{"id":1282290,"date":"2026-09-05T13:01:20","date_gmt":"2026-09-05T13:01:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1282290\/"},"modified":"2026-09-05T13:01:20","modified_gmt":"2026-09-05T13:01:20","slug":"sensibelste-daten-gestohlen-geheim-plaene-geleakt-daten-gau-erschuettert-berlin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1282290\/","title":{"rendered":"Sensibelste Daten gestohlen \u2013 Geheim-Pl\u00e4ne geleakt! Daten-GAU ersch\u00fcttert Berlin"},"content":{"rendered":"<p class=\"col-12 col-md-10 col-lg-8 gb-p raw mx-auto\">Berlin steht nach einem schweren Cyberangriff vor einem massiven Datenskandal. Die Hackergruppe Rhysida soll gro\u00dfe Mengen gestohlener Verwaltungsdaten im Darknet ver\u00f6ffentlicht haben. Das volle Ausma\u00df ist laut den vorliegenden Informationen noch nicht abschlie\u00dfend gekl\u00e4rt.<\/p>\n<p class=\"col-12 col-md-10 col-lg-8 gb-p raw mx-auto\">Die Angreifer sollen zwischen 7. und 12. August gewaltige Datenmengen aus der Berliner Verwaltung abgegriffen haben. Danach forderten sie <a data-li-document-ref=\"120246364\" href=\"https:\/\/www.heute.at\/s\/cyberangriff-auf-berlin-12000-systeme-gescannt-120246364\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">30 Bitcoin<\/a> \u2013 umgerechnet rund zwei Millionen Euro. Der Berliner Senat zahlte nach eigenen Angaben nicht. Nach Ablauf des Ultimatums wurde der Datensatz laut Berichten online gestellt.<\/p>\n<p>&#8222;Heute&#8220; auf Google als <b>bevorzugte&amp;nbspQuelle<\/b> festlegen<a href=\"https:\/\/www.google.com\/preferences\/source?q=heute.at\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" target=\"_blank\">Hinzuf\u00fcgen<\/a><\/p>\n<p class=\"col-12 col-md-10 col-lg-8 gb-p raw mx-auto\">Das Ausma\u00df ist enorm: Genannt werden rund 5,26 Terabyte mit mehr als 1,4 Millionen Dateien. Darunter sollen interne Unterlagen aus Fachbereichen der Senatsverwaltung, Dokumente zu politischen Entscheidungsprozessen und vertrauliche Verwaltungsakten sein.<\/p>\n<p>Geheim-Dokumente geleakt<\/p>\n<p class=\"col-12 col-md-10 col-lg-8 gb-p raw mx-auto\">Besonders heikel: In dem Leak sollen sich auch pers\u00f6nliche Informationen befinden. Berichtet wird von Telefonnummern, Gehaltsdaten, Wohnadressen, Zeugnissen, eingescannten Ausweisen und weiteren Personaldokumenten. Laut den vorliegenden Berichten landeten auch Akten zu Disziplinarverfahren im Netz \u2013 teils mit der Kennzeichnung &#8222;Vertrauliche Personalsache!&#8220;.<\/p>\n<p class=\"col-12 col-md-10 col-lg-8 gb-p raw mx-auto\">Auch Gesundheitsdaten sollen betroffen sein. Genannt werden Reha-Unterlagen, Arbeitsunf\u00e4higkeitsbescheinigungen, Atteste, Unfallanzeigen, PCR-Testergebnisse und der Scan eines Schwerbehindertenausweises. F\u00fcr Betroffene k\u00f6nnte der Leak damit weit \u00fcber einen gew\u00f6hnlichen Datenverlust hinausgehen.<\/p>\n<p class=\"col-12 col-md-10 col-lg-8 gb-p raw mx-auto\">Der Chaos-Computer-Club-Sprecher Joachim Selzer warnte laut &#8222;Berliner Zeitung&#8220; vor der Gefahr von Identit\u00e4tsdiebstahl: &#8222;Je mehr ich \u00fcber eine Person wei\u00df, desto genauer kann ich mich als diese Person ausgeben.&#8220; In den Daten sollen sich demnach auch Unterschriftenproben befinden, etwa in Antr\u00e4gen f\u00fcr Diensthandys.<\/p>\n<p>Kritische Daten<\/p>\n<p class=\"col-12 col-md-10 col-lg-8 gb-p raw mx-auto\">Brisant sind zudem Angaben zu Kritischer Infrastruktur. Laut Berichten sollen Schwachstellenanalysen zur Trinkwasserversorgung, Handynummern von Personen aus Einrichtungen der Kritischen Infrastruktur sowie ein Entwurf f\u00fcr einen Leitfaden der Zivilen Verteidigung im Datenpaket enthalten sein. Die Angaben der T\u00e4ter zum Gesamtumfang gelten laut &#8222;Berliner Zeitung&#8220; bislang nicht als unabh\u00e4ngig verifiziert.<\/p>\n<p class=\"col-12 col-md-10 col-lg-8 gb-p raw mx-auto\">Auf dem offiziellen Hauptstadtportal Berlin.de hei\u00dft es, Sicherheitsbeh\u00f6rden und IT-Forensiker w\u00fcrden die ver\u00f6ffentlichten Daten &#8222;mit Hochdruck&#8220; untersuchen. Betroffene Personen sollen risikobasiert und nach gesetzlichen Vorgaben informiert werden, sobald sie im Rahmen der Analyse identifiziert werden.<\/p>\n<p class=\"col-12 col-md-10 col-lg-8 gb-p raw mx-auto\">Wer unabh\u00e4ngig davon Hinweise hat, dass eigene Daten ver\u00f6ffentlicht oder f\u00fcr Straftaten wie Betrug oder Identit\u00e4tsmissbrauch genutzt wurden, sollte laut Senatskanzlei Strafanzeige erstatten. Eine abschlie\u00dfende Bewertung des Schadens liegt derzeit noch nicht vor.<\/p>\n<p> {title &amp;&amp; {title} } red, {title &amp;&amp; {title} } 05.09.2026, 14:30<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin steht nach einem schweren Cyberangriff vor einem massiven Datenskandal. Die Hackergruppe Rhysida soll gro\u00dfe Mengen gestohlener Verwaltungsdaten&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1282291,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1825],"tags":[5968,296,2068,14775,3888,1685,1743,29,30,3558,131043,263005,48332,17075],"class_list":["post-1282290","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-berlin","tag-kritische-infrastruktur","tag-berlin","tag-berliner-senat","tag-cyberangriff","tag-darknet","tag-datenleck","tag-datenschutz","tag-deutschland","tag-germany","tag-hackerangriff","tag-identitaetsdiebstahl","tag-rhysida","tag-trinkwasserversorgung","tag-verwaltung"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117218566950350017","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1282290","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1282290"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1282290\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1282291"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1282290"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1282290"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1282290"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}