{"id":1280881,"date":"2026-09-04T20:45:21","date_gmt":"2026-09-04T20:45:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1280881\/"},"modified":"2026-09-04T20:45:21","modified_gmt":"2026-09-04T20:45:21","slug":"neue-ki-brillen-dashcam-dolmetscher-und-walkie-talkie-ersatz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1280881\/","title":{"rendered":"Neue KI-Brillen: Dashcam, Dolmetscher und Walkie-Talkie-Ersatz"},"content":{"rendered":"<p>Dass es auf und rund um die IFA einige neue KI-Brillen zu sehen gibt, d\u00fcrfte niemanden \u00fcberraschen: Bereits im vergangenen Jahr hatten mehrere kleinere Firmen versucht, ihre Smart Glasses als w\u00fcrdige Konkurrenz zu den bekannten Meta-Brillen zu pr\u00e4sentieren. In diesem Jahr war die TCL-Tochter RayNeo vorgeprescht, die bereits im Vorfeld der Messe ihr neues Modell RayNeo iO pr\u00e4sentierte.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Ebenfalls wieder am Start ist L\u2019Atitude 52\u00b0N aus Berlin, das auf der IFA die zweite Generation seiner KI-Brillen pr\u00e4sentiert. Doch w\u00e4hrend es bei dem Startup vor allem um Design und Detailverbesserungen geht, versuchen andere Hersteller, die Grenzen des aktuell technisch Machbaren auszuloten und mit innovativen Features aufzutrumpfen.<\/p>\n<p>Mit Wechselakku und Dolmetscher-Funktion<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/imgs\/18\/5\/1\/5\/9\/5\/1\/0\/INMO-4cbad5e25d0f1f2b.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>  <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" height=\"763\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 1280 \/ 763; object-fit: cover;\" width=\"1280\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>Die INMO GO3 bietet Projektion und hat dennoch Kamera (plus Signal-LED), Mikrofone und Lautsprecher eingebaut.<\/p>\n<p class=\"a-caption__source\">\n      (Bild:\u00a0heise medien \/ Nico Jurran)\n    <\/p>\n<p>Dazu geh\u00f6rt etwa das Unternehmen INMO, das auf der Global Connect Show am Rande der Messe seine KI-Brille GO3 zeigte, die \u2013 wie etwa die RayNeo iO \u2013 eine Projektion in gr\u00fcner Farbe in beiden Gl\u00e4sern bietet, in deren Rahmen aber auch \u2013 wie bei den Meta-Brillen \u2013 eine Kamera und eine LED sitzen. \u00dcblicherweise muss man sich bislang aus Platzgr\u00fcnden f\u00fcr eines von beiden entscheiden oder zu einem Modell greifen, bei dem Kamera und LED mittig \u00fcber dem Nasensteg sitzen, der dadurch aber oft ungew\u00f6hnlich breit ausf\u00e4llt. Auch Lautsprecher und vier Mikrofone haben noch Platz gefunden.<\/p>\n<p>Wie bei KI-Brillen \u00fcblich, kann auch die GO3 in Verbindung mit der KI in der Begleit-App auf dem verbundenen Smartphone S\u00e4tze \u00fcbersetzen lassen, die ein Gegen\u00fcber in einer Fremdsprache \u00e4u\u00dfert. Laut Hersteller sind dies hier gleich 98 Sprachen. Doch dabei blieb bislang immer ein Problem: Wie soll man antworten? INMO hat bei der GO3 daf\u00fcr tats\u00e4chlich eine L\u00f6sung: Als Tr\u00e4ger der KI-Brille kann man seinerseits S\u00e4tze in seiner eigenen Sprache einsprechen, die dann in der \u00fcbersetzten Fassung \u00fcber ein (separat erh\u00e4ltliches) drahtlos verbundenes Lautsprecher-Modul ausgegeben werden. Wie gut das am Ende in der Praxis funktioniert, wird sich nat\u00fcrlich zeigen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/imgs\/18\/5\/1\/5\/9\/5\/1\/0\/IMG_3928-e25099ac6bb4fd07.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>  <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" height=\"1280\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 766 \/ 1280; object-fit: cover;\" width=\"766\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>Der Akku der INMO-Brille l\u00e4sst sich schnell wechseln.<\/p>\n<p class=\"a-caption__source\">\n      (Bild:\u00a0heise medien \/ Nico Jurran)\n    <\/p>\n<p>Bei der Stromversorgung geht INMO ebenfalls neue Wege: Der Akku sitzt am Ende eines B\u00fcgels und l\u00e4sst sich wie ein USB-Stick abziehen. Ist er leer, tauscht man ihn einfach gegen ein volles Exemplar aus. Der ganze Vorgang soll laut Hersteller nur f\u00fcnf Sekunden dauern, wobei man nicht einmal die Brille absetzen muss. Den leeren Akku l\u00e4dt man dann wieder auf und kann so rund um die Uhr durchtauschen.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Zwei Wermutstropfen gibt es aber: Eine Akkuladung reicht nur f\u00fcr rund drei Stunden, sodass man recht h\u00e4ufig wechseln muss. Und zudem stattet INMO die Brille bei Bedarf nicht direkt mit Korrekturgl\u00e4sern aus, sondern liefert einen Rahmen, in den man solche (von ausgew\u00e4hlten Optikern) einsetzen kann. Dadurch wird die gesamte Konstruktion aber schnell recht klobig.<\/p>\n<p>Wer sich daran nicht st\u00f6rt, soll die INMO GO3 in K\u00fcrze f\u00fcr 649 Euro offiziell in Deutschland kaufen k\u00f6nnen. 60 Euro kommen noch einmal f\u00fcr ein Bundle aus Ersatzakku und passendem Ladeger\u00e4t hinzu; ein Etui mit Akku gibt es hingegen bei dieser KI-Brille logischerweise nicht.<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/imgs\/18\/5\/1\/5\/9\/5\/1\/0\/Dolmetscher-ab048625a58d94d0.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>  <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" height=\"851\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 1280 \/ 851; object-fit: cover;\" width=\"1280\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>Die Dolmetscher-Funktion l\u00e4uft \u00fcber diesen kleinen Lautsprecher, der drahtlos mit der KI-Brille verbunden wird.<\/p>\n<p class=\"a-caption__source\">\n      (Bild:\u00a0heise Medien \/ Nico Jurran)\n    <\/p>\n<p>KI-Sportbrille<\/p>\n<p>BleeqUp zeigt in Berlin wiederum seine smarte Sportbrille, die Modellen wie der <a class=\"heiseplus-lnk\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/tests\/Smarte-KI-Brille-fuer-Sportler-Oakley-Meta-Vanguard-im-Test-10456321.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Oakley Meta Vanguard<\/a> ernsthaft Konkurrenz machen soll. Damit das klappt, hat der Hersteller zun\u00e4chst einmal die M\u00f6glichkeit geschaffen, den Neigungswinkel der integrierten Kamera anzupassen. So sollen Fotos und Videos immer gut aussehen, unabh\u00e4ngig davon, ob man die KI-Brille zum Laufen oder zum Radfahren einsetzt. Passend zur Sportausrichtung ist die Brille staub- und gegen Spritzwasser aus allen Richtungen gesch\u00fctzt (IP54).<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/imgs\/18\/5\/1\/5\/9\/5\/1\/0\/Sportbrille-e7552c3da4891b2b.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>  <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" height=\"690\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 1280 \/ 690; object-fit: cover;\" width=\"1280\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>Bei der KI-Sportbrille von BleeqUp l\u00e4sst sich der Aufnahmewinkel \u00fcber einen kleinen Schalter ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p class=\"a-caption__source\">\n      (Bild:\u00a0heise medien \/ Nico Jurran)\n    <\/p>\n<p>Apropos Video: Laut Hersteller sind hier bis zu 3K mit 60 Bildern pro Sekunde drin \u2013 und zwar standardm\u00e4\u00dfig f\u00fcr bis zu eine Stunde am St\u00fcck, w\u00e4hrend wir bei Meta-Brillen (je nach Aufl\u00f6sung beziehungsweise Bildwiederholrate) von 3 bis 5 Minuten sprechen. Wem das nicht reicht, der bekommt als Zubeh\u00f6r ein Akkupack, das sich auf die R\u00fcckseite eines Fahrradhelms montieren l\u00e4sst und \u00fcber eine Kabelverbindung Strom f\u00fcr bis zu f\u00fcnf Stunden Videoaufnahmen liefert.<\/p>\n<p>Laut Hersteller gibt es neuerdings zudem eine KI-gest\u00fctzte Atem\u00fcberwachung, die merken soll, wenn ein L\u00e4ufer zu schnell rennt. Die KI (Gemini) weist den Nutzer dann darauf hin, einen Gang runterzuschalten. Trainieren mehrere Sportler mit BleeqUp-Sportbrille zusammen, k\u00f6nnen sie \u00fcber die App zudem eine Walkie-Talkie-Funktion nutzen, um sich fortw\u00e4hrend zu unterhalten. Die Verbindung l\u00e4uft \u00fcber die mobile Datenverbindung. Die Idee hat L\u2019Atitude 52\u00b0N allerdings bereits \u00fcber Bluetooth Mesh f\u00fcr bis zu acht Personen umgesetzt, sodass Gruppen auch in abgelegenen Gegenden ohne Mobilfunkempfang und Internet miteinander verbunden bleiben sollen.<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/imgs\/18\/5\/1\/5\/9\/5\/1\/0\/Akku-7d80ceece55eb1c3.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>  <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" height=\"799\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 1280 \/ 799; object-fit: cover;\" width=\"1280\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>Ein fetter Akku am Helm sorgt daf\u00fcr, dass man stundelang Videos aufnehmen kann.<\/p>\n<p class=\"a-caption__source\">\n      (Bild:\u00a0heise medien \/ Nico Jurran)\n    <\/p>\n<p>BleeqUp hat zudem eine Pre-Recording-Funktion integriert, bei der die Kamera im internen Speicher permanent in einer Schleife zehn Sekunden zwischenpuffert. L\u00f6st man die Aufnahme aus \u2013 etwa \u00fcber Sprache oder eine kleine Fernbedienung, die sich am Lenker montieren l\u00e4sst \u2013, werden diese zehn Sekunden zusammen mit den folgenden Aufnahmen gespeichert. So soll die KI-Brille etwa im Falle eines Unfalls als eine Art Dashcam dienen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die KI-Brillen dieser sogenannten Ranger-Reihe sind international zwar schon eine Weile auf dem Markt, sollen nun aber auch in Deutschland offiziell vertrieben werden. Die Modelle starten laut Liste bei 400 Euro.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:nij@ct.de\" title=\"Nico Jurran\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">nij<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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