{"id":1279419,"date":"2026-09-04T04:46:12","date_gmt":"2026-09-04T04:46:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1279419\/"},"modified":"2026-09-04T04:46:12","modified_gmt":"2026-09-04T04:46:12","slug":"hoverair-versa-pocketkamera-lernt-fliegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1279419\/","title":{"rendered":"HoverAir Versa: Pocketkamera lernt fliegen"},"content":{"rendered":"<ol class=\"a-toc__list\">\n<li class=\"a-toc__item&#10;          &#10;            a-toc__item--counter&#10;          &#10;            a-toc__item--current\">\n<p>              HoverAir Versa: Pocketkamera lernt fliegen<\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p>Auf der letztj\u00e4hrigen IFA \u00fcberraschte HoverAir mit einer Wasserdrohne (<a class=\"heiseplus-lnk\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/tests\/HoverAir-Aqua-Autonome-Selfie-Drohne-fuer-Wassersportler-im-Test-11280240.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">siehe Test<\/a>), in diesem Jahr zeigt der Drohnenhersteller in Berlin mit dem \u201eHoverAir Versa\u201c eine Pocketkamera, die sich mit einem \u201eFl\u00fcgel\u201c-Aufsatz und wenigen Handgriffen in eine Selfie-Drohne verwandelt. Laut Hersteller komme man so dem Wunsch vieler Nutzer entgegen, m\u00f6glichst wenige Ger\u00e4te mit sich herumschleppen zu m\u00fcssen. Abstriche bez\u00fcglich Bildqualit\u00e4t und Funktionsumfang soll man bei dieser L\u00f6sung dennoch nicht machen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>So steckt HoverAir bei der Pocketkamera in dem \u00fcber drei Achsen stabilisierten Gimbal einen 1\/1,3 Zoll gro\u00dfen Sensor. Fotos nimmt die Versa mit einer Aufl\u00f6sung von 12 MPixel auf, Videos in bis zu 4K bei 60 Bildern pro Sekunde beziehungsweise in Zeitlupe bis zu 1080p und 120 Bildern pro Sekunde. Laut Hersteller sind auch verlustfreie vertikale Aufnahmen in 4K m\u00f6glich, ebenso mit zweifachem Zoom.<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/imgs\/18\/5\/1\/5\/8\/8\/2\/0\/Pocket-97575c7e843fcd0e.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>  <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" height=\"960\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 1280 \/ 960; object-fit: cover;\" width=\"1280\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>Hier ist die in Schwarz und Wei\u00df erh\u00e4ltliche Pocketkamera HoverAir Versa noch vom Flugmodul getrennt.<\/p>\n<p class=\"a-caption__source\">\n      (Bild:\u00a0heise medien \/ Nico Jurran)\n    <\/p>\n<p>Damit nicht genug: Die Kamera ist laut HoverAir in der Lage, in 10-Bit-HDR und 10-Bit-H-Log aufzunehmen. Gespeichert werden die Aufnahmen im internen 64-GByte-Speicher, der sich mit einer MicroSD-Karte noch einmal um bis zu 1 TByte erweitern l\u00e4sst. Um die Aufnahmen zu kontrollieren, ist ein 1,64 Zoll (rund 4,17 Zentimeter) gro\u00dfes Retina-OLED-Display eingebaut. Weiterhin stecken im Geh\u00e4use zwei Mikrofone und ein Lautsprecher.<\/p>\n<p>Im Drohnenmodus<\/p>\n<p>Wirklich interessant wird das Ger\u00e4t nat\u00fcrlich erst durch den Flugmodus. F\u00fcr diesen schiebt man eine Klappe auf der R\u00fcckseite der Kamera nach oben und steckt das Fl\u00fcgel-Modul auf. Der interne Akku der Kamera speist nun auch die Motoren in diesem Aufsatz. Erwartungsgem\u00e4\u00df sinkt damit die maximale Laufzeit mit einer Akkuladung \u2013 konkret von 3 Stunden auf 14 Minuten.<\/p>\n<p>Das Gewicht der Versa steigt mit dem Flugmodul von 163 Gramm auf 230 Gramm \u2013 und liegt damit weit unter der Grenze von 249 Gramm, ab der man f\u00fcr den Betrieb einer Drohne einen Kenntnisnachweis A1\/A3 ben\u00f6tigt (\u201ekleiner Drohnenf\u00fchrerschein\u201c). Man muss f\u00fcr das Modell aber eine Versicherung haben und sich \u2013 wegen der eingebauten Kamera \u2013 beim Luftfahrtbundesamt registrieren.<\/p>\n<p>Als H\u00f6chstgeschwindigkeit gibt HoverAir bei der Versa 36 km\/h an, womit sie schneller ist als HoverAirs Einstiegsdrohne X1, die auf 25,2 km\/h kommt. Wind soll das Modell bis 10,7 m\/s widerstehen, was Windst\u00e4rke 5 entspricht.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Flugmodi<\/p>\n<p>Bei den autonomen Flugvarianten kann man aus einer Reihe von Modi w\u00e4hlen, in denen die Drohne unter anderem \u00fcber der Zielperson in unterschiedlichen H\u00f6hen schwebt, von dieser r\u00fcckw\u00e4rts wegfliegt oder sie umkreist. Sie kann auch in mehreren Varianten vor dem Objekt r\u00fcckw\u00e4rts fliegen und dieses in einem bestimmten Winkel aufnehmen. Mit dabei soll auch ein \u201eInception\u201c-Modus sein, bei dem sich \u2013 passend zu den Aufnahmen aus dem gleichnamigen Film \u2013 der Gimbal dreht, w\u00e4hrend die Drohne eine Route abfliegt.<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/imgs\/18\/5\/1\/5\/8\/8\/2\/0\/Fluggera__t-aa1d2d37dc6c4b54.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>  <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" height=\"960\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 1280 \/ 960; object-fit: cover;\" width=\"1280\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>Mit wenigen Handgriffen verwandelt sich die Pocketkamera in eine Selfie-Drohne.<\/p>\n<p class=\"a-caption__source\">\n      (Bild:\u00a0heise medien \/ Nico Jurran)\n    <\/p>\n<p>Neu ist der Modus \u201eAI Frame\u201c, der bei Aufnahmen daf\u00fcr sorgt, dass etwa eine Person optimal im Bild platziert ist. Bei \u201e3D World\u201c fliegt die Drohne wiederum um ein Objekt herum und erzeugt dabei eine 3D-Ansicht, in der man sich sp\u00e4ter (etwa mit einer VR-Brille) bewegen kann. Abgerundet wird alles mit einer KI-gesteuerten Schnittfunktion.<\/p>\n<p>HoverAir hat zudem angek\u00fcndigt, eine Mini-Fernbedienung namens CoPilot auf den Markt zu bringen, mit der der Nutzer Abstand, Flugh\u00f6he und Aufnahmewinkel manuell regeln kann. Die Versa bleibt aber eine Selfie-Drohne, hier geht es eher um Feinjustage.<\/p>\n<p>Preis und Verf\u00fcgbarkeit<\/p>\n<p>Nach aktueller Planung soll die HoverAir Versa am 29. Oktober auf den Markt kommen. Das Bundle mit Kamera und Flugmodul wird bei 739 Euro starten. Wer einen Blick auf das neue Modell werfen will, kann HoverAir auf der IFA am Stand 103 in Halle 20 besuchen.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:nij@ct.de\" title=\"Nico Jurran\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">nij<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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