tazplan<\/a> und immer Mittwochs und Freitags in der Printausgabe der <strong>taz<\/strong>.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-7\" pos=\"5\">Die Themen sind dabei so vielf\u00e4ltig wie die linke Praxis selbst. Unm\u00f6glich k\u00f6nnen hier alle Veranstaltungen vorgestellt werden. Am Freitag sprechen beispielsweise Michael Hirsch und Kilian J\u00f6rg \u00fcber ihr Buch <strong>\u201eDurchl\u00f6chert den Status Quo!\u201c<\/strong>, das sich mit dem franz\u00f6sischen Konzept der Zone \u00e0 d\u00e9fendre (ZAD) befasst, also mit autonomen Zonen, die gegen den Staat verteidigt werden (23. 5., SFE Raum 2, 18 Uhr).<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-8\" pos=\"6\">Am Samstag erl\u00e4utert Ruby Rebelde das Ph\u00e4nomen der Sexarbeitsfeindlichkeit, also der Diskriminierung und Verfolgung von Sex\u00adar\u00adbei\u00adte\u00adr:in\u00adnen durch Politik und Medien, mit der sich Rebelde im Buch <strong>\u201eWarum sie uns hassen\u201c<\/strong> auseinandergesetzt hat (24. 5., SFE Raum 1, 14 Uhr).<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-9\" pos=\"7\">Am Sonntag schlie\u00dflich referiert Ismail K\u00fcpeli \u00fcber sein Buch <strong>\u201eGraue W\u00f6lfe\u201c<\/strong>, das sich mit dem t\u00fcrkischen Rechtsextremismus in Deutschland auseinandersetzt \u2013 und was antifaschistische Gegenstrategien diesem entgegensetzen k\u00f6nnen (25. 5., SFE Raum 1, 14 Uhr). Alle Infos zu weiteren Veranstaltungen gibt es unter <a href=\"http:\/\/linkebuchtage.de\" target=\"_blank\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\">linkebuchtage.de<\/a>.<\/p>\n<p>      Mehr Anarchie wagen!<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-12\" pos=\"9\">In Potsdam werden derweil <strong><a href=\"https:\/\/atagepdm.noblogs.org\/\" target=\"_blank\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\">auf den A-Tagen<\/a><\/strong> Fragen des Kriegs und des Militarismus aus anarchistischer Perspektive debattiert. Los geht es schon am Donnerstag, den 22. 5., mit einer <strong>Einf\u00fchrung in den Anarchafeminismus<\/strong> (Buchladen Sputnik, Charlottenstra\u00dfe 28, 19:30 Uhr). Am Freitag beginnt der Tag mit einem <strong>Stadtspaziergang zu Orten des Widerstands gegen Militarismus und Krieg<\/strong> (Startpunkt: Desateurdenkmal, Platz der Einheit, 14:30 Uhr).<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-13\" pos=\"10\">Am Samstag (24. 5.) geht es im Hausprojekt LaDatscha (Am Babelsberger Park 15) etwa um <strong>ukrainische An\u00adar\u00adchis\u00adt:in\u00adnen<\/strong> (15 Uhr) und <strong>Antimilitarismus in Israel<\/strong> (17 Uhr). Am Sonntag findet dort noch ein <strong>Demotraining<\/strong> und eine <strong>Abschlussdiskussion<\/strong> statt. <a href=\"https:\/\/atagepdm.noblogs.org\/\" target=\"_blank\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\">Alle weiteren Infos gibt es hier<\/a>.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-15\" pos=\"11\">Doch auch noch andere aktivistische Initiativen stellen ihre Widerstandspraxen vor. Auf einer <a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/p\/DJPfk8nsu2Z\/\" target=\"_blank\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\"><strong>Veranstaltung von RESQSHIP e.V.<\/strong> <\/a> wird etwa \u00fcber die Seenotrettung im Mittelmeer informiert. Das Segelschiff Nadir ist dort kontinuierlich unterwegs, um die Route nach Lampedusa f\u00fcr Mi\u00adgran\u00adt:in\u00adnen sicherer zu machen. Gezeigt wird eine Dokumentation, die drei Wochen lang die Rettungseins\u00e4tze der Nadir begleitet hat. Der Film wird auf Englisch, Deutsch, Italienisch und Franz\u00f6sisch mit englischen Untertiteln gezeigt (Mittwoch, 21. 5., Aquarium am S\u00fcdblock, Kottbusser Tor, 19 Uhr).<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-16\" pos=\"12\">\n        <strong>\u201eDen Faschos keinen Meter!\u201c<\/strong>\n      <\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-17\" pos=\"13\">Um konkrete antifaschistische Praxis geht es dagegen am Samstag (24. 5.). Da mobilisiert n\u00e4mlich das Umfeld des Querfront- und Querdenken-B\u00fcndnisses \u201eDeutschland steht auf\u201c mal wieder nach Berlin. In Telegram-Kan\u00e4len wird unter dem Motto \u201eFrieden, Freiheit, Volksentscheide\u201c um 13 Uhr zum Brandenburger Tor gerufen. Dort sollen dann zum Beispiel der Rechtsau\u00dfen-Agitator Hans-Georg Ma\u00dfen, der Rechtsextremist J\u00fcrgen Els\u00e4sser und der Querdenken-Verleger Hendrik Sodenkamp sprechen.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph last  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-18\" pos=\"14\">Die Rechten wollen sich schon um 11 Uhr am Berliner Hauptbahnhof sammeln. Um 15 Uhr startet dann laut Plan eine Demo vom Brandenburger Tor aus. Gegenprotest und St\u00f6raktionen werden von An\u00adti\u00adfa\u00adschis\u00adt:in\u00adnen organisiert. Unter dem Motto <strong>\u201eDen Faschos keinen Meter\u201c<\/strong> kursieren Aufrufe, sich ab 12 Uhr rund um das Brandenburger Tor zu sammeln. Mit weiteren Informationen ist in den n\u00e4chsten Tagen zu rechnen.<\/p>\n<p><script async src=\"\/\/www.instagram.com\/embed.js\"><\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"E s gibt ja Kommunist:innen, die beschr\u00e4nken ihre politische Praxis auf das Organisieren von Lenin-Lesekreisen. 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