{"id":1281361,"date":"2026-09-05T02:30:45","date_gmt":"2026-09-05T02:30:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1281361\/"},"modified":"2026-09-05T02:30:45","modified_gmt":"2026-09-05T02:30:45","slug":"nach-einigung-auf-sparplan-vw-aktie-steigt-im-dax-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1281361\/","title":{"rendered":"Nach Einigung auf Sparplan: VW-Aktie steigt im Dax"},"content":{"rendered":"<p>\n                <strong>Video:<\/strong><br \/>\n                Sanierungsplan: So will VW sparen (1 Min)\n            <\/p>\n<p>\n                Stand: 04.09.2026 14:40 Uhr<\/p>\n<p class=\"preface\">Nachdem sich der VW-Aufsichtsrat gestern auf einen Sparplan geeinigt hat, haben die Dax-Werte des Autobauers aus Wolfsburg stark zugelegt. Um knapp zehn Prozent ging es f\u00fcr die Vorzugsaktien nach oben.<\/p>\n<p class=\"\">Das Kursplus hievte die VW-Aktie heute auf ihren h\u00f6chsten Stand seit Mitte Juni. Anfang Juli war die Aktie mit rund 69 Euro noch auf das tiefste Niveau seit 2010 abgerutscht. Im MDax legten die Papiere des VW-Gro\u00dfaktion\u00e4rs Porsche SE zeitweise um mehr als sechs Prozent zu.<\/p>\n<p>    Sparplan beschlossen &#8211; bis zu 50.000 weitere Stellen fallen weg<\/p>\n<p class=\"\">Der VW-Aufsichtsrat hatte den Sparplan am Donnerstagabend beschlossen. Insgesamt bis zu 100.000 Stellen sollen damit weltweit wegfallen. Wie es mit den Werken Emden und Hannover weitergeht, ist weiter unklar, soll aber bis Ende Juni 2027 feststehen. In den kommenden Jahren werden Volkswagen zufolge konzernweit bis zu <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/unternehmen\/vw-sparplaene-100.html\" title=\"VW-Aufsichtsrat beschlie\u00dft Sparma\u00dfnahmen - 50.000 Stellen weg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">weitere 50.000 Stellen<\/a> gestrichen &#8211; darunter auch Management-Posten. Das sei notwendig, um die Ziele des Transformationsprogramms zu erreichen, teilte der Autobauer aus Wolfsburg mit. Eine genaue Aufteilung auf Marken, L\u00e4nder und Standorte nannte der Konzern zun\u00e4chst nicht. Bereits nach der Tarifrunde im Jahr 2024 hatten sich Vorstand und Betriebsrat auf den <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/niedersachsen\/braunschweig_harz_goettingen\/faq-die-lage-bei-volkswagen-und-wie-es-jetzt-weitergeht,vw-1290.html\" title=\"FAQ: Die Lage bei Volkswagen und wie es jetzt weitergeht\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Abbau von 50.000 Jobs<\/a> geeinigt. Die Volkswagen Group besch\u00e4ftigt im gesamten Konzern &#8211; also \u00fcber Deutschland hinaus &#8211; nach eigenen Angaben rund 663.000 Mitarbeitende. Vorstand, Arbeitnehmerseite und das Land Niedersachsen wollen nun gemeinsam nach L\u00f6sungen suchen.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/vw-1456.webp\" alt=\"Ein Baukran steht am Heizkraftwerk am VW-Stammwerk in Wolfsburg. \" title=\"Ein Baukran steht am Heizkraftwerk am VW-Stammwerk in Wolfsburg.  | picture alliance\/dpa | Julian Stratenschulte\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Bis Mitte 2027 bleibt unklar, wie es um die Zukunft der bedrohten VW-Werke steht. Reaktionen aus Hannover und Emden.<\/p>\n<p>    VW-Werke in Hannover und Emden ohne Folgebelegung<\/p>\n<p class=\"\">F\u00fcr die VW-Werke in Hannover, Emden, Zwickau und das Audi-Werk Neckarsulm fehle eine Folgebelegung. &#8222;F\u00fcr diese Werke werden parallel und erg\u00e4nzend alternative Verwendungsm\u00f6glichkeiten gepr\u00fcft&#8220;, hie\u00df es. Der Zukunftsplan schaffe die Voraussetzungen, um den Volkswagen-Konzern und seine Marken leistungsf\u00e4higer und zukunftsorientierter aufzustellen. Die Umsetzung des Zukunftsplans sei nach Auffassung des Vorstands und des Aufsichtsrates zwingend erforderlich, um die Wettbewerbsf\u00e4higkeit des Volkswagen-Konzerns zu erhalten und f\u00fcr die Zukunft nachhaltig zu sichern. Der Sanierungsplan ist das nach VW-Angaben &#8222;strategisch tiefgreifendste Transformationsprogramm in der Geschichte der Volkswagen Group&#8220;.<\/p>\n<p>\n            <strong>Video:<\/strong><br \/>\n            &#8222;Jobs werden weiter bei VW abgebaut&#8220;, Bertil Starke, NDR, \u00fcber den VW-Sparplan (3 Min)\n        <\/p>\n<p>    Fokus auf beliebte Fahrzeugmodelle<\/p>\n<p class=\"\">Der Plan legt au\u00dferdem fest, die VW-Modellpalette um rund 50 Prozent sowie die Angebotskomplexit\u00e4t um rund 75 Prozent zu k\u00fcrzen. Der Fokus soll auf attraktivste Fahrzeuge gelegt werden. Angestrebt werden zudem &#8222;schlankere F\u00fchrungsstrukturen&#8220; und &#8222;k\u00fcrzere Entscheidungswege&#8220;. Au\u00dferdem teilte der Konzern am Donnerstagabend einen vom Aufsichtsrat beschlossenen Personalwechsel mit: Erika Rasch wechsele zu Oktober in den Konzernvorstand und \u00fcbernehme den Bereich Personal. Als Personalvorst\u00e4ndin folge sie auf Thomas Sch\u00e4fer. Rasch kommt von der Robert Bosch Gruppe, dort verantwortete sie den Angaben zufolge zuletzt weltweit den Bereich Human Resources.<\/p>\n<p>    Treffen vorverlegt &#8211; keine weitere Aufsichtsratsitzung heute<\/p>\n<p class=\"\">Die einstimmige Einigung im VW-Aufsichtsrat kam am Donnerstagabend \u00fcberraschend. Urspr\u00fcnglich wollte das Kontrollgremium des Autobauers erst heute in Wolfsburg zusammenkommen und \u00fcber das Sparpaket des Konzernvorstands in einer nicht-\u00f6ffentlichen Sitzung beraten. Dieser Termin sei kurzfristig vorverlegt worden, hie\u00df es laut Nachrichtenagentur dpa aus Konzernkreisen. Der Aufsichtsrat von Volkswagen wird heute nicht erneut zusammenkommen.<\/p>\n<p class=\"\">Die Gewerkschaft IG Metall und der Konzernbetriebsrat betonten am Donnerstagabend, mit der Einigung sei eine Eskalation verhindert worden. Der Vorstand m\u00fcsse jetzt seine Hausaufgaben machen. &#8222;Der Konfrontationskurs und die Kommunikation des Vorstands in den vergangenen Wochen war nicht zielf\u00fchrend&#8220;, hie\u00df es in einer gemeinsamen Erkl\u00e4rung von IG-Metall-Chefin Christiane Benner und Betriebsratschefin Daniela Cavallo. Eine Ausgliederung der Kernmarke Volkswagen Pkw und der VW-Komponente ist laut Benner und Cavallo vom Tisch. Der Angriff auf die Mitbestimmungsstrukturen sei damit erfolgreich abgewehrt. &#8222;Kein Werk wurde aufgegeben, und entgegen mehrerer Medienberichte ist keine Werksschlie\u00dfung besiegelt&#8220;, betonten Benner und Cavallo. &#8222;Vielmehr m\u00fcssen jetzt f\u00fcr alle Standorte konkrete L\u00f6sungen erarbeitet werden &#8211; dabei sehen wir weiterhin ausdr\u00fccklich den Vorstand in der Pflicht.&#8220;<\/p>\n<p>    Ministerpr\u00e4sident Lies: F\u00fcr alle Standorte Perspektive entwickeln<\/p>\n<p class=\"\">Weil das Land Niedersachsen zweitgr\u00f6\u00dfter Anteilseigner an Volkswagen ist, sind Ministerpr\u00e4sident Olaf Lies (SPD) und seine Stellvertreterin Julia Willie Hamburg (Gr\u00fcne) im Aufsichtsrat vertreten. Die Besonderheit: Gemeinsam haben das Land und die Arbeitnehmer mit elf Stimmen eine Mehrheit im VW-Aufsichtsrat. Sie k\u00f6nnen so Entscheidungen des Weltkonzerns blockieren. Niedersachsens Ministerpr\u00e4sident <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/niedersachsen\/zukunft-von-vw-lies-setzt-auf-einvernehmliche-loesung,vw-1392.html\" title=\"Zukunft von VW: Lies setzt auf einvernehmliche L\u00f6sung\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Olaf Lies<\/a> (SPD) zeigte sich nach der Einigung zufrieden. Man werde f\u00fcr alle Standorte langfristige Perspektiven entwickeln, erkl\u00e4rte er am Donnerstagabend. Angesichts des internationalen Wettbewerbs in der Automobilbranche sei es wichtig, dass jetzt ein gemeinsamer &#8222;Weg f\u00fcr die notwendige Transformation&#8220; gegangen werde. Von dem Beschluss gingen &#8222;wichtige Signale&#8220; aus: &#8222;Wir investieren kr\u00e4ftig in Zukunftsf\u00e4higkeit und wir verbessern die Wettbewerbsf\u00e4higkeit&#8220;, betonte Lies.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/screenshot-222430.webp\" alt=\"Ferdinand Dudenh\u00f6ffer im Interview. \" title=\"Ferdinand Dudenh\u00f6ffer im Interview.  | Screenshot\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Der umstrittene Sanierungsplan sieht den Abbau weiterer 50.000 Stellen vor. Automobilexperte Ferdinand Dudenh\u00f6ffer mit Details.<\/p>\n<p>    Einigung auf Sparplan nach Widerstand<\/p>\n<p class=\"\">Die Spar- und Zukunftspl\u00e4ne des Vorstandes waren bereits vor zwei Monaten im Aufsichtsrat behandelt worden. Damals scheiterten sie am Widerstand der Arbeitnehmer und des Landes Niedersachsen. Im Nachgang war eine drohende Eskalation zwischen Vorstand, dem Land Niedersachsen als ma\u00dfgeblichen Anteilseigner und der Arbeitnehmerseite bef\u00fcrchtet worden.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/vw-zentrale-102.webp\" alt=\"Das Markenhochhaus am VW-Stammwerk in Wolfsburg spiegelt sich in einer Pf\u00fctze. \" title=\"Das Markenhochhaus am VW-Stammwerk in Wolfsburg spiegelt sich in einer Pf\u00fctze.  | Julian Stratenschulte\/dpa\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Konzern-Umbau<\/p>\n<p>Abbau von Zehntausenden Stellen, vier Werke auf der Kippe &#8211; und das ist noch nicht alles. VW hat ein gigantisches Sparprogramm auf den Weg gebracht. Was der Konzern plant &#8211; und was Experten dazu sagen. Ein \u00dcberblick.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/autos-214.webp\" alt=\"Neuwagen der Marken Volkswagen, Audi und Cupra stehen vor der Auslieferung auf einem Parkplatz im Werk von Volkswagen. \" title=\"Neuwagen der Marken Volkswagen, Audi und Cupra stehen vor der Auslieferung auf einem Parkplatz im Werk von Volkswagen.  | Hendrik Schmidt\/dpa\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Der Staat solle bei kriselnden Autobauern wie VW aktiv werden, meinen 62 Prozent der Befragten. Auch Z\u00f6lle finden Unterst\u00fctzung.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/vw-1278.webp\" alt=\"Das VW-Logo neben Fahnenmasten am Eingang zum VW-Werk.\" title=\"Das VW-Logo neben Fahnenmasten am Eingang zum VW-Werk. | NDR\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Wer konkrete Antworten in den Betriebsversammlungen bei VW erwartet hat, war naiv, meint Hilke Janssen in ihrem Kommentar.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/vw-1374.webp\" alt=\"Blick auf die Beschilderung zum VW-Werk in Emden.\" title=\"Blick auf die Beschilderung zum VW-Werk in Emden. | picture alliance, Lars Penning\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Zwei Tage vor der Aufsichtsratssitzung von Volkswagen sorgt ein vermeintlich neuer Stand beim Thema Werksschlie\u00dfungen f\u00fcr Unruhe.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Video: Sanierungsplan: So will VW sparen (1 Min) Stand: 04.09.2026 14:40 Uhr Nachdem sich der VW-Aufsichtsrat gestern auf&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1280149,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1836],"tags":[513,582,227,3364,29,5297,1368,30,46,1411,603,605,211],"class_list":["post-1281361","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-hannover","tag-auto","tag-automobilindustrie","tag-china","tag-de","tag-deutschland","tag-deutschlandtrend","tag-e-auto","tag-germany","tag-hannover","tag-niedersachsen","tag-vw","tag-wolfsburg","tag-zoelle"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117216089259480647","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1281361","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1281361"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1281361\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1280149"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1281361"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1281361"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1281361"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}