{"id":1279558,"date":"2026-09-04T06:18:13","date_gmt":"2026-09-04T06:18:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1279558\/"},"modified":"2026-09-04T06:18:13","modified_gmt":"2026-09-04T06:18:13","slug":"europaeisch-japanische-mission-bepicolombo-startet-anflug-auf-den-merkur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1279558\/","title":{"rendered":"Europ\u00e4isch-japanische Mission: &#8222;Bepicolombo&#8220; startet Anflug auf den Merkur"},"content":{"rendered":"<p>Europ\u00e4isch-japanische Mission&#8220;Bepicolombo&#8220; startet Anflug auf den Merkur<\/p>\n<p>04.09.2026, 04:20 Uhr <\/p>\n<p>Artikel anh\u00f6ren(03:45 min)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/520528778.webp\" alt=\"520528778\"\/>K\u00fcnstlerische Darstellung des Vorbeiflugs von &#8222;Bepicolombo&#8220; am Merkur. (Foto: picture alliance\/dpa\/ESA\/ATG Medialab)<\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Bei der ESA sorgt das Man\u00f6ver f\u00fcr Jubel: Nach acht Jahren im All schafft die europ\u00e4isch-japanische Mission &#8222;Bepicolombo&#8220; eine Hochrisiko-Operation auf dem Weg zum Merkur. Sie hat bereits mehr als zehn Milliarden Kilometer zur\u00fcckgelegt. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Nach acht Jahren Flugzeit hat die europ\u00e4isch-japanische Weltraummission &#8222;Bepicolombo&#8220; ihr Ziel fast erreicht und mit dem Anflug auf den Merkur begonnen. Wie geplant trennten sich\u00a0die beiden Sonden von ihrem Tr\u00e4germodul, erkl\u00e4rte die an der Mission beteiligte Europ\u00e4ische Weltraumorganisation (ESA). Damit beginnt\u00a0eine mehrmonatige Anflugphase, die laut ESA mehrere &#8222;risikoreiche&#8220; Man\u00f6ver beinhaltet.\u00a0<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der Erfolg der ersten Zieletappe sorgte am Sitz der ESA im s\u00fcdhessischen Darmstadt f\u00fcr Jubel und Beifall. &#8222;Das ist das beste Szenario, das wir uns w\u00fcnschen konnten&#8220;, sagte die Leiterin des &#8222;Bepicolombo&#8220;-Flugkontrollteams, Elsa Montagnon. Der Vorgang gleiche einem &#8222;erneut gelungenen Start&#8220;.\u00a0<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Seit ihrem Start im Oktober 2018 hat die vier Tonnen schwere &#8222;Bepicolombo&#8220; inklusive mehrerer Vorbeifl\u00fcge eine Strecke von insgesamt mehr als zehn Milliarden Kilometern zur\u00fcckgelegt, um dem Merkur n\u00e4herzukommen. Der kleinste aller Planeten unseres Sonnensystems liegt der Sonne am n\u00e4chsten und ist bislang der am wenigsten erforschte. Am Donnerstag befand er sich etwa 63 Millionen Kilometer von der Sonne und 200 Millionen Kilometer von der Erde entfernt.\u00a0<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die extremen Bedingungen des Merkur &#8211; mit Temperaturen zwischen minus 180 und plus 450 Grad Celsius und einer intensiven Sonneneinstrahlung &#8211; sowie seine geringe Gravitationskraft machen das Einschwenken auf dessen Umlaufbahn besonders riskant. Laut Plan sollen die beiden Sonden am 21. November in die Umlaufbahn des Planeten einschwenken, bevor sie sich am 9. und 10. Dezember schlie\u00dflich trennen, um die f\u00fcr sie vorgesehenen jeweiligen Umlaufbahnen zu erreichen.\u00a0<\/p>\n<p>Budget von 1,7 Milliarden Euro<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Sonde Mercury Planetary Orbiter (MPO) der ESA soll ab April 2027 damit beginnen, den Merkur zu erforschen und dabei bis auf nur 480 Kilometer an dessen Oberfl\u00e4che heranfliegen. Dagegen wird sich die japanische Sonde Mercury\u00a0Magnetospheric\u00a0Orbiter (Mio) der japanischen Weltraumagentur Jaxa auf dessen Weltraumumgebung und sein Magnetfeld konzentrieren. Daf\u00fcr muss sie sich auf eine ellipsenf\u00f6rmige Umlaufbahn begeben, die sie bis zu 11.000 Kilometer weit vom Planeten weg f\u00fchren wird.\u00a0<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Bislang haben nur zwei Missionen der US-Raumfahrtbeh\u00f6rde\u00a0Nasa\u00a0den Merkur erreicht. &#8222;Mariner 10&#8220; gelangt dorthin in den 70er Jahren, die Raumsonde &#8222;Messenger&#8220; umkreiste den Merkur von 2011 bis zur Ersch\u00f6pfung ihres Treibstoffvorrats im April 2015.\u00a0Dennoch gibt es noch viele offene Fragen etwa zum Magnetfeld des Planeten, zu seinem Eisenkern und seiner durch viele Vertiefungen gezeichneten Oberfl\u00e4che. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Das soll sich laut ESA-Missionsleiterin Santa Martinez nun \u00e4ndern. Mit den 16 Instrumenten und einem Budget von 1,7 Milliarden Euro werde &#8222;Bepicolombo&#8220; der Menschheit und der wissenschaftlichen Gemeinschaft &#8222;beispiellose Einblicke in den Merkur verschaffen und ein neues Kapitel in unserem Verst\u00e4ndnis des Sonnensystems aufschlagen&#8220;, sagte sie.\u00a0<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Benannt wurde die Mission nach dem italienischen Mathematiker und Ingenieur Giuseppe Colombo. Er war der Erste, der die Beziehung zwischen der Rotation von Merkur und dessen Umlaufbahn entschl\u00fcsselte.\u00a0<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de, mau\/AFP<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Europ\u00e4isch-japanische Mission&#8220;Bepicolombo&#8220; startet Anflug auf den Merkur 04.09.2026, 04:20 Uhr Artikel anh\u00f6ren(03:45 min) K\u00fcnstlerische Darstellung des Vorbeiflugs von&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1279559,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[135],"tags":[752,29,427,30,26236,10581,190,189,194,191,1172,193,192],"class_list":["post-1279558","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-wissenschaft-technik","tag-bildung","tag-deutschland","tag-esa","tag-germany","tag-merkur","tag-nasa","tag-science","tag-science-technology","tag-technik","tag-technology","tag-weltraum","tag-wissenschaft","tag-wissenschaft-technik"],"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1279558","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1279558"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1279558\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1279559"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1279558"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1279558"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1279558"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}