{"id":1283197,"date":"2026-09-05T23:33:17","date_gmt":"2026-09-05T23:33:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1283197\/"},"modified":"2026-09-05T23:33:17","modified_gmt":"2026-09-05T23:33:17","slug":"ukraine-krieg-konstruktiv-inhaltsreich-und-vertrauensvoll-putin-spricht-mit-trumps-unterhaendlern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1283197\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg: \u201eKonstruktiv, inhaltsreich und vertrauensvoll\u201c \u2013 Putin spricht mit Trumps Unterh\u00e4ndlern"},"content":{"rendered":"<p>Putin hat sich bei dem Treffen mit Steve Witkoff und Jared Kushner laut dem Kreml \u00fcberzeugt gezeigt, dass er seine Kriegsziele gegen die Ukraine erreicht. Zudem m\u00fcssten die Grundursachen des Konflikts beseitigt werden. Die US-Gesandten treffen heute Selenskyj in Kiew.<\/p>\n<p class=\"c-inline-alert__description\">Klicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">In Moskau sind die kurzfristig anberaumten neuen Gespr\u00e4che zum russischen Angriffskrieg in der Ukraine zwischen Kremlchef Wladimir Putin und den US-Unterh\u00e4ndlern Steve Witkoff und Jared Kushner zu Ende gegangen. Der Kreml hat die nach langer Pause wieder aufgenommenen Gespr\u00e4che als konstruktiv, inhaltsreich und vertrauensvoll bezeichnet. <\/p>\n<p>Das Treffen mit US-Pr\u00e4sident Donald Trumps Gesandten \u00fcber eine m\u00f6gliche Beendigung des Ukraine-Konflikts habe gut drei Stunden gedauert, sagte Putins au\u00dfenpolitischer Berater, Juri Uschakow, in der Nacht. Putin habe sich einmal mehr \u00fcberzeugt gezeigt, dass er die Ziele seines Krieges \u2013 den Russland milit\u00e4rische Spezialoperation nennt \u2013 erreichen werde, betonte Uschakow.<\/p>\n<p>Putin habe seine Einsch\u00e4tzung der Lage abgegeben. \u201eInsbesondere wurden die tats\u00e4chlichen Erfolge der russischen Armee beim Vormarsch im Einsatzgebiet hervorgehoben\u201c, sagte Uschakow. Allerdings geben Experten \u00fcber die vermeintlichen und realen Fortschritte der Kriegsparteien im Frontgebiet unterschiedliche Einsch\u00e4tzungen ab. Immer wieder gibt es Zweifel, ob Putin von seinem Generalstab \u00fcber das Bild wahrheitsgem\u00e4\u00df informiert wird.<\/p>\n<p>Wichtig f\u00fcr Russland sei vor allem die Beseitigung der Grundursachen des Konflikts, sagte Uschakow. Dazu z\u00e4hlt Moskau etwa das Vorgehen Kiews gegen die in Teilen der Ukraine verbreitete russische Sprache.<\/p>\n<p>Uschakow sagte nichts zu neuen Vorschl\u00e4gen, die laut Trump und Kreml bei dem Treffen pr\u00e4sentiert werden sollten. Putin setze darauf, dass Witkoff und Kushner die russische Sicht nun in Kiew \u00fcbermittelten, betonte er. Das lie\u00df zun\u00e4chst nicht darauf schlie\u00dfen, dass es bei der L\u00f6sung des Konflikts Bewegung geben k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Die beiden Gesandten reisen weiter in die ukrainische Hauptstadt, wo sie heute von Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj empfangen werden sollen. Nach mehreren Russland-Aufenthalten wird dies ihr erster Besuch in der Ukraine sein.<\/p>\n<p>Putin hat zugesichert, in einer auf drei Tage begrenzten Waffenruhe auf Luftangriffe gegen die Stadt Kiew zu verzichten. Selenskyj hatte aber dem russischen Milit\u00e4r vorgeworfen, vor der Anreise der US-Amerikaner demonstrativ die Kiewer Flugh\u00e4fen Schuljany und Boryspil beschossen zu haben.<\/p>\n<p>Die bisherigen Gespr\u00e4che zwischen Putin und Trumps Gesandten hatten auch zu direkten Verhandlungen zwischen Russen und Ukrainern gef\u00fchrt. Sie gerieten allerdings ins Stocken und wurden dann gestoppt, weil Witkoff und Kushner in den vergangenen Monaten vorwiegend mit Trumps Krieg gegen den Iran besch\u00e4ftigt waren.<\/p>\n<p>Zuvor \u00fcbermittelte Putin zudem Trump die besten W\u00fcnsche \u2013 und bezeichnete die Situation, mit der sie sich bei den Verhandlungen befassen m\u00fcssten, als \u201eschwierig\u201c. Gleichzeitig erkl\u00e4rte er, dass Kushner und Wittkoff da Vertrauen der russischen Seite h\u00e4tten. \u201eF\u00fcr uns ist die Zusammenarbeit mit ihnen komfortabel\u201c, hie\u00df es.<\/p>\n<p>Peskow hatte die zun\u00e4chst vom ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj angek\u00fcndigte Wiederaufnahme von Verhandlungen erst nach Ankunft von Witkoff und Trumps Schwiegersohn Kushner in Moskau best\u00e4tigt. Demnach haben die US-Unterh\u00e4ndler neue Vorschl\u00e4ge im Gep\u00e4ck. <\/p>\n<p>Trump nannte seinen Golfpartner Witkoff und seinen Schwiegersohn Kushner \u201ezwei gro\u00dfartige Verhandler\u201c. \u201eWir haben sie hingeschickt, um zu sehen, ob wir etwas erreichen k\u00f6nnen\u201c, sagte er vor Journalisten. Es gebe m\u00f6glicherweise eine gute Chance daf\u00fcr, f\u00fcgte er hinzu. Ob der Plan Gebietsabtretungen der Ukraine an Russland vorsieht, sagte der US-Pr\u00e4sident nicht. Er sagte lediglich: \u201eWir haben eine Idee f\u00fcr den Frieden.\u201c<\/p>\n<p>Putin hat derweil eine dreit\u00e4gige Waffenruhe f\u00fcr die ukrainische Hauptstadt Kiew angeordnet. Sie soll gew\u00e4hrleisten, dass Witkoff und Kushner, die bereits mehrfach in Russland zu Gespr\u00e4chen waren, erstmals \u00fcberhaupt auch Kiew besuchen k\u00f6nnen. Der Kremlchef hatte die beiden den ganzen Tag warten lassen. Er nahm eine neue Metro-Linie in Moskau und einen neuen riesigen \u00d6lterminal samt Pipeline in Sibirien per Videoschalte in Betrieb, zudem traf er vor der Parlamentswahl vom 18. bis 20. September auch Spitzenkandidaten der Kremlpartei Geeintes Russland.<\/p>\n<p>Selenskyj bekr\u00e4ftigte indes, dass er die beiden Gesandten Trumps an diesem Sonntag in Kiew erwarte. Der ukrainische Pr\u00e4sident best\u00e4tigte seine fr\u00fcheren Angaben, nach denen die dreit\u00e4gige Waffenruhe aus ukrainischer Sicht bereits in Kraft sei. Er hoffe, dass sich auch Putin an seine eigene Ank\u00fcndigung der Waffenruhe halte.<\/p>\n<p>Die bisherigen Gespr\u00e4che zwischen Putin und Trumps Gesandten f\u00fchrten auch zu direkten Verhandlungen zwischen Russen und Ukrainern. Sie gerieten allerdings erst ins Stocken und wurden dann gestoppt, weil Witkoff und Kushner in den vergangenen Monaten vorwiegend mit Trumps Krieg gegen den Iran besch\u00e4ftigt waren. Da Russland den Iran unterst\u00fctzt in dem Konflikt, spekulierten kremlnahe Experten, ob Witkoff und Kushner wom\u00f6glich auch das Thema Iran ansprechen.<\/p>\n<p>AFP\/dpa\/kami\/lay\/saha<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Putin hat sich bei dem Treffen mit Steve Witkoff und Jared Kushner laut dem Kreml \u00fcberzeugt gezeigt, dass&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1283099,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[3],"tags":[114,13,154367,145197,14,15,250153,110,111,115,12,116,103504,45,10,8,9,11,113,103,4872,112,117,104],"class_list":["post-1283197","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-welt","tag-donald-geb-1946","tag-headlines","tag-jared","tag-kushner","tag-nachrichten","tag-news","tag-newsos-import-welt","tag-newsteam","tag-putin","tag-russland-ukraine-krieg-24-2-2022","tag-schlagzeilen","tag-selenskyj","tag-steven","tag-texttospeech","tag-top-news","tag-top-meldungen","tag-topmeldungen","tag-topnews","tag-trump","tag-welt","tag-witkoff","tag-wladimir","tag-wolodymyr","tag-world"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117221052092989186","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1283197","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1283197"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1283197\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1283099"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1283197"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1283197"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1283197"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}