{"id":1280082,"date":"2026-09-04T11:43:16","date_gmt":"2026-09-04T11:43:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1280082\/"},"modified":"2026-09-04T11:43:16","modified_gmt":"2026-09-04T11:43:16","slug":"acod-kongress-in-dresden-autoindustrie-in-sachsen-zwischen-vw-krise-und-wettbewerbsdruck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1280082\/","title":{"rendered":"ACOD-Kongress in Dresden: Autoindustrie in Sachsen zwischen VW-Krise und Wettbewerbsdruck"},"content":{"rendered":"<p><strong>VW-Werk Zwickau: Schlie\u00dfungspl\u00e4ne sorgen f\u00fcr Unruhe<\/strong><\/p>\n<p>Wenig verwunderlich, dass in diesem Kontext Pressemeldungen eine Rolle spielten, die sich um die Schlie\u00dfungspl\u00e4ne von Volkswagen drehten. Unter anderem soll das VW-Werk in Zwickau auf der Streichliste stehen. Als Zieldatum wird das Jahr 2031 kolportiert. Das ist insofern verwunderlich, als dass Zwickau als eines der effektivsten Werke des Konzerns gilt und alle gesteckten Ziele erreicht habe. Die Belegschaft sei erfahren, die Produktionsanlagen modernisiert und wichtige Kostenziele erreicht worden.<\/p>\n<p>Rund 1,2 Milliarden Euro seien in den Umbau des Standorts f\u00fcr die Produktion von Elektroautos investiert worden. Wenn die Wirtschaftlichkeit dar\u00fcber entscheide, welche Werke langfristig Fahrzeuge bauen, habe Zwickau gute Karten, sagte ACOD-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Dr. Jens Katzek. Allerdings sieht er das Vertrauensverh\u00e4ltnis zwischen Management und Besch\u00e4ftigten nach den Ver\u00f6ffentlichungen als besch\u00e4digt an. Zudem verwies er auf die Auswirkungen einer m\u00f6glichen Schlie\u00dfung. Auf jeden wegfallenden Arbeitsplatz im VW-Werk w\u00fcrden drei Stellen bei Zulieferern und Servicefirmen kommen. Vom anwesenden VW-Vertreter war auf dem Kongress kein Wort zu h\u00f6ren. Auch auf Anfragen von Journalisten schwieg er. \u00dcber die Gr\u00fcnde daf\u00fcr kann man nur spekulieren.<\/p>\n<p><strong style=\"color: #333333; font-size: 18px;\">Kretschmer fordert Wirtschaftspolitik f\u00fcr die Transformation<\/strong><\/p>\n<p>Sachsen Ministerpr\u00e4sident Michael Kretschmer gab sich hingegen k\u00e4mpferisch. Sachsen sei Autoland \u2013 und solle es auch bleiben. \u201eDamit diese Schl\u00fcsselbranche auch k\u00fcnftig erfolgreich sein kann, braucht Deutschland eine Wirtschaftspolitik, die die Transformation der Unternehmen wirksam unterst\u00fctzt. Wenn die Automobilindustrie ins Wanken ger\u00e4t, muss das ein Weckruf sein\u201c, sagte er mit Blick auf die Bundespolitik. \u201eDeutschland darf sich nicht herunterfahren \u2013 wir m\u00fcssen den Anspruch haben, im internationalen Wettbewerb vorn zu sein: mit h\u00f6herer Produktivit\u00e4t, geringer B\u00fcrokratie und g\u00fcnstigen Standortbedingen f\u00fcr unsere Unternehmen.\u201c<\/p>\n<p>ACOD-Chefin Petra Peterh\u00e4ndel mahnte allerdings auch eine Eigenverantwortung der Branche an. Sie sieht enorme Chancen in der Technologieentwicklung: \u201eDie Elektrifizierung des Antriebsstranges, die Digitalisierung von Produktion und Prozessen und neue Formen der Zusammenarbeit er\u00f6ffnen uns M\u00f6glichkeiten, die die Wettbewerbsf\u00e4higkeit langfristig st\u00e4rken.\u201c (tl)<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"VW-Werk Zwickau: Schlie\u00dfungspl\u00e4ne sorgen f\u00fcr Unruhe Wenig verwunderlich, dass in diesem Kontext Pressemeldungen eine Rolle spielten, die sich&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1280083,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1835],"tags":[264143,582,264144,3364,29,2386,1519,30,1153,859,264145,381,27742],"class_list":["post-1280082","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-dresden","tag-acod","tag-automobilindustrie","tag-automotive-cluster-ostdeutschland","tag-de","tag-deutschland","tag-dresden","tag-elektromobilitaet","tag-germany","tag-michael-kretschmer","tag-sachsen","tag-vw-zwickau","tag-wirtschaftspolitik","tag-zulieferer"],"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1280082","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1280082"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1280082\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1280083"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1280082"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1280082"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1280082"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}