{"id":1281852,"date":"2026-09-05T08:08:44","date_gmt":"2026-09-05T08:08:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1281852\/"},"modified":"2026-09-05T08:08:44","modified_gmt":"2026-09-05T08:08:44","slug":"hacker-attacke-auf-berlin-hochsensible-daten-schon-ueberall-im-darknet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1281852\/","title":{"rendered":"Hacker-Attacke auf Berlin: Hochsensible Daten schon \u00fcberall im Darknet"},"content":{"rendered":"<p>  Von&amp;nbsp<a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/profile\/3212\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Nela Heidner<\/a>&amp;nbsp&amp;&amp;nbsp<b>Euronews<\/b><\/p>\n<p>\n                    Zuerst ver\u00f6ffentlicht am                 05\/09\/2026 &#8211; 9:03 MESZ\u2022Zuletzt aktualisiert<br \/>\n                                     9:50\n                                        <\/p>\n<p>Die Hackergruppe &#8222;Rhysida&#8220; hat fast sechs Terabyte an Daten der Berliner Landesverwaltung im Darknet ver\u00f6ffentlicht. Darunter sollen sich auch \u00e4u\u00dferst kritische Informationen befinden. Die Dimension des Leaks ist gewaltig: 1.439.893 Dateien. Aus der Berliner Verwaltung und Politik gibt es bislang kaum Antworten.<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>In den ver\u00f6ffentlichten Dateien findet sich unter anderem ein Ordner mit dem Titel \u201eAG CBRN-Rahmenplanung\u201c. CBRN steht f\u00fcr chemische, biologische, radiologische und nukleare Gefahren. Damit k\u00f6nnten hochsensible Informationen zu m\u00f6glichen Gefahrenlagen nun \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich sein \u2013 und auch von Terroristen oder ausl\u00e4ndischen Nachrichtendiensten eingesehen werden.<\/p>\n<p>Der Investigativjournalist Lars Winkelsdorf schl\u00e4gt auf \u201eX\u201c Alarm. Ihm zufolge hat dieser Cyberangriff ein \u201estaatsgef\u00e4hrdendes Ausma\u00df\u201c: \u201eEnthalten sind neben Unterlagen des LKA zu Ermittlungen auch Pl\u00e4ne, die den Verteidigungsfall betreffen, bis zu geheimen Kommunikationswegen der Bundesregierung f\u00fcr den Fall des Weltuntergangs.\u201c<\/p>\n<p>Abgeflossen sind auch zahlreiche pers\u00f6nliche Daten, insbesondere von Landesbeamten. Dazu geh\u00f6ren unter anderem Geburtsurkunden, offenbar Abwesenheitslisten, Telefonnummern und Wohnadressen.<\/p>\n<p>Die Erpresser hatten zuvor auf ihrer Leak-Site mit der Ver\u00f6ffentlichung gedroht und ein L\u00f6segeld von 30 Bitcoin, rund zwei Millionen Euro, verlangt. Daf\u00fcr setzten sie einen Countdown, der am Freitag gegen 15:35 Uhr ablief. Der Berliner Senat hatte bereits vor dem Ablauf des Ultimatums klargemacht, dass er grunds\u00e4tzlich nicht auf solche Erpressungsforderungen eingeht und ignorierte die Aufforderung.<\/p>\n<p>Kurz nach dem Ende des Countdowns folgte der Leak: Das riesige Datenpaket wurde im Darknet ver\u00f6ffentlicht. In sozialen Netzwerken verbreiteten Mitglieder der Hackergruppe bereits Listen mit Dateinamen \u2013 ein Hinweis darauf, wie umfangreich der Angriff und der nun erfolgte Datenabfluss sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Von&amp;nbspNela Heidner&amp;nbsp&amp;&amp;nbspEuronews Zuerst ver\u00f6ffentlicht am 05\/09\/2026 &#8211; 9:03 MESZ\u2022Zuletzt aktualisiert 9:50 Die Hackergruppe &#8222;Rhysida&#8220; hat fast sechs Terabyte&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1281853,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1825],"tags":[296,3257,14776,29,30,3558],"class_list":["post-1281852","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-berlin","tag-berlin","tag-cyberkriminalitaet","tag-cybersicherheit","tag-deutschland","tag-germany","tag-hackerangriff"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117217417449329020","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1281852","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1281852"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1281852\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1281853"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1281852"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1281852"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1281852"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}