{"id":1280718,"date":"2026-09-04T18:56:13","date_gmt":"2026-09-04T18:56:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1280718\/"},"modified":"2026-09-04T18:56:13","modified_gmt":"2026-09-04T18:56:13","slug":"hackergruppe-rhysida-hacker-veroeffentlichen-daten-nach-vergeblichem-erpressungsversuch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1280718\/","title":{"rendered":"Hackergruppe Rhysida: Hacker ver\u00f6ffentlichen Daten nach vergeblichem Erpressungsversuch"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Nach dem umfangreichen Datendiebstahl aus dem Berliner Landesnetz sind die Informationen im Internet ver\u00f6ffentlicht worden. Die kriminelle <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2026-08\/hackerangriff-berlin-verwaltung-rhysida-erpressung-gxe\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Hackergruppe Rhysida<\/a> hatte versucht, vom <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/berliner-senat\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Berliner Senat<\/a> eine hohe Geldsumme zu erpressen. Nachdem dieser nicht auf die Forderungen eingegangen war, wurde das rund 5,8 Terabyte gro\u00dfe Datenpaket am sp\u00e4ten Freitagnachmittag ins Darknet hochgeladen. Die <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/hackerangriff\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Hacker<\/a> wollen neben Personalakten und Gehaltsabrechnungen auch vertrauliche Unterlagen aus Bundesratsaussch\u00fcssen erbeutet haben.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Beh\u00f6rden k\u00fcndigten an, mit Menschen Kontakt aufzunehmen, die vom Datendiebstahl betroffen sind. Menschen, die unabh\u00e4ngig davon Kenntnis erlangen, \u00bbdass ihre Daten ver\u00f6ffentlicht wurden oder f\u00fcr Straftaten wie Betrug oder Identit\u00e4tsmissbrauch genutzt werden, sollten Strafanzeige erstatten\u00ab, hei\u00dft es in einem Schreiben der Senatskanzlei.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Derzeit w\u00fcrden die Sicherheitsbeh\u00f6rden eine intensive Datenpr\u00fcfung durchf\u00fchren, so die Senatskanzlei weiter. \u00bbIT-Forensiker im Auftrag des Landes Berlin untersuchen die ver\u00f6ffentlichten Daten mit Hochdruck. Daraus werden die entsprechenden Ma\u00dfnahmen abgeleitet.\u00ab\n<\/p>\n<p>            Erpresser forderten etwa zwei Millionen Euro            <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Um die Daten nicht zu ver\u00f6ffentlichen, hatten die Erpresser vom Berliner Senat 30 Bitcoin gefordert. Das entspricht etwa zwei Millionen Euro. Der Senat teilte mit, auf derartige Erpressungen grunds\u00e4tzlich nicht einzugehen und kein L\u00f6segeld zahlen zu wollen.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Haltung stie\u00df unter Fachleuten auf Zustimmung. So sagte etwa Bianca Kastl vom Chaos Computer Club im RBB Inforadio: \u00bbW\u00fcrde man diese Gruppen weiter unterst\u00fctzen mit Geld oder anderen Dingen, dann w\u00fcrden die nat\u00fcrlich immer weitermachen.\u00ab\n<\/p>\n<p>            Rund 1,44 Millionen Dateien            <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Nach dem Verstreichen der Frist ver\u00f6ffentlichten die Erpresser auf ihrer Internetseite einen Link, der beim Anklicken zun\u00e4chst allerdings eine Fehlermeldung ausl\u00f6ste. Eine Stunde sp\u00e4ter konnte man dann den Download der Daten starten.\n<\/p>\n<p>\n                                        Newsletter<br \/>\n                                        Was jetzt, im Osten?<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Jeden Mittwoch erhalten Sie Nachrichten und Stimmungsbilder zu den Landtagswahlen sowie zum Alltagsleben und zur Kultur im Osten der Republik.<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__datapolicy\" hidden=\"\">\n            Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die <a href=\"https:\/\/datenschutz.zeit.de\/zon#Newsletter\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a> zur Kenntnis.\n        <\/p>\n<p>    Vielen Dank! Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.<\/p>\n<p>Pr\u00fcfen Sie Ihr Postfach und best\u00e4tigen Sie das Newsletter-Abonnement.<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Rhysida gibt an, rund 1,44 Millionen Dateien erbeutet zu haben. Darunter sollen sich auch Bu\u00dfgeldvorg\u00e4nge und Schwachstellenanalysen zur Berliner <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wissenschaft\/2026-09\/grundwasser-duerre-hitze-trinkwasser-versorgung-deutschland\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Trinkwasserversorgung<\/a> befinden. Au\u00dferdem will die Hackergruppe Zugangsdaten und Passw\u00f6rter erlangt haben, unter anderem f\u00fcr Datenbanken der Verwaltung und f\u00fcr Zahlungsdienstleister.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Wegen des Hackerangriffs waren die Senatsverwaltung f\u00fcr Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen sowie die Senatsverwaltung f\u00fcr Mobilit\u00e4t, Verkehr, Umwelt und Klimaschutz Mitte August f\u00fcr rund eine Woche vom Landesnetz getrennt worden. Tagelang konnte wegen der <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/digital\/datenschutz\/2025-11\/url-collins-aerospace-flughafen-europa-systemsicherheit-cyberangriff\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Cyberattacke<\/a> unter anderem kein Wohngeld beantragt oder ausgezahlt werden.\n<\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>            Hackerangriffe        <\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/digital\/datenschutz\/2026-09\/hackerangriff-berlin-verwaltung-persoenliche-daten-ultimatum-rhysida\" data-ct-label=\"Hackerangriff in Berlin: Sie fordern Geld. Berlin will nicht zahlen. Und jetzt?\" data-uuid=\"76b56ccf-e1d1-461d-9d92-2d966b65822f\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Hackerangriff in Berlin:<br \/>\n                        Sie fordern Geld. Berlin will nicht zahlen. Und jetzt?<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/digital\/2025-10\/cyberangriffe-hacker-infrastruktur-chris-kubecka-russland\" data-ct-label=\"Cyberangriffe: &quot;Teile der kritischen Infrastruktur sind l\u00e4ngst unterwandert&quot;\" data-uuid=\"9909c948-107f-417b-93ee-ff4b50b0a722\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Cyberangriffe:<br \/>\n                        &#8222;Teile der kritischen Infrastruktur sind l\u00e4ngst unterwandert&#8220;<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/digital\/internet\/2026-08\/cyberangriffe-kuenstliche-intelligenz-verfassungsschutz-china-newsletter\" data-ct-label=\"Cyberangriffe mit KI: Eine KI aus China \u2013 Europas Hoffnungsschimmer? \" data-uuid=\"c0711537-59bf-4b96-b246-6d8b8c8c4193\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Cyberangriffe mit KI:<br \/>\n                        Eine KI aus China \u2013 Europas Hoffnungsschimmer? <\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach dem umfangreichen Datendiebstahl aus dem Berliner Landesnetz sind die Informationen im Internet ver\u00f6ffentlicht worden. 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