{"id":1283255,"date":"2026-09-06T00:15:29","date_gmt":"2026-09-06T00:15:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1283255\/"},"modified":"2026-09-06T00:15:29","modified_gmt":"2026-09-06T00:15:29","slug":"wir-machen-ein-vermoegen-venezuela-ist-eine-koloniale-autokratie-nach-trumps-geschmack","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1283255\/","title":{"rendered":"&#8222;Wir machen ein Verm\u00f6gen&#8220;: Venezuela ist eine koloniale Autokratie nach Trumps Geschmack"},"content":{"rendered":"<p>Regime opfert \u00d6l f\u00fcr MachterhaltVenezuela ist eine koloniale Autokratie nach Trumps Geschmack05.09.2026, 19:34 Uhr <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/autoren\/Roland-Peters-article13639846.html\" class=\"article-detail-head_author___bDMZ\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_1_1__Ei3jf\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/rpeters_foto1x1.webp.webp\" alt=\"rpeters_foto1x1\"\/>Von Roland Peters, New York<\/a><\/p>\n<p>Artikel anh\u00f6ren(11:46 min)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/2026-07-08T164210Z_570910450_RC2S9MAY8N33_RTRMADP_3_NATO-SUMMIT-TRUMP.webp\" alt=\"2026-07-08T164210Z_570910450_RC2S9MAY8N33_RTRMADP_3_NATO-SUMMIT-TRUMP\"\/>US-Pr\u00e4sident Donald Trump (rechts) mit Marco Rubio \u2013 US-Au\u00dfenminister und Venezuelas &#8222;Vizek\u00f6nig&#8220;. (Foto: REUTERS)<\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Den politischen Kopf Venezuelas haben die USA im Januar entfernt. Sp\u00e4testens mit dem historischen \u00d6l-Deal zwischen Washington und Caracas wird das karibische Land zum Paradebeispiel daf\u00fcr, wie sich US-Pr\u00e4sident Trump die Welt vorstellt.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Donald Trump lobte einmal mehr Venezuela. Die Regierung in Caracas sei &#8222;sehr neu, wir haben sie aus der Diktatur gef\u00fchrt und kommen gro\u00dfartig mit ihnen aus&#8220;, behauptete der Pr\u00e4sident am Mittwoch. Zwar seien die Venezolaner &#8222;noch nicht bereit f\u00fcr Wahlen.&#8220; Aber sehr wohl sind sie bereit, die Verfassung und die Gesetze im Sinne Washingtons zu \u00e4ndern und den &#8222;gr\u00f6\u00dften \u00d6l-Deal der Geschichte&#8220; abzuschlie\u00dfen. Dieser Deal sichert den Vereinigten Staaten und seinen Konzernen ein F\u00fcnftel der venezolanischen Rohstoffreserven, laut Wei\u00dfem Haus f\u00fcr ein ganzes Jahrhundert. Den Gro\u00dfteil davon entziehen sie chinesischen und einem russischen Unternehmen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Venezuela ist das leuchtende Beispiel daf\u00fcr, wie Trump die Welt sieht und die USA unter seiner Auslegung der Monroe-Doktrin verstehen, die sie Ende vergangenen Jahres in der Nationalen Sicherheitsstrategie beschrieben hatten. Erkl\u00e4rtes Ziel ist unter anderem, den Einfluss Chinas in Lateinamerika zu verringern. Nach der erfolgreichen Entf\u00fchrung des Machthabers Nicol\u00e1s Maduro im Januar und der Treuebekenntnisse von dessen Vize Delcy Rodr\u00edguez in Richtung Washington hat Trump mehrfach dar\u00fcber gesprochen, dass er sich \u00e4hnliche Unterw\u00fcrfigkeit von Kuba und dem Iran vorstellt. Die territorialen, \u00f6ffentlich ge\u00e4u\u00dferten \u00dcbernahmetr\u00e4ume reichen von Venezuela, Kanada oder Gr\u00f6nland als 51. Bundesstaat bis zu einer zur &#8222;Trump-Stra\u00dfe&#8220; umbenannten Meerenge von Hormus unter US-Kontrolle im Nahen Osten.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Marco Rubio sei der &#8222;Vizek\u00f6nig Venezuelas&#8220;, titelte schon vor Wochen die &#8222;New York Times&#8220;. Demnach stimme sich Staatschefin Rodr\u00edguez mit dem spanisch sprechenden US-Au\u00dfenminister per Handynachrichten ab. Politische Entscheidungen, sogar \u00c4u\u00dferungen in der Presse und in den sozialen Medien segnet demnach auch Rubio ab. Das &#8222;Wall Street Journal&#8220; und weitere Medien haben \u00e4hnlich berichtet. Das Wei\u00dfe Haus behandelt und spricht \u00fcber den karibischen Staat so wie fr\u00fcher ein Imperium \u00fcber eine neue Kolonie. Die USA bez\u00f6gen &#8222;Milliarden und Abermilliarden Barrel \u00d6l&#8220; aus Venezuela, br\u00fcstete Trump sich im August: &#8222;Dem Sieger geb\u00fchrt die Beute.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Es ist nicht bekannt, ob Trump sich der Doppeldeutigkeit seiner Redewendung bewusst war. Zwar geht es bei der Beute faktisch um \u00d6l, aber der Satz ist in den USA auch ein historischer politischer Ausdruck daf\u00fcr, dass der (Wahl-)Sieger die Posten einer Regierung besetzen darf. Einen Urnengang hat es in Venezuela jedoch nicht gegeben, eine Wahl wurde nicht einmal angek\u00fcndigt. Im August gab es erste Gespr\u00e4che zwischen Regime und Opposition, mit sp\u00e4rlichen Ergebnissen. Mehrfach waren solche Initiativen in den vergangenen zehn Jahren gescheitert.<\/p>\n<p>\u00d6lbaron international gesucht <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Rodr\u00edguez versicherte dem Wei\u00dfen Haus direkt nach Maduros Entf\u00fchrung, k\u00fcnftig kooperativ zu sein. Im Gegenzug blieb das diktatorische Regime an der Macht. Rodr\u00edguez ersetzte punktuell Personal, unter anderen Maduros Verteidigungsminister General Vladimir Padrino durch General Gustavo Gonz\u00e1lez, der von 2019 bis 2024 Chef des ber\u00fcchtigten Inlandsgeheimdienstes SEBIN gewesen war. Die Situation der Bev\u00f6lkerung hat sich nicht verbessert. Aufgebaut wurde eine koloniale Autokratie nach Trumps Geschmack, nach seinen Bedingungen. Die autokratische Regierung in Caracas erkauft sich ihre Macht mit Loyalit\u00e4t.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Beteiligt am \u00d6l-Deal sind die Vereinigten Staaten selbst mit Vetorechten durch das Pentagon und das Au\u00dfenministerium, <a class=\"inline_link\" href=\"https:\/\/www.whitehouse.gov\/fact-sheets\/2026\/08\/fact-sheet-president-donald-j-trump-announces-historic-oil-agreement-to-secure-american-energy-dominance-and-drive-venezuelas-economic-recovery\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">laut US-Angaben<\/a> \u00fcber 17 \u00d6lfelder mit 65 Millionen F\u00e4ssern \u00d6l f\u00fcr die kommenden 100 Jahre. Dazu kommen 35 Prozent Anteile am F\u00f6rderunternehmen North American Blue Energy Partners (NABEP), das dem Venezolaner Alejandro Betancourt L\u00f3pez geh\u00f6rt. Gegen den Vertrauten von Rodr\u00edguez liegt ein internationaler Haftbefehl der Schweiz wegen Geldw\u00e4sche vor, den die US-Beh\u00f6rden laut &#8222;Washington Post&#8220; ignorieren. Der \u00d6lbaron und Gesch\u00e4ftsmann habe sich demnach mehrfach in den USA mit Regierungsvertretern getroffen. Die USA h\u00e4tten zudem versucht, die Schweiz davon zu \u00fcberzeugen, die aktuellen Vorw\u00fcrfe gegen Betancourt fallen zu lassen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Das Wei\u00dfe Haus hat sich im Rahmen des \u00d6l-Deals mit Venezuela zus\u00e4tzlich ein Vetorecht \u00fcber die Unternehmensf\u00fchrung von Betancourts NABEP gesichert. Angesichts solcher vorteilhaften Vertr\u00e4ge wirkt Trump schon fast vertr\u00e4umt, wenn er \u00fcber Venezuela spricht. &#8222;Wir machen ein Verm\u00f6gen und sie machen ein Verm\u00f6gen&#8220;, prahlte der Pr\u00e4sident Anfang der Woche: &#8222;Es k\u00f6nnte das beste Gesch\u00e4ft sein, das je get\u00e4tigt wurde.&#8220; US-Energieminister Chris Wright, der sich nach Verk\u00fcndung der historischen Vereinbarung mit Rodr\u00edguez in Caracas traf, sagte, das Ziel sei &#8222;Frieden, Freiheit und Wohlstand f\u00fcr die venezolanische Bev\u00f6lkerung&#8220;. F\u00fcr viele Venezolaner d\u00fcrfte das wie Hohn klingen: Der \u00d6lreichtum ihres Landes ist ein souver\u00e4nes Zukunftsversprechen und damit Teil der nationalen Identit\u00e4t, die durch den Deal infrage gestellt werden.<\/p>\n<p>Rubio bestimmt \u00fcber \u00d6leinnahmen<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Seit den 1950er Jahren waren die Regierungen in Venezuela demokratisch bestimmt worden. Der gr\u00f6\u00dfte Teil des Staatshaushalts kommt seither aus Erl\u00f6sen aus dem \u00d6lexport, nicht aus Besteuerung der Bev\u00f6lkerung und Unternehmen. Politiker h\u00e4tten versucht, sich mit diesem Geld die Zustimmung der Menschen zu erkaufen, sagte Ronal Rodr\u00edguez, Wissenschaftler an der kolumbianischen Universidad del Rosario, zur Nachrichtenagentur AP: &#8222;Jeder Venezolaner betrachtet das \u00d6l als etwas, auf das er Anspruch hat.&#8220; Das Land war Mitbegr\u00fcnder der OPEC, und in den 1970er Jahren, als es das h\u00f6chste Pro-Kopf-Einkommen in der Region vorweisen konnte, verstaatlichte die Regierung die Branche durch die Gr\u00fcndung des staatlichen Unternehmens Petr\u00f3leos de Venezuela S.A, der PDVSA.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Ausl\u00e4ndische Firmen konnten sich nur als Minderheitspartner an Gemeinschaftsunternehmen beteiligen, die PDVSA hatte die Hand am \u00d6lhahn. Das hat Rodr\u00edguez&#8216; Regierung ge\u00e4ndert. Die USA h\u00e4tten &#8222;die komplette Kontrolle \u00fcber die \u00d6lindustrie&#8220;, hie\u00df es zuletzt in der BBC. &#8222;Wer die \u00d6lindustrie kontrolliert, kontrolliert die venezolanische Regierung.&#8220; \u00dcber die Erl\u00f6se f\u00fcr venezolanisches \u00d6l, die auf Konten des US-Finanzministeriums flie\u00dfen, bestimmt inzwischen Marco Rubio. Offiziell deshalb, damit diese, laut Rodr\u00edguez 19 US-Dollar pro Fass, nicht in dunklen Kan\u00e4len des Staatsapparats und des Milit\u00e4rs versickern. Sondern f\u00fcr den Wiederaufbau des Landes genutzt werden.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die hohen \u00d6lpreise wegen des Iran-Kriegs h\u00e4tten in anderen Zeiten die Einnahmen in Caracas erh\u00f6ht. Doch auch finanziell gesehen ist Venezuela zum permanenten Bittsteller in Washington geworden. Es gibt laut Wirtschaftswissenschaftler Ricardo Hausmann praktisch keine Angaben \u00fcber den Umgang mit den \u00d6leinnahmen &#8211; wie hoch sie sind oder wof\u00fcr sie verwendet werden. Federf\u00fchrend sei das neu geschaffene &#8222;Gremium Nationale Energiedominanz&#8220; im Wei\u00dfen Haus: &#8222;Venezuela wird nicht als demokratisches Wiederaufbauprojekt gesehen, sondern als strategische \u00d6lreserve im Dienste US-amerikanischer Macht&#8220;, so der \u00d6konom der Harvard University. Die Vereinigten Staaten h\u00e4tten B\u00fcrgerrechte der Venezolaner f\u00fcr Zugang zu \u00d6l geopfert. Am 11. August hatte Rubios Au\u00dfenministerium ein Werbevideo ver\u00f6ffentlicht, <a class=\"inline_link\" href=\"https:\/\/x.com\/StateDept\/status\/2087172343969771810\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">das die Monroe-Doktrin erkl\u00e4rt<\/a>, und schrieb dazu: &#8222;Unsere Dominanz in der Hemisph\u00e4re wird nie wieder infrage gestellt.&#8220;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"image\"\/>US-Energieminister Chris Wright mit Delcy Rodr\u00edguez in Caracas (Foto: AP Photo\/Pedro Mattey)<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die F\u00f6rderquote ist seit Maduros Entf\u00fchrung leicht gestiegen, aber Inflation und parallele Wechselkurse f\u00fcr den Dollar plagen die Wirtschaft. &#8222;Das ist nicht, wie ein \u00d6lboom aussieht&#8220;, schreibt Hausmann, der in den 1990er Jahren Minister in seinem Heimatland Venezuela und jahrelang f\u00fcr die Interamerikanische Entwicklungsbank IDB t\u00e4tig war. &#8222;Wenn Exporteinnahmen steigen, stabilisieren sich W\u00e4hrungen \u00fcblicherweise (..), Venezuela bewegt sich in die entgegengesetzte Richtung: seine W\u00e4hrung wird rapide schw\u00e4cher, die Inflation zieht an, die Wirtschaft schrumpft und US-Dollar werden seltener.&#8220;<\/p>\n<p>Neue milit\u00e4rische Eingreiftruppe<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der \u00d6lboom k\u00f6nnte noch kommen. Aber die Nutznie\u00dfer d\u00fcrften vorwiegend US-Konzerne sein, und von der Kontrolle \u00fcber die \u00d6lreserven des Landes das Umfeld von Machthaberin Rodr\u00edguez profitieren. So wie es vor Maduros Entf\u00fchrung war. Bislang gibt es offenbar weder f\u00fcr Washington noch Caracas einen Grund, die neue Arbeitsbeziehung mit einer R\u00fcckkehr zur Demokratie zu gef\u00e4hrden. Als Rubio bei X den \u00d6l-Deal als &#8222;Sieg f\u00fcr das US-amerikanische und venezolanische Volk&#8220; bejubelte, reagierte Hausmann mit einer scharfen Replik: &#8222;Sie haben soeben jegliches Vertrauen verloren, das die Venezolaner jemals in Sie gesetzt hatten (&#8230;) Sie haben sich daf\u00fcr entschieden, die Macht der USA nicht zur Befreiung der Venezolaner einzusetzen, sondern sich mit unseren Unterdr\u00fcckern einzulassen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der von den USA \u00f6ffentlich genannte Grund f\u00fcr Maduros Entf\u00fchrung waren dessen angebliche Verwicklungen in Kokainschmuggel in die Vereinigten Staaten. Zuvor hatte die US-Marine unter dem Namen &#8222;Southern Spear&#8220; die gr\u00f6\u00dfte Flotte jemals in der Karibik zusammengezogen, schoss monatelang kleine Boote aus dem Meer und t\u00f6tete dabei deren Insassen, die sie als Drogenkuriere und Terroristen bezeichnete. Beweise daf\u00fcr ver\u00f6ffentlichten die US-Beh\u00f6rden nicht. Laut einem internen Bericht der US-Antidrogenbeh\u00f6rde DEA hat sich jedoch weder die Menge noch der Schwarzmarktpreis des Kokains ge\u00e4ndert, das aus S\u00fcdamerika in die USA gelangt, <a class=\"inline_link\" href=\"https:\/\/www.washingtonpost.com\/world\/2026\/07\/27\/operation-southern-spear-has-not-slowed-cocaine-entering-us\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">berichtete die &#8222;Washington Post&#8220; Ende Juli<\/a>.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Anfang August verk\u00fcndete US-General Francis Donovan, der Kommandeur des Southern Command, der &#8222;Southern Spear&#8220; werde eine stehende Einsatztruppe und zum &#8222;ausf\u00fchrenden Arm&#8220; in der Hemisph\u00e4re. So kann die Einsatztruppe zustechen, wo und wann immer n\u00f6tig. So wie in Caracas zu Jahresbeginn geschehen. So wie in Guatemala und Honduras, wie die &#8222;New York Times&#8220; berichtete. Demnach werde die neue Truppe &#8222;daf\u00fcr sorgen, dass lateinamerikanische L\u00e4nder gemeinsame US-Milit\u00e4rschl\u00e4ge innerhalb ihrer Grenzen akzeptieren&#8220;, sagte die dortige Journalistin Maria Abi-Habib. Die Angriffe w\u00fcrden &#8222;in das Territorium souver\u00e4ner Staaten der Region&#8220; verschoben. Die Pr\u00e4senz von US-Truppen soll der Ansicht Abi-Habibs zufolge in der gesamten Region zum Normalfall werden.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Regime opfert \u00d6l f\u00fcr MachterhaltVenezuela ist eine koloniale Autokratie nach Trumps Geschmack05.09.2026, 19:34 Uhr Von Roland Peters, New&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1283256,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[5],"tags":[331,332,3364,29,106,30,13,14,15,23560,16,9952,12,1991,1700],"class_list":["post-1283255","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-nachrichten","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-de","tag-deutschland","tag-donald-trump","tag-germany","tag-headlines","tag-nachrichten","tag-news","tag-nicolas-maduro","tag-politik","tag-rohstoff-oel","tag-schlagzeilen","tag-suedamerika","tag-venezuela"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117221218870088548","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1283255","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1283255"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1283255\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1283256"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1283255"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1283255"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1283255"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}