{"id":1286438,"date":"2026-09-07T13:02:17","date_gmt":"2026-09-07T13:02:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1286438\/"},"modified":"2026-09-07T13:02:17","modified_gmt":"2026-09-07T13:02:17","slug":"csu-stellt-sich-hinter-markthaendler-wer-das-wirtschaftliche-risiko-traegt-muss-auch-gehoert-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1286438\/","title":{"rendered":"CSU stellt sich hinter Markth\u00e4ndler: Wer das wirtschaftliche Risiko tr\u00e4gt, muss auch geh\u00f6rt werden!"},"content":{"rendered":"<p><b>N\u00dcRNBERG (pm\/nf) \u2013 Die CSU-Stadtratsfraktion stellt sich in der Diskussion um die Verlegung des N\u00fcrnberger Wochenmarktes klar hinter die Markth\u00e4ndler und unterst\u00fctzt die Entscheidung der Stadt, den Markt w\u00e4hrend der Bauphase am Obst- und Hauptmarkt in die K\u00f6nigstra\u00dfe zu verlegen. <\/b><\/p>\n<p>Mit deutlichem Unverst\u00e4ndnis reagiert CSU-Fraktionsvorsitzender Daniel Frank dagegen auf die Unterschriftenaktion der Spitze des B\u00fcrgervereins Altstadt, mit der eine R\u00fcckkehr der H\u00e4ndler auf den Hauptmarkt gefordert wird. \u201eIch habe gro\u00dfes Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr, dass vielen N\u00fcrnbergerinnen und N\u00fcrnbergern der Wochenmarkt auf dem Hauptmarkt am Herzen liegt. Das geht auch uns so. Aber bei aller Verbundenheit mit diesem traditionellen Standort d\u00fcrfen wir eines nicht vergessen: F\u00fcr die H\u00e4ndler ist der Wochenmarkt keine Postkartenkulisse, sondern ihre wirtschaftliche Existenz\u201c, erkl\u00e4rt Daniel Frank.<\/p>\n<ul>\n<li>Die Bauarbeiten rund um Obst- und Hauptmarkt sind f\u00fcr die Marktbeschicker mit ganz konkreten Belastungen verbunden. L\u00e4rm, Staub, eingeschr\u00e4nkte Zug\u00e4nglichkeit und ein unattraktives Umfeld wirkten sich unmittelbar auf das Gesch\u00e4ft aus. Gerade bei frischen Lebensmitteln werde das Problem besonders anschaulich.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Daniel Frank: \u201eWenn morgens frische Erdbeeren, Salat oder anderes Obst und Gem\u00fcse ausgelegt werden und sich im Laufe des Tages der Baustellenstaub darauflegt, dann kann man den H\u00e4ndlern schlecht erkl\u00e4ren, sie sollten aus Traditionsgr\u00fcnden trotzdem dort stehen bleiben. Eine Erdbeere mit Staubschicht verkauft sich eben nicht. Und am Ende ist es der H\u00e4ndler, der auf der unverk\u00e4uflichen Ware und dem wirtschaftlichen Schaden sitzen bleibt.\u201c<\/p>\n<p>Die Verlegung sei deshalb keine Entscheidung gegen den Hauptmarkt, sondern eine pragmatische Antwort auf eine mehrj\u00e4hrige Baustellensituation. Die Betroffenen haben eine klare Entscheidung getroffen.<\/p>\n<p>Besonders irritiert zeigt sich Daniel Frank dar\u00fcber, dass die Entscheidung nun gegen den erkl\u00e4rten Willen eines gro\u00dfen Teils der unmittelbar betroffenen H\u00e4ndler wieder aufgerollt werden soll: \u201eB\u00fcrgerbeteiligung und das Engagement der B\u00fcrger- und Vorstadtvereine sind f\u00fcr unsere Stadt ausgesprochen wichtig. Aber Beteiligung bedeutet auch, die Stimme derjenigen ernst zu nehmen, die unmittelbar betroffen sind. Wer morgens seinen Stand aufbaut, dort den ganzen Tag arbeitet, Arbeitspl\u00e4tze sichert und am Abend wissen muss, ob die Einnahmen reichen, hat bei der Standortfrage ein ganz besonderes Gewicht.\u201c Nach Angaben der Marktsprecher h\u00e4tten sich in einer internen Befragung mehr als 80 Prozent der H\u00e4ndler f\u00fcr die Verlegung ausgesprochen.<\/p>\n<p>\u201eDeshalb habe ich wenig Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr, wenn die Spitze des B\u00fcrgervereins nun unter dem dramatischen Schlagwort von der ,Zerst\u00f6rung eines Kulturgutes\u2018 eine Unterschriftenaktion startet. Man kann \u00fcber die langfristige Zukunft des Wochenmarktes selbstverst\u00e4ndlich diskutieren. Aber bitte nicht \u00fcber die K\u00f6pfe derjenigen hinweg, die dort jeden Tag ihren Lebensunterhalt verdienen\u201c, so Frank weiter.<\/p>\n<p>Pirner und Tiefel: Altstadt und H\u00e4ndler zusammendenken<\/p>\n<p>Auch die beiden CSU-Stadtr\u00e4te f\u00fcr die Altstadt, Vanessa Pirner und Stefan Tiefel, unterst\u00fctzen den eingeschlagenen Weg. Stadtr\u00e4tin Vanessa Pirner betont: \u201eDer Wochenmarkt geh\u00f6rt zur Altstadt und soll auch langfristig ein lebendiger Teil unserer Innenstadt bleiben. Daf\u00fcr m\u00fcssen wir aber jetzt daf\u00fcr sorgen, dass unsere H\u00e4ndler gut durch die schwierige Bauphase kommen. Tradition erhalten wir nicht, indem wir wirtschaftliche Realit\u00e4t ausblenden.\u201c<\/p>\n<p>Stadtrat Stefan Tiefel erg\u00e4nzt: \u201eDie K\u00f6nigstra\u00dfe bietet w\u00e4hrend der Bauzeit die Chance, den Markt sichtbar und erreichbar zu halten. Entscheidend ist, dass die H\u00e4ndler dort vern\u00fcnftige Bedingungen vorfinden und die L\u00f6sung gemeinsam mit ihnen weiterentwickelt wird. Nach Abschluss der Bauarbeiten um Hauptmarkt und Obstmarkt muss die Lage wieder neu beurteilt werden.\u201c<\/p>\n<p>F\u00fcr den Fraktionsvorsitzenden Daniel Frank hat die Diskussion auch vor dem Hintergrund der angespannten N\u00fcrnberger Haushaltslage eine grunds\u00e4tzliche Dimension: \u201eUnsere Gewerbetreibenden sind Leistungstr\u00e4ger unserer Stadt. Sie stehen fr\u00fch auf, tragen unternehmerisches Risiko, schaffen Arbeitspl\u00e4tze, zahlen Steuern und sorgen daf\u00fcr, dass unsere Innenstadt lebendig bleibt. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten und angesichts der Haushaltssperre d\u00fcrfen wir ihnen nicht noch zus\u00e4tzliche Steine in den Weg legen.\u201c<\/p>\n<p>Die CSU-Stadtratsfraktion unterst\u00fctzt deshalb die gemeinsam mit den Marktbeschickern entwickelte \u00dcbergangsl\u00f6sung. \u00dcber die langfristige Zukunft des Marktes nach Abschluss der Bauarbeiten kann und soll zu gegebener Zeit gesprochen werden.<\/p>\n<p>\u201eJetzt geht es darum, unsere H\u00e4ndler wirtschaftlich durch mehrere Jahre Gro\u00dfbaustelle zu bringen. Wer den Gr\u00fcnen Markt erhalten will, muss daf\u00fcr sorgen, dass es nach der Baustelle noch H\u00e4ndler gibt, die dort ihre St\u00e4nde aufbauen k\u00f6nnen\u201c, so Daniel Frank abschlie\u00dfend.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"N\u00dcRNBERG (pm\/nf) \u2013 Die CSU-Stadtratsfraktion stellt sich in der Diskussion um die Verlegung des N\u00fcrnberger Wochenmarktes klar hinter&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1286439,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1837],"tags":[772,3364,29,30,3783],"class_list":["post-1286438","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-nuernberg","tag-bayern","tag-de","tag-deutschland","tag-germany","tag-nuernberg"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117229895477133738","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1286438","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1286438"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1286438\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1286439"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1286438"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1286438"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1286438"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}