{"id":1282286,"date":"2026-09-05T12:58:14","date_gmt":"2026-09-05T12:58:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1282286\/"},"modified":"2026-09-05T12:58:14","modified_gmt":"2026-09-05T12:58:14","slug":"wegner-raeumt-abfluss-sensibler-daten-bei-hackerangriff-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1282286\/","title":{"rendered":"Wegner r\u00e4umt Abfluss sensibler Daten bei Hackerangriff ein"},"content":{"rendered":"<p><img post-id=\"106137\" fifu-featured=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/dts_image_129461_caahgqhaqh_348_800_600.jpg\" alt=\"Wegner r\u00e4umt Abfluss sensibler Daten bei Hackerangriff ein\" title=\"Wegner r\u00e4umt Abfluss sensibler Daten bei Hackerangriff ein\" width=\"100%\" align=\"LEFT\"\/><br \/>Foto: Kai Wegner (Archiv), via dts Nachrichtenagentur<\/p>\n<p>Berlin (dts Nachrichtenagentur) \u2013 Nach dem Hackerangriff auf die Berliner Verwaltung hat Berlins Regierender B\u00fcrgermeister Kai Wegner (CDU) einger\u00e4umt, dass nach aktuellem Stand offenbar auch sensible Daten betroffen sind. W\u00e4hrend der Senat zun\u00e4chst erkl\u00e4rt hatte, es gebe keine Hinweise auf den Abfluss sensibler Informationen, sei \u201eder Erkenntnisstand heute ein anderer\u201c, sagte Wegner der \u201eBild\u201c.<\/p>\n<p>Berlin sei \u201eOpfer einer schweren Straftat geworden\u201c, so der CDU-Politiker. Unmittelbar nach Bekanntwerden des Angriffs seien Bundesbeh\u00f6rden eingeschaltet worden: \u201eWir haben unmittelbar die Sicherheitsorgane des Bundes mit eingeschaltet, BKA, BSI und viele mehr\u201c. Derzeit w\u00fcrden das Landeskriminalamt und die Sicherheitsbeh\u00f6rden des Bundes die ver\u00f6ffentlichten beziehungsweise entwendeten Daten auswerten.<\/p>\n<p>Welche Informationen genau abgeflossen sind, konnte Wegner noch nicht sagen: \u201eDa sind wir in der Pr\u00fcfung, gemeinsam mit dem LKA und mit den Sicherheitsorganen des Bundes.\u201c Ziel sei es nun, m\u00f6gliche Betroffene schnell zu identifizieren und zu informieren. \u201eWir versuchen, die Betroffenen schnellstm\u00f6glich zu erreichen\u201c, so der Regierungschef.<\/p>\n<p>Eine Zahlung des von den T\u00e4tern geforderten L\u00f6segelds in H\u00f6he von 2 Millionen Euro sei f\u00fcr ihn nie infrage gekommen. \u201eIch bin der felsenfesten \u00dcberzeugung, dass ich einen Staat nicht erpressen lassen darf. Das geht gar nicht\u201c, so Wegner. Niemand k\u00f6nne garantieren, dass die Daten nach einer Zahlung tats\u00e4chlich gel\u00f6scht worden w\u00e4ren: \u201eWer sagt denn, wenn wir es gezahlt h\u00e4tten, dass die Daten nicht l\u00e4ngst schon woanders sind?\u201c<\/p>\n<p>Nach Angaben Wegners wurden die betroffenen Senatsverwaltungen unmittelbar nach Entdeckung des Angriffs vom Netz getrennt. \u201eIn dem Moment, als wir festgestellt haben, dass es um einen Hackerangriff geht, haben wir die zwei Senatsverwaltungen, die betroffen waren, isoliert\u201c, erkl\u00e4rte er. Nach derzeitigem Kenntnisstand h\u00e4tten die T\u00e4ter anschlie\u00dfend keine weiteren Daten herunterladen k\u00f6nnen. Wegner verwies darauf, dass staatliche Netzwerke t\u00e4glich Ziel von Cyberangriffen seien: \u201eWir haben tagt\u00e4glich Hackerangriffe auf unser Netz, nicht nur in Berlin, in ganz Deutschland.\u201c Die allermeisten Attacken w\u00fcrden abgewehrt. \u201eDieser ist leider durch\u201c, so Wegner.<\/p>\n<p>Wie hoch der entstandene Schaden ist und ob der Vorfall schwerwiegender als der Berliner Stromausfall vom Januar 2026 ist, wollte Wegner noch nicht beurteilen. \u201eKann ich Ihnen heute noch nicht sagen\u201c, erkl\u00e4rte Wegner. Zun\u00e4chst m\u00fcsse gekl\u00e4rt werden, \u201ewelche Daten konkret abgeflossen sind, wer betroffen ist und welche Daten es sind\u201c.<\/p>\n<p>Nach der Ver\u00f6ffentlichung der Verwaltungsdaten im Darknet hat die Bundesregierung eine intensive Pr\u00fcfung der eigenen Datensysteme durchgef\u00fchrt. Ein Regierungssprecher sagte \u201eBild\u201c: \u201eDie Bundesregierung verfolgt die Informationen und Ermittlungen zum Datenabfluss genau. Momentan werten die zust\u00e4ndigen Sicherheitsbeh\u00f6rden von Bund und Land die Informationen aus. Zwischen den beteiligten Beh\u00f6rden werden die Informationen kontinuierlich abgeglichen, auch \u00fcber das Nationale Cyberabwehrzentrum. Nach der Analyse potentieller Sicherheitsrisiken werden entsprechende Ma\u00dfnahmen zur Wahrung der milit\u00e4rischen Sicherheit eingeleitet. Datensysteme des Bundes sind nach derzeitigem Kenntnisstand nicht betroffen.\u201c<\/p>\n<p>Hintergrund ist der j\u00fcngste Cyberangriff auf das Berliner Landesnetz, bei dem die Hackergruppe \u201eRhysida\u201c rund 1,4 Millionen Dateien unverschl\u00fcsselt ver\u00f6ffentlichte, nachdem das Land Berlin L\u00f6segeldzahlungen verweigert hatte. Da sich unter den Daten auch sensible Infrastrukturpl\u00e4ne befinden, koordinieren die Beh\u00f6rden nun die Abwehrma\u00dfnahmen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Foto: Kai Wegner (Archiv), via dts Nachrichtenagentur Berlin (dts Nachrichtenagentur) \u2013 Nach dem Hackerangriff auf die Berliner Verwaltung&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1282287,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1825],"tags":[1941,1939,147,296,1937,29,30,1940,1938,16,55],"class_list":["post-1282286","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-berlin","tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin","tag-aktuelle-news-aus-berlin","tag-ausland","tag-berlin","tag-berlin-news","tag-deutschland","tag-germany","tag-nachrichten-aus-berlin","tag-news-aus-berlin","tag-politik","tag-wirtschaft"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117218557108744869","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1282286","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1282286"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1282286\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1282287"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1282286"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1282286"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1282286"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}