{"id":128017,"date":"2025-05-21T12:11:10","date_gmt":"2025-05-21T12:11:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/128017\/"},"modified":"2025-05-21T12:11:10","modified_gmt":"2025-05-21T12:11:10","slug":"schoettle-areal-erwacht-zum-leben-ausstellung-zur-zukunft-des-stala","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/128017\/","title":{"rendered":"Schoettle-Areal erwacht zum Leben: Ausstellung zur Zukunft des Stala"},"content":{"rendered":"<p>Eine Initiative hat den einstigen Hochsicherheitsbau des Statistischen Landesamts erstmalig zug\u00e4nglich gemacht.<\/p>\n<p>Zum ersten Mal seit das Statistische Landesamts seinen Standort Heslach aufgegeben hat war es Interessierten m\u00f6glich, den fr\u00fcheren Hochsicherheitsbau in der B\u00f6blinger Stra\u00dfe zu betreten. Wenn auch zun\u00e4chst nur die ehemalige Kantine. J\u00fcngst pr\u00e4sentierte dort im Rahmen eines B\u00fcrgerfests die Initiative Schoettle-Areal eine Ausstellung zur m\u00f6glichen Nutzung des leer stehenden B\u00fcrokomplexes.<\/p>\n<p>Es war eine Kostprobe daf\u00fcr, wie in Zukunft in und um das ehemalige Statistische Landesamt, kurz Stala, das Quartierleben brummen k\u00f6nnte: Mit einem kleinen Fest, das die Initiative Schoettle-Areal organisiert hat, wurde der Hof und die Kantine des einstigen Standorts der Landesbeh\u00f6rde in Beschlag genommen. Musiker spielten auf einer Liveb\u00fchne, es gab Essen und Trinken, Menschen kamen ins Gespr\u00e4ch, und auch Kinder hatten den Platz hinter dem Geb\u00e4ude f\u00fcr sich entdeckt.<\/p>\n<p>Ausstellung in der Kantine  <\/p>\n<p>Die Initiative, im M\u00e4rz 2020 gegr\u00fcndet, hat das laufende zweite IBA-Festival zum Anlass genommen, auf ihre bisherige Arbeit zur\u00fcckzublicken und mit Nachdruck f\u00fcr ihr Projekt zu werben. Bei der Stadtgesellschaft, vor allem aber bei Verwaltung und Gemeinderat. Noch immer ist der Kaufvertrag zum Erwerb des Geb\u00e4udes zwischen Stadt und Land nicht unterzeichnet. Noch immer fehlen die Mittel, um das Projekt nicht nur ehrenamtlich voranzutreiben. \u201eEs muss jetzt ganz nach oben auf der Priorit\u00e4tenliste der Stadt\u201c, forderte Thomas Fadini, Architekt und einer der Sprecher der Initiative.<\/p>\n<p>Die Ausstellung in den R\u00e4umen der ehemaligen Kantine des Stala schlug einen weiten Bogen von der Vergangenheit des Areals im 19. Jahrhundert bis in die erhoffte Zukunft. Von der Nutzung durch den W\u00e4schehersteller Maute-Benger, \u00fcber das Statistische Landesamt, bis zu den Ideen und Visionen, was k\u00fcnftig mit dem Geb\u00e4ude und dem gesamten innerst\u00e4dtischen Gel\u00e4nde passieren k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Der Initiative geht es in einem ersten Schritt zwar vorrangig um eine Pioniernutzung. Die verschiedenen architektonischen Entw\u00fcrfe der Universit\u00e4ten, die sich mit dem Projekt besch\u00e4ftigt haben, geben aber jetzt schon einen Eindruck davon, wohin sich der gro\u00dfe B\u00fcrokomplex mit seinen rund 7000 Quadratmeter Fl\u00e4che entwickeln k\u00f6nnte: Erweiterungen, Durchwegungen, bauliche \u00d6ffnungen. Klar wurde, dass hier im Idealfall ein Zentrum f\u00fcr den ganzen Stadtteil entstehen soll.<\/p>\n<p>Ein Raum f\u00fcr die Stadtgesellschaft <\/p>\n<p>Alle Entw\u00fcrfe haben eines gemeinsam: Sie arbeiten weitgehend mit dem Bestehenden. Erhaltung steht vor Neubau. Folgerichtig besch\u00e4ftigte sich eine der pr\u00e4sentierten Arbeiten mit den unterschiedlichen CO2-Belastungen beim Bauen. Eine weitere entwickelte ein Konzept, wie das abgeleitete Wasser des nahen Heslacher Hallenbads als Brauchwasser genutzt werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>\u201ePerspektivisch zeigen wir hier auch, wie Raum f\u00fcr bezahlbares Wohnen entsteht\u201c, sagte Fadini. Die Wohnnutzung w\u00fcrde sich im oberen Bereich des heutigen B\u00fcrogeb\u00e4udes abspielen. Unten h\u00e4tte das \u00f6ffentliche Leben Platz. \u201eDie Bauweise mit St\u00fctzenraster ist f\u00fcr eine Aufteilung des zur Verf\u00fcgung stehenden Raumes gut geeignet\u201c, so der Architekt.<\/p>\n<p>Ein runder Tisch symbolisierte in der Ausstellung den seit zwei Jahren intensiv gef\u00fchrten Austausch mit den zust\u00e4ndigen st\u00e4dtischen \u00c4mtern. Darum gruppieren sich sogenannte \u201ePionieranmeldungen\u201c. Vereine, Gruppen und andere Initiativen beschreiben, wie sie Teile des Geb\u00e4udes nutzen wollen. \u201eEs ist ein essenzielles Anliegen, dass wir hier Raum schaffen, die die Stadtgesellschaft weiterentwickeln kann\u201c, unterstrich der Bezirksvorsteher von <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Stuttgart\" title=\"Stuttgart\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stuttgart<\/a>-S\u00fcd, Jonathan Makurath.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Eine Initiative hat den einstigen Hochsicherheitsbau des Statistischen Landesamts erstmalig zug\u00e4nglich gemacht. 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