{"id":1280266,"date":"2026-09-04T13:49:22","date_gmt":"2026-09-04T13:49:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1280266\/"},"modified":"2026-09-04T13:49:22","modified_gmt":"2026-09-04T13:49:22","slug":"hacker-erpressung-im-darknet-um-15-35-uhr-droht-berlin-der-daten-gau-regional","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1280266\/","title":{"rendered":"Hacker-Erpressung im Darknet: Um 15.35 Uhr droht Berlin der Daten-Gau | Regional"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"skip-content skip-content--link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5<\/a><a id=\"in-content-skip-link-target-v-0-0\" class=\"skip-content--target-link-hidden skip-content skip-content--target-link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">Artikel weiterlesen<\/a><\/p>\n<p>Berlin \u2013 <b>Es sind nur wenige Minuten, dann l\u00e4uft um 15.35 Uhr das Erpresser-Ultimatum gegen das Land Berlin ab. Wenn bis dahin nicht 30 Bitcoins im Wert von 2 Millionen Euro auf ein anonymes Konto \u00fcberwiesen worden sind, will die Hacker-Gruppe Rhysida sensible Daten aus der Verwaltung im Umfang von 5,7 Terabyte im Darknet ver\u00f6ffentlichen.<\/b><\/p>\n<p>Laut Senatsverwaltung wurden zwischen dem 7. und 12. August Daten von B\u00fcrgern, Unternehmen und Sicherheitsbeh\u00f6rden gestohlen. Sie stammen aus dem Netz der Senatsverwaltung Mobilit\u00e4t, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt sowie Stadtentwicklung. <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/regional\/berlin\/millionen-betrag-gefordert-hackerangriff-in-berlin-erpresser-ultimatum-laeuft-ab-6a9681b49452c5223822efff\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bislang ist der Senat auf diesen Erpressungsversuch nicht eingegangen<\/a>.<\/p>\n<p>Russland soll hinter dem Hacker-Angriff stehen<\/p>\n<p>BILD konnte im Darknet, in dem die <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/themen\/specials\/hacker\/news-fotos-videos-20406360.bild.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Hackergruppe<\/a> eine Versteigerung durchf\u00fchren will, Einsicht nehmen. Darin ver\u00f6ffentlichte sie wie in einem Katalog, was in den Datens\u00e4tzen enthalten sein soll. Diese Informationen sollen h\u00f6chst brisant sein. So behauptet Rhysida, im Besitz von 1,44 Millionen Dateien zu sein. Darunter 46.522 Vertr\u00e4ge, 5941 Passw\u00f6rter, 16.389 E-Mail-Adressen und 5000 Personalakten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"494\" alt=\"Rhysida behauptet im Besitz dieser sensiblen Daten zu sein. Jeder kann auf der Darknet-Seite mitbieten\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/e6783c6f98ffae4c3fde6285cfd8f09f,f044f84c.jpeg\"   class=\"dynamic\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">Rhysida behauptet, im Besitz dieser sensiblen Daten zu sein. Jeder kann auf der Darknet-Seite mitbieten<\/p>\n<p>Foto: Privat<\/p>\n<p>Besonders gef\u00e4hrlich: Eine Krisenanalyse \u00fcber die kritische Infrastruktur, Unterlagen des Verfassungsschutzes, Pass- und Ausweisdaten, interne Ermittlungen des Landeskriminalamtes und des Staatsschutzes sollen auch dabei sein.<\/p>\n<p>Wer sind die Erpresser?<\/p>\n<p>Laut Experten handelt es sich bei Rhysida um eine Gruppe, die Verbindungen nach Russland haben soll. Auf der Seite im Darknet kann man sehen, was passiert, wenn nicht gezahlt wird. Zynisch kommentieren die Hacker: \u201eViel Spa\u00df damit, Datenj\u00e4ger.\u201c Sie wollen die <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/hackerangriff-auf-berliner-senatsverwaltung-behoerden-praktisch-arbeitsunfaehig-6a8329b7bbfd6aa29d3f8848\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">gehackten Daten aus Berlin<\/a> f\u00fcr jedermann zum Herunterladen ver\u00f6ffentlichen. Dass sie es ernst meinen, zeigt ein Angriff auf die Stuttgarter Verwaltung. Im letzten Mai entwendeten die Kriminellen 383.710 Daten und ver\u00f6ffentlichten sie, nachdem das L\u00f6segeld offenbar nicht bezahlt wurde.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"401\" alt=\"So werden die Daten aus Stuttgart im Darknet umsonst zum Runterladen angeboten, da das L\u00f6segeld nicht bezahlt wurde. Stuttgart sollte 5 Bitcoins bezahlen, das waren damals 333.000 Euro. Die Landeshauptstadt hat das nie dementiert oder best\u00e4tigt\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/7130c2f94289ee00cbd2f877b67dd4f9,cdba0ac3.jpeg\"   class=\"dynamic\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">So werden die Daten aus Stuttgart im Darknet umsonst zum Runterladen angeboten, da das L\u00f6segeld nicht bezahlt wurde. Stuttgart sollte 5 Bitcoins bezahlen, das waren damals 333.000 Euro. Die Landeshauptstadt hat das nie dementiert oder best\u00e4tigt<\/p>\n<p>Foto: Privat<\/p>\n<p>Vier Auktionen laufen derzeit online, 263 Firmen und Verwaltungen wurden gehackt. Senatssprecherin Christine Richter sagt, die <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/themen\/themen-uebersicht\/behoerden\/themenuebersicht-behoerden-aemter-ministerien-37957278.bild.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Beh\u00f6rden<\/a> werden auf die Entwicklungen reagieren. Ein Sprecher der Senatskanzlei zu BILD: \u201eEs liegen derzeit keine Erkenntnisse vor, dass das Landesnetz noch infiltriert ist. Die forensischen Untersuchungen dauern aber an. Gegenstand der Untersuchungen ist auch, ob m\u00f6glicherweise weitere Daten abgeflossen sind.\u201c<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"558\" alt=\"Berlins Regierender B\u00fcrgermeister Kai Wegner (53, CDU)\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/153707846d503fb297ba15900f950fa6,1a8a16c0.jpeg\"   class=\"landscape\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">Berlins Regierender B\u00fcrgermeister Kai Wegner (53, CDU)<\/p>\n<p>Foto: Fabian Sommer\/dpa<\/p>\n<p>Zuvor hatte es der Regierende B\u00fcrgermeister Kai Wegner (53, CDU) abgelehnt, L\u00f6segeld zu zahlen, und gesagt, <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/regional\/berlin\/berlin-regional\/home-15823246.bild.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Berlin<\/a> lasse sich nicht erpressen.<\/p>\n<p>Hacker-Gruppe erpresst weltweit<\/p>\n<p>Ein Rhysida ist ein giftiger Tausendf\u00fc\u00dfler aus S\u00fcdamerika. Die Hackergruppe w\u00e4hlte diesen Namen offenbar bewusst als Metapher f\u00fcr ihre Schadenssoftware \u2013 die wie ein giftiger Hundertf\u00fc\u00dfer unbemerkt durch die IT-Infrastrukturen l\u00e4uft und die Systeme infiziert.<\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>Die Gruppe hat es nicht nur auf gro\u00dfe St\u00e4dte und Verwaltungen abgesehen, sondern nimmt auch kleinere Unternehmen, vor allem in den USA, ins Visier. So erpresste sie laut Darknet auch amerikanische Handwerkerbetriebe, Kleinstadtverwaltungen und Medizinunternehmen. Teilweise wurde laut Gruppe L\u00f6segeld gezahlt. Unter dem Namen der erpressten Firma prangt dann in fetter roter Schrift: \u201eSold\u201c (\u201eVerkauft\u201c).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5Artikel weiterlesen Berlin \u2013 Es sind nur wenige Minuten, dann l\u00e4uft um 15.35 Uhr das Erpresser-Ultimatum gegen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1280267,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1825],"tags":[7443,296,4856,27948,3257,181674,29,34273,30,15646,31791,153810,264191,16652,227858],"class_list":["post-1280266","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-berlin","tag-behoerden","tag-berlin","tag-biermann-til","tag-computerkriminalitaet","tag-cyberkriminalitaet","tag-deep-news","tag-deutschland","tag-erpressung","tag-germany","tag-hacker","tag-hacker-angriff","tag-hell-peter","tag-senatsrat","tag-stanger-ralph","tag-team-deep"],"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1280266","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1280266"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1280266\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1280267"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1280266"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1280266"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1280266"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}