{"id":127916,"date":"2025-05-21T11:14:02","date_gmt":"2025-05-21T11:14:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/127916\/"},"modified":"2025-05-21T11:14:02","modified_gmt":"2025-05-21T11:14:02","slug":"bericht-hauseigene-ki-modelle-von-apple-auch-fuer-developer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/127916\/","title":{"rendered":"Bericht: Hauseigene KI-Modelle von Apple auch f\u00fcr Developer"},"content":{"rendered":"<p>Zur Durchsetzung von KI-Modellen tragen nicht nur die Hersteller selbst bei, sondern insbesondere die Entwicklergemeinde: Sie ist es, die ChatGPT, Claude oder Llama in ihre eigenen Apps integriert und damit (weiter) popularisiert. Dieses Kniffes will sich nun auch Apple bedienen: K\u00fcnftig ist geplant, eigene Sprachmodelle und andere KI-Technik, die der iPhone-Konzern entwickelt hat, f\u00fcr Developer freizugeben. Das berichtet die <a href=\"https:\/\/www.bloomberg.com\/news\/articles\/2025-05-20\/apple-to-open-ai-models-to-developers-betting-that-it-will-spur-new-apps\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">Finanznachrichtenagentur Bloomberg<\/a>.<\/p>\n<p>SDK und Frameworks schon auf der WWDC<\/p>\n<p>Ein passendes Software Development Kit (SDK) samt entsprechender Frameworks, die eine Entwicklung von KI-Funktionen auf Basis von Apples Large Language Models (LLMs) erlaubt, k\u00f6nnte bereits zur <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/WWDC25-Special-Event-am-Pfingstmontag-um-19-Uhr-10390587.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Entwicklerkonferenz WWDC ab dem 9. Juni<\/a> pr\u00e4sentiert werden, hei\u00dft es. Die Frage ist noch, wie weitgehend die Funktionen sind.<\/p>\n<p>Aktuell gelten die Features, die Apple im Rahmen seines KI-Systems <a class=\"heiseplus-lnk\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/ratgeber\/22-Tipps-zu-iOS-18-4-Apple-Intelligence-auf-iPhones-in-Deutschland-10329236.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Apple Intelligence<\/a> auf iPhone, iPad, Mac und Vision Pro offeriert, als eher mau. So kann man etwa <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Schreibwerkzeuge-So-funktionieren-Apples-KI-Writing-Tools-9818327.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Texte umschreiben<\/a> lassen, Benachrichtigungen und E-Mails <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Wirre-AI-Summaries-Apple-verspricht-Klarstellung-gegen-generative-Fake-News-10230017.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">werden zusammengefasst<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Image-Playground-So-funktioniert-Apples-Bildgenerator-9995774.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bilder lassen sich erstellen<\/a> \u2013 letzteres aber nicht fotorealistisch. Es existiert <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Siri-Immer-noch-Probleme-einfache-Fragen-zu-beantworten-10323345.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">weder ein richtiger Chatbot<\/a> \u2013 den stellt optional OpenAI \u2013, noch sind die Outputs herausragend. Allerdings hie\u00df es zuletzt, <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/KI-und-Siri-Probleme-Warum-so-viel-an-Apple-Intelligence-haengt-10387619.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Apple n\u00e4here sich<\/a> dank gro\u00dfer Investitionen der Konkurrenz zumindest an.<\/p>\n<p>Erst kleine, lokale Modelle<\/p>\n<p>Offenbar liegt der Fokus ohnehin bei kleineren Sprachmodellen, die auf dem iPhone selbst laufen \u2013 zumindest am Anfang. Diese sind aber noch schw\u00e4cher als Apples vollwertiges KI-System, das <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Sicherheitsexperte-Schneier-lobt-Datenschutz-bei-Apple-Intelligence-9789869.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">bei anspruchsvollere Aufgaben in die Cloud wechselt<\/a>. Schon jetzt k\u00f6nnen Entwickler zudem die Standard-KI-Funktionen wie die Schreibwerkzeuge, Genmoji oder Image Playground samt Benachrichtigungszusammenfassungen verwenden. Sie sind eigentlich standardm\u00e4\u00dfig aktiv, wobei es <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Kein-Apple-Intelligence-fuer-WhatsApp-Co-Spekulationen-ueber-Meta-Blockade-10355914.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">M\u00f6glichkeiten gibt, sie zu umgehen<\/a>.<\/p>\n<p>Sinn von SDK und Frameworks ist nun, dass es nun f\u00fcr Entwickler m\u00f6glich wird, eigene KI-Funktionen auf Basis der Apple-Technik zu schreiben. Was das kostet \u2013 und ob es vielleicht sogar gratis ist \u2013 bleibt abzuwarten. Vorbild soll der App Store an sich sein: Mit Erscheinen des Softwareladens f\u00fcr iOS im Jahr 2008 hatte Apple auch zahlreiche eigene Technologien f\u00fcr Entwickler freigegeben. Denkbar ist weiterhin, dass Apple auf der WWDC neue eigene Sprachmodelle zeigt. An einer &#8222;LLM-Siri&#8220; arbeitet der Konzern allerdings erst f\u00fcr 2026 oder gar 2027.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:bsc@heise.de\" title=\"Ben Schwan\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">bsc<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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