{"id":1284390,"date":"2026-09-06T13:38:21","date_gmt":"2026-09-06T13:38:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1284390\/"},"modified":"2026-09-06T13:38:21","modified_gmt":"2026-09-06T13:38:21","slug":"selenskyj-trifft-trumps-vermittler-web-de","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1284390\/","title":{"rendered":"Selenskyj trifft Trumps Vermittler | WEB.DE"},"content":{"rendered":"<p>\nWitkoff und Kushner in Kiew\n<\/p>\n<p>Aktualisiert am 06.09.2026, 15:22 Uhr\n<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.web.de\/image\/466\/42694466,pd=1.jpg\" data-brain-zone=\".42693996.content.lead.1\" data-component-path=\"content.lead.1\" data-component-name=\"article-image\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/42694466,pd=1,f=responsive169-w950.jpg\" alt=\"\" width=\"950\" height=\"534\"\/><\/p>\n<p><\/a> <\/p>\n<p>\nSelenskyj (vorne) empfing die US-Gesandten pers\u00f6nlich.<br \/>\n\u00a9\u00a0picture alliance\/AP Photo\/Efrem Lukatsky\n<\/p>\n<p class=\"content__description\" data-speakable=\"\">Erstmals reisen die Sondergesandten von Donald Trump in die ukrainische Hauptstadt. Vor der Sophienkathedrale beginnen die Gespr\u00e4che \u00fcber ein m\u00f6gliches Ende des Angriffskriegs \u2013 die Erwartungen sind ged\u00e4mpft.<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Im Ringen um ein Ende des <a data-component-name=\"link.semantic\" data-brain-zone=\".42693996.content.textlink_1\" data-component-path=\"content.textlink_1\" href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/politik\/russland-krieg-ukraine\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ukraine-Kriegs<\/a> haben die US-Unterh\u00e4ndler Steve Witkoff und <a data-component-name=\"link.semantic\" data-brain-zone=\".42693996.content.textlink_2\" data-component-path=\"content.textlink_2\" href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/politik\/thema\/jared-kushner\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Jared Kushner<\/a> erstmals Kiew besucht. Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj empfing sie unter freiem Himmel vor der Sophienkathedrale, einem Symbol f\u00fcr die lange historische Tradition des Landes. &#8222;Wir haben Gespr\u00e4che begonnen&#8220;, schrieb Selenskyj auf dem Portal X. <\/p>\n<p data-speakable=\"\">Am Vortag hatten der Sondergesandte Witkoff und Kushner, der Schwiegersohn von US-Pr\u00e4sident <a data-component-name=\"link.semantic\" data-brain-zone=\".42693996.content.textlink_3\" data-component-path=\"content.textlink_3\" href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/politik\/thema\/donald-trump\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Donald Trump<\/a>, in Moskau Gespr\u00e4che \u00fcber ein m\u00f6gliches Ende des seit mehr als viereinhalb Jahren andauernden russischen Angriffskriegs gef\u00fchrt. Sie sprachen fast drei Stunden mit Kremlchef <a data-component-name=\"link.semantic\" data-brain-zone=\".42693996.content.textlink_4\" data-component-path=\"content.textlink_4\" href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/politik\/thema\/wladimir-putin\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wladimir Putin<\/a>.<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Selenskyj erkl\u00e4rte: &#8222;Wir sind daran interessiert, ein Ende des Krieges n\u00e4herzubringen.&#8220; Die Ukraine brauche Sicherheitsgarantien und eine w\u00fcrdige Nachkriegsordnung. Insgesamt waren die Erwartungen in Kiew wie in Moskau an die neuen Vermittlungsbem\u00fchungen der USA aber gering. Zu dem Treffen in Kiew reisten nach Angaben von Selenskyjs Stabschef Kyrylo Budanow auch die Sicherheitsberater der Staats- und Regierungschefs aus Deutschland, Frankreich und Gro\u00dfbritannien an.<\/p>\n<p>US-Unterh\u00e4ndler waren mehrfach in Moskau<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Witkoff und Kushner haben seit 2025 mehrmals Moskau besucht, waren f\u00fcr ihre Vermittlungsbem\u00fchungen aber noch nie in Kiew. Damit hatten sie bei Selenskyj f\u00fcr Unmut gesorgt. Im April kritisierte er, es sei respektlos, nach Moskau zu reisen und nicht nach Kiew zu kommen. <\/p>\n<p data-speakable=\"\">Trotzdem d\u00fcrften auch die j\u00fcngsten Aufnahmen aus Moskau in Kiew nicht gut angekommen sein. Putin erkl\u00e4rte, dass Witkoff und Kushner inzwischen das Vertrauen der russischen Seite h\u00e4tten. &#8222;F\u00fcr uns ist die Zusammenarbeit mit ihnen komfortabel&#8220;, sagte der Pr\u00e4sident. Witkoff sagte, die Treffen mit Putin geh\u00f6rten f\u00fcr ihn zu den erinnerungsw\u00fcrdigsten \u00fcberhaupt.<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Putin habe seine Einsch\u00e4tzung der Lage abgegeben, berichtete dessen au\u00dfenpolitischer Berater Juri Uschakow. &#8222;Insbesondere wurden die tats\u00e4chlichen Erfolge der russischen Armee beim Vormarsch im Einsatzgebiet hervorgehoben&#8220;, sagte er. Allerdings geben Experten \u00fcber die vermeintlichen und realen Fortschritte der Kriegsparteien im Frontgebiet unterschiedliche Einsch\u00e4tzungen ab. Immer wieder gibt es Zweifel, ob Putin von seinem Generalstab wahrheitsgem\u00e4\u00df \u00fcber die Lage informiert wird.<\/p>\n<p>Empfohlenes Video<\/p>\n<p>Vorsto\u00df zu Ende des Ukraine-Kriegs? Trump schickt Vermittler<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/vorstoss-ukraine-kriegs-trump-schickt-vermittler.jpg\" alt=\"Vorsto\u00df zu Ende des Ukraine-Kriegs? Trump schickt Vermittler\" width=\"950\" height=\"534\"\/><\/p>\n<p>\u00a9 dpa<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Die &#8222;New York Times&#8220; hatte im Vorfeld unter Berufung auf mit den diplomatischen Bem\u00fchungen vertraute Beamte berichtet, dass sich die Verhandlungen \u00fcber die Reise wochenlang zogen. Die USA h\u00e4tten darauf bestanden, dass die Ukrainer ihre Drohnenangriffe auf Moskau und die russische Energieinfrastruktur vor\u00fcbergehend einstellen, solange sich Witkoff und Kushner in Russland aufhalten. Die russischen Streitkr\u00e4fte m\u00fcssten ihre Raketenangriffe auf Kiew stoppen, schrieb die Zeitung. <\/p>\n<p>Anreise mit der Bahn aus Polen<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Nach dem Treffen in Moskau flogen die US-Unterh\u00e4ndler zur\u00fcck auf EU-Gebiet und landeten in Rzeszow in Ostpolen. Von dort nahmen sie wie andere ausl\u00e4ndische Politiker den Zug f\u00fcr den Besuch in Kiew. Vorher hatte es \u00dcberlegungen \u00fcber eine Anreise mit dem Flugzeug gegeben. Allerdings ruht der zivile Flugverkehr \u00fcber der Ukraine seit Kriegsbeginn 2022. Selenskyj warf Russland vor, vor dem Besuch gezielt die Kiewer Flugh\u00e4fen Schuljany und Boryspil beschossen zu haben, um die US-Vermittler abzuschrecken.<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Trotzdem galten f\u00fcr die Dauer der Vermittlungsmission Zusagen beider Seiten, die Hauptst\u00e4dte Moskau und Kiew nicht anzugreifen. In Kiew freuten sich viele Menschen, nach Tagen mit Luftalarm fast rund um die Uhr in der Nacht zu Sonntag wieder einmal durchzuschlafen. <\/p>\n<p data-speakable=\"\">An anderen Orten gab es indes Luftangriffe. In der frontnahen s\u00fcdukrainischen Gro\u00dfstadt Saporischschja wurden zwei Frauen durch russische Drohnen verletzt. Am Abend vorher hatte es drei Tote in der Stadt Tschuhujiw im Gebiet Charkiw gegeben. Ukrainische Drohnen verursachten einen Brand in der Raffinerie der russischen Stadt Rjasan s\u00fcd\u00f6stlich von Moskau. Auch das Gebiet Rostow im S\u00fcden wurde angegriffen.<\/p>\n<p>Zeichen stehen auf Eskalation <\/p>\n<p data-speakable=\"\">Witkoff und Kushner sind in der Trump-Regierung f\u00fcr die Bem\u00fchungen um ein Ende des russischen Angriffskriegs zust\u00e4ndig. &#8222;Wir haben sie dorthin geschickt, um zu pr\u00fcfen, ob wir etwas erreichen k\u00f6nnen&#8220;, hatte US-Pr\u00e4sident Trump im Vorfeld gesagt. Er zeigte sich erneut optimistisch, dass dies gelingen k\u00f6nne. Bisher haben die Bem\u00fchungen der USA aber noch keinen Durchbruch gebracht. Als Vermittler sa\u00df Washington bei direkten Gespr\u00e4chen Moskaus und Kiews in den Vereinigten Arabischen Emiraten und im Februar in Genf mit am Tisch. Zuletzt lagen die Verhandlungen auf Eis \u2013 auch weil die USA durch ihren eigenen Krieg im Iran abgelenkt waren.<\/p>\n<p><strong>Empfehlungen der Redaktion<\/strong><\/p>\n<p data-speakable=\"\">Auch im Ukraine-Krieg stehen die Zeichen derzeit eher auf Eskalation. An der Front gibt es kaum Bewegung, gleichzeitig haben beide Seiten ihren Luft- und Seekrieg intensiviert. Moskau setzt vermehrt auf Angriffe mit den besonders schwer abzuwehrenden ballistischen Raketen \u2013 auch in dem Wissen, dass es Kiew an Abwehrraketen mangelt. Die Ukraine hat ihre Angriffe vor allem mit Drohnen ins russische Hinterland stark ausgeweitet. Regelm\u00e4\u00dfig nimmt sie Raffinerien und Logistikzentren von Online-Versandh\u00e4ndlern ins Visier. Im Juli sind Beobachtern der Vereinten Nationen zufolge so viele Zivilisten ums Leben gekommen wie seit Jahren nicht mehr in einem Monat. (dpa\/bearbeitet von phs)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Witkoff und Kushner in Kiew Aktualisiert am 06.09.2026, 15:22 Uhr Selenskyj (vorne) empfing die US-Gesandten pers\u00f6nlich. \u00a9\u00a0picture alliance\/AP&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1284391,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[4012],"tags":[331,332,13,120304,5793,308,14,15,12,14564,317,306],"class_list":["post-1284390","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-ukraine","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-headlines","tag-jared-kushner","tag-kiew","tag-moskau","tag-nachrichten","tag-news","tag-schlagzeilen","tag-steve-witkoff","tag-ukraine","tag-wladimir-putin"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117224377797052563","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1284390","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1284390"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1284390\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1284391"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1284390"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1284390"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1284390"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}