{"id":128351,"date":"2025-05-21T15:08:08","date_gmt":"2025-05-21T15:08:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/128351\/"},"modified":"2025-05-21T15:08:08","modified_gmt":"2025-05-21T15:08:08","slug":"demo-working-group-fakt-und-knuevener-gewinnen-in-hamburg-luftiges-stadtteilzentrum-im-park-architektur-und-architekten-news-meldungen-nachrichten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/128351\/","title":{"rendered":"Demo Working Group, FAKT und Kn\u00fcvener gewinnen in Hamburg \/ Luftiges Stadtteilzentrum im Park &#8211; Architektur und Architekten &#8211; News \/ Meldungen \/ Nachrichten"},"content":{"rendered":"<p>Kontrastprogramm in Hamburg: W\u00e4hrend der <a href=\"https:\/\/www.baunetz.de\/meldungen\/Meldungen-Chipperfield_Architects_bauen_Elbtower_in_Hamburg_5322441.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Elbtower<\/a> an der Spitze der Hafencity sein Dasein als Bauruine fristet, zeichnet sich in nur 200 Meter Luftlinie Entfernung ein kleines, ambitioniertes Projekt ab. Dort hat sich eine lokale Nachbarschaftsinitiative ein Stadtteilzentrum in Hamburg-Rothenburgsort erk\u00e4mpft. K\u00fcrzlich wurde der Wettbewerb f\u00fcr den Neubau und die Umgestaltung der umliegenden Freifl\u00e4che am Alexandra-Stieg entschieden. Der Siegerentwurf will ein leichter, offener Pavillon im Park sein. Die Architektur erinnert dabei \u00e4sthetisch wie programmatisch an vorherige Projekte der beteiligten B\u00fcros.<br \/>\u00a0<br \/>Schon seit l\u00e4ngerem engagiert sich der lokale Verein Mikropol f\u00fcr ein neues Stadtteilzentrum. Bislang hatte sich die Initiative in einem alten Toilettenh\u00e4uschen eingerichtet, das sie 2019 f\u00fcr ihre Arbeit umbauten. Urspr\u00fcnglich interessierte sich Mikropol f\u00fcr die Anlagen der ehemaligen Bundesmonopolverwaltung f\u00fcr Branntwein, die direkt neben dem Wettbewerbsareal liegen. Das denkmalgesch\u00fctzte Ensemble der 1922 gegr\u00fcndeten Institution steht seit 2017 leer. Die Bundesanstalt f\u00fcr Immobilienaufgaben, der die Liegenschaft geh\u00f6rt, wollte hier allerdings ein Fortbildungszentrum der Generalzolldirektion einrichten, doch aktuell liegen die Pl\u00e4ne auf Eis.<br \/>\u00a0<br \/>Stattdessen hat die Stadt Hamburg nun also das benachbarte Grundst\u00fcck f\u00fcr das neue Stadtteilzentrum vorgesehen. Realisiert wird es im Rahmen des Programms \u0084Mitte Machen\u0093, ein gemeinsamer Fonds des Bundes und der Kommune. Ende 2024 lobte das Bezirksamt Hamburg-Mitte den nicht-offenen einphasigen Realisierungswettbewerb (Hochbau und Freiraum) mit Ideenteil (Freiraum) aus. Betreut wurde er vom b\u00fcro luchterhandt &amp; partner (Hamburg). Acht Teams wurden eingeladen. Die Jury unter Vorsitz von Architekt Nikolaus Goetze pr\u00e4mierte den Hochbau- beziehungsweise Freiraumteil einzeln:<br \/>\u00a0<br \/>Hochbauteil:<\/p>\n<ul>\n<li>1. Preis: ARGE Demo Working Group (K\u00f6ln) &amp; FAKT Office for Architecture (Berlin) und Kn\u00fcvener Architekturlandschaft (K\u00f6ln), mit Argepartner Trako Engineering (W\u00fcrselen) und Argepartner Transsolar Energietechnik (M\u00fcnchen u.a.)<\/li>\n<li>3. Preis: Christensen &amp; Co Architects und 1:1 Landskab (beide Kopenhagen)<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00a0<br \/>Freiraumteil:<\/p>\n<ul>\n<li>1. Preis:\u00a0ARGE Demo Working Group (K\u00f6ln) &amp; FAKT Office for Architecture (Berlin) und Kn\u00fcvener Architekturlandschaft (K\u00f6ln), mit Argepartner Trako Engineering (W\u00fcrselen) und Argepartner Transsolar Energietechnik (M\u00fcnchen u.a.)<\/li>\n<li>2. Preis: ifau &#8211; Institut f\u00fcr angewandte Urbanistik und atelier le balto (beide Berlin), mit Argepartner Jesko Fezer (Hamburg) und Argepartner Hutta Architektur (K\u00f6ln)<\/li>\n<li>3. Preis: formation_a und <a href=\"https:\/\/www.baunetz.de\/architekten\/Atelier_Loidl_Landschaftsarchitekten_2368095.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Atelier Loidl Landschaftsarchitekten Berlin<\/a> (beide Berlin), mit Argepartner Studio C, Argepartner VAU (beide Berlin) und Argepartner nightnurse (Z\u00fcrich)<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00a0<br \/>Haus im Park und Park ins Haus<\/p>\n<p>Neben Mikropol sollen k\u00fcnftig weitere lokale Initiativen das Stadtteilzentrum nutzen. Die dazu z\u00e4hlenden Vereine k\u00fcmmern sich etwa um selbstverwaltete Holz- und Fahrradwerkst\u00e4tten, berufliche Teilhabe f\u00fcr Menschen mit gesundheitlichen Einschr\u00e4nkungen, afrikanische Kultur oder Boxtrainings f\u00fcr Jugendliche und Kinder. Im Vorfeld wurde das Raumprogramm in mehreren Workshops erarbeitet, hei\u00dft es in der Auslobung. Demo Working Group (K\u00f6ln) und FAKT (Berlin) machten die breite Nutzerschaft zur Grundlage ihres Konzepts. Sie entwarfen ein offenes Haus, das sich jederzeit flexibel anpassen k\u00f6nne, wie die Architekt*innen erkl\u00e4ren.<br \/>\u00a0<br \/>W\u00e4hrend die Grundstruktur aus zusammenschaltbaren R\u00e4umen dabei an das <a href=\"https:\/\/www.baunetz.de\/meldungen\/Meldungen-Haus_von_FAKT_in_Berlin_8115206.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wohnhaus von FAKT in Berlin<\/a> erinnert, kommen mit Blick auf die Gestaltung durchaus die Qualit\u00e4ten des <a href=\"https:\/\/www.baunetz.de\/meldungen\/Meldungen-Wohnungsumbau_von_DEMO_Working_Group_in_Koeln_9583454.html\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">K\u00f6lner Wohnungsumbaus von Demo Working Group<\/a> mit denen des Entwurfs von FAKT und Gustav D\u00fcsing f\u00fcr die <a href=\"https:\/\/www.baunetz.de\/meldungen\/Meldungen-FAKT_und_Gustav_Duesing_gewinnen_Dialogverfahren_8598485.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Architekturschule in Siegen<\/a> zusammen. Das gilt insbesondere f\u00fcr die durchl\u00e4ssigen Fassaden, die mit geschickten Gesten auch den Au\u00dfenraum aktivieren, wie die Jury findet. Vor den flachen Riegel soll sich etwa ein sogenanntes Sonnensegel legen, das als transparentes und mit Photovoltaikzellen versehenes Vordach konzipiert ist. An den L\u00e4ngsseiten sind zudem gro\u00dfe Tore geplant. Durch diese sollen die Werkstatt auf der einen und eine Stadtloggia auf der anderen Seite schwellenlos zug\u00e4nglich werden.<\/p>\n<p>Solarkamin, Schraubfundamente und Wildwiese\u00a0 <\/p>\n<p>Bemerkenswert ist auch das als Solarkamin bezeichnete Treppenhaus, das als schlanker Turm aus dem Bauk\u00f6rper ragt. Eine \u00f6ffenbare Klappe am Kopfende soll hier f\u00fcr den thermischen Kamineffekt sorgen. F\u00fcr das Energiekonzept war Transsolar (u.a. M\u00fcnchen) im Team. Gebaut werden soll das Haus aus einem Holzskelett mit Kielstegdecken, und g\u00e4nzlich ohne Beton. F\u00fcr die Gr\u00fcndung sollen Schraubfundamente verwendet werden. Zudem ist ein nutzbares Gr\u00fcndach geplant.<br \/>\u00a0<br \/>Mit der landschaftlichen Gestaltung will das Team um Kn\u00fcvener Architekturlandschaft\u00a0(K\u00f6ln) laut eigener Aussage die vorhandenen Qualit\u00e4ten herauskitzeln. Dazu reichern sie das struppige Grundst\u00fcck teils mit zus\u00e4tzlichen Arten an, um eine Wildwiese entstehen zu lassen. Die auf dem Grundst\u00fcck befindliche kleine Pumpstation geh\u00f6rt dem kommunalen Unternehmen Hamburg Wasser. Sie wurde wie die umliegenden Hochwasser-Schutzbereiche lediglich im Ideenteil bearbeitet, da sie im Notfall weiterhin die befahrbar sein m\u00fcssen. Die gesch\u00e4tzten Kosten (KG 200-500) gibt die Auslobung mit drei Millionen Euro an. (mh)<\/p>\n<p class=\"bold\">Zum Thema:<\/p>\n<p>Im Hamburger Stadtteil Rahlstedt soll ebenfalls ein <a href=\"https:\/\/www.baunetz.de\/meldungen\/Meldungen-Common_Agency_entwerfen_in_Hamburg_9556148.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">neues Stadtteilzentrum nach Pl\u00e4nen eines jungen B\u00fcros<\/a> entstehen. Interessanterweise \u00e4hneln sich beide Entw\u00fcrfe in ihrer \u00c4sthetik sowie der flexiblen Struktur.<\/p>\n<p>Auf Karte zeigen:<br \/>&#13;<br \/>\n                                        <a href=\"https:\/\/www.google.de\/maps\/search\/53.53487571744866, 10.031895681489475\" class=\"lightgrey underline\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Google Maps<\/a>&#13;<br \/>\n                                &#13;\n                                <\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\tKommentare:<br \/>&#13;<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.baunetz.de\/meldungen\/Meldungen-Demo_Working_Group_FAKT_und_Knuevener_gewinnen_in_Hamburg_9928730.html?backurl=https%3A%2F%2Fwww.baunetz.de%2Fmeldungen%2Findex.html&amp;action=kommentieren\" class=\"lightgrey underline unvisible_print\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Meldung kommentieren<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n&#13;\n\t\t\t\t\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kontrastprogramm in Hamburg: W\u00e4hrend der Elbtower an der Spitze der Hafencity sein Dasein als Bauruine fristet, zeichnet sich&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":128352,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1775],"tags":[2252,2251,2250,1793,2248,2253,47961,29,214,30,1794,47960,2249,14,215],"class_list":{"0":"post-128351","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-kunst-und-design","8":"tag-architekt","9":"tag-architekten","10":"tag-architektur","11":"tag-art-and-design","12":"tag-baunetz","13":"tag-bauwesen","14":"tag-demo-working-group","15":"tag-deutschland","16":"tag-entertainment","17":"tag-germany","18":"tag-kunst-und-design","19":"tag-luftiges-stadtteilzentrum-im-park","20":"tag-meldungen","21":"tag-nachrichten","22":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114546455524782312","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/128351","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=128351"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/128351\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/128352"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=128351"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=128351"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=128351"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}