{"id":1279477,"date":"2026-09-04T05:22:21","date_gmt":"2026-09-04T05:22:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1279477\/"},"modified":"2026-09-04T05:22:21","modified_gmt":"2026-09-04T05:22:21","slug":"falsche-zahlen-der-eu-forscher-stellen-co2-berechnungen-fuer-elektroautos-in-frage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1279477\/","title":{"rendered":"Falsche Zahlen der EU? Forscher stellen CO2-Berechnungen f\u00fcr Elektroautos in Frage"},"content":{"rendered":"<p>Forscher der Technischen Universit\u00e4t M\u00fcnchen (TUM) stellen die CO2-Berechnung der EU f\u00fcr Elektroautos in Frage und fordern, k\u00fcnftig den gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeugs zu ber\u00fccksichtigen. TUM-Pr\u00e4sident Thomas Hofmann warnte zugleich vor einem einseitigen Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor: Ein Ausstieg aus einer Technologie aufgrund eines einzelnen Kriteriums sei \u00absicherlich nicht der richtige Weg\u00bb, sagte er der <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/top-uni-hat-nachgerechnet-co2-knall-plan-der-eu-fuer-e-autos-geht-nicht-auf-6a96b2d8d32756d4be19b57b\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bild<\/a>-Zeitung. Er fordert stattdessen \u00abTechnologieoffenheit\u00bb.<\/p>\n<p>                <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Elektro.jpeg\" alt=\"Bild: KI-generiert.\" itemprop=\"contentUrl\" class=\"story-img story-img--landscape\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\"\/><\/p>\n<p>                                                                            Falsche Zahlen der EU? Forscher stellen CO2-Berechnungen f\u00fcr Elektroautos in Frage<br \/>\n                                                                            <\/p>\n<p>                                        Bild: KI-generiert.<\/p>\n<p>Die Forscher werteten neunzehn Studien mit insgesamt 47 Szenarien aus. Demnach verursachen Elektroautos \u00fcber ihren Lebenszyklus im Durchschnitt 41 Prozent weniger CO2 als Verbrenner. Die Spannweite ist allerdings gross: Abh\u00e4ngig von Produktion und Strommix reicht die Bilanz von 89 Prozent weniger bis zu 21 Prozent mehr Emissionen.<\/p>\n<p>Besonders deutlich ist die Abweichung bei den f\u00fcr 2030 erwarteten Einsparungen. Die EU rechnet laut der vorgelegten Analyse durch den Hochlauf der Elektromobilit\u00e4t mit einer Verringerung um 188 Millionen Tonnen CO2. Eine von der TUM ausgewertete Studie kommt dagegen auf rund 80 Millionen Tonnen \u2013 108 Millionen Tonnen weniger. Damit w\u00fcrde das angestrebte Klimaziel f\u00fcr Personenwagen trotz eines stark steigenden Anteils von Elektroautos verfehlt.<\/p>\n<p>Als Schwachstelle der bisherigen Regulierung sehen die Wissenschaftler die Konzentration auf die Emissionen w\u00e4hrend des Fahrbetriebs. CO2 aus Fahrzeug- und Batterieproduktion, Stromerzeugung sowie Recycling werde bei der entscheidenden EU-Bewertung nicht ausreichend ber\u00fccksichtigt. Dadurch w\u00fcrden auch Investitionen etwa in CO2-armen Stahl oder eine klimafreundlichere Batterieproduktion kaum honoriert.<\/p>\n<p>Die TUM schl\u00e4gt deshalb eine schrittweise Reform vor. Hersteller sollen bis 2029 Daten zum gesamten Lebenszyklus ihrer Fahrzeuge erfassen. Ab 2032 soll ein verbindlicher EU-Standard gelten. Das Elektroauto bleibe dabei Teil der L\u00f6sung, betonen die Forscher. TUM-Professor Johannes Fottner formuliert das Ziel so: \u00abWir wollen das gute Elektroauto vom schlechten Elektroauto unterscheiden.\u00bb<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Forscher der Technischen Universit\u00e4t M\u00fcnchen (TUM) stellen die CO2-Berechnung der EU f\u00fcr Elektroautos in Frage und fordern, k\u00fcnftig&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1279478,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[3933],"tags":[331,332,1728,38734,548,663,158,3934,3935,13,952,14,15,16,12,425,383,193],"class_list":["post-1279477","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-eu","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-elektroautos","tag-emissionen","tag-eu","tag-europa","tag-europaeische-union","tag-europe","tag-european-union","tag-headlines","tag-klimawandel","tag-nachrichten","tag-news","tag-politik","tag-schlagzeilen","tag-technologie","tag-umwelt","tag-wissenschaft"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117211100842608761","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1279477","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1279477"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1279477\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1279478"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1279477"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1279477"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1279477"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}