{"id":1279252,"date":"2026-09-04T02:58:27","date_gmt":"2026-09-04T02:58:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1279252\/"},"modified":"2026-09-04T02:58:27","modified_gmt":"2026-09-04T02:58:27","slug":"it-sicherheit-hackerangriff-in-berlin-ultimatum-der-erpresser-laeuft-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1279252\/","title":{"rendered":"IT-Sicherheit: Hackerangriff in Berlin \u2013 Ultimatum der Erpresser l\u00e4uft ab"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Das Ultimatum, das Cyberkriminelle dem Land Berlin gestellt haben, l\u00e4uft am Nachmittag ab. Die Erpresser sind bei einem <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/datensicherheit\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Hackerangriff<\/a> auf das Datennetz der Berliner Verwaltung in gro\u00dfem Stil an Daten und Dokumente gelangt. Nach Angaben der Senatskanzlei fordert eine professionelle Hackergruppe namens Rhysida ein L\u00f6segeld von 30 Bitcoins, rund zwei Millionen Euro. Joachim Selzer, Sprecher des Chaos Computer Clubs, rechnet damit, dass zumindest Teile der riesigen Datenmenge dann ver\u00f6ffentlicht werden, wenn das Land Berlin sich nicht darauf einl\u00e4sst, wie er der Deutschen Presse-Agentur sagte.\u00a0\n<\/p>\n<p>Aktuelles<\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2026-08\/hackerangriff-berliner-verwaltung-cyberangriff-loesegeld-berlin-gxe\" data-ct-label=\"Erpressung: Land Berlin wird nach Hackerangriff erpresst\" data-uuid=\"3b8773aa-0b04-4140-8700-0eca918bc927\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Erpressung:<br \/>\n                        Land Berlin wird nach Hackerangriff erpresst<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2026-08\/hackerangriff-berlin-verwaltung-rhysida-erpressung-gxe\" data-ct-label=\"Hackerangriff auf Berliner Verwaltung: Berliner Senatskanzlei schweigt zu Erpressung durch Hacker\" data-uuid=\"16b4a310-5b84-4416-9c26-a996ba5c8576\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Hackerangriff auf Berliner Verwaltung:<br \/>\n                        Berliner Senatskanzlei schweigt zu Erpressung durch Hacker<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2026-09\/cyberangriff-berliner-verwaltung-hackergruppe-rhysida-loesegeldforderung-daten-gxe\" data-ct-label=\"Cyberangriff : Berliner Senat best\u00e4tigt Millionenforderung von Hackern\" data-uuid=\"556354c9-b99a-490d-943c-333cf0af568b\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Cyberangriff :<br \/>\n                        Berliner Senat best\u00e4tigt Millionenforderung von Hackern<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die gestohlenen Daten werden seit einer Woche im Darknet, einem nicht ohne Weiteres zug\u00e4nglichen Teil des Internets, im Rahmen einer Versteigerung zum Kauf angeboten, die am Nachmittag endet. Rhysida hat bei dem Mitte August bekanntgewordenen Hackerangriff nach eigenen Angaben Daten im Umfang von fast 5,8 Terabyte gestohlen.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Darunter k\u00f6nnen auch personenbezogene Daten von Besch\u00e4ftigten des Landes <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/berlin\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Berlin<\/a> sowie von B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern und von Unternehmen sein, wie die Senatskanzlei am Donnerstagabend mitteilte.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Das Mindestgebot bei der Auktion liegt bei 30 Bitcoins. Berlins Regierender B\u00fcrgermeister Kai Wegner (CDU) hat am Freitag vergangener Woche erkl\u00e4rt, das Land werde der Forderung der Erpresser nicht nachkommen.\u00a0\n<\/p>\n<p>            Cyberkriminelle k\u00f6nnten Daten an den Meistbietenden verkaufen            <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\u00abIch vermute, dass sie die leicht verk\u00e4uflichen Teile der Daten wie zum Beispiel Mailadressen dann auf dem Schwarzmarkt zum Kauf anbieten werden\u00bb, sagte Selzer. \u00abEs war m\u00f6glich, auf der Webseite der Gruppe seine Mailadresse zu hinterlassen und ein Gebot\u00bb, erkl\u00e4rte der IT-Experte. \u00abIch nehme an, dass in den vergangenen Tagen bereits Leute geboten haben und dass nach Ende des Ultimatums Kontakt zu diesen Leuten aufgenommen wird, um festzustellen, ob das wirklich ein ernst gemeintes Angebot ist.\u00bb\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">F\u00fcr die Cyberkriminellen gibt es noch weitere M\u00f6glichkeiten: \u00abEs kann nat\u00fcrlich sein, dass sie Daten, die f\u00fcr die Verwaltung peinlich sind, aber sich vielleicht nicht wahnsinnig gut verkaufen lassen, einfach nur zur Schau stellen\u00bb, so der IT-Administrator. \u00abAuch um die Botschaft zu hinterlassen: &#8222;Achtung, mit uns ist nicht zu spa\u00dfen&#8220;.\u00bb Den Cyberkriminellen ist nach Selzers Einsch\u00e4tzung daran gelegen, ernst genommen zu werden \u2013 auch mit Blick auf k\u00fcnftige Erpressungsversuche.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Er geht davon aus, dass sie bei dem Angriff aufs Datennetz der Senatsverkehrsverwaltung und der Bauverwaltung an Daten gekommen sind, deren Ver\u00f6ffentlichung tats\u00e4chlich unangenehm werden k\u00f6nnte: \u00abDie Hacker haben ja paar Seiten gezeigt, unter anderem mit Daten aus Disziplinarverfahren. Sie behaupten, auch Sicherheitsanalysen zur Angreifbarkeit der Berliner Wasserversorgung zu besitzen\u00bb, sagte Selzer.\u00a0\n<\/p>\n<p>            Hacker haben Daten in gro\u00dfem Umfang gestohlen            <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\u00abUnd sie sind offenbar an Passw\u00f6rter der Berliner Verwaltung im Klartext gekommen, von denen ein Teil schon ver\u00f6ffentlicht wurde. Ich hoffe sehr stark, dass genau diese Passw\u00f6rter inzwischen ge\u00e4ndert wurden.\u00bb Die Hacker behaupten, sie h\u00e4tten 5,8 Terabyte Daten bekommen. Das sind Zehntausende von Dokumenten \u2013 nach ihren Angaben darunter neben den Passw\u00f6rtern unter anderem auch Infrastrukturdaten, E-Mails, Telefonnummern, Kontonummern.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Betroffene, deren Daten ver\u00f6ffentlicht werden, sollten Strafanzeige erstatten, empfiehlt die Senatskanzlei \u2013 \u00fcber die Internetwache der Berliner Polizei oder bei jeder \u00f6rtlichen Polizeidienststelle. Die Besch\u00e4ftigten sind den Angaben zufolge bereits dar\u00fcber informiert, dass ihnen Beratung zur Verf\u00fcgung stehe.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Fest steht: Die Cyberkriminellen haben bei ihrem Hackerangriff die M\u00f6glichkeit gehabt, tagelang ins Datennetz der Verwaltung einzudringen und Daten abflie\u00dfen zu lassen. \u00abWenn die 5,8 Terabyte reine Textdaten w\u00e4ren, w\u00e4re das eine irrsinnige Datenmenge. Das ist mehr, als irgendein Mensch jemals in seinem Leben lesen k\u00f6nnte\u00bb, sagte Selzer. \u00abWeil sich eben auch Bilddaten darunter befinden, relativiert sich das ein bisschen.\u00bb\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:260904-930-630660\/1<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das Ultimatum, das Cyberkriminelle dem Land Berlin gestellt haben, l\u00e4uft am Nachmittag ab. 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